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Akte Nord – Unsere Reporter. Unsere Recherchen.
In dieser Folge erfahrt ihr:
Die Christusgemeinschaft: Wie aus dem Umfeld des Freiwilligen Sozialen Jahres eine Gemeinschaft mit zeitweise bis zu 300 Mitgliedern entstand und welche Rolle eine Ordensfrau der Thuiner Franziskanerinnen dabei spielte.
Vorwürfe des geistlichen Missbrauchs: Warum ehemalige Mitglieder von Abschottung und Abhängigkeit berichteten und weshalb Anfang der 1990er-Jahre sogar das Wort „Sekte“ fiel.
Die Krise der Kirche: Wie der Konflikt um die Christusgemeinschaft die Thuiner Franziskanerinnen erschütterte und warum das Bistum Osnabrück über Jahrzehnte um den richtigen Umgang mit der Gruppe rang.
Ein Priester unter Verdacht: Welche Vorwürfe zwei Frauen gegen einen führenden Priester erhoben – und warum der Fall auch Fragen nach geistlichem Missbrauch aufwirft.
Was geschah in der Christusgemeinschaft? Warum griff das Bistum Osnabrück nicht früher durch? Und was können wir aus ihrer Geschichte lernen? Das und mehr bespricht in dieser Folge der noz-Journalist Raphael Steffen mit Moderator Thomas Achenbach.
Content-Hinweis: Diese Folge thematisiert geistlichen und sexualisierten Missbrauch. Einige Schilderungen können belastend wirken.
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Akte Nord erscheint immer dann, wenn wir eine Geschichte recherchiert haben.
Redaktion/Host: Thomas Achenbach/Raphael Steffen/Lukas Weinandy
Projektverantwortlich: Michael Broscheit
Akte Nord ist eine Produktion von noz und shz.
Akte Nord - Unsere Reporter. Unsere Recherchen.
In dieser Folge erfahrt ihr:
Wie wurde aus einem Jungen aus dem Emsland einer der meistgesuchten Terrorverdächtigen Deutschlands? Was wusste Said Bahaji über die Anschläge des 11. September? Und was ist aus ihm geworden? Das und mehr besprechen in dieser Folge die Journalisten Lucas Wiegelmann und Daniel Gonzales Tepper mit Moderator Thomas Achenbach.
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Akte Nord erscheint immer dann, wenn wir eine Geschichte recherchiert haben.
Redaktion/Host: Thomas Achenbach/Daniel Gonzalez-Tepper/Lukas Weinandy/Lucas Wiegelmann
Projektverantwortlich: Michael Broscheit
Akte Nord ist eine Produktion von noz und shz.
Akte Nord - Unsere Reporter. Unsere Recherchen.
In dieser Folge erfahrt ihr:
Der aktuelle Stand: Wie die Verteidigung die Freilassung des „Kannibalen von Rotenburg“ vorbereitet.
Juristisches Hintergrundwissen: Was „lebenslang“ in Deutschland wirklich bedeutet und wie sich der geschlossene vom offenen Vollzug unterscheidet.
Das System am Limit: Warum die Belegungszahlen in deutschen Gefängnissen steigen, Personalmangel herrscht und was es mit den sogenannten Ersatzfreiheitsstrafen auf sich hat.
Sitzt Armin Meiwes bald wieder als freier Mann unter uns? Und wie geht es dem Mann selbst nach fast einem Vierteljahrhundert im Gefängnis?
Content-Hinweis: Diese Folge thematisiert Kannibalismus. Die Inhalte können verstörend wirken und richten sich ausschließlich an ein erwachsenes Publikum.
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Akte Nord erscheint immer dann, wenn wir eine Geschichte recherchiert haben.
Redaktion/Host: Tim Prahle/Kirsten Stünkel
Projektverantwortlich: Michael Broscheit
Hier könnt Ihr mehr von Tim Prahle erfahren und folgt ihm gerne.
Akte Nord ist eine Produktion von noz und shz.
