Zwischen Verkaufsfläche und KI - Der Handelspodcast von und mit Sonja Kaiser.

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Zwischen Verkaufsfläche und KI - Der Handelspodcast von und mit Sonja Kaiser. episodes

  • #10 „Du bist eine Pionierin" – dieser Satz hat mich umgehauen
    n dieser Folge nehme ich dich mit hinter die Kulissen eines Moments, der mich richtig bewegt hat. Eine Bekannte aus meiner KI-Marketing-Ausbildung war mit der Gruppe „Women in AI Cologne" bei einer Retail-Veranstaltung des EHI Retail Institute. Dort kam die Meinung auf, im Modehandel sei KI kaum wirkungsvoll einzusetzen – zu eingefahren, zu wenig Innovation. Sie hat das nicht so stehen lassen, meine Arbeit als Beispiel genannt (mit Verweis auf Folge 7), und am Ende wurde genau das zu einem der Key Learnings des Tages.Daraus wird eine ehrliche Standortbestimmung: Warum ich mich als Anwenderin verstehe und nicht als Technikerin, warum die Kombination aus 20 Jahren Textileinzelhandel und tiefem KI-Anwenderwissen mich in dieser Branche zum „Einhorn" macht – und warum das keine Angeberei ist, sondern eine Einladung an dich.Worum es geht, im Überblick: der Moment und wie es dazu kam; das Bild des Modehandels als „angestaubte" Branche und wer das ändern kann; warum so viele KI-Projekte an überzogenen Erwartungen scheitern; das Haifischbecken der ständig neuen Modelle (chinesisch, Schweizer DSGVO, amerikanische Modelle) und warum datenschutzkonforme KI für kleine Händler immer wichtiger wird; und der rote Faden für dich: erst das Problem definieren, dann die Lösung – nicht umgekehrt.

    Was du mitnimmst: Du musst nicht jedem KI-Trend hinterherjagen. Du darfst innehalten, dein konkretes Problem benennen, es mit einer guten Lösung angehen – und es dann auch mal als gelöst betrachten.
    Wo stehst du gerade – jagst du noch jedem neuen Tool hinterher, oder hast du dein eigentliches Problem schon klar vor Augen? Ich freue mich, wenn du mir deine Erfahrung erzählst.

    Mehr von mir findest du auf www.ki-machen.de, und wenn du Fragen hast oder mit mir arbeiten möchtest, schreib mir gern direkt an [email protected].
    16 min
  • #9 Renner-Management mit KI — warum „läuft gut" deine wertvollste Information ist

    In der letzten Folge ging es um die schwachen Lieferanten. Heute drehe ich es um: Was machen wir mit der Ware, die besonders gut läuft?Denn ein Renner ist nicht einfach ein schöner Umsatz, den du abhaken kannst. Er ist ein Signal. Er sagt dir, welche Farbe, welcher Schnitt, welches Material, welche Marke gerade gefragt ist — und damit gibt er dir die Richtung für deinen nächsten Einkauf.Ich nehme dich mit durch die drei Ebenen, auf denen du das liest: vom Lieferanten über die Warengruppe bis zum einzelnen Artikel. Und ich zeige dir, wo genau die KI die Arbeit übernimmt — und wo du an die Ware gehen musst.Ein wichtiger Punkt dabei: Ein Renner ist nicht bei jeder Warengruppe dasselbe. Ein T-Shirt, das im Juni kommt und nach sechs Wochen nicht läuft, ist ein Penner. Ein Mantel, der im Juli geliefert wird und im Juli nicht verkauft, kann im September immer noch zum Renner werden. Diese Differenzierung nach Warengruppe und Zeitpunkt — das ist die Denkarbeit, die du der KI mitgibst, damit am Ende das Richtige herauskommt.Und dann geht es um den entscheidenden letzten Schritt: die Aufbereitung. Deine Mitarbeiterin auf der Fläche braucht keine Tabelle mit hundert Zahlen. Sie braucht die Renner mit Bild, dazu die Geschwister-Artikel, die ähnlich sitzen — und einen klaren Auftrag: besser platzieren, aktiver anbieten. Wir nehmen die Komplexität raus. Die lassen wir bei der KI.Der Kern: Gutes Renner-Management verbessert nicht nur deinen nächsten Einkauf. Es befeuert deinen Abverkauf schon heute — weil du die Artikel, die ähnlich sind wie dein Renner, gezielt nach vorne holst.

