
Sign up to save your podcasts
Or


Artificial Intelligence, kurz AI, revolutioniert die Kommunikation und damit auch das Content Marketing. Doch beim Einsatz von ChatGPT & Co. ist auch Vorsicht geboten: Neben den den vielen Vorteilen gibt es auch Risiken. Hansueli Jud, AlpineAI, erklärt in unserem Podcast, wie SwissGPT den sicheren Einsatz von AI gewährleistet.
Was müssen Kommunikations-Profis wissen, wenn sie ChatGPT & Co. in ihrem Unternehmen einsetzen? Welche Risiken bestehen? Etwa im Gesundheitswesen: «Patientendaten zum Beispiel sind hochsensible Daten», sagt Hansueli Jud in unserem AI-Podcast, «die möchte man nur Unternehmen anvertrauen, die gewisse Standards einhalten.»
Hansjueli Jud ist Machine Learning Engineer bei Alpine AI, einer Tochterfirma des bekannten Lab42 in Davos des international bekannten AI-Forschers Pascal Kaufmann. Das Davoser Unternehmen hat das Produkt SwissGPT auf den Markt gebracht.
SwissGPT wird vor allem von Behörden, Spitälern und in der Hightech-Industrie eingesetzt: Von Organisationen und Unternehmen also, die besonderen Wert auf Sicherheit, Präzision und Datenschutz legen. SwissGPT: grosse Vorteile für KMU Welche Vorteile bietet SwissGPT für KMU? Ein grosser Vorteil entsteht nur schon dadurch, dass die Rechenzentren in der Schweiz stehen.
Denn SwissGPT bietet Zuverlässigkeit und Präzision auf einem Niveau, das mit den meisten AI-Tools wie dem herkömmlichen ChatGPT nicht möglich ist. «SwissGPT kann individuell auf das Know-how und die Guidelines des jeweiligen Unternehmens eingehen», wie Hansueli Jud erklärt.
SwissGPT unterliegt dem Schweizer Datenschutz SwissGPT verwaltet sämtliche Informationen in eigenen Schweizer Rechenzentren oder direkt beim Kunden.
Das Domizil von AlpineAI ist in Davos und unterliegt der Schweizer Gesetzgebung. Der Schweizer Datenschutz wird regelmässig überprüft und von Datenschutzbeauftragten (DSB) verifiziert.
Fazit: So einfach der Einsatz von AI-Tools auf den ersten Blick scheint, so komplex ist der professionelle Umgang damit. Dazu gehört an erster Stelle das Vermeiden von Risiken wie Datenlecks. Und darin ist SwissGPT dem herkömmlichen ChatGPT klar überlegen.
In der neuesten Episode des Podcasts «AI und Gesellschaft - Wege in die neue Welt» diskutieren Christoph Soltmannowski und Tanja Hermann, Gründerin und Geschäftsführerin von House of Influence, die tiefgreifenden Veränderungen im Bereich Social Media Marketing und Influencer-Marketing durch den Einfluss von Artificial Intelligence (AI). Mit 19 Jahren Erfahrung im Marketing und der Zusammenarbeit mit über 3000 Schweizer Content Creators bietet Tanja wertvolle Einblicke in die aktuellen Trends und Herausforderungen. Hier die wichtigsten Punkte der Episode zusammen und bieten detaillierte, umsetzbare Ratschläge für alle, die in diesem dynamischen Bereich tätig sind.
1. Authentizität bleibt entscheidend
Tanja Hermann betont, dass ihre Agentur weiterhin auf echte Influencer setzt, die Produkte authentisch testen und präsentieren können. Trotz der technologischen Fortschritte bleibt die menschliche Kreativität und Persönlichkeit entscheidend, um sich im überfüllten Markt abzuheben.
2. Steigender Konkurrenzdruck und höhere Ansprüche
Die Ansprüche an Influencer sind gestiegen. Früher reichte es aus, ein Produkt ansprechend in die Kamera zu halten, während heute eine tiefere Verbindung zum Publikum und ein besseres Verständnis für Storytelling erforderlich sind.
3. Effizienzsteigerung durch AI-Tools
AI-Tools können bei der Effizienzsteigerung helfen, indem sie repetitive Aufgaben automatisieren. Dies kann den Druck auf Influencer verringern und ihnen mehr Zeit für kreative Prozesse geben.