Akte Nord - Unsere Reporter. Unsere Recherchen.
ME/CFS (2/2) Unheilbar und unterschätzt: Warum sie zu den am wenigsten erforschten Erkrankungen zählt.
Was dich in dieser Akte Nord Folge erwartet:
Die Löffel-Theorie und das Phänomen PEM: Jennifer veranschaulicht ihr extremes Energiemanagement mit einer Metapher. Sie hat am Tag nur etwa 10 Löffel Energie zur Verfügung. Da einmal Duschen bereits 12 Löffel kostet, wird das Limit schnell überschritten. Die Folge ist ein sogenannter „Crash“ (Post-Exertional Malaise). Nach ihrem ersten Redaktionsgespräch litt sie drei bis vier Tage unter einem massiven körperlichen Zusammenbruch und musste per Infusion flüssig ernährt werden.
Fehldiagnosen und Stigmatisierung: Da es bis heute keinen eindeutigen diagnostischen Biomarker gibt, wird die Krankheit von vielen Medizinern immer noch auf die Psyche geschoben. Jörg Heydecke bezeichnet diese Psychologisierung als wissenschaftlichen „totalen Quatsch“. Dass zwei Drittel der Erkrankten Frauen sind, begünstigt diese Stigmatisierung historisch. Fatale Folge: Den Betroffenen wird oft zu Sport oder Bewegung geraten, was die Belastungsgrenze jedoch nur noch weiter absenkt.
Der gesellschaftliche und medizinische Notstand: In Deutschland fehlen spezialisierte Ambulanzen, und bestehende Standorte wie an der Charité oder in München können die Fälle kaum wirtschaftlich tragen, da Diagnostik und Therapie von den Kassen nicht ausreichend vergütet werden. Die immense Hilflosigkeit und das Fehlen einer medizinischen Versorgung treiben vor allem auch junge Menschen vermehrt in die Beihilfe zur Selbsttötung. Ein Zustand, den Heydecke als echten Skandal bezeichnet.
Forschung und Hoffnung: Jahrelang gab es keine öffentliche Forschungsförderung in Deutschland. Durch den Druck der Long-Covid-Fälle wächst die Sichtbarkeit. Mit der Nationalen Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen stehen nun 50 Millionen Euro jährlich im Raum, die zielgerichtet in die biomedizinische Grundlagenforschung fließen müssen. Einzelfälle und experimentelle Therapien (wie die Immunadsorption) zeigen bereits, dass die Krankheit biologisch beeinflussbar ist.
Wo es weitergehende Informationen zum Thema ME/CFS zu finden gibt:
Eine Art "Kriterienkatalog": Hilfreich ist hier der Praxisleitfaden zum Thema ME/CFS, den die deutsche Gesellschaft für ME/CFS in Kooperation mit Berliner Charité auf ihrer Website veröffentlicht hat, zu finden unter diesem Link: https://praxisleitfaden.mecfs.de/mecfs.
Triggerwarnung:
In dieser Podcastfolge sprechen wir über Suizidgedanken und das Thema Sterbebegleitung. Bitte höre nur weiter, wenn du dich seelisch stabil genug dafür fühlst. Wenn es dir nicht gut geht oder du selbst von solchen Gedanken betroffen bist, suche dir bitte Unterstützung. Hilfe bietet beispielsweise die TelefonSeelsorge – kostenlos und anonym unter 0800 1110111 oder unter telefonseelsorge.de.
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Redaktion/Host: Kaja Schmidt/Thomas Achenbach
Produktion: Michael Broscheit
Hier könnt Ihr mehr von Kaja Schmidt erfahren und folgt ihr gerne:
Akte Nord ist eine Produktion von noz und shz.
Akte Nord - Unsere Reporter. Unsere Recherchen.
Im Interview erzählt Jennifer Licher aus Melle von ihrem Alltag mit ME/CFS und dem fortschreitenden Verlust ihrer Selbstständigkeit. Sie spricht über die fehlende medizinische Versorgung, das Thema Sterbebegleitung und darüber, warum ihr Aufklärung so wichtig ist.