    Du willst wissen, welche KI du dafür einsetzen kannst und wie du das für deinen Laden aufsetzt?
    Dann lass uns reden. In einem Gespräch schauen wir gemeinsam, wie dein Renner-Management aussehen könnte — spezifisch für deine Ware, deine Warengruppen, dein Geschäft. Und wie immer gilt: Komm ins Tun, ins Ausprobieren, ins Machen. Es wird mit jedem Mal besser.Links:
    Termin direkt buchen: https://cal.com/sonja-kaiser/30min?overlayCalendar=true
    Mehr über KI machen: https://www.ki-machen.de
    Alle Folgen des Podcasts: https://www.ki-machen.de/podcast
    13 min
  • #8 KI als Frühwarnsystem — wie sie deine Zahlen mit der Fläche verbindet
    In dieser Folge geht es um Geschwindigkeit. Genauer: um die Fähigkeit, rechtzeitig zu merken, wann eine Fläche deine Aufmerksamkeit braucht — und dann auch wirklich hinzugehen.Ich zeige dir, wie du KI als Frühwarnsystem für deinen Laden einsetzt. Ein System, das dir morgens sagt: Achtung, dieser Lieferant liegt hinter dem Durchschnitt. Nicht erst im Order-Termin, wenn es längst zu spät ist. Sondern jetzt, wenn du noch handeln kannst.Aber die Zahl ist nur der Anfang. Die eigentliche Arbeit passiert auf der Fläche. Ich nehme dich mit durch die Punkte, die ich als Erstes prüfe, wenn eine Markenfläche abschmiert: die Laufwege, an denen sich ein Ständer über Wochen ein paar Zentimeter verschoben hat. Der fehlende Weiß-Anteil, der eine ganze Herbst-Winter-Fläche trostlos macht, obwohl die Ware gut ist. Die fehlenden Kombinationen, die den Kunden nur ein Teil statt drei kaufen lassen.Und ich erkläre, wie du dieses Wissen an die KI weitergibst — damit aus deiner Erfahrung eine saubere Checkliste für deine Mitarbeiter auf der Fläche wird. Nicht eine Tabelle voller Zahlen, die überfordert, sondern ein klarer Auftrag: Laufwege prüfen. Ist die Fläche hell genug? Das kann jede Mitarbeiterin umsetzen.Der Kern: KI meldet. Du gehst hin. Und der Unterschied zwischen erfolgreichen und langsamen Händlern ist nicht das Wissen — es ist die Geschwindigkeit, mit der sie ins Tun kommen.

    In der nächsten Folge:
    Da drehe ich es um. Was können wir aus den Zahlen lesen, wenn ein Lieferant überproportional gut läuft — und wie ziehen wir daraus die richtigen Schlüsse für den Einkauf? Bleib dran.

    Du willst wissen, wo du in deinem Laden anfangen kannst?
    Wenn dir beim Zuhören klar wurde, dass du zwar deine Zahlen hast, aber noch kein System, das dich rechtzeitig auf die Fläche schickt — dann lass uns reden. In einem Gespräch schauen wir gemeinsam, wo dein Frühwarnsystem beginnen könnte.