4. Kampagnenmessung und Zieldefinition
Obwohl die Messbarkeit von Social Media-Kampagnen schon immer gegeben war, hatten viele Kunden Schwierigkeiten, ihre Ziele klar zu definieren. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Agenturen, Marken und Influencern ist entscheidend, um erfolgreiche Kampagnen zu gewährleisten.
5. Auswahl der richtigen Influencer
Die Werte und der Content der Influencer müssen genau verstanden werden, um sicherzustellen, dass sie zur Marke passen. Dies erfordert viel manuelle Arbeit und eine gründliche Analyse der Inhalte
6. Micro-Influencer vs. grössere Influencer
Die Definition von Micro-Influencern variiert je nach Markt. In der Schweiz kann jemand mit 5000 Followern als Micro-Influencer gelten, während in Deutschland 50.000 Follower erforderlich sind. Micro-Influencer werden oft als glaubwürdiger angesehen, aber größere Influencer, die von ihren Kooperationen leben, können bewusster mit ihrer Markenpositionierung umgehen.
7. Trends und Technologien im Blick behalten
Influencer sollten sich mit den neuesten Technologien auseinandersetzen, um relevant zu bleiben. Viele klassische Tools haben bereits AI integriert, um den Content-Erstellungsprozess zu erleichtern.
Gesellschaftliche Implikationen und ethische Fragen
8. Künstliche Influencer und gesellschaftliche Unsicherheit
Die zunehmende Präsenz von künstlichen Influencern wirft ethische Fragen auf. Es ist wichtig, dass die Gesellschaft lernt, mit der Unsicherheit umzugehen, ob ein Anruf oder eine Nachricht von einer echten Person oder einer AI generiert wurde.
9. Balance zwischen Arbeit und Privatleben
Der Eindruck, Influencer führten ein luxuriöses Leben und müssten nicht viel arbeiten, ist irreführend. In Wirklichkeit steckt viel harte Arbeit hinter dem Beruf, und die ständige Notwendigkeit, neuen Content zu produzieren, kann sehr belastend sein.
Ist es heute überhaupt noch möglich, als Marketing-Profi ohne Artificial Intelligence zu arbeiten? «Möglich ja, aber nicht sehr sinnvoll», sagt Michael Andai, der neu bei «20 Minuten» als Prompt Engineer arbeitet. «Denn wer die vielen nützlichen AI-Tools kennt und anwendet, macht sich die Arbeit viel einfacher, wird schneller und erzielt bessere Ergebnisse. Und: AI ist eben viel mehr als einfach nur ChatGPT.»
Wer kennt das Zurich Prompt Battle? Es ist ein Turnier, in welchem die besten Prompter der Schweiz gegeneinander antreten. Michael Andai, AI Dozent an der Text Akademie, ist der Prompt-Battle-Sieger 2024. Andai ist auch Absolvent der Prompt Engineering Academy, der Tochterfirma der Text Akademie.
ChatGPT und Midjourney – das ist noch längst nicht alles!
Reicht es, ChatGPT und Midjourney gut zu beherrschen, um die Möglichkeiten von AI zu nutzen? «Das ist erst der Anfang – und noch längst nicht alles», sagt Andai. Der Grund: «Inzwischen sind viele weitere Tools dazu gekommen – und täglich werden es mehr», weiss Michael Andai. «Artificial Intelligence hält in allen Disziplinen des Marketings Einzug, auch bei Konzeption und Strategie.»
Als Dozent an der Text Akademie und an der Prompt Engineering Academy gibt Andai seit einem Jahr sein Wissen weiter. Zudem testet er als Technologie-Scout neue Anwendungen – in der Praxis. Dabei kommt dem Marketingprofi sein Background als Technologie-Tester bei Microsoft zugute.
In Sachen Technologie und Kreativität an vorderster Front dabei
Anschliessend betreute Michael Andai während zehn Jahren Kommunikation und Marketing eines grossen Schweizer Veranstalters in der Event- und Musikbranche. Und so hat Michael Andai auch ein Flair für Kreativität: Mit AI-Plattformen wie suno.ai und udio.com erstellt er fast täglich neue Songs.
