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Was bedeutet es, die eigene akademische Laufbahn nicht fortsetzen zu können, weil man in seinem Heimatland bedroht ist? Und wie können deutsche Hochschulen Studierenden und Promovierenden in dieser Situation neue Perspektiven eröffnen?
Antworten auf diese Fragen bietet seit fünf Jahren das Hilde Domin-Programm des DAAD – und um dieses Programm geht es in Folge 4 des DAAD-Podcasts „Wissen. Welt. Wandel.“.
Die Podcasthosts Ursula Paintner und Michael Flacke sprechen dazu mit Nyein Chan May, Geförderte des Hilde Domin-Programms aus Myanmar, und Philipp Effertz, Leiter des DAAD-Referats Sonderprojekte und Programme für gefährdete Studierende und Forschende.
Nyein Chan May erzählt von ihrem Weg nach Deutschland, ihrem Studium der Internationalen Beziehungen und Diplomatie und ihrem Engagement für Demokratie und Wissenschaftsfreiheit in Myanmar. Philipp Effertz erklärt, wie das vom Auswärtigen Amt finanzierte Hilde Domin-Programm gefährdete Studierende und Promovierende unterstützt, wie Kandidatinnen und Kandidaten für das Programm vorgeschlagen werden und welche Rolle die deutschen Hochschulen dabei spielen.
Seit 2021 hat das Hilde Domin-Programm rund 300 gefährdeten Studierenden und Promovierenden aus aller Welt ermöglicht, ihre akademische Laufbahn in Deutschland fortzusetzen.
In der Folge geht es auch um die Frage, was Geförderte über ein Stipendium hinaus benötigen: Wie gelingt die Ankunft an einer deutschen Hochschule? Welche Unterstützung brauchen Menschen, die ihr Herkunftsland unter schwierigen Umständen verlassen haben? Und welche Verantwortung haben Hochschulen und Wissenschaftsorganisationen, wenn akademische Freiheit unter Druck gerät?
Die Folge zeigt: Wissenschaftsfreiheit braucht konkrete Schutzräume und verlässliche Bildungswege.
Weiterführende Links
Porträts von Geförderten im Hilde Domin-Programm
Das EU-Programm Erasmus+ steht für Auslandserfahrung, neue Begegnungen und Freundschaften – und manchmal auch für Party in einer sonnigen Hochschulstadt. Zugleich steht Erasmus+ für grenzüberschreitende Hochschulzusammenarbeit, akademischen Austausch und europäische Verständigung.
Zuletzt gingen mit Erasmus+ über 60.000 Studierende, Lehrende und Hochschulangehörige aus Deutschland ins Ausland.
In Folge 3 des DAAD-Podcasts „Wissen. Welt. Wandel.“ sprechen Ursula Paintner und Michael Flacke mit Moritz Scholz, der mit Erasmus+ ein Auslandssemester in Paduaverbracht hat, und Dr. Stephan Geifes, Direktor der Nationalen Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im DAAD.
Moritz berichtet, wie er Studium, Alltag und internationale Community in Italien erlebt hat. Stephan Geifes ordnet ein, was Erasmus+ heute im Hochschulbereich leistet – von Studienaufenthalten und Praktika bis zu Lehrendenmobilität,Hochschulkooperationen und neuen Kurzzeitformaten.
Außerdem geht es um Chancengerechtigkeit: Welche Hürden halten Studierende noch vom Schritt ins Ausland ab – und wie kann Erasmus+ sie besser erreichen?
Die Folge zeigt: Erasmus+ ist mehr als ein Auslandssemester – es ist ein Lernraum für Europa.
Mehr Informationen:🌍 Webseite Nationale Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im DAAD 🌍 Jahresbericht NA DAAD Erasmus+Jahresbericht der NA DAAD📊Wirkungsstudie „Once in a Lifetime: Erasmus+“
Deutschlands Hochschulen sind weltweit gefragt: Mehr als 400.000 internationale Studierende und Promovierende waren im Wintersemester 2024/25 an deutschen Hochschulen eingeschrieben – ein neuer Höchststand.
Doch woher kommen sie eigentlich? Was studieren sie in Deutschland? Und wie erleben sie den Start in einem neuen Wissenschaftssystem?
In dieser Folge von „Wissen. Welt. Wandel.“ sprechen wir – Ursula Paintner und Michael Flacke – mit Saskia Ulrich (Centrum für Hochschulentwicklung) und Vandana Rani (Universität Freiburg) über aktuelle Trends bei internationalen Studierenden in Deutschland und über die alltäglichen Erfahrungen, die internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler hier machen.
Hochschulexpertin Ulrich erläutert Herkunftsländer und die Trends hinter den aktuellen Zahlen. Vandana Rani berichtet, wie sie den Schritt nach Deutschland erlebt hat und welche Herausforderungen und Chancen ihr im Hochschulalltag begegnen.
Grundlage der Folge sind die aktuellen Zahlen aus „Wissenschaft weltoffen“, der jährlichen Analyse des DAAD zur Internationalität von Studium und Forschung in Deutschland. Die Publikation versammelt umfassende Daten zu internationalen Studierenden und Promovierenden in Deutschland sowie zu deutschen Studierenden im Ausland.
Mehr Informationen:
📊 Wissenschaft weltoffen 2025 – Daten und Fakten zur Internationalität von Studium und Forschung
🌍 Website von Wissenschaft weltoffen
(mit weiteren Analysen, englischer Ausgabe und interaktiven Schlaglichtern)
Was internationale Studierende wirklich bewirken, wie sie unsere Innovationskraft stärken und warum sich ihre Ausbildung schon nach wenigen Jahren amortisiert: darüber sprechen wir in Folge 1 des DAAD-Podcasts mit Prof. Dr. Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln).
Die Pressemitteilung zur Studie des IW zu internationalen Studierenden in Deutschland findet ihr hier.
Die vollständige IW-Studie ist hier abrufbar.
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