Die Zahl der Kinder- und Jugendlichen, die zu Beratungsstellen kommen, weil sie das Gefühl haben, im falschen Körper zu stecken, ist heute fünfmal so hoch wie noch 2013. Das sei eine positive Entwicklung sagt z.B. die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti): Durch größere Akzeptanz und Beratungsangebote holen sich Betroffene schon früher Hilfe. Die "Deutsche Gesellschaft für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft e.V." (DGSMTW) warnt dagegen vor einer Behandlung ohne eingehende Prüfung. Es diskutieren Prof. Dr. Stefan Siegel (DGSMTW), PD Dr. Sibylle Winter (Charité) und Andrea Ottmer (dgti),