Zu Ende gedacht. - Neue Perspektiven auf Leben, Tod und Sterben

Zu Ende gedacht. - Neue Perspektiven auf Leben, Tod und Sterben

By Tobias PollmüllerSociety & CultureEducation
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Zu Ende gedacht. - Neue Perspektiven auf Leben, Tod und Sterben episodes

  • Der Boom des assistierten Suizids

    In den letzten Jahren hat das Thema Suizidassistenz stark an Aufmerksamkeit gewonnen und gesellschaftliche Debatten sowie Diskussionen ausgelöst. Dieser Trend wirft wichtige Fragen auf: Wie steht die Gesellschaft zu Tod und Autonomie? Welche Rolle spielt die Palliativversorgung dabei, Menschen am Lebensende Trost und Unterstützung zu bieten? In dieser Folge beleuchten Tobias Pollmüller und sein Gast Thomas Montag dieses sensible Thema, untersuchen die verschiedenen Perspektiven und betrachten, was die Debatte über den Umgang unserer Gesellschaft mit Leben und Tod aussagt.

    Zu Gast:

    Thomas Montag

    Schlüsselbegriffe:

    Sterbehilfe, Suizidassistenz, Palliativmedizin, Lebensende, Ethik, Gesellschaft, Hospizarbeit assistierter Suizid, Palliativversorgung, Ethik, Autonomie, Sterbewünsche, Hospiz, Freitodbegleitung, rechtliche Rahmenbedingungen

    Kapitel:

    00:00 Intro und Vorstellung Thomas Montag

    04:43 Warum boomt das Thema?

    07:49 Straßenumfrage zum Thema

    12:32 Der Unterschied zwischen Suizidassistenz, Palliativversorgung und Sterbehilfe

    18:56 Wie umgehen mit Sterbewünschen?

    30:18 Am Rande der Möglichkeiten

    36:10 Der Wert des Sprechens

    38:40 Fallbeispiel: Hospizehrenamt und Mitglied in der DGHS

    48:16 Depression und Freitodwunsch

    51:12 Assistierter Suizid in Heimen und Einrichtungen?

    59:56 Zusammenarbeit mit Sterbehilfevereinen?

    01:06:19 Hat sich ihre Haltung verändert?

    01:08:16 Der Funke der Weisheit

    01:09:02 Verabschiedung und Staffelabschluss

    Ressourcen:

    Palliativzentrum der Universitätsklinik Köln - Thema: Umgang mit Todeswünschen

    https://palliativzentrum.uk-koeln.de/informationen/umgang-mit-todeswuenschen

    1 hr 12 min
  • Treffen sich zwei Freunde und reden über den Tod …

    Wie spricht man mit Freunden und Familie über den Tod? Was zunächst schwierig klingt, wird in dieser bisher persönlichsten Folge des Podcasts von Tobias Pollmüller und seinem Freund, dem Schauspieler, Musiker und Synchronsprecher Nils Buchholz, auf tiefsinnige und zugleich unterhaltsame Weise erlebbar.

    Es geht um persönliche Erfahrungen mit dem Tod, witzige Ideen für den eigenen Grabstein, Wünsche für eine mögliche Wiedergeburt – und es gibt Live-Musik vom Feinsten. Eine Folge für alle, die sich schon immer gefragt haben: Wie kann ich ein so schweres Thema entspannt ansprechen – und warum lohnt es sich, das einfach mal auszuprobieren?

    Zu Gast:
    Nils Buchholz - Schauspieler, Musiker, Spiele-Producer beim Fernsehen und Synchronsprecher

    Schlüsselbegriffe:

    Tod, Abschied, Trauer, Leben, Sterben, philosophische Gespräche, persönliche Geschichten, Umgang mit Verlust, spirituelle Perspektiven, Kunst und Tod

    Kapitel:

    00:00 Vorstellung Nils Buchholz und rein ins Thema

    04:42 Straßenumfrage "Über den Tod sprechen"

    08:54 Mit wem redest du über den Tod?

