
Sign up to save your podcasts
Or


Muss sich unser Körper eigentlich an eine Yogaübung anpassen, oder sollte es genau umgekehrt sein?
In dieser Folge spreche ich mit der Physiotherapeutin und Yogalehrerin Lilla Wuttich über Anatomie, Bewegung und darüber, warum wir manche Vorstellungen von „richtig“ und „falsch“ im Yoga genauer hinterfragen sollten.
Lilla verbindet Physiotherapie, Spiraldynamik und Yoga. Dabei geht es ihr nicht darum, anatomische Fakten auswendig zu lernen, sondern zu verstehen, wie Menschen sich tatsächlich bewegen und was dieses Wissen für die eigene Yogapraxis bedeutet.
Wir sprechen unter anderem darüber,
• warum sich Yoga an die Anatomie des Menschen anpassen sollte und nicht umgekehrt
• weshalb reines anatomisches Faktenwissen für die Praxis oft wenig hilfreich ist
• wie du besser einschätzen kannst, ob du tatsächlich ein ausgeprägtes Hohlkreuz hast oder einfach eine normale Krümmung der Lendenwirbelsäule
• was die Form deiner Wirbelsäule für bestimmte Yogaübungen bedeuten kann
• welche Rolle die Spiraldynamik für Lillas Verständnis von Bewegung spielt
• warum sie manche Inhalte in der Physiotherapie-Ausbildung kritisch betrachtet
• und weshalb die Epigenetik unseren Blick auf Gesundheit und Veränderung in Zukunft noch stärker beeinflussen könnte
Ein Gespräch über funktionelle Anatomie, individuelle Unterschiede und die Frage, wie wir lernen können, unseren Körper weniger nach vorgegebenen Formen zu beurteilen und stattdessen besser zu verstehen.
Ich wünsche dir viel Freude und einige neue Gedanken beim Zuhören.Ich wünsche dir viel Freude und einige neue Erkenntnisse beim Zuhören.
Beim Beckenboden denken viele zuerst an eines: kräftigen. Doch was ist, wenn ein Beckenboden gar nicht zu schwach, sondern zu angespannt ist? Oder wenn sogar beides gleichzeitig vorkommt?
Genau hier lohnt es sich, etwas genauer hinzusehen.
In dieser Folge von Yogatherapie bewegt spreche ich mit Christina Stolavetz. Sie ist Beckenboden-Fachfrau, Achtsamkeitslehrerin, Yogalehrerin und Ernährungstrainerin und beschäftigt sich intensiv damit, wie wir unseren Beckenboden nicht nur trainieren, sondern zunächst einmal besser wahrnehmen und verstehen können.
Denn der Beckenboden ist weit mehr als ein Muskel, den wir einfach an- und wieder entspannen. Er besteht aus unterschiedlichen Schichten, erfüllt wichtige Funktionen im Alltag und steht in enger Verbindung mit anderen Bereichen unseres Körpers.
Wir sprechen unter anderem darüber,
• wie der Beckenboden aufgebaut ist und welche Aufgaben er übernimmt
• woran du erkennen kannst, ob dein Beckenboden eher zu schwach oder zu angespannt ist
• warum Kräftigung nicht automatisch die richtige Antwort ist
• weshalb Anspannen und Loslassen gleichermaßen wichtig sind
• wie sich der Beckenboden sinnvoll in die Yoga- und Asana-Praxis integrieren lässt
• welche Verbindung zwischen Beckenboden und Kiefer besteht
• und warum Wahrnehmung ein wichtiger erster Schritt sein kann, bevor wir überhaupt ans Trainieren denken.
Ein Gespräch, das den Blick auf eine Körperregion verändert, von der wir häufig ungefähr wissen, wo sie liegt – mit der wir uns aber oft erst beschäftigen, wenn Beschwerden auftreten.
Ich wünsche dir viel Freude und einige neue Erkenntnisse beim Zuhören.
Was passiert, wenn man als Ärztin jahrelang für andere Menschen da ist und dabei die Bedürfnisse des eigenen Körpers kaum noch wahrnimmt?
