Heute eskaliert’s im Imbiss ums Eck nicht wegen Politik, nicht wegen Bier, sondern wegen etwas, das in diesem Kosmos eigentlich verboten gehört: ein Gesellschaftsspiel.
Der Schorsch stellt es hin wie eine Falle, der Hape nennt es „interaktive Kunst“, und der Hanswurst merkt sofort: Wenn Regeln auf Menschen treffen, die sonst nur nach „noch ’ne Wurst“ funktionieren, wird’s hässlich. Und zwar schnell und im wahrsten Sinne des Wortes.
Denn plötzlich werden aus harmlosen Spielfiguren Charakterfragen, aus „Du bist dran“ wird eine Grundsatzdebatte, und irgendwo zwischen Würfelbecher und Currysoße taucht der Verdacht auf, dass der Autor das alles nur geschrieben hat, um den Hanswurst öffentlich scheitern zu sehen. Was natürlich stimmt.
Hört rein. Das ist genau die Sorte Chaos, die man am besten als Hörgeschichte erlebt. Gelesen von der bezaubernden Lydia Simunic.
https://wurstzeit.wordpress.com/2026/03/08/wurst-und-durstgeschichten-der-hanswurst-spielt/