ABC der Genetik
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ABC der Genetik episodes

  • Quantitative Genetik: Wenn Vererbung zur Wahrscheinlichkeitsrechnung wird

    In Folge Q unseres ABC der Genetik dreht sich alles um quantitative Genetik – also die Frage, warum Merkmale wie Körpergröße, Intelligenz oder Blutdruck nicht schwarz-weiß vererbt werden. Statt klarer Kategorien gibt es fließende Übergänge. Gemeinsam mit Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich schauen wir darauf, wie Gene und Umweltfaktoren zusammenwirken, um solche stufenlosen Merkmale zu formen. Außerdem besprechen wir, wie statistische Methoden helfen, dieses komplexe Zusammenspiel sichtbar zu machen.

    Das Wichtigste in Kürze:

    • Quantitative Merkmale variieren stufenlos – etwa Größe, Gewicht, Blutdruck oder Erträge in der Landwirtschaft.
    • Sie werden durch viele Gene gleichzeitig beeinflusst (polygene Vererbung).
    • Umweltfaktoren wie Ernährung, Lebensstil oder Stress spielen ebenfalls eine große Rolle.
    • Statistik hilft, den Einfluss von Genen und Umwelt aufzuschlüsseln.
    • Anwendungen finden sich in der medizinischen Risikoforschung und in der Tier- und Pflanzenzucht.
    • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

      • Mehr zum Erbgut im ABC der Genetik in der Folge: “Genom: Drei Milliarden Buchstaben und wie sie die Medizin verändern”: https://abc-der-genetik.podigee.io/10-genom-und-genommedizin
      • Mehr zu Genvarianten im ABC der Genetik in der Folge “Allel: Warum wir nicht alle gleich sind”: https://abc-der-genetik.podigee.io/1-allel
      • Mehr zu Genregulation im ABC der Genetik in der Folge “Epigenetik: Wenn Umwelt und Erbgut diskutieren”: https://abc-der-genetik.podigee.io/6-epigenetik
      • Weiterführende Links:

        • Mehr zu Zwillingsstudien und ihrer Bedeutung in Spektrum der Wissenschaft: https://scilogs.spektrum.de/enkapsis/wie-man-mit-zwillingen-krankheitsursachen-finden-kann/
        • Mehr zu genetischen Risikoscores im Deutschen Ärtzeblatt: https://www.aerzteblatt.de/archiv/genorakel-polygene-risikoscores-moeglichkeiten-und-grenzen-f7c08e92-7f7e-4fc3-a31b-0921f06849af
        • Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich

          Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger

          Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

          Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

          10 min
        • Polymorphismus: Die Vielfalt im Erbgut

          In Folge P unserer Serie ABC der Genetik fragen wir: Was bedeutet eigentlich „genetischer Polymorphismus“? Und warum machen uns diese kleinen Unterschiede im Erbgut so individuell? Gemeinsam mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter sprechen wir darüber, wie Polymorphismen entstehen, in welchen Fällen sie sich in Populationen dauerhaft halten und welche Bedeutung sie für Evolution, Gesundheit und personalisierte Medizin haben. Wir erklären, welche Arten von Varianten es gibt, warum die meisten davon völlig harmlos sind und wie einzelne Polymorphismen, von Laktasepersistenz bis hin zu Arzneimittelreaktionen, unseren Alltag beeinflussen können.

          Das Wichtigste in Kürze:

          • Polymorphismen sind häufige, dauerhafte genetische Varianten in der Population und Grundlage unserer biologischen Vielfalt.
          • Am häufigsten kommen Veränderungen einzelner Basen vor (SNP = single nucleotide polymorphism) – jeder Mensch trägt rund 4–5 Millionen davon.
          • Sie entstehen durch Mutationen, die sich in einer Population über viele Generationen etablieren.
          • Die meisten Varianten sind neutral; einige beeinflussen Merkmale wie Stoffwechsel, Pigmentierung oder Krankheitsrisiken.
          • Polymorphismen sind das Rohmaterial der Evolution und ermöglichen Anpassung und Selektion.
          • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