Mein Gast Elisabeth Gaudernak kennt diese Situation sehr gut. Als Anästhesistin und Intensivmedizinerin war sie lange in einem Alltag tätig, in dem vor allem eines gefragt war: funktionieren. Erst eigene Rückenbeschwerden brachten sie dazu, genauer hinzusehen. Yoga wurde für sie zu einem Weg, Bewegung, Atmung und Regulation wieder stärker in ihr Leben zu integrieren.
Heute arbeitet Elisabeth als Schmerzmedizinerin und verbindet klassische medizinische Verfahren mit ergänzenden Methoden.
Wir sprechen unter anderem darüber,
warum gerade Menschen im Gesundheitssystem ihre eigene Gesundheit leicht aus dem Blick verlieren
weshalb regelmäßige Bewegung nicht unbedingt viel Zeit benötigen muss
wie sich einfache Yoga-Bewegungen sogar am Bürostuhl einsetzen lassen
welche Rolle Atmung und vegetatives Nervensystem spielen
wie Düfte mit Erinnerungen und Emotionen verbunden sein können
was ein Aromatogramm ist
welche Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit ätherischen Ölen wichtig sind
Besonders ungewöhnlich fand ich Elisabeths Bericht über einen Patienten mit multiresistenten Keimen, bei dem nach ihrer Schilderung ein Aromatogramm und eine daraus entwickelte Rezeptur mit ätherischen Ölen eingesetzt wurden.
Ein Gespräch über Medizin, Yoga und die Offenheit, auch dort weiterzufragen, wo die vertrauten Möglichkeiten an Grenzen kommen.
Ich wünsche dir viel Freude und einige neue Gedanken beim Zuhören.
Wann unterstützt uns eine intensive Yogapraxis und wann wird aus Disziplin ein Druck, der uns eher von uns selbst entfernt?
Mein Gast Caroline Eder verbindet als Physiotherapeutin, Heilpraktikerin und Kundalini-Yoga-Lehrerin zwei Perspektiven, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken: einen anatomisch und körperlich orientierten Zugang mit der energetischen Praxis des Kundalini-Yoga.
Besonders spannend finde ich ihren persönlichen Weg. Caroline hat über viele Jahre einen sehr strengen und rigiden Yogastil praktiziert und unterrichtet. Mit der Zeit begann sie jedoch, diese Praxis zu hinterfragen und stärker darauf zu achten, was ihr Körper tatsächlich braucht.
Wir sprechen unter anderem darüber,
warum Schmerz nicht mit Intensität oder spiritueller Entwicklung verwechselt werden sollte,
wie sich Kundalini-Yoga an den individuellen Körper anpassen lässt,
weshalb eine gute körperliche Ausrichtung die energetische Wirkung nicht ausschließt,
wie innerer Druck unsere Yogapraxis beeinflussen kann,
was Caroline unter ihrer „Happy Inner Family“ versteht,
und warum es manchmal wichtiger ist, eine übernommene Praxis zu hinterfragen, als sie konsequent weiterzuführen.
Ein Gespräch über Körperwahrnehmung, Veränderung und einen Yogaweg, der nicht starrer werden muss, je länger wir ihn gehen.
Ich wünsche dir viel Freude und einige neue Gedanken beim Zuhören.
Warum fühlen sich heute so viele Menschen dauerhaft erschöpft, obwohl sie eigentlich gesund sind?
Chronische Erschöpfung, Burnout und anhaltender Stress gehören für viele Menschen inzwischen zum Alltag. Doch woran erkennen wir, ob unser Körper nur eine Pause braucht oder bereits länger aus dem Gleichgewicht geraten ist? Und welche Rolle können Ayurveda und Yogatherapie dabei spielen?
In dieser Folge von Yogatherapie bewegt spreche ich mit der Ärztin, Ayurvedamedizinerin und Yogatherapeutin Dr. med. Wiebke Mohme. Gemeinsam werfen wir einen Blick darauf, wie sich die klassische Medizin und die ayurvedische Sichtweise sinnvoll ergänzen können – und warum gerade bei Erschöpfungszuständen eine individuelle Betrachtung so wichtig ist.
