
Sign up to save your podcasts
Or


Warum so viele erfolgreiche Menschen plötzlich ihren Job hassen - und was das mit Sinn, Status und Erschöpfung zu tun hat...
Diese Folge trifft einen Nerv für alle, die sich nach ein paar Jahren im Berufsleben fragen: War das jetzt wirklich alles? Leo und Conrad sprechen über den Moment, in dem gute Karriere-Deals leer wirken, obwohl nach außen alles richtig aussieht.
Was auf einer Hochzeitsfeier als lockeres Gespräch beginnt, wird schnell zu einer ehrlichen Analyse: Warum so viele Menschen in ihren 20ern und frühen 30ern nach etwas ganz anderem verlangen - nach mehr Wirksamkeit, mehr Autonomie und vor allem weniger sinnloser Arbeit. Leo beschreibt, wie sich Frust nicht nur durch Überlastung, sondern vor allem durch fehlenden Sinn aufstaut. Conrad ergänzt mit persönlichen Erfahrungen aus Unternehmen, in denen Verantwortung, Lernkurve und Anerkennung nicht zusammenpassen.
Ihr erfahrt:
Leo und Conrad sprechen auch darüber, wie stark Eltern, Schule und gesellschaftliche Erwartungen unsere Karrierewege prägen - und warum so viele erst Jahre später merken, dass sie nie wirklich gefragt wurden, was sie selbst wollen. Statt bloß über Generation Z, alte Arbeitsmuster oder angeblich faule Mitarbeitende zu urteilen, setzen die beiden auf eine andere Perspektive: mehr Kommunikation, mehr Verständnis und mehr Raum für echte Selbstwirksamkeit.
Besonders stark: der praktische Tipp, ein kleines Tagebuch über die Momente zu führen, in denen ihr euch lebendig, nützlich und leicht fühlt. Genau dort liegt oft der Hinweis darauf, was euch im Job und im Leben wirklich erfüllt.
Perfekt für alle, die gerade beruflich feststecken, sich nach mehr Sinn sehnen oder wissen wollen, warum die nächste Gehaltserhöhung nicht automatisch die richtige Antwort ist.
Burnout ist nicht die einzige Erschöpfungskrise. Wenn du dich bei der Arbeit ausgelaugt, festgefahren oder seltsam leer fühlst, zeigt dieses Gespräch, warum chronische Unterforderung und fehlender Sinn genauso zermürbend sein können wie Überarbeitung. Ein Muss für alle, die vermuten: Das Problem ist nicht zu viel Arbeit, sondern zu wenig Bedeutung.
Leo und Conrad sprechen über die oft übersehene Epidemie des Bore-outs – und darüber, warum viele Teams „zu wenig zu tun“ mit dem eigentlichen Problem verwechseln: zu wenig Wirkung, zu wenig Verantwortung und zu wenig Sinn. Sie zeigen, wie Arbeit früher mit Sicherheit, Wiederaufbau und Identität verbunden war und warum diese Denkweise bis heute beeinflusst, wie verschiedene Generationen Ehrgeiz, Faulheit und Belastbarkeit bewerten.
In dieser Folge erfährst du:
Leo teilt anschauliche Erfahrungen aus seinen eigenen Jobs: die Frustration, mehr Verantwortung übernehmen zu wollen, die Realität von anspruchsvoller Arbeit ohne ausreichende Anerkennung und den Moment, in dem er erkannte, dass auch ein gutes Gehalt kein kaputtes Gefühl für Fairness oder Wirksamkeit reparieren kann. Conrad ordnet diese Erfahrungen in einen größeren Zusammenhang ein: eine Gesellschaft, die Überarbeitung stärker anerkennt als Unterforderung, Unternehmen, die ihre Arbeitskultur unterschätzen, und einen Arbeitsmarkt, auf dem Menschen zunehmend mehr als nur ein Gehalt brauchen.
Die Folge geht dabei über die Diagnose hinaus und beschäftigt sich auch mit möglichen Lösungen. Die Antwort lautet nicht einfach „weniger arbeiten“ oder „härter arbeiten“. Es geht darum, Wirksamkeit zurückzugewinnen – also das Gefühl, dass die eigene Arbeit etwas bewirkt, Dinge voranbringt und einen Grund gibt, sich zu engagieren. Fehlt dieses Gefühl, verlieren Unternehmen Motivation, Menschen erschöpfen auf unterschiedliche Weise und die Produktivität sinkt unbemerkt.
Diese Folge ist besonders relevant für alle, die ihre berufliche Situation hinterfragen, Teams führen, jüngere Mitarbeitende besser verstehen oder herausfinden möchten, warum sich „Erfolg“ trotzdem leer anfühlen kann. Wenn sich Arbeit schwer, sinnlos oder seltsam erschöpfend anfühlt, gibt dir dieses Gespräch die richtigen Worte, neue Perspektiven und einen möglichen Weg nach vorn.
Good Vibes Only ist ein emotionales Hausverbot. Dieser Satz trifft mitten ins Herz einer Debatte, die überall mitschwingt – auf LinkedIn, in Unternehmen, in Freundschaften und sogar in der Art, wie wir mit Trauer, Frust und Überforderung umgehen.