            • Mehr zu Genvarianten im ABC der Genetik in der Folge “Allel: Warum wir nicht alle gleich sind”: https://abc-der-genetik.podigee.io/1-allel
            • Mehr dazu, wie Polymorphismen in der Forensik helfen, im ABC der Genetik in der Folge “Forensische Genetik: Zwischen Tatort und Labor”: https://abc-der-genetik.podigee.io/7-forensische-genetik
            • Mehr zum Thema Forensik im GHGA Podcast Der Code des Lebens in der Folge “Den Tätern auf der Spur - forensische Genetik”: https://codedeslebens.podigee.io/29-forensische-genetik
            • Weiterführende Links:

              • Wie alt Polymorphismen sein können am Beispiel des Immunsystems in Spektrum der Wissenschaft: https://www.spektrum.de/magazin/mhc-polymorphismus-und-ursprung-des-menschen/821361
              • Was Spargelgeruch mit Polymorphismen zu tun hat erklärt die Tagesschau: https://www.tagesschau.de/wissen/forschung/spargel-urin-genetik-100.html
              • Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter

                Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger

                Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                17 min
              • Omics: Vom Erbgut zum Blick aufs große Ganze

                In Folge O unseres _ABC der Genetik _geht es um „Omics“ – die Erforschung des Zusammenspiels aller Moleküle im Körper. Gene allein sagen nur, was möglich ist. Omics zeigt, was tatsächlich passiert: wie Proteine, Stoffwechselprodukte und Zellen miteinander arbeiten. Gemeinsam mit Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich klären wir, wie diese Omics-Daten helfen, Krankheiten besser zu verstehen und Therapien individueller zu machen. Wir werfen einen Blick auf moderne Medizin, die digitale Zwillinge nutzt, um die Abläufe im Körper zu simulieren.

                Das Wichtigste in Kürze:

                • Omics betrachtet den Körper als vernetztes System.
                • Genomik, Transkriptomik, Proteomik, Metabolomik und Epigenomik liefern jeweils unterschiedliche Einblicke.
                • Das Zusammenspiel dieser Daten zeigt, wie Zellen funktionieren und auf Krankheiten reagieren.
                • Digitale Zwillinge nutzen Omics-Daten, um Therapien virtuell zu testen und Behandlungen zu personalisieren.
                • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

                  • Mehr zum Genom im ABC der Genetik in der Folge: “Genom: Drei Milliarden Buchstaben und wie sie die Medizin verändern”: https://abc-der-genetik.podigee.io/10-genom-und-genommedizin
                  • Mehr zur Epigenetik im ABC der Genetik in der Folge: “Epigenetik: Wenn Umwelt und Erbgut diskutieren”: https://abc-der-genetik.podigee.io/6-epigenetik
                  • Mehr zu Omics-Analysen im GHGA Podcast Der Code des Lebens in der Folge “Biomarker & Multiomics: Innovative Therapieansätze bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen”: https://codedeslebens.podigee.io/46-biomarker-multiomics
                  • Weiterführende Links:

                    - Mehr über Digitale Zwillinge im Labor Journal: https://www.laborjournal.de/editorials/2996.php

                    Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich

                    Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger

                    Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                    Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                    10 min
                  • Neandertaler-DNA: Unser Erbe aus der Steinzeit

                    In Folge N unserer Serie _ABC der Genetik _fragen wir: Wie viel Neandertaler steckt eigentlich noch in uns? Und was bedeutet das für unsere Gesundheit? Gemeinsam mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter sprechen wir über die Paläogenetik, die Entzifferung jahrtausendealter DNA und die überraschenden Spuren, die Neandertaler und Denisova-Menschen in unserem Erbgut hinterlassen haben. Wir schauen darauf, wie diese genetischen Erb-Anteile unser Immunsystem oder sogar unsere Psyche beeinflussen.

