Wie ist es, trotz chronischer Krankheit 120 Prozent zu arbeiten und finanziell kaum über die Runden zu kommen?
In dieser Live-Folge des Podcasts «Wovon lebst du?» spricht der Schweizer Musiker, Sänger und Songwriter Dino Brandão radikal ehrlich über Geld, Kreativität und psychische Gesundheit. Diese Folge wurde live an den Stanser Musiktagen aufgenommen, direkt nach der Vorführung des Dokumentarfilms «I Love You, I Love You». Der Film begleitet Brandão während einer manischen Episode nach seiner Bipolar-Diagnose.
Wir sprechen über 17 Tage im Isolationszimmer, warum sein Debütalbum trotz 5 Millionen Klicks zu 30'000 Franken Schulden führte und wie Medikamente seine Kunst beeinflussen.
Die Kernfrage: Was braucht es in der Schweiz, damit Musiker:innen mit psychischen Erkrankungen nachhaltig arbeiten können – und wann ist Kulturförderung wirklich entlastend? Schreibt eure Gedanken in die Kommentare!
N DIESER FOLGE ERFÄHRST DU:
00:00 – Intro: Dino Brandão an den Stanser Musiktagen
07:45 – Skateboard-Profi oder Musiker? Der steinige Weg
13:29 – Schweizerdeutsch, Englisch, Portugiesisch: Sprache als Werkzeug
16:11 – Der Dokfilm «I Love You, I Love You» & die manische Episode
18:01 – 17 Tage Isolationszimmer: Erfahrungen in der Psychiatrie
29:41 – Medikamente und Kreativität: Schliesst sich das aus?
36:22 – Wovon lebst du, Dino Brandão?
40:08 – Bipolarität und Tourplan: Geht das zusammen?
42:38 – Zu teure Projekte & der Traum vom Spielfilm
46:30 – Debütalbum: 5 Mio. Klicks und trotzdem 30'000 Franken in der Kreide
49:20 – Psychische Erkrankung und gesellschaftliche Ausgrenzung
WEITERFÜHRENDE LINKS & INFOS: Offizielle Website Dino Brandão:
Dokumentarfilm «I Love You, I Love You» (Regie: Maurice Freiburghaus)
ÜBER DEN PODCAST:
In «Wovon lebst du?» sprechen wir mit Menschen aus der Kreativbranche über das, worüber man sonst schweigt: Geld, Gagen und die Realität hinter der Bühne.
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