    11:33 Persönliche Erfahrungen mit Verlust

    14:15 Sprachnachrichten an Verstorbene

    18:36 Live-Performance Song "Chatten mit Toten"

    23:02 Der Wert der Stimme

    25:28 Das Sterben erleben

    26:34 Glaube und Vorstellungen vom Leben nach dem Tod

    32:26 Angst vor dem Tod und Verantwortung für die Hinterbliebenen

    33:57 Sturmfrei für immer

    36:46 Beerdigungen: Trauer und Feierlichkeit

    39:51 Was steht auf deinem Grabstein?

    41:50 Wünsche für die eigene Beerdigung

    43:47 Die Bedeutung von Gesprächen über den Tod

    46:24 Als was willst du wiedergeboren werden?

    51:34 Über OIO

    56:31 Über Tod sprechen verändert das Leben

    57:54 Der Funke der Weisheit: Der Tod ist sicher

    59:47 Schluss

    01:00:14 Oder doch nicht? Bonusmaterial

    Ressourcen:

    Website - https://nilsbuchholz.de

    Instagram - https://www.instagram.com/nissebarfuss
    OIO Theaterstück - https://oio.cologne/

    1 hr 8 min
  • Einblicke in fremde Welten: Wie geht Sterbebegleitung in Uganda?

    Sie hat Hospizarbeit in Uganda vor Ort erlebt: In diesem Podcast sprechen wir mit Dr. Franziska Proskawetz über ihre intensiven Erlebnisse unterwegs mit Ärztinnen und Sozialarbeiterinnen in den Straßen von Kampala, der Hauptstadt von Uganda.


    Sie teilt mit uns Einblicke in die sozialen, kulturellen und medizinischen Herausforderungen und zeigt, wie unterschiedliche Weltanschauungen den Umgang mit Sterben und Schmerz beeinflussen. Ein hautnaher Blick in eine andere Kultur und gleichzeitig der Auftakt der Reihe "Einblicke in fremde Welten".


    Zu Gast:

    Dr. Franziska Proskawetz


    Schlüsselbegriffe:

    Hospizarbeit, Uganda, Sterbebegleitung, soziale Arbeit, Palliativversorgung, globale Gesundheit, kulturelle Unterschiede, medizinische Versorgung, Spenden, Ehrenamt


    Kapitel:

    00:00 Intro und Vorstellung Dr. Proskawetz

    02:25 Wie kam es zu der Reise?

    04:35 Fakten zu Uganda

    05:36 Straßenumfrage

    09:40 Ankunft in Uganda

    19:22 Herausforderungen der medizinischen Versorgung

    29:48 Mangel an Material und das Thema Schmerzen

    33:03 Die Bedeutung von Religiosität

    35:36 Persönliche Begegnungen mit extremen Erkrankungen

    42:07 Wenn Kranke verstoßen werden

    44:39 Ein pessismistischer Blick in die Zukunft

    46:06 Was könnne wir tun?

    47:24 Schuldgefühle in der Touri-Lodge

    50:03 Ein Austauschprogramm für Hospiz-Menschen?

    52:11 Was hat sich für Sie persönlich verändert?

    54:22 Der Funke der Weisheit


    Ressourcen:

    Webseite Dr. Franziska Sophie Proskawetz: www.franziskaproskawetz.de

    Website des Hospizes: www.hospice-africa.org
    Dr. Anne Merriman (1935–2025): https://en.wikipedia.org/wiki/Anne_Merriman

    Website des Vereins in Deutschland, der u.a. Spenden für das Hospiz sammelt: www.weitsicht-hilft.com

    57 min
  • Krankheit ohne Krankenversicherung - Teil 2 "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich"

    Dies ist Teil 2 der Doppelfolge unter dem Titel "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich"

    In dieser Folge berichtet Dr. Konrad Isernhagen über die schwierige Versorgung von Menschen ohne Krankenversicherung. Es geht um die Risiken für Betroffene, wenn Projekte wie die "Gesundheitsversorgung über den Anonymen Krankenschein Köln" nicht fortgeführt werden und um politische Notwendigkeiten für einen würdevollen Umgang mit Menschen am Rande der Gesellschaft. Es wird deutlich, dass jeder Mensch aus den sozialen Sicherungssystemen herausfallen kann und das wir uns als Gesellschaft schon deswegen intensiver um diese Menschen kümmern sollten.

