In der Schweiz identifizieren sich mindestens 13% der Bevölkerung als «queer». Das heisst, dass in jeder Schulklasse statistisch gesehen mindestens zwei queere
Jugendliche sind. Doch wie geht es ihnen? Wie sicher sind Schulen für Jugendliche, die nicht der hetero Norm entsprechen? Und welches Potenzial liegt darin, die Schule zu einem sicheren Ort für alle zu machen? Darüber
und noch vieles mehr unterhalten wir uns mit unseren Gesprächspartner:innen Christina Caprez und Ad Ott.
Christina Caprez ist Soziologin und Historikerin zudem war sie langjährige Redaktorin bei Radio SRF 2 Kultur, und arbeitet heute als freie Journalistin, Moderatorin und Autorin. Sie engagiert sie sich ehrenamtlich im Vorstand des Vereins ABQ und schreibt gerade an einem Buch mit Portraits mit und von queeren Jugendlichen welches im November unter dem Namen “Queer Kids” erscheinen wird.
Ad Ott doziert an der PH-Bern, promoviert an der Uni Bern und hat die Projektleitung von «SOGUS – Sexuelle
Orientierung, Geschlecht und Schule» (2022–2024): ein Projekt der Uni Bern, der PH Zürich und Bern». Die Studie stellt sich die grundlegende Frage: Wie geht es LGBTQ+ Jugendlichen in Deutschschweizer Schulen? Dabei wurden etwas mehr als 550 Lernende via einer Onlineumfrage befragt. Die Studienergebnisse wurden im Februar 2024 veröffentlicht.
Queere Menschen in der Schweiz - eine Studie