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Mixtape - 4 x 15 Minuten Podcast Updates und Basiswissen kurz und präzise
Track 1: Über 30% der Genanalysen enthalten fehlerhafte Daten. In Folge 4 beschäftigten uns Autokorrekturen von Industrie-Scannern. Diesmal geht es um Genforschung. Beim Einlesen von Daten in Excel werden abgekürzte Gennamen fälschlicherweise als Datum erkannt und gespeichert. Das Problem ist seit 2016 bekannt – und „verseucht“ laut einer Studie in 2021 über 30% aller Genstudien weltweit.
Track 2: Das Cluetrain Manifest ist ein historischer Meilenstein in der Ideengeschichte des Internet. Es wurde im Jahr 1999 veröffentlicht. Es formuliert in 95 Thesen die Vision eines von Nutzern/innen, Kunden/innen und Leser/innen beherrschten Mediums. Die positive Vision eines Mediums, in dem Hierarchien verschwinden und jeder mit genügend Mut und Talent alles erreichen kann.
Track 3: Zeit der Wahlen – die hohe Zeit für Einflussnahme in Social Media. Einem Journalisten gelingt der Blick in die Arbeit von Nachfolgern und Wettbewerbern von Cambridge Analytica. Aber haben diese auch Einfluß im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 genommen? Wie unschuldig sind die Parteien selbst unterwegs auf Facebook? Jan Böhmermann hat dies von einem Team mit einer geschickten Versuchsanordnung untersuchen lassen.
Track 4 – Die Web 2.0 Konferenz fand 2004 in San Francisco statt, und auch hier kann man von einem Meilenstein der Entwicklung von Ideen rund um das Web sprechen. Das Konzept Web 2.0 umfasste die sozialen Aspekte der Onlinemedien, technologische und geschäftliche Auswirkungen, vor allem aber die neuen Chancen.
Der Blog: achwas.fm
Der Blogbeitrag zur Folge: https://achwas.fm/folge-014-mixtape-i/
Das Beitragsbild zur Folge: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Arcimboldo_Summer_1563.jpg
Wir alle wissen aus eigener Erfahrung, dass Emotionen von Mensch zu Mensch übertragen werden. In der heutigen Folge liefern wir hierfür zwei wissenschaftliche Belege. Der erste ist eher subtil, kommt aus dem Labor und demonstriert, dass Gesichtsausdrücke zwischen Betrachter*innen überspringen können, ohne dass das Bewusstsein überhaupt hierüber in Kenntnis gesetzt wird. Der zweite ist weniger subtil und zeigt, was man als Emotionale Ansteckung 2.0 bezeichnen könnte. Die "Facebook Emotion Study" hat allerdings weniger wegen des spektakulären Ergebnisses Staub aufgewirbelt - dass nämlich auch in sozialen Medien direkte emotionale Ansteckung stattfindet - sondern wegen der äußeren Umstände: 600.000 Facebook-Nutzer/innen nahmen daran teil - ungefragt und uninformiert.
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Bildquelle: Public Domain über Wikimedia Commons
Wir nehmen uns Schwerwiegendes vor: Wie es denn eigentlich sein kann, dass die Nutzer*innen sozialer und digitaler Medien einerseits ganz normale Menschen sind, sich aber andererseits höchst aggressiv und destruktiv verhalten? „Online-Disinhibition-Effect" wird dieses Phänomen genannt, und es ist so alt wie die computervermittelte Kommunikation. Auf der Suche nach den Ursachen werden wir kurz im 19. Jahrhundert auf den Schultern von Riesen stehen und uns dann drei Studien genauer ansehen: Die berühmte „Stanford Prison Studie“ von Richard Zimbardo, eine sehr clever geplante Studie über die Ehrlichkeit von Halloween-Kindern und schließlich ein beeindruckendes Real-World-Experiment, dass 2014 beim Relaunch der Kommentarfunktion der "Huffington Post" durchgeführt wurde. Und? Bringe Menschen in Gruppen, mache sie anonym und sperre Autoritäten aus. Dann wird es früher oder später Täter und Opfer geben und es werden Trolling, Mobbing, Flaming und Lynch-Szenarien entstehen. Das ist normal. Menschen funktionieren so. Fraglich ist, ob Informations- und Social-Media-Plattformen solche Vorgänge fördern sollten, um Traffic zu erhöhen und Geld zu verdienen.