    Schlüsselbegriffe:

    Krankenversicherung, soziale Gerechtigkeit, Gesundheitssystem, Obdachlose, Versorgungslücken, Deutschland, Gesundheit, soziale Ausgrenzung

    Themen:

    Einblicke in die Versorung von Menschen ohne Krankenversicherung

    Alter und Krankheit ohne Krankenversicherung - Risiken der Unterversorgung

    Politische und soziale Konsequenzen der Versorgungslücken

    Gast:

    Dr. Konrad Isernhagen

    Kapitel:

    00:00 Einleitung und Vorstellung des Themas

    01:32 Erfahrungen im Alltag: Die Verelendung nimmt zu

    02:31 Straßenumfrage zum Thema

    05:28 Biografien von Menschen ohne Krankenversicherung

    07:07 Ablauf der Versorgung

    09:12 Zukunftsaussichten und ungesicherte Finanzierung

    12:38 Alte Menschen ohne Krankenversicherung

    13:25 Hürden bei komplexen medizinischen Behandlungen

    15:01 Reaktionen der Betroffenen und die Bedeutung von Unterstützung

    15:32 Wem helfen um wem nicht? - Grenzen der Finanzierung

    17:35 Politische und strukturelle Änderungen notwendig

    20:02 Spendenmöglichkeiten und Unterstützung für Betroffene

    21:19 Folgen fehlender Versorgung am Lebensende

    22:34 Gesellschaftliche Verantwortung und Lehren aus der Problematik

    24:46 Der Funke der Weisheit

    Ressourcen:

    Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung in Köln -

    https://www.malteser.de/standorte/koeln/dienstleistungen/malteser-medizin-fuer-menschen-ohne-krankenversicherung.html

    Die CAYA-Praxis bietet wohnungs­losen und bedürf­tigen Menschen in Köln eine medi­zinische Ver­sorgung - https://www.caya-koeln.de

    Rom e.V. Köln Romaselbstorganisation für Teilhabe, Bildung und Kultur -

    https://www.romev.de

    Gesundheitsversorgung über den Anonymen Krankenschein Köln - https://www.stadt-koeln.de/artikel/72741/index.html

    28 min
  • Sucht im Alter - Teil 1 der Doppelfolge "Arm, süchtig, unversichert - Altern im Grenzbereich"

    In diesem Gespräch mit Dr. Konrad Isernhagen wird die oft übersehene Thematik der Sucht im höheren Alter beleuchtet. Es werden Ursachen, Herausforderungen und gesellschaftliche Implikationen diskutiert, um das Verständnis für diese komplexe Erkrankung zu vertiefen.

    Schlüsselbegriffe:

    Sucht im Alter, Abhängigkeit, Pflege, Medizin, Gesellschaft, Gesundheit, Einsamkeit, Schmerzmanagement

    Themen:

    Ursachen und gesellschaftliche Wahrnehmung von Sucht im Alter

    Häufige Suchtmittel bei Senioren: Alkohol, Schlafmittel, Medikamente

    Biografische Faktoren und genetische Prädispositionen

    Therapieansätze und Herausforderungen in der Versorgung

    Rolle von Einsamkeit und Lebenskrisen

    Medikamentöse Behandlung und Schmerzmanagement im Palliativbereich

    Gesellschaftliche Tabuisierung und Stigmatisierung von Sucht im Alter

    Gast:

    Dr. Konrad Isernhagen

    Kapitel:

    00:00 Intro und Einführung ins Thema

    01:59 Straßenumfrage "Sucht im Alter"

    05:31 Häufige Suchtmittel und deren Auswirkungen

    07:25 Suchtverhalten zur Sprache bringen

    11:44 Sucht ist ein Tabuthema

    14:13 Benzodiazepine

    14:38 Angst im Alter

    16:37 Starke Medikamente in der Palliativarbeit

    18:43 Opioid-Krise und Schmerztherapie in Deutschland

    20:23 Schmerzkontrolle und Suchtprävention

    22:07 Teilhabe und soziale Herausforderungen im Alter

    23:45 Suchtkarrieren und deren Auswirkungen auf das Alter

    25:41 Herausforderungen in Pflegeheimen

    27:37 Umgang mit Sucht im Pflegeheim

    29:35 Reaktionen auf problematisches Verhalten

    31:11 Engagement für suchtkranke Menschen

    32:18 Unterstützung durch Zugehörige

    33:37 Generationenübergreifende Suchterkrankungen

    34:37 Lebensqualität am Lebensende

    36:10 Verständnis für Suchtverhalten

    36:54 Gesellschaftliche Perspektiven auf Sucht im Alter

    38:33 Lernen von suchtkranken Menschen

    39:46 Sucht als Krankheit verstehen

    Ressourcen:

