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Augen öffnen gilt jedoch nicht nur Konzernen sondern auch uns im Alltag, in unseren Communities, für Schwarze, Weiße, Frauen - und alle anderen Gruppen. Denn noch fehlt uns die richtige Umsetzung dafür - und natürlich besprechen wir auch, was man dagegen tun kann.
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Ein Weg zurück zur Balance. Leroy sagte mir einmal: “Es ist doch viel hilfreicher und gesünder, wenn du dich auf das konzentrierst, was bereichernd ist.”
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Louisa fragte sich: Wie kann ich strukturell Dinge verändern sodass diejenigen nach mir eine bessere Chance haben?
Und so begann sie, diese Frage für sich zu beantworten und diese Antwort in konkrete Taten umzusetzen, die sie bewusst in ihre Arbeit und ihren Alltag integriert. Was ich so faszinierend finde ist das Selbstbildnis Louisas, das frei von suggerierten Außenwahrnehmungen ist und sich selbst zentriert und zelebriert. Was einfach unabhängig und frei das eigene Dasein wahrt. Ich finde es immer bewundernswert, wenn jemand Intellektualität mit Fremd- und Eigenkultur vereinbaren und sich und die eigene Identität damit nicht verliert oder verleugnet, sondern sie eben nicht nur bewahrt sondern auch bereichert bzw. dadurch ja selbst auch bereichernd für die Fremdkultur ist.
Louisa Sedjro, eine Volljuristin aus dem Togo, erzählt uns heute ihre Geschichte. Wieso sie nach Deutschland kam, was sie zu einem Jurastudium verleitet hat und welche Türen ihr und durch sie anderen aufgrund dieses rechtlichen Wissens im Alltag geöffnet werden. Von Stationen im Bundesamt für Justiz, Colorism und zur ersten Schwarzen Frau im Aufsichtsrat eines deutschen Bundesunternehmens ist Louisas Werdegang aufregend, inspirierend und teils schockierend zugleich.
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Cephas ist mein heutiger Gast, er hat nigerianische Wurzeln und ist Gründer von Newcon, einer Plattform auf der Events und deren Zuhörerschaft Zugang zu Konferenzen und anderen Veranstaltungen in diversen Formaten erhalten können.
Ein Unternehmen gründen ist keine leichte Aufgabe, und diese wird oft leider unterschätzt. Doch ein starker Wille sowie ein starkes Selbstvertrauen sind zwei ausschlaggebende Faktoren für einen Erfolg. Zutaten, die Cephas eindeutig mit sich bringt und das seit dem Elternhaus. Für mich sticht hier deutlich hervor, wie die Erziehung durch Eltern und/oder eben die Erziehungsberechtigten deine Welt vorgeben. Angefangen mit deiner inneren Welt. Die Worte seiner Mutter hallen noch heute nach und prägen sein Verständnis von dem, was für ihn möglich ist und was nicht.
Eine hoffentlich motivierende Folge dafür, unseren Träumen nachzugehen aber auch unsere innere Welt von Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zu hinterfragen.
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N’Joula Baryoh, Medizinerin, Mama, Schwarze Frau und Poetin aus Sierra Leone mit noch einigen anderen Gaben und Talenten spricht heute mit mir.
Weiterführende Links aus unserem Gespräch:
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Mark Damon Harvey ist afroamerikanischer Schweizer - hört man sicherlich nicht jeden Tag!
Er kam 1955 in Kalifornien auf die Welt und lebte bis ins junge Erwachsenenalter in den USA. Mark kommt aus einer Zeit, in der es noch normal war, dass sich Schwarze Menschen per Gesetz nicht frei im Land bewegen durften - einfach weil sie Schwarz waren. Nachdem er Auf- und Missstände in seinem Heimatland durchlebte kam er in jungen Jahren in die Schweiz, wo er trotz Master-Abschluss wieder bei Null anfangen musste. Wieso das so war, wie er den Spuren seiner afrikanischen Wurzeln nachging, warum er in der Schweiz blieb und wie es sich - unter anderem - als Schwarzer selbstständiger Diversity, Equity und Inclusion Consultant lebt - und zwar lange bevor dies im Mainstream ankam - das erfahrt ihr in dieser mal wieder sehr besonderen Folge.
