Eigentlich müsste es offensichtlich sein: Der christliche Glaube hat eine Weggestalt. Alles Wesentliche ereignet sich auf dem Weg. Die großen Leitbilder sind: Abraham, Auszug aus Ägypten, Gott im Exil. Jesus lehrt im Umhergehen. Viele seiner Begegnungen geschehen unterwegs. Berühmt ist die Geschichte von den Emmaus-Jüngern. Der Begriff für einen Weg-Glauben ist "Nachfolge". Woran liegt es, dass Kirche (fast) immer den Drang hat, sesshaft zu werden? Woran liegt es, dass die Entwicklung in Richtung "Fluide Kirche" als bedrohlich empfunden wird?