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Neumarkter Lammsbräu ist eine Brauerei aus der Oberpfalz mit mehr als 400 Jahren Geschichte. Den entscheidenden Wendepunkt von einer Hausbrauerei zu einem mittelständigen Unternehmen erfolgte in den 1970ern – zusammen mit der strikten Ausrichtung auf Nachhaltigkeit, der die Hinwendung zur ökologischen Landwirtschaft folgte. Die Brauerei war die erste mit europäischem Biosiegel. Heute arbeiten 180 zuliefernde Landwirte biologisch. Auch bei der Erzeugung alkoholfreier Alternativen war und ist die Brauerei Vorreiterin.
Die Getränke sind in so gut wie allen Bioläden und bei Getränkehändlern zu haben.
Schloss Vaux ist eine Sektmanufaktur mit langer Tradition an unterschiedlichen Standorten. Der heutige ist Eltville am Rhein. Dort entsteht nicht nur eine größere Anzahl an Schaumweinen, sondern seit längerer Zeit auch schon ein zunehmende Zahl alkoholfreier Alternativen. Sehr gut gefällt uns der Bravaux!, eine Melange aus Traubensaft, Verjus, Hopfen und Gerstenmalz.
Das Getränk gibt es z.B. direkt bei Schloss Vaux für € 20,-
Seit dem Jahr 2007 betreiben Stephanie und Eduard Tscheppe das Gut Oggau und haben es zu einem der führenden biodynamisch agierenden Weinbaubetriebe Österreichs gemacht. Die Etiketten mit ihrer Weinfamilie sind längst Ikonen und so wundert es nicht, dass sich beim neuesten Nachwuchs, dem „Gut Feeling“ ein Gesicht auf dem Etikett findet. „Gut Feeling“ ist ein Getränk, bei dem der Kräuterauszug mit Mikrorganismen fermentiert wurde, ohne dass Alkohol entstanden wäre. Kamille, Schafgarbe, Löwenzahn, Wermut, Brennnessel und Eichenrinde sind drin und, um die Mikroorganismen zu fermentieren zu bewegen, auch ein wenig Honig. Uns hat das sehr gut gefallen.
Das Getränk gibt es bei Wein am Limit als 0,33er für € 7,50 oder als 0,75er für € 19,50.
Villbrygg ist ein „wildes Gebräu“ aus Norwegen mit leicht kryptischen Namen, die wir aber im Podcast erklären. Alles, was für diese Proxies genutzt wird, stammt aus Wildsammlung oder biologischem urban farming. Die Getränke sind sehr ausgefeilt und gehören ganz sicher in unsere Top Ten, aber hört selbst.
Es gibt sie bei kein&low für € 21,90 bzw. € 22,90.
Anne hat mir zwei Getränke eingeschenkt, die sich noch im Vorstadium der Abfüllung befanden. Sie kommen von Borino Fizz, und die lassen die Getränke jetzt in einer Hamburger Brauerei fermentieren, um etwas größere Batches auf einmal anbieten zu können. Die Getränke, von denen „Hibiskus“ bereits auf dem Markt ist, scheinen nachgefragt zu sein, und das ist total verständlich, denn sie sind richtig gut. Aber hört selbst …
Aktuell scheint es nur den Hibiskus zu geben. Für € 18,95.
Die Skandinavier sind wirklich gut und innovativ in der Erzeugung von Proxies auf Basis komplexer Fermentationen und Kompositionen. Auch die drei Getränke von Gnista haben uns überzeugt, auch wenn wir ja fast immer irgendwas zu meckern haben. Meinst ist es, wie auch hier, der unserer Meinung nach zu hohe Zuckeranteil. Aber insgesamt sind das Getränke, die auf jeden Fall zur Speisenbegleitung auf einer Getränkekarte Platz finden sollten. Aber hört selbst …
Die Getränke gibt es zum Beispiel im Mindful Drinking Club für jeweils € 16,90.
Das Weingut Schätzel gehört zu den spannendsten und freiesten Weinbauprojekten, die wir kennen. Kai Schätzel hat das mehr als 650 Jahre alte Weingut zusammen mit Jule Eichblatt in gewisser Weise neu erfunden und sucht und erprobt Antworten auf eine sich verändernde Zukunft: Biodiversität, das Ende der Monokultur, Biodynamie, Flor-Hefe, Verzicht auf jegliche Zusätze, regenerative Landwirtschaft und ernstgemeinte Nachhaltigkeit. Im Weingut und der Kommune 3000, wo all diese Ansätze gelehrt werden, entstehen nicht mehr nur Weine, sondern beispielsweise auch dieses ausgefeilte Getränk auf Tee-, Kombucha- und Rieslingbasis.
Das Getränk gibt es zum Beispiel direkt ab Weingut für € 6,- die Flasche.
In Episode 37 hat Anne mir erstmals drei entalkoholisierte Weine eingeschenkt. Das waren welche aus dem obersten Segment des heutigen Angebots. Nun habe ich den Spieß umgedreht und ihr drei Weine eingeschenkt, die eher aus der industriellen Weinerzeugung stammen. Ich hatte mir schon gedacht, dass das kein Spaß sein würde, was ich Anne da blind vorgesetzt habe. Aber nicht, dass es so schlimm werden würde mit diesen auf 0.0% entalkoholisierten, und mit Aromastoffen und diversen Säuren und Zutaten versetzten Weinen. „Das bricht mir das Herz“, sagt Anne, als wir daran denken, dass solche Getränke in größeren Mengen in diesem Land konsumiert werden. Spaß hatten wir trotzdem. Aber hört selbst …
Wir haben die Getränke in die Sendung genommen, weil sie uns ohne Vorankündigung oder Nachfrage zugeschickt wurden.
Eigentlich erzeugen Manuel und Regina Engel im bayerischen Rottal-Inn vor allem Brände, Gin und Liköre. Seit einiger Zeit aber gibt es einen Quitten Sparkling mit Quittenbrand (dem wir uns nicht widmen) und einen Quitten Sparkling Alkoholfrei. Und der hat uns Spaß gemacht.
Wir haben das Getränk von der Naturbrennerei Engel erhalten. Es kostet dort im Webshop € 19,90.
Einer der ersten, der das Potenzial von nichtalkoholischen Erzeugnissen in der Speisebegleitung erkannt hat, war Peter van Nahmen. Als er die etablierte Obstkelterei seiner Eltern in Hamminkeln am Niederrhein übernahm, hat er zunächst ein Segment sortenreiner Säfte oft seltener Obstsorten in Bordeaux-Flaschen etabliert, das zunächst in der gehobenen Gastronomie, dann auch im breiteren Markt erfolgreich wurde. Es folgten Frucht-Seccos und die Sparkling Juicy Teas. Um zwei Varianten dieser alkoholfreien Getränke geht es heute.
Wir haben die Getränke hier erworben. Man kann sie auch direkt beim Erzeuger kaufen. Die Getränke kosten jeweils € 8,95.
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