    Dr. Konrad Isernhagen -

    dgsuchtmedizin.de › wp-content › uploads › 2023 › 03 › Lebenslauf-Dr.-med.-Konrad-Insernhagen.pdf

    Mohnblüten Podcast - https://mohnblueten.com

    DHS - Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. - Sucht im Alter - https://www.dhs.de/lebenswelten/sucht-im-alter

    Bundesweite Sucht- und Drogen Hotline:
    Telefon: 01806 313031 (kostenpflichtig. 0,20 € pro Anruf aus dem Festnetz und aus dem Mobilfunknetz)
    Beratungszeiten: täglich von 8 bis 24 Uhr
    https://www.sucht-und-drogen-hotline.de

    41 min
  • Lebensqualität trotz Demenz?! - Chancen im Umgang mit demenziell veränderten Menschen

    In dieser Folge spreche ich mit Barbara Klee-Reiter über demenzielle Veränderung, ihre Auswirkungen und den Umgang damit. Wir lernen, wie Würde und Lebensqualität trotz kognitiver Beeinträchtigung erhalten bleiben können und was jeder von uns dazu beitragen kann.

    Zu Gast:

    Barbara Klee-Reiter

    Kapitel:

    00:00 Intro und Vorstellung Thema und Gästin

    03:37 Straßenumfrage

    06:31 Was ist Demenz?

    07:41 Bilder von Demenz

    10:05 Carl Rogers und Tom Kitwood

    15:00 Die Idee des Ersatz-Ichs

    17:43 Hohe Erwartungen und negative Zuschreibungen

    20:24 Die Bedeutung der Biografie in der Demenzpflege

    23:59 Wertschätzung und Akzeptanz von Menschen mit Demenz

    25:19 Angst vor Demenz

    26:47 Gesellschaftliche Gelassenheit im Umgang mit Demenz

    30:11 Das Demenz Balance-Modell

    34:17 Schwarze und weiße Trauer

    37:07 Suchende Haltung

    38:41 Demenz und Atmosphäre oder die Chamäleon-Strategie

    42:58 Mit sich selber fürsorglich zu sein

    45:48 Demenzsensibilität in Einrichtungen

    50:13 Wertschätzung des Lebens in allen Phasen

    Ressourcen

    Barbara Klee-Reiter - https://perspektive-demenz.de

    Promenz Österreich - https://promenz.at

    Tom Kitwood - https://de.wikipedia.org/wiki/Tom_Kitwood

    Carl Rogers - https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers
    Barry Reisberg - Das Retrogenese-Modell https://med.nyu.edu/faculty/barry-reisberg
    PEP - Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie https://www.dr-michael-bohne.de/was-ist-pep.html

    54 min
  • Neues aus der Pflegewissenschaft: Über Thriving, Vielfalt und die Realität der stationären Pflege

    In diesem Podcast-Interview mit Professor Dr. Matthias Mertin tauchen wir tief in die Pflegewissenschaft ein. Es werden aktuelle Herausforderungen, innovative Ansätze und die Bedeutung von Wissenschaft für die Pflegepraxis beleuchtet. Ein inspirierender Einblick in die Zukunft der Pflege.

    Schlüsselbegriffe

    Pflegewissenschaft, Pflegeberuf, Innovation, Demografie, Pflegeforschung, Pflegepraxis, Pflegeausbildung, Pflegeentwicklung

    Themen

    Pflege im demografischen Wandel

    Innovative Pflegekonzepte aus den Niederlanden

    Diversität und Zugänglichkeit in Hospizen

    Evidenzbasierte Pflegepraxis

    Bedeutsame Aktivitäten in der Langzeitpflege

    Zu Gast

    Prof. Dr. Matthias Mertin

    Kapitel

    00:00 Intro und Vorstellung Prof. Dr. Matthias Mertin

    02:18 Warum Pflege mehr Wissenschaft braucht

    03:34 Straßenumfrage

    05:58 Moralische Dilemmata und Stress in der Pflege

    09:02 Strukturelle Probleme und das Risiko von Emphathieverlust

    12:20 Was kann helfen?

