Markus hat diesmal eine Gründerin zu Gast, bei der der Name vielleicht tatsächlich Programm ist: Aileen von DIE FRECHE GÖRE.
Ihre Geschichte beginnt 2013 mit einer Nähmaschine und selbst genähten Cosplay-Kleidern. 2022 holt sie die Maschine wieder aus dem Keller und entwickelt Schritt für Schritt ihre eigene Marke. Rund eineinhalb Jahre testet sie Materialien, Schnitte und Druckverfahren, bis ihre Taschen genau ihren Vorstellungen entsprechen. Heute entstehen bei ihr im Schwarzwald handgefertigte Tabaktaschen, Holster Bags, Hüfttaschen, Bauchtaschen und weitere auffällige Accessoires.
Doch diese Folge ist weit mehr als eine klassische Gründerstory.Aileen und Markus sprechen offen über das emotionale Auf und Ab der Selbstständigkeit, kreative Freiheit, unternehmerischen Druck und den Kampf mit dem Verpackungsgesetz. Das deutsche Verpackungsgesetz betrifft Onlinehändler bereits heute. Zusätzlich gilt die neue EU-Verpackungsverordnung PPWR grundsätzlich ab dem 12. August 2026 für Unternehmen, die Verpackungen oder verpackte Produkte in der EU auf den Markt bringen. Welche konkreten Pflichten gelten, hängt vom jeweiligen Geschäftsmodell und Lieferweg ab.
Außerdem geht es um Rage Bait, Reichweite durch gezielte Provokation und die Frage, wie viel Empörung Social Media wirklich braucht. Natürlich darf auch KI nicht fehlen: Wo hilft sie einer kreativen Gründerin tatsächlich – und wann sorgt sie nur für noch mehr digitalen Lärm?
Dann wagt Markus seinen vielleicht schwierigsten Versuch: Er möchte Aileen für Kennzahlen, Kalkulationen und unternehmerische Zahlen begeistern. Ob ihm das gelingt?
Eine ehrliche, emotionale und ungeschönte Folge über Kreativität, Selbstständigkeit, Bürokratie, Social Media, KI – und die Erkenntnis, dass eine starke Marke nicht mit einer perfekten Excel-Tabelle beginnen muss.
Kaffee einschenken, Kopfhörer auf und Bühne frei für Aileen von DIE FRECHE GÖRE.