Zwüschat da Ohra

Zwüschat da Ohra

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Zwüschat da Ohra episodes

  • Du bist nicht der Mittelpunkt der Welt.
    Warum wir uns selbst viel zu wichtig nehmen
    Was denken bloss die anderen? Diese Folge hinterfragt die unsichtbare Jury im Kopf und zeigt, warum nicht jede vermutete Bewertung eine Tatsache ist.
    Die Themen:
    - Spotlight-Effekt: Warum sich kleine Missgeschicke für uns oft grösser anfühlen als für andere.
    - Illusion von Transparenz: Warum innere Nervosität nicht automatisch von aussen erkennbar ist.
    - Selbstbild, tatsächliches Fremdbild und vermutetes Fremdbild: drei unterschiedliche Perspektiven.
    - Personalisierung: Wie wir fremdes Verhalten auf uns beziehen und daraus Konflikte entstehen können.
    - Soziale Medien: Warum Likes und Aufmerksamkeit nicht mit persönlichem Wert gleichzusetzen sind.
    - Eigene Freiräume nutzen, ohne jede Entscheidung vor der Nachbarschaft rechtfertigen zu müssen.
    Drei Experimente für den Alltag:
    1. Peinlichkeits-Archiv: Vergleiche, an wie viele eigene und fremde Missgeschicke du dich aus den vergangenen zwei Wochen erinnerst.
    2. Bewusste Unperfektheit: Probiere etwas Ungewohntes aus, ohne gefährlich oder rücksichtslos zu handeln, und beobachte die tatsächlichen Reaktionen.
    3. Annahmen prüfen: Frage dich «Woher weiss ich das eigentlich?» und suche nach anderen möglichen Erklärungen.
    Wichtig: Der Spotlight-Effekt bedeutet nicht, dass negative Bewertungen, Ausgrenzung oder Mobbing eingebildet sind. Es geht darum, überschätzte Aufmerksamkeit von realen Erfahrungen zu unterscheiden.
    48 min
  • Nicht mein Zirkus, nicht meine Affen
    Warum wir Probleme anderer zu unseren machen

    Nit min Zirkus – nit mini Affa! 🎪🐒

    Es gibt Menschen, die haben ein Problem. Und dann gibt es Menschen, die haben das Problem dieser Menschen. Freiwillig. Unbezahlt. Und meistens ohne Auftrag.

    Kommt dir bekannt vor?

    Wir analysieren die schlechte Laune unseres Partners, zerbrechen uns den Kopf über die Probleme unserer Arbeitskollegen und verteilen ungefragte Ratschläge, als würden wir dafür Provision bekommen.

    Natürlich meinen wir es nur gut. Aber vielleicht liegt genau dort das Problem.

    In dieser Folge von «Zwüschat da Ohre» geht es um die feine Grenze zwischen Mitgefühl und Mitleiden, zwischen Unterstützen und Übernehmen. Wir schauen uns an, weshalb wir so gerne die Probleme anderer lösen, was das mit unserem eigenen Selbstwert zu tun haben kann und warum übertriebene Hilfsbereitschaft manchmal sogar die Selbstwirksamkeit anderer Menschen schwächt.

    Und wir beschäftigen uns mit einer ziemlich unangenehmen Frage: Helfen wir wirklich immer dem anderen – oder manchmal vor allem uns selbst, weil wir seine Hilflosigkeit nicht aushalten?

    Eine Folge über Verantwortung, Empathie, gesunde Abgrenzung und die wunderbare Erkenntnis, dass nicht jede fremde Baustelle einen zusätzlichen Bauleiter braucht.

    Denn du kannst für andere da sein, ohne für alles zuständig zu sein.

    🎧 Viel Vergnügen und vielleicht ein bisschen Inspiration!

    48 min
  • Hör auf, dich selbst optimieren zu wollen
    Warum sogar Entspannung plötzlich anstrengend geworden ist

    Entspann dich! Aber bitte effizient.

    Wann hast du eigentlich das letzte Mal einfach nichts gemacht – ohne dabei zu denken, dass du dich gerade «regenerierst», damit du anschliessend wieder leistungsfähiger bist?

    Wir leben in einer Zeit, in der selbst Entspannung zur Aufgabe geworden ist. Wir zählen Schritte, analysieren unseren Schlaf, optimieren Morgenroutinen, achten auf Ernährung, Produktivität, Resilienz und Achtsamkeit – und wundern uns irgendwann, weshalb das angeblich gute Leben so verdammt anstrengend geworden ist.

