Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

By
Download on the App Store

Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive episodes

  • Digitale Micro-Lessons sollen Gewalt gegen Frauen sichtbar machen

    Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „SAFE FUTURES” hat die Frauenberatungsstelle Oberpullendorf gemeinsam mit ihrer italienischen Partnerorganisation Archivio della Memoria digitale Lernangebote entwickelt. Diese sollen Frauen stärken und Gewalt vorbeugen. Im Mittelpunkt stehen 60 sogenannte „Micro Lessons”: kurze, leicht verständliche Lerneinheiten, die künftig in der Beratung und Präventionsarbeit eingesetzt werden sollen. Kroz Erasmus+ projekt „SIGURNA BUDUĆNOST“, savjetovalište za žene Gornja Pulja, zajedno sa svojom talijanskom partnerskom organizacijom „Archivio della Memoria“, razvilo je 60 digitalnih mikro-lekcija tijekom razdoblja od dvije godine. Ove kratke nastavne jedinice prenose znanje o pojedinačnim temama u deset do petnaest minuta i namijenjene su budućoj upotrebi u savjetovanju, radionicama i preventivnom radu.

    22 min
  • Die Krebshilfe OÖ informiert: Diagnose Krebs

    Was bedeutet die Diagnose Krebs für Betroffene?

    Eine Krebsdiagnose verändert das Leben oft von einem Moment auf den anderen – für die Betroffenen ebenso wie für ihre Angehörigen. Neben den körperlichen Herausforderungen können auch seelische und soziale Belastungen entstehen: Ängste, Unsicherheit, Überforderung und viele offene Fragen. Bilder tauchen auf – damit verbunden eine Achterbahn von Gefühlen. Mehr dazu in dieser Sendung von Krebshilfe OÖ informiert, gestaltet von Mag. Monika Hartl. Sie ist Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin und Beratungsstellenleiterin der Beratungsstellen Linz und Rohrbach.

    20 min
  • Beschwingt am Vormittag T 204 mit Diethard Grammer

    Das war wieder die Live Sendung “ Beschwingt am Vormittag “ im Radio B 138 mit Diethard Grammer

    mit dabei waren,

    The Partridge Family, ABBA, Terry Jacks, Charlie Rich, Chicago, Gilberto O’Sullivan,

    Barry White, Joe Cocker, Dolly Parton, John Lennon, Billy Joel, Gerry Rafferty,
    Albert Hammond , Philip Bailey-Phil Collins, Marianne Faithfull, Dawn-Tony Orlando,
    Neil Dimond, Bruce Springsteen, Roy Orbison, Scott McKenzie, Bee Gees, Sheena Easton,
    John Paul Young, Supertremp,

    1 hr 32 min
  • Die Vielfalt des Seins – Renate Moran

    Ich habe eine sehr inspirierende und spannende Malwoche unter der Leitung von Renate Moran in und um Bad Aussee verbracht und dabei Eindrücke gesammelt. Es war schön mitanzusehen, entspannt, intensiv und auch oft meditativ die TeilnehmerInnen diese Zeit erlebt haben. Wieder ein Beweis dafür, wie wertvoll für uns ist, mit Dingen beschäftigt zu sein, welche unseren Geist und all unser Sinne beschäftigen. Wir haben diese Zeit, diese Gegend, diese Motive und Tätigkeiten, sowie die professionelle Begleitung von der Künstlerin Renate Moran in jeder Phase genossen. Dabei ist aber auch diese Sendung entstanden. Sie soll anregen tätig zu sein. Tätig zu sein mit vielleicht neuer, vielleicht aber auch schon länger ersehnter Freizeitgestaltung.

     

    1 hr 1 min
  • Was hat Klimapolitik mit Gerechtigkeit zu tun, Thomas Schinko?

    „Bitte überlegen Sie, welche Probleme in der Klimakrise Ihnen wirklich Sorgen bereiten, und was eigentlich Ihr Einflussbereich ist. Die kollektive Wirksamkeit, wenn man gemeinschaftlich aktiv wird – das ist das Wichtige. Über solche Coalitions of the Willing könnten wir das Thema etwas in eine andere Richtung lenken, vielleicht viel effektiver aufstellen und es auch am Köcheln halten.“

    In dieser Folge von Der Sozialkompass sprechen Henning Klingen und Markus Schlagnitweit mit dem Wirtschaftsforscher Thomas Schinko über die Frage, was der Klimawandel mit Gerechtigkeit zu tun hat – und warum Klimapolitik ohne Gerechtigkeitsfragen kaum funktionieren kann.