                    Das Wichtigste in Kürze:

                    • Menschen nicht-afrikanischer Abstammung tragen ca. 1–4 % Neandertaler-DNA.
                    • Paläogenetik analysiert fossile DNA aus Knochenfragmenten oder Zähnen und rekonstruiert so alte Genome.
                    • Vermischung zwischen Homo sapiens, Neandertalern und Denisova-Menschen fand vor rund 60.000 Jahren statt.
                    • Neandertaler-DNA beeinflusst heute Stoffwechsel, Immunsystem und psychische Faktoren.
                    • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

                      • Mehr Details zu Neandertaler-DNA im GHGA Podcast Der Code des Lebens in der Folge “Wie viel Neandertaler steckt in uns?”: https://codedeslebens.podigee.io/8-neandertaler
                      • Weiterführende Links:

                        • Mehr zum Neandertaler und der Forschung von der Max-Planck-Gesellschaft: https://www.mpg.de/neandertaler
                        • Mehr dazu, warum der Neandertaler, ausstarb bei Planet Wissen: https://www.planet-wissen.de/geschichte/urzeit/der_neandertaler/pwiewarumstarbderneandertaleraus100.html
                        • Mehr zum Neandertaler und Covid: https://www.mpg.de/16435641/0216-evan-neandertaler-genvarianten-150495-x
                        • Mehr zum Denisova- Menschen: https://www.br.de/nachrichten/wissen/rekonstruktion-so-sah-der-denisova-mensch-aus,RcWoDWr
                        • Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter

                          Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger

                          Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                          Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                          21 min
                        • Mitochondriale DNA: Was wir allein von unseren Müttern erben

                          In Folge M unserer Serie ABC der Genetik sprechen wir über die mitochondriale DNA (mtDNA), das kleine zweite Genom unserer Zellen. Sie steckt in den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zelle, und wird fast ausschließlich über die Mutter vererbt. Mit unserer Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich klären wir, warum Mitochondrien eine eigene DNA besitzen, wie mtDNA weitergegeben wird, welche Rolle sie in Forensik und Paläogenetik spielt und wie mtDNA-Veränderungen zu sehr unterschiedlichen Erkrankungen führen können.

                          Das Wichtigste in Kürze:

                          • Mitochondrien besitzen ein eigenes kleines Genom – zentral für Energiegewinnung und Stoffwechsel.
                          • mtDNA wird fast ausschließlich mütterlich vererbt und erlaubt einzigartige Abstammungsanalysen – bis hin zur „mitochondrialen Eva“.
                          • Da Zellen viele mtDNA-Kopien enthalten, eignet sie sich besonders gut für Forensik und die Analyse sehr alter DNA.
                          • Mutationen in der mtDNA können zu komplexen Erkrankungen (Mitochondriopathien) mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen führen.
                          • Neue Verfahren wie die Mitochondrienspende eröffnen Möglichkeiten, die Weitergabe bestimmter genetischer Erkrankungen zu verhindern.
                          • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

                            • Ein Einstieg zur DNA im ABC der Genetik in der Folge “DNA: Der unsichtbare Code in uns”: https://abc-der-genetik.podigee.io/4-dna
                            • Mehr dazu, was das Y-Chromosom über die Abstammung verrät, im ABC der Genetik in der Folge: “Y-Chromosom: Das Erbe der Väter” : https://abc-der-genetik.podigee.io/29-y-chromosomale-vererbung
                            • Mehr zu Vererbungsmustern im GHGA Podcast Der Code des Lebens in der Folge “Die Geheimnisse der Vererbung: Von Mendel bis zur mitochondrialen Eva”: https://codedeslebens.podigee.io/19-geheimnisse-vererbung
                            • Weiterführende Links :

                              • Mehr zu Mitochondrien-Ersatztherapien in der Zeit: https://www.zeit.de/gesundheit/2025-07/mitochondrien-ersatztherapie-erbkrankheiten-reproduktionsmedizin-schwangerschaft?utm_source=chatgpt.com
                              • Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich

                                Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger,

                                Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                                Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                                10 min
                              • Lokus: Warum Gene eine Adresse brauchen

                                In Folge L unseres ABC der Genetik geht es um die Adressen im Genom: die Loci.