    In dieser Folge von «Zwischen den Ohren» schauen wir mit einer guten Portion Humor auf unseren Drang zur Selbstoptimierung. Es geht um den feinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen «Ich möchte» und «Ich sollte», um den absurden perfekten Morgen, um Smartwatches, die offenbar besser wissen, wie wir geschlafen haben als wir selbst, und um die erstaunliche Fähigkeit des Menschen, sogar Meditation in eine Disziplin zu verwandeln, in der man erfolgreich scheitern kann.

    Vor allem geht es aber um eine Frage: Muss persönliche Entwicklung wirklich immer damit beginnen, dass mit uns etwas noch nicht gut genug ist?

    Carl Rogers brachte einen spannenden Gedanken dazu auf den Punkt: Erst wenn wir uns so akzeptieren können, wie wir sind, entsteht überhaupt die Freiheit, uns wirklich zu verändern.

    Vielleicht brauchen wir deshalb nicht noch eine bessere Morgenroutine, noch einen Ratgeber und noch eine App, die uns daran erinnert, endlich entspannter zu werden.

    Vielleicht dürfen wir manchmal einfach sagen:

    Für heute reicht's.

    Und vielleicht ist die beste Version deiner selbst am Ende sogar diejenige, die irgendwann aufhört, ständig eine bessere Version werden zu müssen.

    🎧 In dieser Folge geht es unter anderem um: Selbstoptimierung und ihren versteckten Druck · «Ich möchte» versus «Ich sollte» · den Mythos vom perfekten Morgen · Schlaftracking und Smartwatches · Achtsamkeit als Leistungsprojekt · Selbstakzeptanz und Veränderung · warum «besser» keine Ziellinie kennt · und den Mut, etwas einfach einmal völlig zweckfrei zu tun.

    Wenn dir die Folge gefällt, schick sie gerne einem Menschen, der dringend einmal seine Entspannungsroutine ausfallen lassen sollte.

    45 min
  • Termin-Nator
    Wie du die Ausrede «Keine Zeit» eiskalt eliminierst

    In der 43. Folge von Zwüschat da Ohre stechen wir mitten in ein herrliches Wespennest der modernen Gesellschaft: den vermeintlich chronischen Zeitmangel. Auch ein Mentalcoach ist vor menschlicher Inkonsequenz nicht gefeit, aber heute räumen wir radikal auf. Leg das Smartphone an die Seite (ausser du hörst gerade darüber 😉), atme tief durch und lass uns die Komfortzone fachgerecht zerlegen.

    ⏱️ Die Kapitel der Folge

    – Intro & das Snooze-Geständnis: Auch Mentalcoaches kämpfen mit der morgendlichen Inkonsequenz.
    – Kapitel 1: Die grosse Illusion der tickenden Uhr: Warum Stress zum absurden Statussymbol mutiert ist und weshalb Zeit radikal demokratisch verteilt ist.
    – Kapitel 2: Was wir wirklich meinen – Das verbale Feigenblatt: Der Code hinter „Keine Zeit“ und warum „Später“ der am meisten überfüllte Friedhof unserer Träume ist.
    – Kapitel 3: Der Kalender lügt nie: Der unbarmherzige, kalte Blick in deinen echten Alltag. Was sind deine realen Prioritäten?
    – Kapitel 4: Die Zeitfresser und das chronische Ja-Sagen: Digitale Dopaminkicks vs. langfristige Lebensziele. Und: Warum ein Energiemangel oft fälschlicherweise als Zeitmangel betitelt wird.
    – Kapitel 5: Die Sprache der Verantwortung: Wie der Wechsel von „Ich habe keine Zeit“ zu „Ich nehme mir keine Zeit dafür“ dich sofort zurück auf den Fahrersitz deines Lebens holt.
    – Fazit & Die Aquarium-Metapher: Die grossen Steine, die Kiesel und der Sand. So programmierst du deinen Fokus neu.

    💡 Kern-Erkenntnisse aus dieser Folge:

    Es gibt kein Zeitproblem. Wir haben ein massives, chronisches Entscheidungsproblem.
    Der Kalender lügt nie. Deine investierte Aufmerksamkeit zeigt deine wahren Prioritäten – nicht das, was du lauthals behauptest.
    Sprache formt Realität. Streiche „Ich habe keine Zeit“ und ersetze es durch die radikale Ehrlichkeit: „Es hat für mich gerade keine Priorität.“

    🔗 Community & Support

    Hat dir diese Folge den Spiegel vorgehalten? Dann teile sie genau jetzt mit einem Menschen, von dem du in den letzten Tagen den Satz „Ich habe einfach keine Zeit“ gehört hast!

