
Sign up to save your podcasts
Or


Der Termin, der Einkauf, die Nachricht, die noch beantwortet werden muss und irgendwer muss an alles denken. Selbst wenn gerade nichts zu tun ist, läuft im Kopf die nächste Liste.
In dieser Folge von achtsam rebellisch sprechen wir über Mental Load: das unsichtbare Planen, Erinnern und Organisieren, das so viel Energie kostet. Über Verantwortung, die oft selbstverständlich bei einer Person landet. Und darüber, warum „Sag doch, wenn du Hilfe brauchst“ den Kopf nicht wirklich entlastet.
Was hast du heute schon alles im Kopf erledigt, ohne dass es jemand gesehen hat?
Du sagst Nein und überlegst sofort, wie du es wiedergutmachen kannst. Du machst eine Pause, aber im Kopf läuft die Liste weiter. Jemand ist schlecht drauf, und du fragst dich: Hab ich etwas falsch gemacht?
Offenbar bist du zuständig. Für alles. Hat dir nur keiner einen Arbeitsvertrag gegeben.
In dieser Folge von „achtsam rebellisch“ sprechen wir über Schuldgefühle, People Pleasing und den Anspruch, bloß niemanden zu enttäuschen. Warum fühlen wir uns für die Stimmung anderer verantwortlich? Was hat unser Selbstwert damit zu tun? Und wann haben wir tatsächlich etwas verbockt, für das wir Verantwortung übernehmen sollten?
Ein ehrlicher Deep Talk mit Humor und einer Frage, die wir uns viel öfter stellen dürfen: Bin ich hier wirklich verantwortlich oder fühle ich mich nur so?
Du hast dich verändert. Aber passen deine Beziehungen noch zu dem Menschen, der du heute bist?
Vielleicht bist du immer noch die, die zuhört, Verständnis hat und bloß nicht zu viel verlangt. Dabei wünschst du dir längst, auch mal gefragt zu werden, wie es DIR eigentlich geht.
In dieser Folge von „achtsam rebellisch“ fragen wir uns: Was will ich wirklich, wenn ich gerade niemanden zufriedenstellen muss? Wie möchte ich Liebe und Freundschaft leben? Und welche Rolle spiele ich darin, obwohl sie mir inzwischen zu eng geworden ist?
Wir sprechen über Beziehungen, wie sie heute sind, und die Hoffnung darauf, was sie irgendwann werden könnten. Über Freundschaften, die lebendig sind, und solche, in denen wir hauptsächlich unsere gemeinsame Vergangenheit verwalten.
Ehrlich, mit Tiefgang und einer Portion Humor. Ohne gleich allen Menschen die Kündigung zu schicken.
Aber mit einer Frage, der wir nicht länger ausweichen wollen: Wenn ich heute nochmal wählen könnte, was würde ich mir wünschen?
„Raus aus deiner Komfortzone. Dort beginnt das Leben.“
Klingt motivierend. Ist aber manchmal einfach ziemlicher Quatsch.
Denn außerhalb deiner Komfortzone wartet nicht automatisch Wachstum. Manchmal warten dort Überforderung, Dauerstress und ein Nervensystem, das längst die Rollläden runterlässt.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum die Komfortzone nicht nur Bequemlichkeit ist, sondern auch Schutz und Sicherheit bedeuten kann. Woran du erkennst, ob du gerade wirklich wächst oder dich nur wieder über deine eigenen Grenzen schiebst. Und warum nicht jedes Zögern eine Angst ist, die du heldenhaft besiegen musst.
Vielleicht brauchst du keinen weiteren Tritt in den Hintern. Vielleicht brauchst du erst einmal genug Sicherheit, damit dein Körper überhaupt mitkommen kann.
Eine Folge für alle, die sich ständig selbst pushen und sich anschließend wundern, warum sie erschöpft, gereizt oder komplett dicht sind.
Herzrasen, Schwindel, Druck auf der Brust.
Und dieser eine Gedanke: Gleich passiert etwas Schreckliches.
Während im Körper Alarmstufe Rot läuft, sieht man von außen manchmal gar nichts. Du sitzt da, redest, lächelst und überlegst gleichzeitig, wo der nächste Ausgang ist.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sich Panikattacken wirklich anfühlen, warum danach oft die Angst vor der nächsten Attacke bleibt und wie das eigene Leben dadurch immer kleiner werden kann. Wir reden über dumme Ratschläge, gut gemeinte Sätze mit maximal schlechter Wirkung und darüber, was Betroffene stattdessen wirklich brauchen.
Ehrlich, ungeschönt und mit genau der Portion Humor, die man braucht, wenn der eigene Körper aus einem völlig normalen Dienstag eine internationale Gefahrenlage macht.
Für alle, die Panikattacken kennen. Und für alle, die endlich verstehen möchten, was dabei im Körper und im Kopf passiert.
Hinweis: Diese Folge ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung. Neue, starke oder unklare körperliche Beschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden.
Du brauchst keine 27 Affirmationen. Vielleicht brauchst du nur einen Satz:
Mit mir nicht mehr.
