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Nach sechs Jahren Pause feierte der Sänger Xavier Naidoo gestern abend sein Comeback auf der Bühne in Köln. Er vertrat - lange vor der Pandemie - Verschwörungstheorien, äußerte sich immer wieder unter anderem antisemitisch sowie rechtsextremistisch. Das Landgericht Mannheim ermittelt in zwei Verfahren wegen Volksverhetzung gegen ihn. Dennoch: Die Fans stört es nicht, in Köln findet heute sogar einen Zusatzkonzert statt, was für Empörung sorgt. Immer wieder treten solche Diskussionen auf, zuletzt bei Auftritten von Till Lindemann, als der Rammstein-Sänger mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert wurde. Soll man Künstler*innen, die fragwürdige gar menschenverachtende Ansichten vertreten, auf der Bühne oder in der Öffentlichkeit feiern bzw. ihre Werke weiterlesen, schauen, genießen?
Lässt sich das Werk vom Künstler überhaupt trennen? Das ist unsere Frage des Tages heute an Paulina Fröhlich. Expertin für Demokratie bei der Bertelsmann Stiftung.
By radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)Nach sechs Jahren Pause feierte der Sänger Xavier Naidoo gestern abend sein Comeback auf der Bühne in Köln. Er vertrat - lange vor der Pandemie - Verschwörungstheorien, äußerte sich immer wieder unter anderem antisemitisch sowie rechtsextremistisch. Das Landgericht Mannheim ermittelt in zwei Verfahren wegen Volksverhetzung gegen ihn. Dennoch: Die Fans stört es nicht, in Köln findet heute sogar einen Zusatzkonzert statt, was für Empörung sorgt. Immer wieder treten solche Diskussionen auf, zuletzt bei Auftritten von Till Lindemann, als der Rammstein-Sänger mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert wurde. Soll man Künstler*innen, die fragwürdige gar menschenverachtende Ansichten vertreten, auf der Bühne oder in der Öffentlichkeit feiern bzw. ihre Werke weiterlesen, schauen, genießen?
Lässt sich das Werk vom Künstler überhaupt trennen? Das ist unsere Frage des Tages heute an Paulina Fröhlich. Expertin für Demokratie bei der Bertelsmann Stiftung.