Markante Merkmale haben nicht nur bekannte Persönlichkeiten wie Udo Lindenberg. Sie prägen oft auch unseren normalen Alltag – und können sich dabei als nützlich erweisen.
Diesmal sprechen wir über Markenzeichen. Haben wir auch welche? Was halten wir
davon? Braucht man das? Und wie kommt man überhaupt dazu? Tanja sieht man
nur selten ohne roten Lippenstift. Auch ihre Frisur, 40er Jahre-Outfits und viele
Leopardenmuster, tragen dazu bei, dass man sich leicht an sie erinnert. Bei Sandra
sind es schlichtweg ihre Haare, eine echte Löwenmähne, die sie (fast) immer
offenträgt. Sobald sie ihre lockigen Haare zusammenbindet oder gar abschneidet,
erkennen viele Menschen sie nicht mehr – oder erst auf den zweiten Blick.
Ein markantes Erkennungsmerkmal kann also hilfreich sein, stellen wir fest. Sandra
erklärt außerdem, welche Eigenschaft des menschlichen Gehirns dafür sorgt, dass
Veränderungen bei bestimmten Merkmalen große Verwirrung stiften können.
Wir tauschen unsere Erfahrungen zum Thema Markenzeichen aus und diskutieren,
ob diese eher zufällig entstehen oder auch bewusst gewählt werden können. Tanjas
gradliniger Stil ohne Schnörksel entwickelte sich eher unbewusst in einem
natürlichen Prozess. Wahrscheinlich spiegelt er deshalb so gut ihre Persönlichkeit
wider und zieht nun ähnlich tickende Menschen an. Was als Jugendliche manchmal
herausfordernde Reaktionen provozierte, vereinfacht vieles. Sandra beobachtet bei
ihren Beratungen ständig, dass es hilft, wenn man seinen Style gefunden hat. Man
ist eingeschränkter in der Auswahl, findet dadurch jedoch leichter und schneller
seine Sachen. Spielraum für Kreativität gibt es trotzdem. Für sich selbst ist Sandra
dennoch froh, dass die Haare ihr einziges Markenzeichen sind – und sie die
Freiheiten der Modewelt nach Lust und Laune ausreizen darf.
Markenzeichen müssen aber nicht immer visuell sein. Beim Singen gibt es sie auch:
Stimmen, die man direkt einer bestimmten Person zuordnen kann. Wenn man
seinen Sound gefunden hat, macht es unbedingt Sinn, Kernelemente für den
Wiedererkennungswert beizubehalten. Mit Nuancen spielen geht immer,
krampfhaft einen aufgesetzten Stil zu verfolgen, ist dagegen wenig ratsam.
Unser Fazit: Wir mögen Markenzeichen. Sie erleichtern das Leben, geben Sicherheit
und Orientierung. Wer eines hat, sollte es nutzen und pflegen. Aber nicht jeder
braucht eines, man muss daher nichts bewusst kreieren oder erzwingen.
Was ist dein Markenzeichen? Hast du eines oder sogar mehrere? Wir freuen uns,
wenn wir dich wieder ein wenig inspirieren konnten und du auch beim nächsten
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Titelsong:"Afoch A Frau" von Gnä'Frau