Leo nimmt kein Blatt vor den Mund und zerlegt die Logik hinter toxischer Positivität: das schnelle Weglächeln von Schmerz, das sofortige Reframing in ein „Learning“ und die gefährliche Tendenz, echte Gefühle zu übergehen, bevor sie überhaupt gefühlt wurden.
Statt billiger Kalendersprüche geht es um etwas viel Wichtigeres: Emotionen auszuhalten, Grenzen zu respektieren und zu verstehen, warum echte Entwicklung oft erst dann beginnt, wenn es unangenehm wird.
In dieser Folge erfahrt ihr:
Besonders stark wird die Folge dort, wo der Unterschied zwischen gesundem Reframing und toxischem Wegschieben herausgearbeitet wird. Es geht nicht darum, negativ zu sein – sondern ehrlich. Nicht darum, im Schmerz zu baden – sondern ihn ernst zu nehmen, damit er dich nicht im Hintergrund weiter steuert.
Perfekt für alle, die genug haben von künstlicher Positivität, plakativen Mindset-Sätzen und dem Druck, immer „gut drauf“ sein zu müssen. Wenn du wissen willst, wie echte emotionale Reife aussieht, solltest du diese Folge nicht verpassen.
Selbstliebe ist nicht immer Selbstliebe - manchmal ist sie nur Egoismus mit besserem Branding. Leo und Conrad nehmen in dieser Folge die Social-Media-Parole auseinander, dass du dich erst komplett lieben musst, bevor du gut leben, lieben oder wachsen kannst. Die eigentliche Frage: Wann ist „Ich höre auf mich selbst" gesunde Selbstfürsorge - und wann nur eine schicke Ausrede? Und wann sogar Selbstzentrierung?
Leo startet mit einem echten Dilemma: Familie in der Stadt, wenig Energie, schlechtes Gewissen beim Absagen. Daraus entwickelt sich ein ehrliches Gespräch über Grenzen, Pflichtbewusstsein und die Frage, wie man sich treu bleibt, ohne andere einfach hängen zu lassen. Statt kalter Theorie bekommt ihr einen Vorschlag für konkrete Kriterien, wie man solche Entscheidungen im Alltag wirklich prüft.
Ihr entdeckt, warum Selbstliebe für die beiden eher nach Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge, Selbstvertrauen und Selbstmitgefühl klingt. Warum „sich gut fühlen" nicht automatisch „das Richtige tun" bedeutet. Und weshalb echte Selbstliebe oft genau dort beginnt, wo es unbequem wird - beim Sport, bei der Spülmaschine, beim schwierigen Gespräch oder beim ehrlichen Nein.
Conrad bringt dafür den systemischen Blick rein: Was macht eure Entscheidung mit Partner, Familie, Freundeskreis oder der Community? Wann wird Selbstfürsorge zu Selbstzentrierung? Und wie erkennt man, ob man sich gerade wirklich schützt oder nur vor Verantwortung davonläuft? Gemeinsam ziehen die beiden eine klare Linie zwischen gesunder Abgrenzung, People-Pleasing, Hedonismus und dem Wunsch, es allen recht zu machen.
Perfekt für dich, wenn du dich oft zwischen Grenzen setzen und schlechtem Gewissen zerreibst, mit „Self-Love" auf Social Media nichts mehr anfangen kannst oder einfach wissen willst, wie ehrliche Selbstfürsorge im echten Leben aussieht. Diese Folge liefert keine perfekte Antwort, aber ziemlich gute Fragen - und genau die können dein Denken über dich selbst verändern.
Folge #1 | Die zweite Pubertät? Willkommen in den Zwanzigern.
Warum fühlt sich Erwachsenwerden manchmal an, als würde man nochmal ganz von vorne anfangen?
In unserer ersten Folge sprechen wir darüber, warum die Zeit zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig oft wie eine zweite Pubertät wirkt: Plötzlich hinterfragt man den Job, Beziehungen, Freundschaften und die eigenen Lebensziele. Alles scheint möglich - und genau das kann ganz schön überfordern.
Wir sprechen darüber, warum Veränderung so unbequem ist, weshalb viele Entscheidungen schwerer wirken als sie eigentlich sind und warum Selbstfindung vielleicht gar kein Ziel, sondern ein Prozess ist.
Wie immer verbinden wir persönliche Erfahrungen mit psychologischen Impulsen und stellen uns die Frage: Wie findet man seinen eigenen Weg, wenn alle anderen scheinbar schon einen haben?
In dieser Folge geht es unter anderem um:
From the publisher's feed
Zwischen Plan und Panik ist ein Podcast über das Leben zwischen Mitte zwanzig und Mitte dreißig über die Themen, die uns beschäftigen, aber zu selten laut ausgesprochen werden.
Wir…
Kein Selbsthilfe-Podcast. Keine perfekten Antworten. Sondern ehrliche Gespräche mit Tiefgang, Humor und dem Wunsch, Denkräume zu schaffen.
Denn manchmal verändert nicht eine Antwort das Leben - sondern eine bessere Frage.