    Links:
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    Alle Folgen des Podcasts: www.ki-machen.de/podcast
    17 min
  • #7 Die neue Ware zerstört gerade deinen Umsatz – Warenpräsentation mit KI steuern
    Ende Juni läuft die erste Herbst-Winter-Ware ein – und genau hier passiert der Fehler, den Sonja bei einer Kundin live auf der Fläche erlebt hat: Langarm-Basics in dunklen Tönen, gut gemeint präsentiert, verwandeln eine sommerliche Fläche in Sekunden in Herbst. Das Problem: 80% aller Textilkäufe sind Impulskäufe. Wirkt deine Fläche bei 35 Grad herbstlich, geht der Bedarfskunde nicht mit – und du verschenkst Umsatz, den du eigentlich noch hast.In dieser Folge zeigt dir Sonja, welche vier Faktoren über eine gute Warenpräsentation entscheiden: dein Standort (Ferienregelungen je Bundesland), das aktuelle Wetter als größter Impulsgeber, dein Sortiment und der Abverkaufszyklus jeder einzelnen Warengruppe. Genau diese Faktoren hat sie in ein KI-gestütztes System gebündelt, das deinen Mitarbeitenden jeden Morgen auf einen Blick zeigt: Was hat Priorität? Was muss raus? Wo lauert die Gefahr? So entscheidet nicht mehr der Zufall beim Auspacken, sondern eine klare Logik – und die neue Ware bekommt gar nicht erst die Chance, deine Fläche zu kippen.Wenn du saisonale Artikel führst – egal ob Textil oder andere Branche – nimmst du aus dieser Folge konkrete Steuerungslogik mit, die du sofort anwenden kannst.

    Du willst das System testen?
    Die ersten 5 Händler bekommen kostenlosen Testzugang – Sonja ist noch in der Entwicklung und freut sich über echtes Feedback aus der Praxis. In einem kurzen Kennenlern-Termin schaut ihr, ob es zu deinem Geschäft passt; freigeschaltet ist es in 10 Minuten.
    Termin / KI-Potenzialanalyse buchen über Webseite: https://www.ki-machen.de oder direkt die Potenzialanalyse buchen: https://cal.com/sonja-kaiser/30minMehr zum Podcast: https://www.ki-machen.de/podcast
    15 min
  • #6 Keine KI der Welt rettet eine fehlende Begrüßung
     Wir reden ständig über KI, schnellere Prozesse und neue Möglichkeiten – und vergessen dabei das Fundament. In dieser Folge erzähle ich von einem Erlebnis, das mich ehrlich gesagt ein bisschen angepisst hat: Ich konnte in einem Geschäft Ware anprobieren, ohne überhaupt wahrgenommen zu werden. Mein Punkt: Wenn wir mit viel Investment in Social Media, Kampagnen und Anzeigen Kunden ins Geschäft locken und dann an der Begrüßung scheitern, hilft die beste KI nichts. Ich teile die drei Schulungsvideos, mit denen wir das Thema im eigenen Betrieb fest verankert haben – warum wir begrüßen, wie eine echte Begrüßung aussieht und was danach passiert. Die Botschaft: Prüf, ob deine Mitarbeiter wirklich begrüßen. Das ist das Mindestmaß, die Grundlage für jedes Beratungsgespräch und jede Chance auf Umsatz.
     Geh in deinem Kopf einmal durch den eigenen Laden: Wird bei dir jeder Kunde wahrgenommen – oder läuft auch bei dir jemand unbemerkt bis vor den Spiegel? Schreib mir gern, was du beobachtet hast.

    Mehr zu Sonja:
    www.ki-machen.de 
    9 min
  • #5 Dein Bauchgefühl kostet dich Umsatz
    Es beginnt mit einer Geschichte aus dem Laden meiner Oma Lotte: Das Wäschesortiment wurde ständig nachbestellt – ein klares Zeichen, dass es gut läuft, dachte sie. Bis das erste Warenwirtschaftssystem zeigte, dass die Ware nicht verkauft, sondern gestohlen wurde. Ein Gefühl traf auf die Realität, und die beiden waren nicht identisch.Genau dieses Muster begegnet mir heute ständig: "Meine Kunden wollen das so, die kennen das so, ich verliere sie, wenn ich etwas ändere." Ob bei der KI-Bildgenerierung, beim Sortiment oder bei Rabatt-Aktionen – wir halten an vermeintlichen Kundenwünschen fest, ohne je nachgefragt zu haben. Wir haben keine Zahlen. Wir wissen es schlicht nicht.In dieser Folge geht es darum, warum wir als Händler unser Bauchgefühl regelmäßig mit der Realität abgleichen müssen: durch echte Gespräche auf der Fläche, durch Daten, durch das Mut-zum-Ausprobieren bei kleinem Risiko. Ich erzähle, wie wir damals die Rabattmarken-Regelung umgestellt haben – mit großer Angst vor Beschwerden, die dann fast ausblieben. Und ich lade dich ein, jede Veränderung als Chance zu sehen, mit deinen Kunden ins Gespräch zu kommen.
    Wo hältst du gerade an einem "meine Kunden wollen das so" fest, ohne es je mit Zahlen geprüft zu haben? Geh diese Woche einmal bewusst auf deine Fläche und frag nach. Schreib mir gern, was du dabei herausgefunden hast.

