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Seit dem Jahr 2007 betreiben Stephanie und Eduard Tscheppe das Gut Oggau und haben es zu einem der führenden biodynamisch agierenden Weinbaubetriebe Österreichs gemacht. Die Etiketten mit ihrer Weinfamilie sind längst Ikonen und so wundert es nicht, dass sich beim neuesten Nachwuchs, dem „Gut Feeling“ ein Gesicht auf dem Etikett findet. „Gut Feeling“ ist ein Getränk, bei dem der Kräuterauszug mit Mikrorganismen fermentiert wurde, ohne dass Alkohol entstanden wäre. Kamille, Schafgarbe, Löwenzahn, Wermut, Brennnessel und Eichenrinde sind drin und, um die Mikroorganismen zu fermentieren zu bewegen, auch ein wenig Honig. Uns hat das sehr gut gefallen.
Das Getränk gibt es bei Wein am Limit als 0,33er für € 7,50 oder als 0,75er für € 19,50.
Villbrygg ist ein „wildes Gebräu“ aus Norwegen mit leicht kryptischen Namen, die wir aber im Podcast erklären. Alles, was für diese Proxies genutzt wird, stammt aus Wildsammlung oder biologischem urban farming. Die Getränke sind sehr ausgefeilt und gehören ganz sicher in unsere Top Ten, aber hört selbst.
Es gibt sie bei kein&low für € 21,90 bzw. € 22,90.
Anne hat mir zwei Getränke eingeschenkt, die sich noch im Vorstadium der Abfüllung befanden. Sie kommen von Borino Fizz, und die lassen die Getränke jetzt in einer Hamburger Brauerei fermentieren, um etwas größere Batches auf einmal anbieten zu können. Die Getränke, von denen „Hibiskus“ bereits auf dem Markt ist, scheinen nachgefragt zu sein, und das ist total verständlich, denn sie sind richtig gut. Aber hört selbst …
Aktuell scheint es nur den Hibiskus zu geben. Für € 18,95.
Die Skandinavier sind wirklich gut und innovativ in der Erzeugung von Proxies auf Basis komplexer Fermentationen und Kompositionen. Auch die drei Getränke von Gnista haben uns überzeugt, auch wenn wir ja fast immer irgendwas zu meckern haben. Meinst ist es, wie auch hier, der unserer Meinung nach zu hohe Zuckeranteil. Aber insgesamt sind das Getränke, die auf jeden Fall zur Speisenbegleitung auf einer Getränkekarte Platz finden sollten. Aber hört selbst …
Die Getränke gibt es zum Beispiel im Mindful Drinking Club für jeweils € 16,90.
Das Weingut Schätzel gehört zu den spannendsten und freiesten Weinbauprojekten, die wir kennen. Kai Schätzel hat das mehr als 650 Jahre alte Weingut zusammen mit Jule Eichblatt in gewisser Weise neu erfunden und sucht und erprobt Antworten auf eine sich verändernde Zukunft: Biodiversität, das Ende der Monokultur, Biodynamie, Flor-Hefe, Verzicht auf jegliche Zusätze, regenerative Landwirtschaft und ernstgemeinte Nachhaltigkeit. Im Weingut und der Kommune 3000, wo all diese Ansätze gelehrt werden, entstehen nicht mehr nur Weine, sondern beispielsweise auch dieses ausgefeilte Getränk auf Tee-, Kombucha- und Rieslingbasis.
Das Getränk gibt es zum Beispiel direkt ab Weingut für € 6,- die Flasche.
In Episode 37 hat Anne mir erstmals drei entalkoholisierte Weine eingeschenkt. Das waren welche aus dem obersten Segment des heutigen Angebots. Nun habe ich den Spieß umgedreht und ihr drei Weine eingeschenkt, die eher aus der industriellen Weinerzeugung stammen. Ich hatte mir schon gedacht, dass das kein Spaß sein würde, was ich Anne da blind vorgesetzt habe. Aber nicht, dass es so schlimm werden würde mit diesen auf 0.0% entalkoholisierten, und mit Aromastoffen und diversen Säuren und Zutaten versetzten Weinen. „Das bricht mir das Herz“, sagt Anne, als wir daran denken, dass solche Getränke in größeren Mengen in diesem Land konsumiert werden. Spaß hatten wir trotzdem. Aber hört selbst …
Wir haben die Getränke in die Sendung genommen, weil sie uns ohne Vorankündigung oder Nachfrage zugeschickt wurden.
Eigentlich erzeugen Manuel und Regina Engel im bayerischen Rottal-Inn vor allem Brände, Gin und Liköre. Seit einiger Zeit aber gibt es einen Quitten Sparkling mit Quittenbrand (dem wir uns nicht widmen) und einen Quitten Sparkling Alkoholfrei. Und der hat uns Spaß gemacht.
Wir haben das Getränk von der Naturbrennerei Engel erhalten. Es kostet dort im Webshop € 19,90.
Einer der ersten, der das Potenzial von nichtalkoholischen Erzeugnissen in der Speisebegleitung erkannt hat, war Peter van Nahmen. Als er die etablierte Obstkelterei seiner Eltern in Hamminkeln am Niederrhein übernahm, hat er zunächst ein Segment sortenreiner Säfte oft seltener Obstsorten in Bordeaux-Flaschen etabliert, das zunächst in der gehobenen Gastronomie, dann auch im breiteren Markt erfolgreich wurde. Es folgten Frucht-Seccos und die Sparkling Juicy Teas. Um zwei Varianten dieser alkoholfreien Getränke geht es heute.
Wir haben die Getränke hier erworben. Man kann sie auch direkt beim Erzeuger kaufen. Die Getränke kosten jeweils € 8,95.
Zum ersten Mal haben wir entalkoholisierten Wein in unserer Sendung. Bisher hatten wir uns davor gescheut, steigen jetzt mit dem zweiten Jahrgang von Gregory Emmels Haardt Hills aber weit oben ein. Ob das unseren Ansprüchen einer alkoholfreien Weinalternative genügt, erfahrt ihr im Podcast.
Wir haben die Getränke vom Erzeuger erhalten. Kaufen kann man sie auch dort für € 18,- für die Stillweine und € 22,- für den Schäumer.
Von Haus aus ist Mauro Colagreco Koch. Er kommt aus Argentinien, ging nach seiner Ausbildung nach Frankreich und arbeitete dort bis zu dessen Tod im Jahr 2003 mit Bernard Loiseau zusammen. Anschließend arbeitete er in Paris mit Alain Passard im L’Arpège, Alain Ducasse im Hotel Plaza Athénée und schließlich ein Jahr lang im Le Grand Véfour. Seit 2006 leitet er das Mirazur in Menton und wurde 2019 mit seinem dritten Michelin-Stern belohnt. In Menton hat er Arielle Bove kennengelernt, mit der die Serie alkoholfreier Getränke entwickelt hat, die sich Tempera nennen. Den ersten besprochenen Schäumer Eterna I gibt es nicht mehr. Die beiden haben zwei neue Schäumer entwickelt und sowieso schreitet die Serie voran.
Gekauft hatte ich die Getränke bei Cave Pur Jus, da sind sie aktuell aber nicht vorrätig. Es gibt sie aber direkt beim Erzeuger.
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