einfach. besser. essen.

Zerstören Diäten deinen Stoffwechsel? Adaptive Thermogenese erklärt


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Thema der Folge:

“Ist mein Stoffwechsel eingeschlafen?” Diese Frage stellen sich viele Frauen, wenn das Abnehmen trotz Diät plötzlich nicht mehr so funktioniert wie früher. In der Fachsprache nennt man dieses Phänomen „Adaptive Thermogenese“. Doch was bedeutet das eigentlich genau? Dabei passt der Körper seinen Energieverbrauch an, wenn über längere Zeit weniger gegessen wird.

Ich erkläre, warum das passiert, wie stark dieser Effekt wirklich ist – und warum er nicht bedeutet, dass Abnehmen oder Gewicht halten unmöglich wird.

Inhalte der Folge:
  • Ob häufige Diäten den Stoffwechsel „kaputt machen“
  • Was hinter dem Begriff “adaptive Thermogenese” steckt
  • Warum der Körper beim Abnehmen Energie spart
  • Welche Rolle Grundumsatz, Bewegung und unbewusste Aktivität (NEAT) spielen
  • Welche Ernährung den Sparmodus geringer halten kann
  • Warum Protein und Krafttraining entscheidend sind
  • Wichtige Tipps aus der Folge:
    • Dein Stoffwechsel ist nicht kaputt.
    • Adaptive Thermogenese ist eine normale Schutzreaktion des Körpers auf Kalorienreduktion – kein Zeichen von Versagen oder eines dauerhaft eingeschlafenen Stoffwechsels
    • Abnehmen wird langsamer – aber nicht unmöglich.
    • Menschen, deren Körper stärker spart, nehmen oft langsamer ab. Das sagt aber nichts darüber aus, wie gut sie ihr Gewicht später halten können.
    • Muskelmasse schützen = Stoffwechsel schützen.
    • Ausreichend Eiweiß und regelmäßiges Krafttraining helfen, den Grundumsatz zu stabilisieren und den Sparmodus abzufedern.
    • Bewegung ist mehr als Sport.
    • Unbewusste Alltagsbewegung (NEAT) macht einen großen Teil des Kalorienverbrauchs aus. Der Körper fährt diese Bewegungen bei Kalorienmangel oft um bis zu 40 % zurück. Versuche, sanfte Alltagsbewegung (Treppen, kurze Fußwege) ganz bewusst einzubauen.
    • Sanfte Bewegung schlägt extremes Training.
    • Mehr Schritte, Treppensteigen oder Wege zu Fuß sind oft sinnvoller als zusätzliches hartes Training, das den Körper weiter stresst.
    • Blutzucker stabilisieren.
    • Eine eher kohlenhydratreduzierte, eiweißreiche Ernährung kann helfen, die adaptive Thermogenese geringer zu halten – vor allem bei Insulinresistenz.
    • Extreme Diäten verstärken den Sparmodus.
    • Je radikaler und länger das Kaloriendefizit, desto stärker reagiert der Körper mit Energiesparen.
      Links zur Folge:
      • Hier kommst du zu meinem erfolgreichen Abnehmprogramm Faustformel 3 S
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      • Mehr Infos zu meinem Intervallfastenprogramm Stoffwechsel SOS findest du hier
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        einfach. besser. essen.By Sasha Walleczek