    Mehr zu den Möglichkeiten, wie du dein Unternehmen mit KI nach vorne bringst, findest du hier: www.ki-machen.de 
    20 min
  • #4 Perfektionismus killt deine KI-Ergebnisse — und deinen Vorsprung gleich mit
    Es gibt zwei Typen von Händlern im Umgang mit KI — die einen 
    sehen Möglichkeiten, die anderen sehen, was noch nicht passt. 
    In dieser kurzen Impuls-Folge erkläre ich am Beispiel von 
    KI-generiertem Bildmaterial, warum die 100-Prozent-Erwartung 
    dein größter Bremsklotz ist — und was du stattdessen tun 
    solltest.

    WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHT

    In meinen Gesprächen mit Händlern sehe ich gerade zwei Typen. 
    Die einen sehen, was mit KI plötzlich möglich ist — und legen 
    los. Die anderen sehen, was im Detail noch nicht perfekt ist — 
    und warten.

    Dieser kurze, knackige Impuls dreht sich um eine Frage, die 
    dich entweder voranbringt oder zurückhält: Bist du bereit, mit 
    90 Prozent zu starten? Oder wartest du auf die 100, die nie 
    kommen?

    Ich erkläre das am Beispiel von KI-generiertem Bildmaterial 
    für Textilien — einem Bereich, in dem KI gerade einen 
    Quantensprung gemacht hat, den viele Händler trotzdem nicht 
    nutzen.


    KAPITEL UND ZEITMARKEN

    00:00  Worum es heute geht
    00:50  Beispiel: Bildgenerierung im Textilhandel
    02:30  Was vorher war — und was jetzt möglich ist
    03:30  Die zwei Typen von Händlern
    05:00  Warum Perfektionismus dich gerade jetzt am meisten kostet
    06:00  Was die Medien dir vorgaukeln und was Realität ist
    07:00  Mein Aufruf: Pack den Perfektionismus weg


    DREI GEDANKEN ZUM MITNEHMEN

    Erstens: 90 Prozent jeden Tag schlagen 100 Prozent einmal im 
    Monat. Wer wartet, bis alles perfekt ist, hat in einem Jahr 
    keinen Vorsprung — sondern Rückstand.

    Zweitens: KI ist kein vollautomatisches System, das alles für 
    dich macht. Es ist ein Werkzeug, mit dem du lernen musst zu 
    arbeiten. Und das lernst du nur durch Anwendung.

    Drittens: Es gibt KI-Anwendungen, die heute schon 90 Prozent 
    besser sind als alles, was du vorher hattest. Wer das nicht 
    nutzt, lässt nicht ein bisschen Effizienz liegen — sondern 
    einen Quantensprung.


    SO BLEIBST DU DABEI

    Lass mir gerne in den Kommentaren da: Welche Herausforderung 
    in deinem Geschäft willst du gerade mit KI lösen, kommst aber 
    nicht weiter? Wichtig: Es soll wirklich ein Problem sein, das 
    dich immer wieder beschäftigt — kein Detail, das fast schon 
    gelöst ist.

    Wenn dir der Podcast bisher gefällt: Abonniere ihn auf Spotify 
    oder Apple Podcasts. Die nächste Folge kommt in zwei Wochen.

    #kimachen
    8 min
  • #3 So machst du KI zu deinem Mitarbeiter, der dich wirklich kennt
    WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHT

    Du schreibst Newsletter mit ChatGPT, Claude oder Gemini — und 
    trotzdem dauert es genauso lange wie früher. Warum? Weil die 
    KI nicht weiß, wer du bist, wie du klingst und mit wem du 
    sprichst.

    In dieser Folge zeige ich dir die einfachste, wirkungsvollste 
    Veränderung, mit der du sofort bessere Ergebnisse bekommst: 
    Du speicherst der KI einmal die wichtigsten Informationen zu 
    dir und deinem Geschäft ab — und musst sie nicht bei jedem 
    neuen Chat von vorne erklären.