    15:55 Ökonomisches Umdenken als Lösungsansatz

    17:46 Stambulante Angebote

    19:31 Ambulante Pflege neu denken

    24:08 Das Konzept des Thriving in der Pflege

    30:21 Gute Pflege als Gemeinschaftsprojekt

    30:45 Woran erkenne ich gute Pflege?

    32:56 Kritik an Pflege angemessen kommunizieren

    34:07 Pflegestudium vs. Pflegeausbildung

    37:36 Evidenzbasierte Pflege

    42:57 Zugänglichkeit von Hospizen - Thema Vielfalt

    50:56 Herausforderungen und Hoffnungen in der Pflege

    54:07 Warum es sich lohnt, in die Pflege zu gehen.

    56:34 Der Funke der Weisheit

    Ressourcen

    Hochschule Niederrhein - https://www.hs-niederrhein.de

    Demenzdorf Hogeweyk - https://hogeweyk.dementiavillage.com

    59 min
  • Abschied nehmen - Wie Menschen mit dem eigenen Sterben und dem Tod der anderen umgehen lernen

    Zu Gast
    Monika Müller - Fachbuchautorin, Seminar- und Kursleiterin in Palliative Care, Trauer und Spiritual Care, langjährige Leiterin von ALPHA Rheinland und renommierte Stimme der Hospiz- und Palliativbewegung in Deutschland

    Themenübersicht

    In dieser Folge von „Zu Ende gedacht“ spricht Tobias Pollmüller mit Monika Müller über das Abschiednehmen – vom eigenen Leben und dem der Liebsten. Wir tauchen ein in ihre sehr persönlichen Beweggründe, sich beruflich dem Sterben, dem Trauern und der Begleitung von Schwerkranken und ihren Familien zu widmen.

    Gemeinsam beleuchten wir, wie Menschen auf eine infauste Diagnose reagieren und welche Möglichkeiten sterbenskranke Menschen haben, die verbleibende Zeit zu gestalten, innerlich zu wachsen und Beziehungen zu klären.

    Wir streifen auch das Thema assistierter Suizid: Was bedeutet dieser Schritt nicht nur für die sterbende Person, sondern vor allem für die Hinterbliebenen?

    Im zweiten Teil des Gespräch wenden wir den Blick den An- und Zugehörigen zu: Wie können sie mit Sterbenden einen für beide Seiten stimmigen, wertvollen Umgang finden? Was heißt es, „untröstlich“ zu sein – und warum ist genau das manchmal ein Ausdruck tiefer Liebe? Wir sprechen darüber, ob und wie es möglich ist, Verstorbene weiter zu lieben, innerlich mit ihnen im Gespräch zu bleiben und welche Funktion sie im weiteren Leben der Hinterbliebenen einnehmen können.

    Diese Folge ist ein besonderes Gespräch mit einer Wegbereiterin der Hospiz- und Palliativarbeit in Deutschland, die seit Jahrzehnten Strukturen für eine menschliche Begleitung am Lebensende mitgestaltet.

    Schlüsselbegriffe

    Sterben, Trauer, Hospizarbeit, Palliativmedizin, Abschied, Tod, Trauerbegleitung, Lebensende, spirituelle Dimension, Trauerarbeit

    Kapitel (mit Zeitstempeln)