Du erfährst unter anderem:
warum Ayurveda den Menschen nicht nach Diagnosen, sondern nach individuellen Konstitutionen betrachtet
welche Bedeutung die Doshas Vata, Pitta und Kapha für die Yogatherapie haben
weshalb chronische Erschöpfung oft schon früh erkennbar ist – wenn wir die richtigen Fragen stellen
warum in unserer heutigen Zeit besonders Vata häufig aus dem Gleichgewicht gerät
wie Yoga und Pranayama bei Erschöpfung oder ADHS unterstützend eingesetzt werden können – und wann Vorsicht geboten ist
weshalb sich Schulmedizin, Ayurveda und Yogatherapie nicht ausschließen, sondern sinnvoll ergänzen können
Mich hat an diesem Gespräch besonders beeindruckt, wie selbstverständlich Dr. Wiebke Mohme unterschiedliche medizinische Perspektiven miteinander verbindet. Statt nach der einen Methode zu suchen, steht für sie immer die Frage im Mittelpunkt: Was braucht dieser Mensch in seiner aktuellen Situation?
Wie hat Yoga im deutschsprachigen Raum eigentlich begonnen? Und was können wir heute aus dieser Entwicklung lernen?
In dieser Folge spreche ich mit Axel Dinse – einem der ersten Ashtanga-Yogalehrer Österreichs und einem Menschen, der meinen eigenen Yogaweg entscheidend geprägt hat. Gemeinsam blicken wir zurück auf eine Zeit, in der Yoga noch kaum bekannt war, Workshops im Ausland die wichtigste Wissensquelle waren und vieles durch eigenes Ausprobieren entstand.
Dabei geht es nicht nur um die Geschichte des Yoga. Wir sprechen auch darüber, wie sich Axels Verständnis von Bewegung, Anatomie und Unterricht im Laufe der Jahre verändert hat – und warum Erfahrung manchmal der beste Lehrer ist.
In dieser Folge erfährst du unter anderem:
wie die ersten Ashtanga-Yogastunden in Österreich entstanden
warum gerade sportlich geprägte Menschen damals zum Ashtanga Yoga fanden
welche Rolle anatomisches Verständnis für eine gesunde Yogapraxis spielt
weshalb Axel heute manche Dinge anders unterrichtet als noch vor 20 Jahren
wie sich Leistungssport, Yoga und Ausdauersport gegenseitig bereichern können
warum Yoga kein starres System ist, sondern sich mit den eigenen Erfahrungen weiterentwickeln darf
welche Bedeutung Ernährung und Lebensstil für Gesundheit und Praxis haben können
Mich hat an diesem Gespräch besonders beeindruckt, wie offen Axel auf seinen eigenen Weg zurückblickt. Er spricht nicht nur über Erfolge, sondern auch über Irrtümer und Verletzungen – und darüber, wie genau diese Erfahrungen sein Verständnis von Yoga verändert haben.
Ich wünsche dir viele neue Gedanken und Inspirationen beim Zuhören.
Wenn dir diese Folge gefällt, freue ich mich, wenn du den Podcast abonnierst oder weiterempfiehlst. Das hilft dabei, auch in Zukunft spannende Gespräche wie dieses möglich zu machen.
Oder du steigst gleich ein, in die große Ausbildung und sicherst dir 25 % Rabatt mit dem Code OY25 beim Checkout: https://www.peterpoeckh.at/yogatherapie-online
Was macht Yogatherapie eigentlich anders als klassischen Yogaunterricht?
In dieser Solo-Folge von Yogatherapie bewegt spricht Dr. Peter Poeckh über die Effekte der Yogatherapie und darüber, warum Yoga zwar grundsätzlich therapeutisch wirken kann, diese Wirkung aber nicht automatisch bei jeder Übung und jeder Person gleich entsteht.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wann setze ich welche Übung bei wem und wie ein?
Diese Folge ist ein kurzer, verständlicher Streifzug durch die funktionelle Anatomie und zeigt, warum Yogatherapie weit mehr ist als eine Sammlung von Übungen.
Du erfährst in dieser Folge:
• warum Yogatherapie ursprünglich stark mit Einzelunterricht verbunden ist
Wenn du Anatomie und Yogatherapie besser verstehen möchtest, findest du im Modul Yogatherapie Grundlagen einen praxisnahen Einstieg. Dort werden wichtige Asanas, Bewegungsmuster und anatomische Zusammenhänge einfach erklärt.
Oder du steigst gleich ein, in die große Ausbildung und sicherst dir 25 % Rabatt mit dem Code OY25 beim Checkout: https://www.peterpoeckh.at/yogatherapie-online
Warum leiden so viele Menschen unter chronischen Schmerzen, obwohl sie bereits zahlreiche Therapien ausprobiert haben?