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Bildquelle: Public Domain über Wikimedia Commons
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jean-Fran%C3%A7ois_Portaels_-_Portrait_of_a_young_girl_with_a_mask.jpg
Wir schlagen in dieser Folge einen beachtlichen geografischen Bogen: vom Skandal um den Storchenbrunnen in Kopenhagen über kontroverse Themen und ihre Verbreitung auf Twitter in den USA bis hin zu den Facebook-Auftritten von politischen Parteien in Deutschland und Österreich. Als Fazit ergibt sich ein auf den ersten Blick paradox scheinendes (und etwas beunruhigendes) Erfolgsrezept, dass man politische Kommunikation am besten mit moralischer Panik auflädt und - insbesondere im Umfeld rechtskonservativer Parteien - dafür sorgt, dass sich die eigene Community ordentlich ärgert, aufregt und echauffiert. Es scheint uns, dass die Verantwortlichen dies auch gut verstanden haben. Ob es uns gefällt, oder nicht: Wer Wut sät wird mehr Wut ernten!
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Und hier findet Ihr die Shownotes zur aktuellen Folge
Bildquelle: Hieronymus Bosch oder Nachahmer, Public domain, via Wikimedia Commons:
Was genau ist Künstliche Intelligenz (KI)? Wie macht man KI? Wir klären auch auf, was KI mit Doppelkeksen, heißen Herdplatten und einer ganzen Familie von Denk- und Handlungsinstanzen in unserem Kopf zu tun hat. Wir vergleichen "KI" mit "MI", der Menschlichen Intelligenz. Wir zeigen, weshalb KI sehr viel von uns lernt - und sich doch noch in den Lehrjahren befindet.
Mehr Informationen in den Shownotes zur Folge.
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Bildquelle: Public domain, via Wikimedia Commons
In dieser Folge sind wir der Wirkung eines anscheinend sehr nebensächlichen Design-Merkmals vieler Social Media Anwendungen auf der Spur und ergründen bei der Gelegenheit Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Feeds und Suppentassen. Am Ende steht die Frage, wie und warum unser Gehirn es überhaupt aushalten kann, Stunde um Stunde gigantische Mengen völlig trivialer Informationen aufzunehmen ohne dabei ins Koma zu fallen oder sich mindestens zu Tode zu langweilen.
Mehr Informationen in den Shownotes zur Folge.
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Bildquelle: Public domain, via Wikimedia Commons
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2c/Schlaraffenland.jpg
Suchet - und Ihr werdet gefunden? Und Sie glauben, schon alles über Google zu wissen?
Mehr Informationen in den Shownotes zur Folge.
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Bildquelle: Public domain, via Wikimedia Commons
Auf unserem heutigen Weg ins Reich hinter den Pixeln beschäftigen wir damit, wie Forschende Fakten finden. Und wir entdecken ebenso Interessantes wie Unerhörtes, nämlich automatisierte Experimente, die im Hintergrund von Shop-Systemen, News-Seiten, Spielen und Apps installiert werden, um uns... nun, sagen wir: das optimale Nutzungserlebnis zu bieten. So sagen diejenigen, die diese Experimente planen und durchführen. Möglicherweise werden auch noch andere Ziele verfolgt - über die wir im Podcast nachdenken.
Mehr Informationen in den Shownotes zur Folge.
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Bildquelle: Public domain, via Wikimedia Commons
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