    00:00 Opening und Vorstellung Monika Müller

    03:08 Die Angst vor dem Sterben

    07:58 Sich rechtzeitig mit dem Sterben beschäftigen

    08:44 Die Bedeutung der frühen Auseinandersetzung mit dem Tod

    12:31 Über Hätte-ich-doch-Menschen

    14:34 Nach innen wachsen

    17:50 Isolation im Sterbeprozess

    21:07 Unterschiede im Umgang mit Sterben zwischen Geschlechtern

    23:58 Assistierter Suizid und seine Implikationen

    28:05 Bewältigung von Trauer

    30:56 Ehrlichkeit am Sterbebett

    35:44 Mitgefühl vs. Mitleid

    37:41 Beziehung zu Verstorbenen

    40:08 Veränderte Liebe nach dem Verlust

    41:44 Gespräche mit Verstorbenen

    42:51 Der Tod ist das Ende aller Konzepte

    44:34 Schutz des eigenen Herzens

    46:12 Zukunft der Hospiz- und Palliativkultur

    47:57 Der Funke der Weisheit

    49:07 Abschluss

    Links & Ressourcen

    • Webseite Monika Müller : https://www.monikamueller.com
    • Hilfreiche Links und mehr zum Podcast: www.zuendegedacht.info
    • Podcast abonnieren: Spotify | Apple Podcasts | Amazon Music | Youtube
    51 min
  • "Letzte Hilfe" am Lebensende - Was jeder von uns tun kann.

    Zu Gast: Astrid Mühlenhaus – Koordinatorin eines ambulanten Hospizdienstes in Düsseldorf, Palliative Care Fachpflegekraft und Case Managerin (DGCC).

    Themenübersicht

    Tobias Pollmüller spricht mit Astrid Mühlenhaus über das Kurskonzept „Letzte Hilfe“: Die Bedeutung einfühlsamer Sterbebegleitung, offene Gespräche zu Tod und Sterben sowie praktische Tipps, wie jeder Leiden lindern und Trost spenden kann – unabhängig von Fachwissen. Die Folge beleuchtet Kursinhalte, gesellschaftliche Herausforderungen (z. B. demographischer Wandel), Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Maßnahmen gegen Leiden am Lebensende. Kompakter Überblick, der zu einem offenen Umgang mit dem Thema Sterben ermutigt.

    Schlüsselbegriffe

    Letzte Hilfe, Sterbebegleitung, Palliative Care, Hospiz, Trauer, Vorsorge, Demographischer Wandel, Pflege, Sterbeprozess, Trauerbegleitung.

    Kapitel (mit Zeitstempeln)

    • 00:00 Intro
    • 00:59 Zu Gast: Astrid Mühlenhaus
    • 02:52 Straßenumfrage
    • 04:52 Was ist „Letzte Hilfe“?
    • 13:27 Sterben als Teil des Lebens
    • 23:27 Vorsorgen und entscheiden
    • 31:30 Leiden lindern
    • 36:31 Abschied nehmen
    • 41:45 Gesellschaftliche Bedeutung
    • 45:00 Der Funke Weisheit
    • 46:09 Infos & Verabschiedung

    Links & Ressourcen

    • Kurs „Letzte Hilfe“: www.letztehilfe.info
    • Hilfreiche Links und mehr zum Podcast: www.zuendegedacht.info
    • Podcast abonnieren: Spotify | Apple Podcasts | Youtube
    48 min
  • Teaser

    In Kürze ist es soweit: Am kommenden Dienstag, ab fünf Uhr morgens, geht’s los – die erste Folge von „Zu Ende gedacht – Neue Perspektiven auf Leben, Tod und Sterben“ ist online.

    Alle drei Wochen nehme ich Sie mit auf eine Reise durchs Leben – und darüber hinaus. Wir sprechen über aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung, hören ganz persönliche Geschichten darüber, wie Menschen mit dem Sterben umgehen – und was wir alle daraus lernen können.

    Ich war auch auf der Straße unterwegs und habe gefragt: Was denken die Menschen eigentlich über die Themen, die uns hier beschäftigen werden? Ihre Antworten waren oft überraschend – und genau die hören Sie hier.

    Freuen Sie sich auf spannende Gespräche, neue Denkanstöße und am Ende jeder Folge – einen kleinen Funken Weisheit.  

    Neugierig geworden? Dann hören Sie rein. Meine Gäste und ich freuen uns auf Sie.  

    „Zu Ende gedacht“ – ab Dienstag überall, wo es Podcasts gibt und auf zuendegedacht.info.

    Zur Person:
    Ich bin Tobias Pollmüller, Dipl.-Pädagoge, Palliative-Care-Fachkraft und Koordinator eines ambulanten Hospizdienstes in Düsseldorf.

    Kommen Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise zu einem Thema, das uns alle angeht.

    2 min

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In offenen, journalistisch geführten Gesprächen mit Expert:innen aus Medizin, Psychologie, Seelsorge, Pflege und Ehrenamt eröffnet der Podcast neue Perspektiven auf das Leben, Sterben und…