    Außerdem in dieser Folge: warum die richtigen Fragen wichtiger 
    sind als das richtige Tool, warum du anfangen solltest, BEVOR 
    du alles geklärt hast — und der eine Satz, der deine ganze 
    Arbeit mit KI verändern wird.


    KAPITEL UND ZEITMARKEN

    00:00  Eine Falte im Vorhang und meine Oma Lotte
    01:00  Warum jeder Händler diesen Moment kennt
    02:30  Das Grundproblem: Die KI vergisst, wer du bist
    03:30  Custom GPTs, Projekte, Gems — was bedeutet das?
    05:00  Die Frage, die sich viele Händler noch nie gestellt haben
    06:00  Was deine Markensprache mit der KI zu tun hat
    07:00  Welche Fragen du dir vorher beantworten solltest
    08:30  Mach dich locker — du musst nicht alles vorher wissen
    09:30  Der wichtigste Tipp für deine Arbeit mit KI
    11:30  Warum selbst KI-Profis das immer wieder vergessen
    12:30  Newsletter und Instagram brauchen verschiedene Sprache
    14:30  Sich nach vorne scheitern — wie aus Feedback bessere 
           Ergebnisse werden


    DEIN SCHRITT-FÜR-SCHRITT-PLAN ZUR FOLGE

    Damit du das, was ich in dieser Folge erkläre, sofort umsetzen 
    kannst, habe ich dir einen kostenlosen Schritt-für-Schritt-Plan 
    gemacht. Darin findest du:

    - Wo du in ChatGPT, Claude und Gemini die Speicher-Funktion 
      findest (Custom GPT, Projekte, Gems)
    - Die 10 Fragen, die du beantworten solltest, bevor die KI 
      deine Texte schreibt
    - Eine Anleitung, wie du die Antworten direkt eingibst — auch 
      per Spracheingabe

    Den Plan bekommst du hier: www.ki-machen.de/podcast/folge-3


    DREI GEDANKEN ZUM MITNEHMEN

    Erstens: Wenn das Ergebnis aus der KI nicht passt, liegt es 
    nicht am Tool. Es liegt daran, was du der KI vorher gegeben 
    hast — oder eben nicht gegeben hast.

    Zweitens: Die wichtigste Denkstruktur im Umgang mit KI ist 
    einfach und gleichzeitig die, die am meisten vergessen wird: 
    Wenn du nicht weiterweißt, frag die KI. Sie ist nicht nur 
    Werkzeug für den Output — sie ist auch dein Sparringspartner 
    für die Vorbereitung.

    Drittens: Du musst dich nicht vorher mit einem Marketingkonzept 
    hinsetzen, bevor du anfängst. Beantworte die Fragen so, wie du 
    es heute kannst — und justiere nach. Sich nach vorne scheitern 
    gehört dazu.


    SO BLEIBST DU DABEI

    Wenn du den Schritt-für-Schritt-Plan ausprobiert hast, schreib 
    mir gerne in die Kommentare: Hat es funktioniert? Wo hat es 
    gehakt? In einer der nächsten Folgen gehe ich gerne auf deine 
    Fragen ein.

    Und wenn dir die Folge etwas gebracht hat: Folge dem Podcast 
    auf Spotify oder Apple Podcasts — so verpasst du keine neue 
    Folge.

    #kimachen
    17 min
  • #2 Wer ist Sonja Kaiser überhaupt?
    WORUM ES IN DIESER FOLGE GEHT

    Bevor wir tiefer in KI und Handel einsteigen, will ich dir 
    zeigen, wer hier spricht. Diese Folge ist mein Rundumblick — 
    20 Jahre Textilhandel in einem Familienunternehmen, alle 
    Stationen, die du dir im Einzelhandel vorstellen kannst, plus 
    die Geschichte, wie ich am Ende doch wieder im Handel gelandet 
    bin — diesmal mit KI.

    Du hörst, warum ich nicht in einen Großkonzern gehöre, wie wir 
    mit dem Konzept Mein Kleiderzimmer den dreifachen Umsatz pro 
    Kunde gehoben haben, warum wir unsere eigene Mitarbeiter-App 
    gebaut haben und wie aus dem Café Vogt in Knittlingen das 
    Modeunternehmen Schwesterherzen wurde.