    Zum Zeitpunkt der Aufnahme gab es schon im Mai Temperaturen von über 30 Grad. Vor diesem aktuellen Hintergrund gehen wir den Fragen nach: Wer trägt Verantwortung für die Klimakrise? Wer leidet am stärksten unter ihren Folgen? Und wie kann Klimagerechtigkeit gelingen?

    Thomas Schinko erklärt, warum Klimagerechtigkeit weit mehr ist als die Verteilung von Emissionsrechten oder finanziellen Lasten. Unterschiedliche gesellschaftliche Vorstellungen von Gerechtigkeit prägen internationale Klimakonflikte ebenso wie die Beziehungen zwischen globalem Norden und Süden. Besonders Länder des globalen Südens empfinden viele klimapolitische Prozesse als ungerecht oder neokolonial geprägt.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Episode ist die Rolle sozialer Bewegungen wie Fridays for Future. Schinko analysiert, warum die Klimadebatte derzeit an öffentlicher Aufmerksamkeit verloren hat und welche Chancen dennoch in neuen „Coalitions of the Willing“ liegen – also Bündnissen von Staaten und Akteur:innen, die beim Klimaschutz vorangehen wollen.

    Zum Abschluss geht es um die Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen: Wie kann man angesichts der Größe der Klimakrise handlungsfähig bleiben? Schinko plädiert für einen realistischen Blick auf den eigenen Einflussbereich und betont die Bedeutung kollektiver Wirksamkeit – gemeinsames Handeln statt individueller Überforderung.

     

    Thomas Schinko ist Senior Research Scholar und Forschungsgruppenleiter der Equity and Justice Research Group im Population and Just Societies Program am International Institute of Applied Systems Analysis (IIASA).

    31 min
  • Wie viel Solidarität braucht eine gerechte Gesellschaft, Barbara Prainsack?

    „Gerechtigkeitskonzeptionen ohne Solidarität hätten keine Hände und Solidarität ohne Gerechtigkeit hätte kein Gehirn.“

    Im Zentrum dieser Podcastfolge steht das Spannungsfeld zwischen Solidarität und Gerechtigkeit – zwei Begriffe, die oft zusammen genannt, aber selten klar unterschieden werden. Wir fragen, wie sie in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft zusammenwirken und was sie für sozialen Zusammenhalt und demokratische Stabilität bedeuten.

    Für Barbara Prainsack, Professorin an der Universität Wien, ist klar: Solidarität und Gerechtigkeit sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander. Gerechtigkeit schafft Regeln und faire Verteilung, Solidarität zeigt sich im konkreten Handeln. Erst zusammen tragen sie eine funktionierende Gesellschaft. Ein zentraler Streitpunkt ist das Nullsummendenken: die Vorstellung, dass Gewinne der einen Verluste der anderen sind. Prainsack hält dagegen: Investitionen in Bildung, Gesundheit oder Armutsbekämpfung stärken langfristig alle – und machen Gesellschaften stabiler. Dabei spielt auch institutionalisierte Solidarität eine Schlüsselrolle: Sozialstaat, Steuern und öffentliche Infrastruktur schaffen Vertrauen und bilden die Grundlage für gelebte Solidarität im Alltag. Und schließlich geht es um die digitale Zukunft: Mit dem Konzept der „Datensolidarität“ plädiert Prainsack dafür, Nutzen und Risiken von Daten fairer zu verteilen.

     

    Barbara Prainsack ist Professorin für Vergleichende Politikfeldanalyse an der Universität Wien und war Professorin am Department of Global Health & Social Medicine des King’s College in London sowie Fellow des Wissenschaftskolleg zu Berlin. Sie hat mehrere Sachbücher zu Fragen der Bioethik, Medizin- und Gesundheitspolitik, zum Grundeinkommen sowie zur Zukunft der Arbeit veröffentlicht.

    34 min
  • Wie gerecht ist Österreich, Markus Marterbauer?