                                Wie findet man ein Gen, wenn das Genom aus 3 Milliarden Buchstaben besteht?
                                Welche Rolle spielen „Genkarten“ und wie unterscheiden sich genetische von physikalischen Karten? Wir besprechen, warum es wichtig ist, die genaue Position von Genen und DNA-Abschnitten zu kennen – für Forschung, Diagnostik und sogar für Gentests zu Hause. Gemeinsam mit Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich schauen wir uns an, wie man Loci bestimmt, wie Rekombination dabei hilft und warum ein Lokus mehr ist als nur ein Punkt auf dem Chromosom.

                                Das Wichtigste in Kürze:

                                • Lokus = bestimmte Stelle auf einem Chromosom.
                                • Verschiedene Varianten (Allele) oder DNA-Abschnitte können in einem Lokus liegen
                                • Genetische Karten basieren auf Vererbungsnähe.
                                • Rekombination erzeugt neue Gen-Kombinationen und hilft beim zeichnen der Karten.
                                • Beispiel BRCA1: Loci zeigen gezielt Risikogene.
                                • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

                                  • Was ist eigentlich ein Gen und was passiert, wenn es einen Fehler enthält? Mehr dazu im ABC der Genetik in der Folge “Gen & Gentherapie: Wenn das Erbgut Fehler hat”: https://abc-der-genetik.podigee.io/8-gen-und-gentherapie
                                  • Mehr zu Genvarianten im ABC der Genetik in der Folge “Allel: Warum wir nicht alle gleich sind”: https://abc-der-genetik.podigee.io/1-allel
                                  • Mehr zum Genom und dem Blick auf das große Ganze im ABC der Genetik in der Folge: “Genom: Drei Milliarden Buchstaben und wie sie die Medizin verändern”: https://abc-der-genetik.podigee.io/10-genom-und-genommedizin
                                  • Mehr zu genetischen Tests bei Brustkrebs im GHGA Podcast Der Code des Lebens in der Folge “Der Angelina Jolie Effekt für Brustkrebsvorsorge” : https://codedeslebens.podigee.io/7-familiaerer_brustkrebs
                                  • Weiterführende Links:

                                    • Chromosomen-Karten zum anklicken bei UCSC Genome Browser : https://genome-euro.ucsc.edu/cgi-bin/hgTracks?db=hg38&lastVirtModeType=default&lastVirtModeExtraState=&virtModeType=default&virtMode=0&nonVirtPosition=&position=chr8%3A1%2D145138636&hgsid=410246519_a19ZNZnoi4x0TBEuhVU41IwV3RhX
                                    • Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich

                                      Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger

                                      Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                                      Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                                      12 min
                                    • Klonen: Mammuts, Stammzellen & die Zukunft der Medizin

                                      In Folge K unserer Serie ABC der Genetik geht es um das Klonen – ein Thema zwischen Science-Fiction und moderner Biomedizin. Gemeinsam mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter klären wir, was Klonen eigentlich bedeutet, wie es technisch funktioniert und warum es dabei enorme ethische Herausforderungen gibt. Wir sprechen über Dolly das Schaf, über Stammzellen, therapeutisches Klonen und iPS-Zellen – und darüber, ob wir ausgestorbene Tiere wie das Mammut wirklich zurückbringen könnten.

                                      Das Wichtigste in Kürze:

                                      • Klonen heißt: genetisch identische Kopien von Zellen oder Organismen erzeugen.
                                      • Zwei Formen: reproduktives und therapeutisches Klonen.
                                      • Therapeutisches Klonen ermöglichen personalisierte Medizin ohne Abstoßungsreaktionen.
                                      • Klonen ist technisch schwierig, fehleranfällig und ethisch umstritten.
                                      • Mammut-Projekte basieren auf Genom-Editierung und die geklonten Tiere wären eher Hybridformen – kein echtes Mammut.
                                      • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

                                        • Mehr zum Thema Klonen im GHGA Podcast Der Code des Lebens in der Folge “Von Erdbeeren und Schafen: Die Welt des Klonens”: https://codedeslebens.podigee.io/36-von-erdbeeren-und-schafen-die-welt-des-klonens
                                        • Mehr zum Klonen bekannter Menschen im GHGA Podcast Genomhäppchen in der Folge “Beethoven 2.0: Können wir Beethoven klonen?”: https://genomhaeppchen.podigee.io/s1e1-beethoven-20-konnen-wir-beethoven-klonen
                                        • Weiterführende Links:

