In Folge 16 sprechen wir über Audre Lorde: Schweigen, Sprechen als Überleben, Kritik an weißem Feminismus, der Kontext von „The master’s tools“ als Kritik am weißen Feminismus, und „The Uses of the Erotic“ als verkörperte Kraft für Erkenntnis und politischen Wandel.
In dieser Folge — die an mancher Stelle diesmal mehr ein Hörbuch ist als ein Podcast — sprechen wir über Audre Lorde und ihre verschiedenen Diagnosen von Macht: in Bezug auf Religion und Mythologie, auf Intersektionalität und Differenzen, und auf Erotik. Wir ordnen Lorde kurz ein und gehen dann in ihre zentrale Kritik an weißem Feminismus, der Differenz gern als „Nebensache“ behandelt, während er zugleich von ihr profitiert.
Wir nehmen außerdem „The master’s tools will never dismantle the master’s house“ im Kontext ernst, als Warnung davor, wie feministische Räume Machtlogiken reproduzieren können. Zum Schluss sprechen wir über „The Uses of the Erotic“: Erotik als verkörpertes Wissen, als inneres Maß für Stimmigkeit, Freude und Integrität, nicht als Inszenierung.
Wenn euch die Folge hilft, teilt sie, bewertet den Podcast und schreibt uns, welcher Lorde-Satz euch gerade begleitet.
Das sind die Sammelbände, die wir jeweils in unseren Händen halten:
- Jessica: Your Silence Will Not Protect You (London: Silver Press, 2017)
- Verena: Sister Outsider (London: Penguin, 2007)
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