2008 verändert eine unscheinbare, hellblaue Website das Internet in Deutschland für immer: Kino.to.
Für Millionen ist es die „kostenlose Alternative zum Kino“. Für die Filmindustrie ein milliardenschwerer Albtraum. Und für einen Leipziger Bodenleger wird es der Weg vom arbeitslosen Tüftler zum millionenschweren Betreiber eines der größten illegalen Streaming-Portale Europas.
In dieser Folge erzählen wir die komplette Geschichte hinter Kino.to:
Wie Dirk B. vom frustrierten Fußbodenleger zum Kopf eines internationalen Streaming-Netzwerks wird.
Wie eine simple Idee – Filme anschauen statt herunterladen – eine juristische Grauzone ausnutzt.
Wie Kino.to zeitweise über vier Millionen Aufrufe am Tag erreicht und zu den meistbesuchten Websites Deutschlands zählt.
Und wie Misstrauen, Verrat und eine europaweite Großrazzia alles zum Einsturz bringen.
die Abmahnwelle der 2000er
den internen Streit im Kino.to-Team
die spektakuläre SEK-Razzia 2011
die Urteile gegen die Betreiber
das EuGH-Urteil von 2017, das Streaming endgültig neu bewertet
und die Frage: War Kino.to ein Verbrechen – oder ein Vorbote von Netflix & Co.?
Eine Geschichte über Gier, Idealismus, digitale Revolutionen und die dunkle Seite des frühen Streamings.
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