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In dieser Folge von Hinreichend verdächtig geht es um einen Fall von Messergewalt bei Jugendlichen. Ein 15-jähriger Junge, den wir Niko nennen, sticht in einem eskalierten Streit auf offener Straße einem Mann in den Brustkorb. Die Messerklinge verletzt lebenswichtige Gefäße und das Lungenfell. Nur eine Notoperation rettet dem Opfer das Leben.
Niko flieht vom Tatort, in der Überzeugung, der Mann werde sterben. Wenige Tage später wird er festgenommen. Er räumt die Tat ein, beruft sich aber auf Notwehr. Das Opfer habe seine Freundin belästigt. Ein Zeuge, der den gesamten Tatablauf zufällig aus seinem Fenster beobachtet hatte, schildert aber eine andere Version.
Wir sprechen darüber, wie die Ermittler den flüchtigen Täter identifizierten, welche Rolle widersprüchliche Zeugenaussagen spielen und was juristische Begriffe wie bedingter Tötungsvorsatz, Tateinheit oder Rücktritt vom Versuch im konkreten Fall bedeuten. Außerdem fragen wir uns, was dieser Fall über das Phänomen der Messergewalt unter Jugendlichen aussagt.
Unsere Gäste sind Julia Stachowski, Staatsanwältin in Duisburg, und Alexander Triesch, Reporter aus der Lokalredaktion. Gemeinsam beleuchten wir Ermittlungsarbeit, Jugendstrafrecht und die Frage, wie Gesellschaft und Medien mit solchen Fällen verantwortungsvoll umgehen können.
Im True-Crime-Podcast von Rheinischer Post und Staatsanwaltschaft Duisburg beleuchten wir pro Folge einen abgeschlossenen Kriminalfall aus der Region, jeweils mit einem Reporter aus der Lokalredaktion sowie einem Mitglied der Duisburger Staatsanwaltschaft. Gemeinsam zeigen wir, wie Strafverfolgung funktioniert und was sie mit unserer Gesellschaft macht.
By Lilli Stegner für die Rheinische Post und die Staatsanwaltschaft DuisburgIn dieser Folge von Hinreichend verdächtig geht es um einen Fall von Messergewalt bei Jugendlichen. Ein 15-jähriger Junge, den wir Niko nennen, sticht in einem eskalierten Streit auf offener Straße einem Mann in den Brustkorb. Die Messerklinge verletzt lebenswichtige Gefäße und das Lungenfell. Nur eine Notoperation rettet dem Opfer das Leben.
Niko flieht vom Tatort, in der Überzeugung, der Mann werde sterben. Wenige Tage später wird er festgenommen. Er räumt die Tat ein, beruft sich aber auf Notwehr. Das Opfer habe seine Freundin belästigt. Ein Zeuge, der den gesamten Tatablauf zufällig aus seinem Fenster beobachtet hatte, schildert aber eine andere Version.
Wir sprechen darüber, wie die Ermittler den flüchtigen Täter identifizierten, welche Rolle widersprüchliche Zeugenaussagen spielen und was juristische Begriffe wie bedingter Tötungsvorsatz, Tateinheit oder Rücktritt vom Versuch im konkreten Fall bedeuten. Außerdem fragen wir uns, was dieser Fall über das Phänomen der Messergewalt unter Jugendlichen aussagt.
Unsere Gäste sind Julia Stachowski, Staatsanwältin in Duisburg, und Alexander Triesch, Reporter aus der Lokalredaktion. Gemeinsam beleuchten wir Ermittlungsarbeit, Jugendstrafrecht und die Frage, wie Gesellschaft und Medien mit solchen Fällen verantwortungsvoll umgehen können.
Im True-Crime-Podcast von Rheinischer Post und Staatsanwaltschaft Duisburg beleuchten wir pro Folge einen abgeschlossenen Kriminalfall aus der Region, jeweils mit einem Reporter aus der Lokalredaktion sowie einem Mitglied der Duisburger Staatsanwaltschaft. Gemeinsam zeigen wir, wie Strafverfolgung funktioniert und was sie mit unserer Gesellschaft macht.