Was müssen Kreativ-Agenturen tun, um sich im Zeitalter von Artificial Intelligence zu behaupten? Herausforderung, Chance oder beides zugleich? @Markus Neckar ist Executive Creative Director von #palmerhargreaves_de. Die internationale Kreativagentur mit Sitz in Köln hat 2023 die ersten Prompt Engineers angestellt. Der AI-Pionier und Text-Akademie-Dozent ist Gast in unserem Podcast «AI und Gesellschaft – Wege in die neue Welt». Im Gespräch mit @Christoph Soltmannowski sagt er, wie künstliche Intelligenz den kreativen Prozess unterstützt – und warum menschliche Eigenschaften wie Intuition und Humor nach wie vor unerlässlich sind.
Ist das, was wir heute unter «Künstlicher Intelligenz» verstehen, nicht mehr als ein Hype? Darüber spricht Moderator Christoph Soltmannowski mit Hansueli Jud, dem technischen Leiter des Lab42 https://lab42.global/ in Davos.
Der Historiker Peter Beeli ist seit Jahren ein bekannter Marketing- und Kommunikationsfachmann in Zürich. Vor zwei Jahren schrieb er seinen ersten historischen Roman «Wolfseisen». Das Buch hat sein Leben verändert – auch weil daraus jetzt einer der ersten Schweizer Spielfilme entsteht, der vollständig mit AI, Artificial Intelligence, generiert wird.
Was ist ein Mediävist? Darüber kann Peter Beeli viel erzählen, denn er ist selbst einer. Also ein Historiker, der sich auf das Mittelalter in Europa spezialisiert hat.
Vom Mittelalter direkt in die AI-Zukunft
Hauptberuflich ist Peter Beeli PR-Berater in Zürich. Doch die geheimnisvollen Geschichten aus dem «dunklen Mittelalter» haben ihn auch nach seinem Studium der Mediävistik nicht mehr losgelassen.
Peter Beeli: «Vor wenigen Jahren habe ich meinem Drang nachgegeben – und habe die ersten Abschnitte geschrieben, bis daraus eine grosse Erzählung geworden ist.»
Dann suchte Peter einen Verlag. Schon bald veröffentlichte der Zytglogge Verlag Basel Peters Erzählung als Roman unter dem Titel «Wolfseisen;.
Bildhafte Erzählkunst ist der Schlüssel für AI-generierte Spielfilme
Was braucht es, damit aus einem bestehenden Buch mittels AI, Artificial Intelligence, ein Kurzfilm oder gar ein Spielfilm entsteht? Peter Beeli: «Entscheidend sind sicher die Detailbeschreibungen der Akteure und in der Welt, in der sie sich bewegen. Dann können AI-Tools für Storytelling und für Bild-Film-Gestaltung wie Sora die ersten Prompts liefern.»
DAVOS AI Bootcamp mit Peter Beeli und Mark Chardonnens
Mehr über die Filmerstellung – auch für Imagefilme – mit AI ist Teil des Programms des DAVOS AI Bootcamp. Peter Beeli und Mark Chardonnens halten eine Präsentation mit fertigen Szenen des Spielfilms «Wolfseisen», die mit AI generiert wurden.
Mehr Informationen zum DAVOS AI Bootcamp unter https://www.textakademie.ch/ai-diplomausbildung-texten-und-gestalten-mit-chatgpt
Mehr zu Peter Beelis Buch «Wolfseisen»: https://www.zytglogge.ch/peter-beeli-wolfseisen-978-3-7296-5097-8
Könnte AI, Artificial Intelligence, also künstliche Intelligenz, Umweltprobleme lösen? Was meint Attila Steinegger vom WWF Schweiz dazu? Er diskutiert darüber mit Rolf Pfister, Forschungsleiter des Lab42 am KI-Institut Davos. Moderation: Christoph Soltmannowski.
Warum stossen die ersten Errungenschaften der AI, Artificial Intelligence, bei vielen Menschen auf so viel Skepsis? Warum hassen die einen ChatGPT, während die anderen davon schwärmen?
Rolf Pfister, Forschungsleiter des Lab42 am KI-Institut Davos, sagt: «AI ist weder gut noch böse, sondern wertfrei. Artificial Intelligence ist nichts anderes als ein Werkzeug, das der Menschheit nützen kann, wenn es richtig eingesetzt wird.»
AI schützt Regenwälder
Attila Steinegger, Manager Digital Transformation WWF, erklärt, wie Artificial Intelligence bereits erfolgreich zur Überwachung von Regenwäldern und zum Schutz bedrohter Arten eingesetzt wird.