    Und am Ende erfährst du, was es mit den 100 Stück Kuchen auf 
    sich hat, die meinem Vater einmal vorgeworfen wurden.


    WAS DICH IN DIESER FOLGE ERWARTET

    Wie ich mit 14 in der Auszeichnung angefangen habe — und warum 
    das die beste Schule war, die ich haben konnte.

    Mein Praktikum im Großkonzern, das mir gezeigt hat, dass ich 
    genau dort nicht hingehöre.

    Die wichtigsten Stationen in 20 Jahren Familienunternehmen: 
    Warenpräsentation, Einkauf, Filialbetreuung, Personalführung, 
    Marketing.

    Wie wir vom CRM-System bis zum verknüpften E-Mail-Kampagnen-
    Workflow ein individuelles Marketing aufgebaut haben — lange 
    bevor das ein Trend wurde.

    Warum aus Vogt Mode irgendwann Schwesterherzen wurde — und was 
    der Generationenwechsel emotional und strategisch bedeutet hat.

    Das Konzept Mein Kleiderzimmer: Wie wir mit einem separaten 
    Raum und gebuchten Terminen den dreifachen Umsatz pro Kunde 
    erreicht haben.

    Die JOLA-App: Warum wir unseren eigenen Kommunikationskanal 
    für Mitarbeiterinnen gebaut haben, statt WhatsApp zu nutzen — 
    und wie daraus ein automatisiertes Onboarding wurde.

    Wie ich mich in KI verliebt habe, das Familienunternehmen 
    verlassen wollte und am Ende doch wieder im Handel gelandet 
    bin — diesmal von außen.

    Warum KI ohne unternehmerisches Denken nur Zeitverschwendung 
    ist.

    Die Geschichte vom Café Vogt, von Oma Lotte und Opa Hermann — 
    und warum mein Vater einmal beweisen musste, dass er keine 
    100 Stück Kuchen alleine gegessen hat.


    WAS DU AUS DIESER FOLGE MITNEHMEN KANNST

    Unternehmerisches Denken lernt man nicht in der Theorie, 
    sondern im Tun. Wer von klein auf am Point of Sale steht, 
    versteht den Handel anders als jemand, der ihn nur berät.

    Innovationen entstehen oft aus Notwendigkeit. Wir hatten kein 
    Personal für Social Media — also haben wir eine eigene App 
    gebaut. Wir wollten Kundinnen besser bedienen — also haben 
    wir einen separaten Raum geschaffen. Das ist die gleiche 
    Logik, die heute beim Thema KI gilt.

    KI ist kein Selbstzweck. Wer KI nur einsetzt, weil sie gerade 
    ein Trend ist, verschwendet Zeit. Erst kommt die Frage: Was 
    will ich erreichen? Dann kommt das Werkzeug.


    ÜBER SONJA KAISER

    Sonja Kaiser ist Unternehmerin mit über 20 Jahren Erfahrung 
    im Textileinzelhandel. Aufgewachsen im Familienunternehmen 
    Schwesterherzen (ehemals Vogtmode) in Bretten, hat sie alle 
    Stationen des Handels durchlaufen — von der Warenauszeichnung 
    mit 14 Jahren bis zur Geschäftsführungsebene. Heute begleitet 
    sie als Gründerin des Kaiser Kommunikation Instituts und der 
    Marke KI machen kleine Handelsbetriebe dabei, KI nicht zu 
    verstehen, sondern wirklich zu nutzen.


    SO BLEIBST DU DABEI

    In der nächsten Folge geht es zurück zur Praxis: KI und 
    Umsetzung im Handel — die ersten konkreten Schritte. Folge 
    dem Podcast auf Spotify oder Apple Podcasts, damit du keine 
    neue Folge verpasst.

    #kimachen
    24 min

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Du führst ein Geschäft, hast zu wenig Zeit und fragst dich, ob KI dir wirklich etwas bringt? Dann bist du hier richtig. Ich bin Sonja Kaiser – ich kombiniere meine 20 Jahre Erfahrung im Handel mit KI…