2 Minuten Bibel – Jeremia 31,9
Bibeltext in dieser Folge
Weinend werden sie kommen. Sie werden zu mir beten, während ich sie nach Hause bringe. Ich führe sie zu Bächen mit frischem Wasser. Ich lasse sie auf gut gebahnten Wegen gehen, damit sie nicht stürzen. Denn ich bin Israels Vater und der Stamm Ephraim ist mein erster Sohn.
Der Bibeltext wurde anhand der Losungen ausgesucht.
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine; Weitere Informationen findest du hier
Das Volk Israel wurde verschleppt und befindet sich in Gefangenschaft in Babylon. «Ich finde es tröstend, dass hier die Tränen erlaubt sind. Das wird nicht verurteilt. Wir dürfen vor Gott auch klagen und weinen», sagt Christine Schliesser. Menschen kommen zerbrochen zurück. «Millionen Menschen haben auch heute ihre Heimat verloren. Das ist hoffnungsvoll, dass es einen Gott gibt, der Menschen zurückführt.» Das Klagen, der Frust werden ernst genommen. Es ist aber nicht der Schlusspunkt, weil die Hoffnung bleibt.
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Expertinnen und Experten:
Andreas "Boppi" Boppart – ein stinknormaler Schweizer. Boppi ist verheiratet, und teilt den Alltag mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern gemeinschaftlich mit einer weiteren Familie.
Der Theologe (MTh), Autor und internationale Speaker ist oft unterwegs durch die Länder für Veranstaltungen und Projekte. Als Ausgleich sitzt der Hühnerbesitzer gerne bei einem Glas Wein im Garten und starrt gedankenverloren in die Flammen des Feuerschalen-Grills. Er leitet Campus für Christus Schweiz und ist Mitglied des Leitungsteams von Agape Europe (Campus Europa). Er träumt gross, denkt laut und glaubt hoffnungsvoll in die Zukunft.
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Christine Schliesser ist Titularprofessorin für Systematische Theologie an der Universität Zürich. Bei den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn verantwortet sie die theologische Grundlagenarbeit.
Sie ist überzeugte Brückenbauerin zwischen Gemeindebasis, kirchlichen Strukturen und akademischer Theologie. Als Friedens- und Versöhnungsforscherin ist sie viel auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs und fragt, welche Rolle der christliche Glaube in Versöhnungsprozessen, etwa in Ruanda nach dem Völkermord, spielen kann.
Sie liebt sonnige Tage, einen feinen Cappuccino und ein spannendes Buch. Und ihre Familie, ein Mann, drei Kinder, zwei Hasen, ein Hund.
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