Die sozialen Medien sind voll mit misogynen und antifeministischen Beiträgen. Damit, wer für diese Inhalte besonders empfänglich ist, beschäftigte sich die Wissenschaftlerin Brigitte Temel kürzlich in einem Vortrag mit dem Untertitel „Antifeminismus als Herausforderung für die Jugendarbeit". In diesem Rahmen warf sie die Fragen auf, welche Funktionen es erfüllt, sich diesen Ideologien zuzuwenden, und was das für die Präventionsarbeit bedeutet. Um dies zu beantworten, ging sie beispielhaft den Phänomenen „Incels" und „Tradwives" nach.
Brigitte Temel ist wissenschaftliche Mitarbeiter*in am Institut für Konfliktforschung in Wien und forscht zu den Themen geschlechtsspezifische Gewalt, Männlichkeit und Antifeminismus. Der Mitschnitt entstand im Rahmen eines teaminternen Weiterbildungsvortrags des Vereins Poika im Rahmen des von der Stadt Wien geförderten Projekts "Toxische Influencer vs. fürsorgliche Demokratie - Geschlechterrollen im digitalen Raum". Ihren Vortrag könnt ihr nun im mosaik-Podcast in voller Länge nachhören, lediglich die Publikumsbeiträge wurden herausgeschnitten.
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