Ich habe Simon Altewischer von Deloitte einen Arbeitstag lang begleitet – im 24PingPong-Stil: 8–12 kurze Frage-Antwort-Pingpongs, asynchron per Messenger über den Tag verteilt. Ungeplant. Ungeskriptet. Nah dran.
🏓 Wir starten in das neue Jahr mit einer Doppelfolge, das Gespräch mit Simon hat nicht in eine Folge gepasst. Hier der erste Teil, der zweite folgt in zwei Tagen. Also einfach meinem Account folgen und den zweiten Teil in den Feed gespült bekommen.
Was ich aus Teil 1 mit Simon mitnehme, ist eine neue Perspektive auf KI und eine ziemlich spannende Einordnung.
🏆Das 2-Spuren-Modell für KI-Produktivität
Spur A: Ich-Produktivität
➡️ „Wie arbeite ich effizienter mit meinen Tools?“
Spur B: Enterprise-Produktivität
➡️ „Was hilft Allen – und wie kommuniziere ich es so, dass es sofort verständlich ist?“
Und dann Simons These, die hängen bleibt:
🧠KI nicht primär als Task-Delegation – sondern als Tool, um besser zu denken.
- Radar: Muster erkennen (wo unser Kopf Grenzen hat)
- Fließband: Prozesse automatisieren → Raum für Kreativität
- Spiegel: Komplexität reduzieren (weil wir Dinge gern unnötig verkomplizieren)
Wichtiges „Wann es NICHT gilt“:
Wenn du KI nutzt, um Verantwortung abzugeben („die KI entscheidet“), wird’s gefährlich. Wenn du KI nutzt, um Klarheit zu erzeugen („die KI erklärt mir mein Chaos“), wird’s stark.