Steinegger und Pfister betonen in ihrer Diskussion, wie wichtig eine gut geplante Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften ist, um die Vorteile von AI nachhaltig einzusetzen. Stichwort «Strategic AI».
Attila Steinegger: Digital Shapers 2023
Das Wirtschaftsmagazin BILANZ präsentiert unter dem Namen «Digital Shapers» jedes Jahr wichtige Schweizerinnen und Schweizer, die die Digitalisierung vorantreiben.
Attila Steinegger wurde von der BILANZ zum Digital Shaper erkürt, da er beim WWF Schweiz neue Technologien für den Umweltschutz fördert, beispielsweise das sogenannte Remote Sensing. Dabei werden anhand von Drohnen- und Satellitenbildern verschiedene Projekte überwacht, etwa die Biodiversität in Regenwäldern und Meeren.
DAVOS AI Bootcamp mit Besuch im Lab42
Anlässlich des 1. DAVOS AI Bootcamp vom 7. bis 10. August steht auch ein Besuch im Lab42 des Forschungsinstituts für künstliche Intelligenz auf dem Programm. Forschungsleiter Rolf Pfister war zu Gast in diesem Podcast.
Wie kann AI, Artificial Intelligence, im Kundendialog unterstützen? Welche Chancen und Möglichkeiten bieten Automatisierung und die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine? Wie finden wir die richtige Balance zwischen Automatisierung und Personalisierung, zwischen Sachlichkeit und emotionaler Ansprache? Darüber sprechen wir mit Sophie Hundertmark. Ihre Prognose: «AI wird den persönlichen Dialog nie ganz ersetzen können, aber wir können Chatbots für bestimmte Automatisierungszwecke einsetzen, um an anderer Stelle wieder mehr Zeit für das Persönliche zu haben.»
Besonders spannend: Können Chatbots auch bei komplexen Themen unterstützen? Sophie teilt dazu eindrucksvolle Erkenntnisse aus ihren Experimenten, die zeigen, wie weit die Technologie bereits ist. Die AI-Expertin gibt ausserdem einen Ausblick, wie sich der Kundendialog in Zukunft verändern könnte und welche Rolle die Automatisierung dabei spielen wird.
Sophie Hundertmark ist AI Consultant, Speaker & PhD at the University of Applied Sciences Lucerne (IFZ) & University of Fribourg. Zusammen mit Nils Hafner ist sie Herausgeberin des kürzlich erschienenen Buches «Kundendialog-Management – Wertstiftende Kundendialoge in Zeiten der digitalen Automationen, erschienen bei Springer Gabler.
https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-42851-8
Dr. Iris Heilmann ist CEO von Palmer Hargreaves in Köln. Die Kommunikationsagentur hat im im Frühjahr 2023 eine revolutionäre und vielbeachtetete Entscheidung getroffen – mt der Anstellung einer AI Prompt Engineerin und einer AI Prompt Editorin. Christoph Soltmannowski spricht mit der Agenturchefin über die Chancen und Herausforderungen, welche die AI mit sich bringt. Dabei geht es um die Auswirkungen der AI auf die Kommunikationsbranche: Wie wendet die erfolgreiche Agentur AI bereits an? Steht das Geschäftsmodell von Werbe- und Kommunikationsagenturen vor grundlegenden Veränderungen? Iris Heilmann ist überzeugt: «Wir sind noch in der Baby-Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Ja, ich glaube, wir sind am Anfang der Entwicklung!»
Artificial Intelligence hält im Journalismus Einzug: ChatGPT & Co. beschleunigen die Prozesse, liefern kreative Inputs, unterstützen bei Recherchen. Im Newsroom von Blick, der grössten Tageszeitung der Schweiz, ist der Journalist Thomas Benkö als «AI Innovation Lead» dafür im Einsatz. Er und sein Team sind bestrebt, neue Technologien im praktischen Einsatz zu testen und zu nutzen. Sie haben kürzlich ein Projekt zur Entwicklung von Werkzeugen gestartet und bereits viele Ideen gesammelt. Doch auch für den Technik-Fan ist klar: Menschliche Reporter für Interviews, Recherchen und qualitativ hochwertige Geschichten unerlässlich.
From the publisher's feed