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Harald Leschs Worte zur deutschen E-Auto-Politik sind eine schallende Ohrfeige für die Regierung.
Der vor allem durch seine ZDF-Serie „Leschs Kosmos“ bekannte Astrophysiker und Fernsehmoderator Harald Lesch übt scharfe Kritik an der deutschen Energie- und Verkehrspolitik, die er als „langsam und angsthasig“ bezeichnet. Die Politik steige seiner Meinung nach beim Wandel zu klimafreundlichen Technologien aktiv auf die Bremse, statt ihn mutig zu gestalten.
Harald Lesch: Mehr Schwung für E-Autos und WärmepumpenIm Zentrum von Leschs Kritik steht die Frage, wie sich Deutschland für die Zukunft technologisch richtig aufstellt. Milliardenschwere Subventionen für fossile Energieträger hält er dabei für komplett überholt: „Warum bezuschussen wir immer noch den Liter Diesel mit 18 Cent? Das Geld könnte man nutzen, um endlich den Strom für Wärmepumpen und E-Autos günstiger zu machen“ (Quelle: Süddeutsche Zeitung).
Seine klare Unterstützung für diese Technologien begründet Lesch nicht mit Ideologie, sondern mit reiner Physik. Er stellt klar: „Wärmepumpen und E-Mobilität sind keine grünen Spinnereien, sondern Technologien mit der höchsten Effizienz – das Beste, was die Physik zu bieten hat.“
Die Frage nach Gas- und Ölheizung sowie Benziner und Diesel auf der einen Seite, während auf der anderen Wärmepumpen und Elektrautos stehen, ist demnach gar keine politische – oder sollte es nicht sein. Es gehe schlicht darum, zu erkennen, welche die bessere Technologie ist. Nämlich die, die grünen Strom als Energiequelle nutzt und dabei am wenigsten Energie verschwendet. Mit anderen Worten: E-Autos und Wärmepumpen.
Für Deutschland ist es noch nicht zu spätLesch lässt auch den Stammtisch-Einwand nicht gelten, Deutschlands Beitrag zum globalen Klimaschutz sei ohnehin zu gering, um etwas zu bewirken. Er argumentiert vielmehr, dass gerade wohlhabende Industrieländer wie Deutschland die Pflicht hätten, zu beweisen, dass Klimaschutz und eine starke Wirtschaft kein Widerspruch sein müssen.
Angesichts der deutschen Politik, die gerade in die entgegengesetzte Richtung marschiert, als es Lesch vorschwebt, sollte man annehmen, dass der Physiker seine Felle davonschwimmen sieht. Er aber ist überzeugt, dass sich die erneuerbaren Energien und die damit verbundenen Technologien auch ohne politische Unterstützung am Markt durchsetzen werden. Als Beispiel verweist er auf die USA: „Sogar im Ölstaat Texas boomt die Windkraft, nach dem Motto: Wir sind auf Wind gestoßen!“, so Lesch.
Logo-Quiz: Erkennst du die Automarke?(Bildquelle: CHROMORANGE via IMAGO )Frage 1 von 26
Welche Automarke verbirgt sich hinter diesem Logo?
A) Autobianchi
B) Lexus
C) Opel
D) UAZ
Sein Appell bleibt trotzdem eindeutig: Deutschland brauche mehr Tempo und faire Rahmenbedingungen für den Umstieg, statt Bremser an den entscheidenden Entscheidungsstellen.
By Harald Leschs Worte zur deutschen E-Auto-Politik sind eine schallende Ohrfeige für die Regierung.
Der vor allem durch seine ZDF-Serie „Leschs Kosmos“ bekannte Astrophysiker und Fernsehmoderator Harald Lesch übt scharfe Kritik an der deutschen Energie- und Verkehrspolitik, die er als „langsam und angsthasig“ bezeichnet. Die Politik steige seiner Meinung nach beim Wandel zu klimafreundlichen Technologien aktiv auf die Bremse, statt ihn mutig zu gestalten.
Harald Lesch: Mehr Schwung für E-Autos und WärmepumpenIm Zentrum von Leschs Kritik steht die Frage, wie sich Deutschland für die Zukunft technologisch richtig aufstellt. Milliardenschwere Subventionen für fossile Energieträger hält er dabei für komplett überholt: „Warum bezuschussen wir immer noch den Liter Diesel mit 18 Cent? Das Geld könnte man nutzen, um endlich den Strom für Wärmepumpen und E-Autos günstiger zu machen“ (Quelle: Süddeutsche Zeitung).
Seine klare Unterstützung für diese Technologien begründet Lesch nicht mit Ideologie, sondern mit reiner Physik. Er stellt klar: „Wärmepumpen und E-Mobilität sind keine grünen Spinnereien, sondern Technologien mit der höchsten Effizienz – das Beste, was die Physik zu bieten hat.“
Die Frage nach Gas- und Ölheizung sowie Benziner und Diesel auf der einen Seite, während auf der anderen Wärmepumpen und Elektrautos stehen, ist demnach gar keine politische – oder sollte es nicht sein. Es gehe schlicht darum, zu erkennen, welche die bessere Technologie ist. Nämlich die, die grünen Strom als Energiequelle nutzt und dabei am wenigsten Energie verschwendet. Mit anderen Worten: E-Autos und Wärmepumpen.
Für Deutschland ist es noch nicht zu spätLesch lässt auch den Stammtisch-Einwand nicht gelten, Deutschlands Beitrag zum globalen Klimaschutz sei ohnehin zu gering, um etwas zu bewirken. Er argumentiert vielmehr, dass gerade wohlhabende Industrieländer wie Deutschland die Pflicht hätten, zu beweisen, dass Klimaschutz und eine starke Wirtschaft kein Widerspruch sein müssen.
Angesichts der deutschen Politik, die gerade in die entgegengesetzte Richtung marschiert, als es Lesch vorschwebt, sollte man annehmen, dass der Physiker seine Felle davonschwimmen sieht. Er aber ist überzeugt, dass sich die erneuerbaren Energien und die damit verbundenen Technologien auch ohne politische Unterstützung am Markt durchsetzen werden. Als Beispiel verweist er auf die USA: „Sogar im Ölstaat Texas boomt die Windkraft, nach dem Motto: Wir sind auf Wind gestoßen!“, so Lesch.
Logo-Quiz: Erkennst du die Automarke?(Bildquelle: CHROMORANGE via IMAGO )Frage 1 von 26
Welche Automarke verbirgt sich hinter diesem Logo?
A) Autobianchi
B) Lexus
C) Opel
D) UAZ
Sein Appell bleibt trotzdem eindeutig: Deutschland brauche mehr Tempo und faire Rahmenbedingungen für den Umstieg, statt Bremser an den entscheidenden Entscheidungsstellen.