Warum die meisten Gründerinnen in die falsche Richtung rennen - und wie du deine findest
Geschäftigkeit bedeutet: Du bist beschäftigt. Du machst viel. Du arbeitest hart. Du füllst deine Tage.
Ausrichtung bedeutet: Du weißt, wohin du willst. Und alles, was du tust, bringt dich dahin. Oder du lässt es.
Die unbequeme Wahrheit: Du kannst 60 Stunden die Woche arbeiten - und trotzdem keinen Schritt weiterkommen. Wenn du in die falsche Richtung rennst.
Die 3 Richtungs-Fallen:
Falle 1: Die Trendfalle
Alle machen gerade Reels. Also machst du Reels. Alle launchen einen Podcast. Also launchst du einen Podcast. Nicht, weil es zu dir passt. Sondern weil's alle machen.
Beispiel: Mein TikTok-Account. Drei Wochen Videos gedreht. Geschnitten. Hochgeladen. Und dann gemerkt: Ich hasse jeden einzelnen Moment davon. Warum hab ich's gemacht? Weil alle gesagt haben: "Du musst auf TikTok sein."
Falle 2: Die Vergleichsfalle
Du schaust dir an, was erfolgreiche Leute machen. Und machst es nach. Das Problem: Du bist nicht die. Du hast nicht ihre Ressourcen. Nicht ihre Zielgruppe. Nicht ihre Persönlichkeit. Und nicht ihr Ziel.
Falle 3: Die Sollte-Falle
Du machst Dinge, weil du denkst, du solltest sie machen. Nicht weil du sie machen willst. Sondern weil "man das halt so macht."
"Ich sollte täglich posten."
"Ich sollte einen Newsletter haben."
Der Reality-Check - 4 Fragen:
Frage 1: Was machst du gerade in deinem Business, weil du denkst, du solltest es machen?
Frage 2: Was machst du, weil alle es machen - aber es fühlt sich nicht nach dir an?
Frage 3: Was machst du, weil du jemand anderen nachahmst - ohne zu fragen, ob das zu dir passt?
Frage 4 (die wichtigste): Wenn du in einem Jahr zurückschaust - wohin soll dich das, was du heute tust, gebracht haben?
Wenn du bei dieser letzten Frage merkst: Keine Ahnung - dann hast du keine Ausrichtung. Dann rennst du. Aber du weißt nicht wohin.
Wie du deine Richtung findest:
Schritt 1: Was willst du nicht?
Oft ist es leichter zu sagen, was du NICHT willst. Das zeigt dir, wo du NICHT hinwillst. Das ist schon mal die halbe Miete.
Schritt 2: Wie soll sich dein Business anfühlen?
Nicht: Was willst du erreichen. Sondern: Wie soll es sich anfühlen? Leicht? Intensiv? Tief? Frei? Das Gefühl ist deine Ausrichtung. Nicht die Zahlen.
Schritt 3: Was bringt dich in dieses Gefühl?
Was von dem, was du gerade tust, bringt dich in dieses Gefühl? Und was nicht? Was dich reinbringt - mehr davon. Was dich rausbringt - weg damit.
Links & Ressourcen:
Kostenfreier LEADERIN Selbsttest: https://anja-trappe.de/selbsttest
Nächste Folge:
Folge 10: Ziele sind nicht Ausrichtung - Warum deine To-do-Liste dich nicht weiterbringt