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Damit sich das Geschäftsmodell wirtschaftlich trägt, sind immer wieder neue Lösungen gefordert. Janis Matheja ist dabei kreativer Kopf und Troubleshooterin zugleich. Herausfordernd ist die Beschaffung der Ware, bei der man mit einigen Landwirten sowie Handels- und Herstellerunternehmen zusammenarbeitet. Der Verkauf findet in dem kleinen Laden an der Hammer Straße statt. Ware, die nicht direkt abverkauft werden kann, wird in der einigen Manufaktur verarbeitet und damit haltbar gemacht.
Zu dem Konzept gehört ein besonderes Preis-Modell: Mindestpreise + “Pay What You Feel”. Die Mindestpreise sorgen für eine finanzielle Basis zur Erhaltung der geschaffenen Strukturen. “Pay What You Feel” ist ergänzend dazu ein individueller Betrag, der je nach eigenem Budget als Wertschätzung und Unterstützung für die Arbeit des fairTEiLBAR-Teams gezahlt werden kann.
Für Janis Matheja ist die Bildungsarbeit, die die fairTEiLBAR leistet, ein weiterer wichtiger Baustein des Konzepts. Diese findet täglich im Laden statt: Warenkunde, Erläuterungen zur Haltbarmachung und Rezeptideen – jeder kann etwas mitnehmen. Es soll dabei nicht um Einkaufen nach Lust und Laune gehen, sondern nach dem Angebot. Weiterhin werden Workshops z.B. zum Fermentieren oder veganer Ernährung angeboten. Immer geht es um den verantwortungsvollen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln. Janis Matheja sieht aber nicht nur den einzelnen in der Pflicht. Sie erkennt auch beim Gesamtsystem viel Änderungsbedarf. So müssten ihrer Meinung nach die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändert werden, damit die Lebensmittelverschwendung drastisch reduziert wird.
Das fairTEiLBAR-Team hat auch zukünftig noch viel vor. Als nächstes steht die Anerkennung der Gemeinnützigkeit an. Das bringt Vorteile mit Blick auf den Einsatz von Ehrenamtlichen, bei der Beschaffung der Ware und auch bei der Akquisition von Fördermitteln. Eine Idee, die schon länger existiert, ist zudem der mobile Verkauf. Dann können noch mehr Menschen in Münster bei der FairTEiLBAR einkaufen und Lebensmittel retten.
By Wirtschaftsförderung MünsterDamit sich das Geschäftsmodell wirtschaftlich trägt, sind immer wieder neue Lösungen gefordert. Janis Matheja ist dabei kreativer Kopf und Troubleshooterin zugleich. Herausfordernd ist die Beschaffung der Ware, bei der man mit einigen Landwirten sowie Handels- und Herstellerunternehmen zusammenarbeitet. Der Verkauf findet in dem kleinen Laden an der Hammer Straße statt. Ware, die nicht direkt abverkauft werden kann, wird in der einigen Manufaktur verarbeitet und damit haltbar gemacht.
Zu dem Konzept gehört ein besonderes Preis-Modell: Mindestpreise + “Pay What You Feel”. Die Mindestpreise sorgen für eine finanzielle Basis zur Erhaltung der geschaffenen Strukturen. “Pay What You Feel” ist ergänzend dazu ein individueller Betrag, der je nach eigenem Budget als Wertschätzung und Unterstützung für die Arbeit des fairTEiLBAR-Teams gezahlt werden kann.
Für Janis Matheja ist die Bildungsarbeit, die die fairTEiLBAR leistet, ein weiterer wichtiger Baustein des Konzepts. Diese findet täglich im Laden statt: Warenkunde, Erläuterungen zur Haltbarmachung und Rezeptideen – jeder kann etwas mitnehmen. Es soll dabei nicht um Einkaufen nach Lust und Laune gehen, sondern nach dem Angebot. Weiterhin werden Workshops z.B. zum Fermentieren oder veganer Ernährung angeboten. Immer geht es um den verantwortungsvollen und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln. Janis Matheja sieht aber nicht nur den einzelnen in der Pflicht. Sie erkennt auch beim Gesamtsystem viel Änderungsbedarf. So müssten ihrer Meinung nach die gesetzlichen Rahmenbedingungen verändert werden, damit die Lebensmittelverschwendung drastisch reduziert wird.
Das fairTEiLBAR-Team hat auch zukünftig noch viel vor. Als nächstes steht die Anerkennung der Gemeinnützigkeit an. Das bringt Vorteile mit Blick auf den Einsatz von Ehrenamtlichen, bei der Beschaffung der Ware und auch bei der Akquisition von Fördermitteln. Eine Idee, die schon länger existiert, ist zudem der mobile Verkauf. Dann können noch mehr Menschen in Münster bei der FairTEiLBAR einkaufen und Lebensmittel retten.