                                          • Mehr zu Dolly, dem geklonten Schaf, in Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunkkultur.de/dolly-und-die-entwicklung-des-klonens-es-begann-mit-einem-100.html
                                          • Mehr zu den Versuchen, Mammuts zu klonen, im Spektrum der Wissenschaft: https://scilogs.spektrum.de/meertext/maus-im-mammut-pelz-kommt-nun-das-klon-mammut/
                                          • Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter

                                            Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger

                                            Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                                            Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                                            17 min
                                          • Junk-DNA: Müll oder Mitspieler?

                                            In Folge J unserer Serie ABC der Genetik geht es um die sogenannten 98 % unserer DNA, die keine Bauanleitung für Proteine enthalten. Gemeinsam mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich klären wir, welche Aufgaben diese „nicht-codierende DNA“ übernimmt, wie regulatorische Elemente Gene steuern und welche Rolle sie in Gesundheit und Krankheit spielen. Wir schauen uns an, warum Junk-DNA alles andere als Müll ist und wie sie uns Einblicke in die Evolution unserer Vorfahren gibt.

                                            Das Wichtigste in Kürze:

                                            • Junk-DNA ist alles andere als nutzlos – sie steuert, wann, wo und wie Gene aktiv sind.
                                            • Pseudogene sind wie ein genetisches Archiv unserer Evolution und verraten, was unsere Vorfahren konnten.
                                            • Fehler in regulatorischen Bereichen können Krankheiten wie Krebs begünstigen.
                                            • Nicht-codierende DNA schafft Flexibilität, Schutz und Spielraum für Evolution – sie ist das stille Rückgrat unserer Genome.
                                            • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

                                              • Ein Einstieg zur DNA im ABC der Genetik in der Folge “DNA: Der unsichtbare Code in uns”: https://abc-der-genetik.podigee.io/4-dna
                                              • Mehr zum Genom und dem Blick auf das große Ganze im ABC der Genetik in der Folge: “Genom: Drei Milliarden Buchstaben und wie sie die Medizin verändern”: https://abc-der-genetik.podigee.io/10-genom-und-genommedizin
                                              • Weiterführende Links :

                                                • Mehr zu Junk-DNA bei Geo: https://www.geo.de/wissen/forschung-und-technik/junk-dna--enthaelt-unser-erbgut-ueberfluessiges-kauderwelsch--33931080.html
                                                • - Pressemittelung der Charité zu Junk-DNA als Treiber in der Krebsentstehung: https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/junkdnaistgefaehrlicherkrebstreiber

                                                  Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich

                                                  Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger,

                                                  Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                                                  Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                                                  16 min
                                                • Intron: Die unterschätzten Bausteine des Erbguts

                                                  In Folge I unserer Serie ABC der Genetik geht es um Introns – die scheinbar nutzlosen Abschnitte unserer Gene – und wie sie zu einem zentralen Baustein für genetische Vielfalt werden. Wir erklären, wie aus einem einzigen Gen durch alternatives Spleißen mehrere Proteine entstehen können, warum Introns keineswegs „Müll“ sind und welche Rolle sie in Gesundheit, Krankheit und Evolution spielen. Gemeinsam mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter schauen wir hinter die Kulissen unseres Erbguts.

                                                  Das Wichtigste in Kürze:

                                                  Gene bestehen aus Exons (kodieren für ein Genprodukt) und Introns (kodieren nicht für ein Genprodukt).
                                                  Spleißen schneidet die Introns aus der RNA und verbindet mehrere Exons zu einem Genprodukt.
                                                  Alternatives Spleißen erzeugt aus einem Gen mehrere Proteine.
                                                  Introns erhöhen Vielfalt und enthalten wichtige Regulatoren.
                                                  Fehler beim Spleißen können Krankheiten wie Spinale Muskelatrophie verursachen.

