"In Memoriam Mario Adorf" strahlt von der Bühne, als der Deutsche Filmpreis am 29. Mai 2026 in Berlin verliehen wird. Die Filmfamilie erinnert sich an einen ihrer größten Stars. In den Jahrzehnten davor war Adorf, der am 8. April mit 95 Jahren starb, vom deutschen Film vergessen worden. Im diesem Gespräch, geführt zu seinem 90sten Geburtstag, beklagt Adorf sich darüber, dass ihm keine Altersrollen angeboten wurden. Sein Herzensprojekt, ein Spielfilm über Karl Marx mit ihm in der Hauptrolle, wurde vom ZDF zum Dokudrama klein gestutzt. Adorf fühlte sich nicht gut behandelt von Film und Fernsehen in Deutschland, nach all den Jahrzehnten und großartigen Filmen wie "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", "Lola", "Die Blechtrommel", "Rossini", "Via Mala", "Der große Bellheim", "Der Schattenmann". Adorf sagt: "Ich empfinde keinen Ehrgeiz, erinnert zu werden."