Vergesst die Shownotes dieser Episode nicht und auch ein Thumbs Up 👍🏾 dazulassen, wenn euch die Folge gefallen hat. :-)
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Ariane Izere ist Systemische Coachin, Changemanagerin und Mimikresonanz Trainerin mit jahrelanger Erfahrung im Bereich der Psychiatrie.
In Mimikresonanz geschult sein bringt ein Toolkit mit sich, das uns hilft unsere Emotionen so zu regulieren, dass wir uns selbst am Leben erhalten können. Ein Toolkit, das nicht nur bei der Arbeit in einer Psychiatrie zugute kommt sondern auch bei Themen wie Rassismus oder anderen herausfordernden Situationen im Alltag und Leben.
Förderliche und nicht so förderliche Tendenzen haben wir Menschen alle inne, die Kunst ist, diese Tendenzen mit Verantwortung zu navigieren und zu nutzen, sodass sie zielführend sind. Das empfiehlt uns Ariane.
Was geht euch durch den Kopf, wenn ihr andere Menschen anseht. Oder auch beobachtet? Wie schnell geht Beobachtung und Aufnahme in Interpretationen über?
Das und mehr untersuchen wir in der heutigen Folge.
Weiterführende Links:
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Gast 31, Eugene Owusu, thematisiert heute mit mir ganz groß das Thema “Norm” im Kontext von Berufsbildern. Wir machen das an seinem Beispiel deutlich, denn er ist niemandem in die Fußstapfen getreten, der aussah wie er selbst und ist damit völlig entgegen der Erwartungen und Hoffnungen seiner Eltern in eine Richtung gegangen, die für Schwarze Menschen unüblich war und noch ist.
Obwohl er mit einem Gedankengut aufwuchs, das das koloniale Erbe widerspiegelt, zeigt er seinem Sohn heute, wie es ist, erfolgreich zu sein - als Schwarzer Mann in Deutschland. Das hat natürlich etwas mit seinem Sohn und auch seinen Eltern gemacht. Hört rein in diese Themen und mehr Spannendes zum Vorteil einer Bikultur, die wir als Schwarze Menschen in jeden Raum bringen, in den wir gehen.
Weiterführende Links:
Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche
Asia Miracle (Verschiedene Dokumente dazu existieren - wie immer am besten selbst recherchieren)
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Am 6. Mai 2022 habe ich Afrikanah gelauncht - vor nun 1 Jahr.
Wir sprechen seit einem Jahr mit Schwarzen Menschen in Berufen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Und obwohl sich Afrikanah stetig entwickelt hat und es weiterhin tut gibt es immer häufiger die Frage „Was ist denn deine eigene Geschichte, Julie?“ Aber auch "Wie suchst du deine Gäste aus? Was sind deine Kriterien? Welches Equipment benutzt du?"
Diese und weitere Fragen beantworte ich in dieser Episode.
Danke für 1 Jahr Afrikanah 🙏🏾
Gast werden: https://afrikanah.de/kontakt/
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Franklyn Bussé, hat ghanaische Wurzeln und ist derzeit Bewegungstherapeut, teilt in dieser Folge sein Wissen und seine Expertise mit uns.
Wir sprechen über die Opfermentalität beim Thema Rassismus, über Identität und warum diese nicht im Schwarzsein mündet, darüber, wie unsere Wünsche danach, unsere Körper zu verändern tieferliegende Bedürfnisse offenbaren, die wir in der Regel ignorieren und wie wir unser Bewusstsein und Unterbewusstsein so miteinander verbinden können, dass eine klare Kommunikation mit unserem Selbst, unserem Körper und mit fremden Menschen daraus entsteht.
Das Thema ganzheitliche Gesundheit ist so wichtig und ich habe die letzten Monate gemerkt, wie wichtig - und deswegen drehte sich auch unser erstes großes Event vor kurzem - Excellence Talks - um genau darum: wie wir mit Krankheit umgehen, was uns an Wissen in der Hinsicht fehlt, besonders als Schwarze Menschen, und was wir mit diesen Erkenntnissen machen. Franklyn hat es schön illustriert: Emotion - Energy in Motion - wo fließt diese hin und was verursacht sie dort wo sie hin fließt? Ist uns das bewusst und wie steuern wir diese Energien?
Hört rein, wir brechen das so für euch runter, dass es nicht nur greifbar, sondern auch anwendbar für euch ist.
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