                                                  Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

                                                  • Was ist eigentlich ein Gen und was passiert, wenn es einen Fehler enthält? Mehr dazu im ABC der Genetik in der Folge “Gen & Gentherapie: Wenn das Erbgut Fehler hat”: https://abc-der-genetik.podigee.io/8-gen-und-gentherapie
                                                  • Weiterführende Links:

                                                    • Mehr zu Spinaler Muskelatrophie: https://www.smaleo.de
                                                    • Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit dem Genetik-Experten Prof. Dr. Jörn Walter

                                                      Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger

                                                      Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                                                      Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                                                      16 min
                                                    • Haploid: Halb so viel – ganz normal

                                                      In Folge H unserer Serie _ABC der Genetik _geht es um Haploidie, Diploidie und Polyploidie – also darum, wie viele Chromosomensätze Zellen enthalten können. Gemeinsam mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich sprechen wir darüber, warum Menschen zwei Chromosomensätze haben, männliche Bienen nur einen, und welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Formen für die Organismen haben. Auch bei Pflanzen gibt es Varianten: Ein Blick auf polyploide Nutzpflanzen wie Bananen oder Kartoffeln zeigt, wie zusätzliche Chromosomensätze die Pflanzen beeinflussen.

                                                      Das Wichtigste in Kürze:

                                                      • Diploid = zwei Chromosomensätze (Mensch: 46 Chromosomen, 23 Paare).
                                                      • Haploid = ein einfacher Chromosomensatz (menschliche Keimzellen, männliche Bienen).
                                                      • Haploide Organismen sind effizient, Mutationen wirken sofort, aber es fehlt der genetische Puffer.
                                                      • Diploide Organismen bieten genetische Stabilität und Vielfalt – ein Sicherheitsnetz für komplexe Lebewesen.
                                                      • Polyploidie = mehr als zwei Chromosomensätze. Kommt v.a. bei Pflanzen vor und macht diese oft ertragreicher und widerstandsfähiger.
                                                      • Querverlinkung zu anderen GHGA Podcasts:

                                                        • Alles rund um Chromosomen im ABC der Genetik in der Folge “Chromosomen: Die Ordnung im Erbgut ”: https://abc-der-genetik.podigee.io/3-chromosomen
                                                        • Wie wirkt sich ein dreifacher Chromosomensatz auf Mamorkrebse aus? Mehr dazu im GHGA Podcast Genomhäppchen in der Folge: “Gut geklont: Der Siegeszug der Marmorkrebsinnen”: https://genomhaeppchen.podigee.io/s2e16-marmorkrebse
                                                        • Weiterführende Links :

                                                          • Mehr dazu, wie Imker Parthenogenese bei Bienen beobachtet haben, in der Schweizerischen Bienen-Zeitung: https://bienenzeitung.ch/parthenogenese-eine-besonderheit-in-der-fortpflanzung/#:~:text=Unter%20dem%20Begriff%20Parthenogenese%20versteht,Vater%2C%20sondern%20lediglich%20einen%20Grossvater.
                                                          • Sprecher*innen: Johanna Stegmann, im Gespräch mit der Genetik-Expertin Prof. Dr. Julia Schulze-Hentrich

                                                            Redaktion: Isabelle Ernst, Nina Gasparoni, Johanna Stegmann, Ulrike Träger,

                                                            Musik und Geräusche: Happy Jingle - Golden Days von TurtleBeats https://pixabay.com/music/happy-childrens-tunes-happy-jingle-golden-days-307184/

                                                            Weitere Informationen: https://www.ghga.de/de/podcasts/das-abc-der-genetik

                                                            12 min

                                                          About ABC der Genetik

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                                                          „Das ABC der Genetik“ – ein Wissenschaftspodcast von GHGA – führt leicht verständlich und alltagsnah durch die zentralen Begriffe der Genetik. Von Allel über Epigenetik bis Z-DNA: Jede Folge widmet sich einem Begriff. Mit anschaulichen Bildern, praktischen Beispielen und kleinen Geschichten rund ums Erbgut erzählen wir was hinter den Fremdwörtern steckt. Der Podcast richtet sich an alle, die Genetik besser verstehen wollen, ganz ohne Vorwissen.