Mit mir nicht mehr Ja sagen, obwohl ich Nein meine.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir oft ganz genau wissen, was uns nicht guttut und es trotzdem weitermachen. Warum Grenzen Schuldgefühle auslösen können, weshalb „Ich verstehe ihn ja“ manchmal verdammt teuer wird und warum Selbstwert irgendwann mehr braucht als Journaling, Healing und schöne Sätze vorm Spiegel.
Denn Selbstwert zeigt sich nicht nur darin, was du über dich denkst.
Sondern auch darin, was du nicht mehr mit dir machen lässt.
Und vielleicht noch wichtiger: was du selbst nicht mehr mit dir machst.
Also: Was ist dein persönlicher „Mit mir nicht mehr“-Satz? 🎙️
Toxisch. Red Flag. Narzisstisch. Manipulativ.
Begriffe, die heute ziemlich schnell fallen, sobald sich eine Beziehung schwierig, anstrengend oder unangenehm anfühlt. Doch ist wirklich jeder Mensch toxisch, der uns verletzt, enttäuscht oder triggert? Und ist jede Verbindung, in der es Konflikte gibt, automatisch ungesund?
In dieser Folge sprechen wir darüber, was toxisches Verhalten wirklich ausmacht und warum wir aufpassen sollten, Menschen nicht vorschnell in Schubladen zu stecken. Denn nicht jeder Fehler ist Manipulation. Nicht jede Meinungsverschiedenheit ist eine Red Flag. Und nicht jedes unangenehme Gefühl bedeutet, dass wir sofort gehen müssen.
Manchmal braucht es eine klare Grenze. Manchmal ein ehrliches Gespräch. Und manchmal müssen wir uns auch fragen, ob unser Gegenüber tatsächlich toxisch ist oder ob gerade etwas in uns berührt wird, das wir lieber nicht fühlen möchten.
Eine Folge über echte Warnsignale, menschliche Fehler, Trigger, Eigenverantwortung und die Frage: Wann ist eine Beziehung wirklich ungesund und wann ist sie einfach nur unbequem?
Manchmal wissen wir längst, dass uns ein Mensch nicht mehr guttut. Und trotzdem bleiben wir. Wir hoffen, erklären, entschuldigen, versuchen es noch einmal und denken uns: Vielleicht wird es ja wieder wie früher.
Aber warum fällt Loslassen eigentlich so verdammt schwer?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir nicht nur an Menschen festhalten, sondern auch an gemeinsamer Geschichte, alten Rollen, Hoffnung und der Vorstellung davon, wie etwas hätte werden können.
Es geht um Partnerschaften, Freundschaften und andere Beziehungen, aus denen wir eigentlich längst herausgewachsen sind. Um Loyalität, Bindung, Selbstwert und die ziemlich unbequeme Frage, ob wir manchmal einen Menschen vermissen oder vielmehr das Gefühl, das wir mit ihm verbunden haben.
Und vielleicht bedeutet Loslassen nicht, dass etwas nie wertvoll war.
Vielleicht darf etwas wichtig gewesen sein und trotzdem irgendwann vorbei sein. 🎙️
Die Menschen, mit denen wir uns umgeben, beeinflussen viel mehr als nur unsere Stimmung. Sie prägen, was wir für normal halten, was wir uns zutrauen, wie wir über uns selbst denken und manchmal sogar, welche Version von uns überhaupt Raum bekommt.
Warum machen wir uns in manchen Gruppen kleiner? Warum fällt Veränderung plötzlich so schwer, wenn unser Umfeld lieber die alte Version von uns behalten möchte? Und warum kann sich persönliches Wachstum manchmal sogar wie ein Verlust von Zugehörigkeit anfühlen?
In dieser Folge sprechen wir über die Psychologie unseres Umfelds, über alte Rollen, Gruppendynamiken, Co-Regulation und die tiefe menschliche Sehnsucht nach Zugehörigkeit.
Und wir stellen eine ziemlich entscheidende Frage:
Wer wirst du eigentlich, wenn du mit den Menschen zusammen bist, die dir am nächsten stehen? 🎙️
Wann ist aus persönlicher Entwicklung eigentlich permanenter Selbstoptimierungswahn geworden?
Noch gesünder, erfolgreicher, produktiver, achtsamer und natürlich emotional komplett geheilt. Das innere Kind braucht noch Aufmerksamkeit, der nächste Trigger muss aufgearbeitet und irgendwo wartet garantiert noch ein Glaubenssatz darauf, endlich aufgelöst zu werden.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir ständig das Gefühl haben, noch nicht gut genug, weit genug oder „heil“ genug zu sein. Über Social Media und den permanenten Vergleich, über die Coaching- und Healing-Bubble und darüber, warum selbst persönliche Entwicklung irgendwann zur nächsten Form von Leistungsdruck werden kann.
Vielleicht müssen wir nicht noch besser werden, um endlich anfangen zu dürfen zu leben. Vielleicht dürfen wir auch mal feststellen: Es ist schon ziemlich viel gut.
From the publisher's feed