In dieser Folge von Yogatherapie bewegt spreche ich mit Dr. med. Judith Schäfer über die faszinierende Verbindung von moderner Orthopädie, Schmerzmedizin und Yogatherapie.
Judith Schäfer ist Fachärztin für Orthopädie, Schmerzmedizinerin und Yogalehrerin. In ihrer täglichen Arbeit verbindet sie medizinisches Fachwissen mit den Möglichkeiten des Yoga und betrachtet Beschwerden nicht isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit dem gesamten Menschen.
Wir sprechen darüber, warum viele Schmerzen weit mehr sind als ein rein körperliches Problem, weshalb Bewusstheit oft der erste Schritt zur Heilung ist und wie Yoga selbst bei langjährigen Schmerzpatienten erstaunliche Veränderungen bewirken kann.
✨ In dieser Folge erfährst du:
✨ warum chronische Schmerzen mehr sind als ein körperliches Symptom
✨ weshalb viele Rückenbeschwerden bereits beim Sitzen beginnen
✨ wie Yoga in der modernen Schmerztherapie eingesetzt wird
✨ warum „aufrecht sitzen“ nicht immer die beste Lösung ist
✨ welche Yoga-Fehlhaltungen häufig zu Beschwerden führen
✨ weshalb Bewusstheit oft wichtiger ist als noch mehr Training
✨ und warum Judith heute vieles anders betrachtet als zu Beginn ihrer orthopädischen Laufbahn
Mehr über Judith Schäfer:
https://www.judith-schaefer.de
Mein kostenloser „Sag es richtig“-Guide:
https://peterpoeckh.short.gy/yoga-guide
Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich sehr über eine Bewertung, dein Feedback oder deine Fragen.
Was bedeutet eigentlich Glücklichkeit?
In dieser Folge von Yogatherapie bewegt spreche ich mit Birgit Feliz Carrasco über einen Begriff, den sie selbst geprägt hat und der weit über kurzfristiges Glück hinausgeht.
Birgit ist Yoga- und Meditationstherapeutin, Heilpraktikerin, Autorin von 28 Büchern und bekannt für ihre Arbeit mit Yoga X-Large® – Yoga für Dicke. Seit vielen Jahren setzt sie sich dafür ein, Yoga für Menschen zugänglich zu machen, die sich in klassischen Yogakursen oft nicht angesprochen oder sogar ausgeschlossen fühlen.
Gemeinsam sprechen wir über Selbstannahme, Körperbilder, Spiritualität und die Frage, warum dauerhafte Zufriedenheit nicht im Außen, sondern nur in uns selbst gefunden werden kann.
In dieser Folge erfährst du:
✨ was Birgit unter „Glücklichkeit“ versteht
Wenn du mehr über Birgit erfahren möchtest:
🌐 https://birgitfelizcarrasco.com/
Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich sehr über eine Bewertung, dein Feedback oder deine Fragen.
Was passiert, wenn ein Schlaganfall mit nur 42 Jahren plötzlich alles verändert?
In dieser Folge von Yogatherapie bewegt spreche ich mit Sabine Haag über einen tiefgreifenden Wendepunkt in ihrem Leben, ihre persönliche Yoga-Reise und darüber, wie Meditation und Yoga ihr geholfen haben, wieder Vertrauen, Ruhe und Verbindung zu finden.
Sabine Haag unterrichtet Yoga im wunderschönen Stift St. Florian in Oberösterreich. Sie erzählt offen über ihre Erfahrungen mit einem Schlaganfall, über Älterwerden, graue Haare, Selbstannahme und darüber, wie sich ihre Yoga-Praxis und ihr Unterricht über die letzten Jahre verändert haben.
In dieser Folge erfährst du:
✨ warum Yoga für Sabine vor allem Verbindung bedeutet
Außerdem sprechen wir darüber, wie Yoga Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen unterstützen kann und warum sich die eigene Praxis im Laufe des Lebens verändern darf.
Wenn du mehr über Sabine erfahren möchtest:
Wenn dir die Folge gefällt, freue ich mich sehr über eine Bewertung, dein Feedback oder deine Fragen.
From the publisher's feed