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Du arbeitest mit Vollgas, aber innerlich bist du längst auf Standby: Slack-Pings, KPI-Druck, technischer Dauerlärm. Während psychische Fehltage explodieren und innere Kündigung Milliarden frisst. In dieser Folge wird genau dort angesetzt: bei dem Gefühl, dass alles um dich herum eskaliert und du trotzdem funktionieren sollst. Ausgehend von knallharten Zahlen und einem einfachen, unbequemen Gedanken: Wenn äußere Systeme immer komplexer werden, entscheidet deine innere Steuerbarkeit darüber, ob du untergehst oder klar bleibst. Die Brücke dahin: Stoizismus. Epiktet als ehemaliger Sklave, der im Moment der Demütigung Kontrolle über seine Reaktion behält, wird zur Blaupause: Fokussierung auf das, was in deiner Macht steht. Urteil, Emotion, Handlung.
Die Folge zeigt, wie genau diese Prinzipien heute funktionieren und was die Wissenschaft dazu sagt. Du erfährst, warum „Gefühle wegdrücken“ kein stoisches Ideal ist, sondern ein Missverständnis: Entscheidend ist, Emotionen zu regulieren statt sich von ihnen kapern zu lassen. Kognitive Neubewertung („Reappraisal“) ist trainierbar und messbar mit höherer Resilienz verknüpft; emotionale Flexibilität schlägt starre Lieblingsstrategien. Statt einer heiligen Taktik entsteht ein Werkzeugkasten: bewusstes Umdeuten, Perspektivwechsel, strategischer Abstand zur eigenen Story. Kein Eso, kein Hype, sondern Methoden, die quer über Kulturen und Studien hinweg tragen.
By Andre SchützDu arbeitest mit Vollgas, aber innerlich bist du längst auf Standby: Slack-Pings, KPI-Druck, technischer Dauerlärm. Während psychische Fehltage explodieren und innere Kündigung Milliarden frisst. In dieser Folge wird genau dort angesetzt: bei dem Gefühl, dass alles um dich herum eskaliert und du trotzdem funktionieren sollst. Ausgehend von knallharten Zahlen und einem einfachen, unbequemen Gedanken: Wenn äußere Systeme immer komplexer werden, entscheidet deine innere Steuerbarkeit darüber, ob du untergehst oder klar bleibst. Die Brücke dahin: Stoizismus. Epiktet als ehemaliger Sklave, der im Moment der Demütigung Kontrolle über seine Reaktion behält, wird zur Blaupause: Fokussierung auf das, was in deiner Macht steht. Urteil, Emotion, Handlung.
Die Folge zeigt, wie genau diese Prinzipien heute funktionieren und was die Wissenschaft dazu sagt. Du erfährst, warum „Gefühle wegdrücken“ kein stoisches Ideal ist, sondern ein Missverständnis: Entscheidend ist, Emotionen zu regulieren statt sich von ihnen kapern zu lassen. Kognitive Neubewertung („Reappraisal“) ist trainierbar und messbar mit höherer Resilienz verknüpft; emotionale Flexibilität schlägt starre Lieblingsstrategien. Statt einer heiligen Taktik entsteht ein Werkzeugkasten: bewusstes Umdeuten, Perspektivwechsel, strategischer Abstand zur eigenen Story. Kein Eso, kein Hype, sondern Methoden, die quer über Kulturen und Studien hinweg tragen.

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