    Bewertung: Wenn dir der sympathisch-provokante Schweizer Tonfall gefällt, lass uns gerne 5 Sterne auf deiner Lieblings-Plattform da!
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    34 min
  • Tot von Montag bis Freitag?
    Das Märchen von der Work-Life-Balance und die Flucht in den Feierabend.

    In der heutigen Folge von Zwüschat da Ohre räumen wir mit dem modernen Trennungswahn zwischen Job und Freizeit auf.

    Darüber sprechen wir in dieser Episode:

    – Einleitung: Warum wir für die Work-Life-Balance unser wertvollstes Gut opfern (unsere Zeit) und warum das Konzept ein logischer Totalschaden ist.
    – Die Feierabend-Religion: Warum wir den Freitag feiern, als hätten wir eine Haftstrafe abgesessen, und die absurde Romantisierung von Ferien als "Reparaturbetrieb".
    – Die historische Falle: Ein Blick zurück ins 19. Jahrhundert. Warum die Stechuhr in der Fabrik von 1850 Sinn ergab, uns in der heutigen Wissensgesellschaft aber mental blockiert.
    – Die Zeitmanagement-Illusion: Warum Zeit demokratisch ist, Energie aber der wahre Schlüssel zur Lebensqualität bleibt (und was Kaffee bei den Verwandten damit zu tun hat).
    – Das Schweizer Taschenmesser-Modell: Warum du kein Chamäleon bist. Wie wir Rollenkonflikte durch echte mentale Präsenz lösen.
    – Integration statt Isolation: Was zufriedene Menschen anders machen und warum Arbeit ein stolzer Teil der eigenen Identität sein darf.
    – Fazit: Die Ära der Life-Life-Balance – und die Frage, was auf deinem Grabstein stehen soll.
    Zitat der Folge: „Am Ende deines Lebens wird auf deinem Grabstein nicht stehen: 'Er hat seine Excel-Tabellen stets pünktlich abgegeben' – aber es sollte dort auch nicht stehen: 'Er fing erst am Freitagabend an zu existieren'. Gestalte dein Leben so, dass jeder Tag es wert ist, gelebt zu werden.“

    Abonniere den Podcast und teile diese Folge mit jemandem, der gerade krampfhaft versucht, seine Waagschalen im Gleichgewicht zu halten, während das echte Leben an ihm vorbeizieht!

    25 min
  • Umwege erhöhen die Ortskenntnis
    Die Kunst, das Leben so zu nehmen, wie es kommt – und nicht, wie dein Kopf es bestellt hat

    Kennst du das? Du nimmst dir etwas Neues vor – mehr Sport, gesündere Ernährung, endlich klare Grenzen setzen – und nach nur wenigen Tagen zieht dein Gehirn schon eine knallharte Bilanz. Wenn die Realität nicht sofort strammsteht und uns mit sichtbaren Wundern belohnt, brechen wir das Projekt ab.

    In dieser Folge von «Zwischen den Ohren» sprechen wir darüber, warum wir beim kleinsten Rückschlag glauben, als Mensch komplett gescheitert zu sein. Wir decken den grössten Kardinalfehler unseres Denkens auf: Die fundamentale Verwechslung von „unangenehm“ und „falsch“.

    Schmeiss das mentale Klemmbrett weg, schick deinen inneren Kontrolleur in den unbezahlten Urlaub und lerne, deine persönliche Lebensbaustelle wieder als das zu feiern, was sie ist: ein echtes Lebenszeichen.

    Links & Vernetzung:

    Website: mentalcoa.ch/
    LinkedIn: [https://www.linkedin.com/in/mentalcoach/](https://www.linkedin.com/in/mentalcoach/)

    Vergiss nicht, den Podcast zu abonnieren und eine Bewertung dazulassen, wenn dir die Folge gefallen hat!

    56 min
  • Du denkst zu viel – und genau deshalb kommst du nicht vorwärts
    Warum Overthinking dich blockiert und wie du endlich ins Handeln kommst

    Du denkst viel. Vielleicht sogar zu viel.

    Du analysierst, reflektierst, spielst Möglichkeiten durch – und trotzdem kommst du nicht wirklich vorwärts.

    In dieser Folge von Zwüschat da Ohre geht’s um ein Thema, das sich klug anfühlt, aber dich heimlich blockiert: Overthinking.

    Warum Überdenken nichts mit Tiefe zu tun hat, sondern oft mit Vermeidung.

