2 Minuten Bibel – Markus 15,33–38
Bibeltext in dieser Folge
Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden.
Gegen drei Uhr rief Jesus laut: «Eli, Eli, lama sabachtani?» Das heisst übersetzt: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?» Einige von den Leuten, die dabeistanden, meinten: «Er ruft den Propheten Elia.»
Einer von ihnen tauchte sofort einen Schwamm in Essig und steckte ihn auf einen Stab, um Jesus davon trinken zu lassen. «Wir wollen doch sehen, ob Elia kommt und ihn herunterholt!», sagte er.
Aber Jesus schrie laut auf und starb. Im selben Augenblick zerriss im Tempel der Vorhang vor dem Allerheiligsten von oben bis unten.
Der Bibeltext wurde anhand der Losungen ausgesucht.
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine; Weitere Informationen findest du hier
«Ich finde bei diesem Text spannend, dass das ewige Leben so eng mit der Verherrlichung von Jesus zusammenhängt», sagt Tobias Rentsch. In der Verherrlichung erhalten Menschen das ewige Leben – oder umgekehrt. Für Evelyne Baumberger ist der Begriff etwas sperrig. «Beim ewigen Leben geht es auch um das volle Leben. Die Menschen fühlen sich darin angenommen. Damit wird Jesus verherrlicht.» Mit dem Tod von Jesus beginnt etwas Neues, das weitergeht.
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Expertinnen und Experten:
Evelyne Baumberger ist Theologin und Leiterin von RefLab.ch, dem digitalen Lagerfeuer der reformierten Landeskirche Zürich. Dort veröffentlicht sie regelmässig theologische Kurzvideos über Instagram, Facebook und YouTube. «Unter freiem Himmel» ist der Name ihres Podcasts bei RefLab und unter freiem Himmel ist Evelyne Baumberger auch in der Freizeit gerne unterwegs. Wann immer es möglich ist, tankt sie an der frischen Luft Energie beim Wandern, Joggen oder Trailrunning.
Tobias Rentsch ist als Pfarrstellvertreter in den reformierten Kirchgemeinden Ostermundigen und Zollikofen angestellt. Im christlichen Glauben findet er eine grundlegende Orientierung fürs Leben. In seiner Arbeit setzt er sich gern mit neuen Perspektiven auseinander, oft auch über Grenzen des konventionell Kirchlichen hinweg.