Triggerwarnung:
In dieser Podcastfolge sprechen wir über Suizidgedanken und das Thema Sterbebegleitung. Bitte höre nur weiter, wenn du dich seelisch stabil genug dafür fühlst. Wenn es dir nicht gut geht oder du selbst von solchen Gedanken betroffen bist, suche dir bitte Unterstützung. Hilfe bietet beispielsweise die TelefonSeelsorge – kostenlos und anonym unter 0800 1110111 oder unter telefonseelsorge.de.
Kapitelliste:
Intro Akte Nord Folge 2
(00:00:00)
Reporterin Kaja Schmidt
Triggerwarnung
(00:01:45)
Wo bekommst Du Hilfe wenn Du in einer Notsituation bist
Zu Hause bei Jennifer aus Melle
(00:02:18)
Wie die junge Frau lebt
Was ist ME/CFS
(00:03:12)
Jennifer beschreibt die Krankheit und die Symptome
Wie ist es bei Jennifer zur Erkrankung gekommen
(00:06:04)
Was waren die ersten Anzeichen.
Wann hat Jennifer die Diagnose ME/CFS bekommen
(00:15:44)
Die Diagnose im März 2024 von einem privaten Facharzt
Wie sieht der Alltag mit der Krankheit konkret aus
(00:16:58)
Der Umgang mit den Symptomen
Wenn die Überbelastung eintritt
(00:19:00)
Wie weit kann sich Jennifer belasten
Wege um die Symptome zu lindern
(00:24:30)
Behandlungen, Medikamente, Therapien von Jennifer
Welche Behandlungen geholfen haben
(00:30:48)
Sauerstoff und Infusionen
Welche Momente der Hoffnung gibt es
(00:36:10)
Jennifer über Wünsche, Träume und Ziele
Hat sich der Gesundheitszustand verändert
(00:43:12)
Jennifer die aktuelle Situation
Zahlreiche Reaktionen auf den ersten Artikel im Februar 2026
(00:47:15)
Nachrichten und Tipps die Mut gemacht haben
Immer mehr junge Menschen mit ME/CFS wollen nicht mehr leben.
(00:50:20)
Jennifers eigene Gedanken dazu und über Sterbebegleitung
Engagement bei Liegend-Demos. Die deutschlandweite Aktion am 12.Mai
(00:59:05)
Warum ist Aufklärung so wichtig
Schätzungsweise 650.000 Menschen leben mit ME/CFS
(01:08:50)
Jennifer über Wünsche für sich selbst und andere Betroffene
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Redaktion/Host: Kaja Schmidt
Produktion: Michael Broscheit
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Akte Nord - Unsere Reporter. Unsere Recherchen.
Im Mai 2025 veröffentlichte die AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt aus Helmstedt einen Beitrag auf der Plattform X. Darin griff sie das sexualpädagogische Konzept der Einrichtung in Badbergen im Landkreis Osnabrück scharf an. In dem Papier, das die Kita selbst online gestellt hatte, werden Entwicklungsstufen kindlicher Sexualität beschrieben. Über das zweite Lebensjahr heißt es etwa: „Die Kinder entdecken ihre Genitalien als Lustquelle und deren Stimulation durch eigene Berührung.“
Das von Behrendt kritisierte Konzept kommt bundesweit zur Anwendung. In vielen Kitas – ob in kirchlicher, kommunaler oder freier Trägerschaft – tauchen identische oder leicht variierte Formulierungen auf.
Was nach einem Jahr davon in Badbergen blieb, könnt ihr hier hören.
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Redaktion: Marie Busse
Host: Kirsten Stünkel
Produktion: Michael Broscheit
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Instagram: @mariebusse_
TikTok: @mariebusse_
Akte Nord ist eine Produktion von noz und shz.
[email protected]
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Eine neue Folge Akte Nord erscheint immer dann, wenn wir eine neue Geschichte für euch recherchiert haben.
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