    Weshalb dein Gehirn dich lieber sicher hält als erfolgreich.
    Und wieso du nicht mehr Klarheit brauchst, sondern mehr Bereitschaft, trotz Unsicherheit zu handeln.

    Wenn du merkst, dass du viel im Kopf bist, aber zu wenig ins Tun kommst – dann ist diese Folge genau für dich.

    🔥 Das erwartet dich in dieser Episode:

    Warum Overthinking dich ausbremst, ohne dass du es merkst
    Was wirklich hinter „Ich muss mir das noch überlegen“ steckt
    Warum Klarheit oft erst durch Handeln entsteht
    Wie du Entscheidungen triffst, ohne alles zu zerdenken
    Konkrete Impulse, um aus dem Gedankenkarussell auszusteigen

    🎯 Für wen ist diese Folge?

    Für dich, wenn du:
    viel nachdenkst, aber zu wenig umsetzt
    Entscheidungen hinauszögerst
    dich oft „noch nicht bereit“ fühlst
    mehr ins Handeln kommen willst

    30 min
  • Gerechtigkeit ist deine Erwartung – doch unfair ist das Leben
    Warum dich dein Glaube an Gerechtigkeit festhält – und wie du lernst, trotzdem weiterzugehen

    „Das ist unfair.“

    Ein Satz, der sich verdammt richtig anfühlt – und dich gleichzeitig genau dort festhält, wo du eigentlich weitergehen solltest.

    In dieser Folge schauen wir nicht darauf, wie die Welt gerechter wird.

    Sondern darauf, warum dich dein Bedürfnis nach Gerechtigkeit oft blockiert – und wie du mental einen anderen Umgang damit findest.

    Du erfährst, warum Ungerechtigkeit sich wie echter Schmerz anfühlt, weshalb dein innerer Richter ständig mitläuft und warum selbst einfache Situationen keine klare Antwort darauf liefern, was wirklich gerecht ist.

    Wir sprechen über Erwartungen, über den Glauben an Karma – und darüber, weshalb genau dieser Glaube dich manchmal passiv macht, anstatt dich in Bewegung zu bringen.

    Und vor allem geht es darum, wie du wieder in deine eigene Stärke kommst, auch wenn das Leben nicht fair spielt.

    🧠 In dieser Folge erfährst du:

    warum Ungerechtigkeit dein Gehirn stärker triggert als du denkst
    weshalb Gerechtigkeit oft eine Erwartung und kein Fakt ist
    wie dein innerer Richter deine Wahrnehmung beeinflusst
    warum Karma eher Hoffnung als Strategie ist
    was wirklich hinter dem Gedanken „Das ist unfair“ steckt
    wie du erkennst, was du beeinflussen kannst – und was nicht
    weshalb du nicht warten musst, bis etwas gerecht wird, um weiterzugehen
    wie du aufhörst, unnötige mentale „Steine“ mit dir herumzutragen
    🛠️ Für dich zum Mitnehmen

    Nicht die Frage, ob etwas gerecht ist, bringt dich weiter.

    Sondern die Entscheidung, was du daraus machst.

    Oder anders gesagt:

    Unfair passiert.

    Dein Umgang damit entscheidet.

    🎯 Reflexionsfrage

    Welche Situation fühlt sich für dich bis heute unfair an – und hält dich vielleicht genau deshalb fest?

    🔗 Mehr von mir

    Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du sie teilst oder mir eine Bewertung dalässt.

    👉 Mehr zu Mentalcoaching, Workshops & Ausbildungen:

    mentalcoa.ch/
    ars mentis academia

    32 min
  • Klartext statt Klarheit
    Wenn du Klarheit suchst, hör zu. Wenn du sie vermeiden willst, auch.

    🎯 Worum geht’s in dieser Folge?

    Klarheit klingt gut. Stabil. Erwachsen. Fast beneidenswert.

    Doch in Wahrheit ist sie unbequem.

    Wir idealisieren Klarheit und pathologisieren Unklarheit – und genau damit setzen wir uns selbst unter Druck. In dieser Episode zerlegen wir das Wort „Klarheit“ und schauen, was wirklich dahinter steckt.

    🧠 Die Wissenschaft hinter dem Nebel

    Warum fällt uns Klarheit so schwer?

    Dein Gehirn liebt Energiesparen – Entscheidungen kosten Energie.

    Der präfrontale Cortex will Ordnung, die Amygdala will Sicherheit.

    Jede Entscheidung schliesst Optionen – und das fühlt sich wie Verlust an.

    Zu viele Wahlmöglichkeiten (Paradox of Choice) lähmen statt befreien.

