Die #MeToo-Bewegung schlägt derzeit in Taiwan hohe Wellen. So hat kürzlich eine ehemalige Mitarbeiterin der Regierungspartei DPP in einem Facebook-Beitrag geschrieben, dass sie im September letzten Jahres von ihren Kollegen sexuell belästigt wurde. Sie habe sich damals an ihre Chefin gewandt. Ihre Chefin, die früher als Feministin bekannt war, habe ihr jedoch abgeraten, ihre Anschuldigung bekanntzumachen, da dies das Image der Partei schädigen könnte. Dass sie damit nun doch an die Öffentlichkeit gegangen ist, hat wohl auch andere ermutigt, über ihre Erfahrungen zu sprechen. An den darauffolgenden Tagen kamen immer mehr Fälle von sexueller Belästigung ans Tageslicht. Yoyo Long und Chiu Bihui sprechen heute über diese Skandale.