Über Trauer, Tod und die schwerste Entscheidung am Lebenshof
Nach einem lockeren Start wird's ernst: Wir mussten unsere Laufente Betty gehen lassen und reden ehrlich über Trauer, übers Einschläfern und die schwerste aller Entscheidungen.
Hinweis: Diese Folge dreht sich ausführlich ums Sterben, Einschläfern und Trauern – hör in einem guten Moment rein.
Intro-Rätsel & Auflösung Letzte Runde war Indiana Jones (Tipp „Blockbuster" hat ja gepasst). Diesmal wieder was Neues – Tipp: aus der Kindheit, vielleicht nur für eine Generation. Ab in die Kommentare auf Instagram.
Endlich wieder guter Ton (hoffentlich) Die letzte Folge war beim Ton echt grausam – sorry dafür. Wir haben aufgerüstet, das Wohnzimmer ist jetzt eine einzige Kabelei.
Alter Falter, was'n das für ein Wetter Gefühlt 40 Grad und mittendrin die Klimakatastrophe. Vor allem für die Tiere übel: Die Schafe fressen Heu wie im Winter, die Hunde müssen wir aktiv aus der Hitze holen – nur die Merino-Mixe kommen erstaunlich gut klar.
Schneckenrettung unterm Holz Unterm umgeräumten Holz saß ein gutes Dutzend Nacktschnecken – alle eingesammelt und ins kühle Gebüsch umgesiedelt. (Kleiner Bonus: Kaninchen lieben OSB-Platten.)
Schafschur 2.0 – neue Maschine, große Liebe Neues Equipment (Markennamen verraten wir hier nicht): mehr Power, risikofrei, Rekord von 20 Minuten pro Schaf. Plus Tipps, welche Wolle am besten geht – und warum das Zeitfenster im Frühjahr jedes Jahr ein Drama ist.
Hauptthema: Abschied von Laufente Betty Betty kam aus gruseliger Haltung übers Tierheim zu uns – diese Woche mussten wir sie einschläfern lassen.
- Es begann morgens mit Atemnot, wir konnten sofort handeln und sie direkt auf Station bringen
- Erst Hoffnung auf eine Legenot wie bei Wilma – dann sah ein Luftsack verändert aus
- Bei Atemnot kann man am Ende leider nichts mehr machen
- Loki, ihr Partner, ruft jetzt allein durchs Gehege nach ihr
Die schwerste Entscheidung Nicht der Tod selbst ist für uns das Schlimmste, sondern die Entscheidung treffen zu müssen. Und wie sehr es hilft, das nicht allein zu machen, sondern Hand in Hand mit der Tierärztin.
Hund ≠ Lebenshof-Tier Die Hunde schlafen im Bett, sind Rudel, die haben wir uns ausgesucht. Die anderen Tiere brauchen uns nicht als Rudel – wir sind für sie da, nicht sie für uns. Kein Leben ist mehr wert, es ist nur eine andere Beziehung.
Fünf-Minuten-Hölle vs. langer Abschied Die Fünf-Minuten-Entscheidung (wie damals bei Gandhi) ist die Hölle, weil man danach ewig grübelt. Der lange, immer neu bewertete Weg (wie bei Heinrich oder aktuell bei Sam) lässt sich für uns viel besser tragen.
Würde im Tod – und wo Vorschriften dazwischenfunken „Was bei uns landet, bleibt bei uns" – wir beerdigen unsere Tiere hier. Bei „Nutztieren" wie Schafen darf man das nicht, die holt der Abdecker. Warum das nochmal ein härteres Level wird.
Trauer ist individuell Jede:r trauert anders, und das ist okay – schämt euch für nichts. Und macht niemandem Vorwürfe, fragt lieber: Was kann ich für dich tun?
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🎵 Erkennt ihr das neue Intro? Tipp: aus der Kindheit
🫂 Fühlt euch umarmt – bis zum nächsten Mal