    Kognitive Dissonanz: Oft suchen wir nicht Klarheit, sondern Ausreden.

    Kernaussage:

    Du bist nicht unklar, weil du nichts weisst.
    Du bist unklar, weil du etwas weisst, das Konsequenzen hätte.

    ⚖️ Was bringt Klarheit wirklich?

    Du gewinnst:

    Zeit (weniger Gedankenschleifen)

    Energie (kein innerer Kleinkrieg mehr)

    Selbstachtung

    Präzision in Entscheidungen

    Du bekommst nicht:

    Sicherheit

    Angstfreiheit

    Garantien

    Klarheit ist kein Beruhigungsmittel.

    Sie ist ein Scheinwerfer im dunklen Wald.

    🛠️ Der Werkzeugkasten des Narren

    Drei radikale, einfache Werkzeuge:

    1️⃣ Die Leichen-Probe

    Wenn du morgen tot umfällst – welche Aufgabe auf deiner Liste ist wirklich relevant?

    Klarheit entsteht oft durch radikales Streichen.

    2️⃣ Das Vielleicht-Gefängnis sprengen

    Streiche für 24 Stunden das Wort „Vielleicht“.

    Ersetze es durch Ja oder Nein.
    Spüre den Unterschied.

    3️⃣ Der Körper-Detektor

    Dein Kopf erzählt Geschichten.

    Dein Körper reagiert ehrlich.
    Enge? Druck? Weite? Kribbeln?
    Klarheit beginnt oft im Spüren, nicht im Denken.

    💭 Zentrale Gedanken der Folge

    Klarheit ist keine Sicherheit.

    Klarheit beendet keine Angst – sie ordnet sie ein.

    Klarheit ist kein Ziel, sondern eine Haltung.

    Vielleicht reicht es, klar genug für den nächsten Schritt zu sein.

    🔥 Reflexionsfrage für dich

    Was weisst du eigentlich längst – lebst es aber noch nicht?

    30 min
  • People Pleaser
    Ja klar 😃 – und innerlich am Anschlag

    📝 Shownotes

    Folge: Ja klar 😃 – und innerlich am Anschlag

    Thema: People Pleaser & gesunde Abgrenzung

    Viele Menschen, die als hilfsbereit, zuverlässig und empathisch gelten, kämpfen innerlich mit Erschöpfung, Frust und dem Gefühl, nie wirklich genug zu sein. Hinter diesem Muster steckt oft kein „zu netter Charakter“, sondern eine alte Überlebensstrategie: Gefallen, um sicher zu sein.

    In dieser Folge erfährst du:

    • Was People Pleasing wirklich ist – und was nicht

    • Warum du ständig über deine Grenzen gehst, obwohl du es merkst
    • Wie Anpassung zu einem Sicherheitsprogramm werden kann
    • Welche Rolle Bindungserfahrungen dabei spielen
    • Was die Stressreaktion „Fawn“ mit deinem Verhalten zu tun hat
    • Die 7 typischen People-Pleaser-Muster im Alltag
    • Warum ständige Nettigkeit nichts mit echter Ehrlichkeit zu tun hat
    • Wieso du dich trotz Anerkennung oft unsichtbar fühlst
    • Wie du aus dem People-Pleaser-Teufelskreis aussteigst
    • Konkrete Formulierungen, um Nein zu sagen, ohne hart zu wirken
    • Warum Schuldgefühle beim Abgrenzen normal sind
    • Weshalb Enttäuschung kein Notfall ist
    • Wie du wieder Zugang zu deinen eigenen Bedürfnissen findest

    🧠 Zentrale Gedanken aus der Folge

    People Pleasing ist kein Charakterfehler, sondern eine gelernte Strategie, um Ablehnung zu vermeiden.

    Das Problem: Du verlierst dich dabei selbst.
    Echte Nähe entsteht nicht durch ständiges Funktionieren, sondern durch Ehrlichkeit und Klarheit.

    Leitsätze aus der Episode:

    „Du bist nicht freundlich – du bist vorsichtig.“

    „Enttäuschung ist kein Notfall.“
    „Ich darf unbequem sein und trotzdem liebenswert.“
    „Nein ist ein vollständiger Satz.“

    Wenn dir die Folge gefallen hat, teile sie gern mit Menschen, die immer für alle da sind – ausser für sich selbst.

    🎙️ Mehr Gedanken, Impulse und mentale Aha-Momente gibt’s in den weiteren Folgen von Zwischen den Ohren.

    Dein mentalcoa.ch

    26 min

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Es gibt viele Hirnbesitzer und einige Hirnbenutzer.