    „Es gibt kein sachliches Argument gegen Erbschaftssteuern“

    Wenn Vermögen sich extrem konzentriert, gerät Demokratie in Gefahr. Das ist die zentrale These des österreichischen Finanzministers Markus Marterbauer. Im Gespräch erklärt er, warum Österreich in der Einkommenswelt vergleichsweise fair ist, in der Vermögenswelt aber nicht: Das reichste Prozent der Haushalte besitzt mehr als 40 Prozent des gesamten Vermögens. Wer so viel besitzt, formt auch Medien, Politik und Regeln. Aus Demokratie wird dann schleichend eine Oligarchie.

    Marterbauer liefert dazu einen ungewöhnlich klaren Befund: Die einzige Logik gegen Erbschaftssteuern ist Statusverteidigung. Und er zeigt, warum der Wohlfahrtsstaat die eigentliche „Gerechtigkeitsmaschine“ ist: Nicht Steuerdebatten, sondern Bildung, Gesundheit und Pflege entscheiden, wie gerecht eine Gesellschaft wirklich ist.

    35 min
  • Wie emotional darf Politik sein, Anna Durnová?

    „Es geht gar nicht darum, ob wir eine Emotionalisierung in der Politik zulassen, sondern wie wir sie betreiben. Wir können nicht automatisch sagen, das ist eine Emotion, und deshalb ist es authentisch und richtig. Wir müssen uns zutrauen, über Emotionen zu sprechen, Emotionen ablehnen zu können und Emotionen sortieren zu können.“

    Die Politik ist nicht vor Emotionalität gefeit, wie auch Schreiduelle im Hohen Haus immer wieder zeigen. Sind diese ein Ausdruck davon, dass es den Beteiligten um etwas geht, oder schaden solche Emotionen der politischen Debatte? Mit Anna Durnová sprechen wir über die Rolle von Emotionen in demokratischen Gesellschaften und wie diese helfen können, Gerechtigkeit herzustellen.

    Für Anna Durnová, Professorin für politische Soziologie an der Universität Wien, sind politische Emotionen stark eingebettet in unsere Sozialisierung – durch Herkunft, Gender und soziale Strukturen. Als solche prägen sie unsere Wahrnehmung von Politik. Doch die Rolle von Emotionen in der Politik hat sich stark verändert, zum einen durch die zunehmende Individualisierung, zum anderen durch die Emotionalisierung der Öffentlichkeit. Das sorgt dafür, dass oftmals individuelle Gefühle mit Argumenten gleichgesetzt werden.

    Emotionen traten laut Durnová in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts in die politischen Debatten ein und wurden etwa durch Bürger:innenkonferenzen, Referenden, Diskussionen in Dörfern rund um den Bau von Kraftwerken sichtbar. Neben dem Aktivismus nutzt jedoch auch der Populismus Emotionen der Bürger:innen – vielfach jedoch, um diese zu manipulieren.

    Durnová plädiert dafür, sich zu trauen, über Emotionen zu sprechen. Wichtig für sie ist, dass Politiker:innen auf die Emotionen der Bürger:innen hören; diese gilt es jedoch einzuordnen – und sie dürfen auch abgelehnt werden.

     

    Anna Durnová ist Professorin für Politische Soziologie am Institut für Soziologie der Universität Wien und Faculty Fellow am Center for Cultural Sociology der Yale University. Zudem ist sie Mitglied der Redaktionsbeiräte der Zeitschriften „Policy & Politics“ und „Critical Policy Studies“. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Rolle von Emotionen in demokratischen Gesellschaften. Derzeit ist sie Konsortialleiterin des CIDAPE-Projekts (Climate, Inequality and Democratic Action: The Force of Political Emotions; Horizon Europe 2024–2027) und ist Hauptforscherin des ERC Advanced Grant LONERS (2026–2031). Im Jahr 2024 erhielt sie den Preis der Mattei-Dogan-Stiftung für europäische politische Soziologie.

    29 min
  • Wird Recht den Menschen gerecht, Barbara Helige?

    „Wir haben die Sorge, dass an dieser ganz tiefen Basis, die existenziell ist für einen demokratischen Rechtsstaat, genagt wird.“

    Im Kern der neuen Podcast-Staffel steht die Frage nach Gerechtigkeit(en). Wir möchten der Frage nachgehen, was Gerechtigkeit(en) in einer pluralistischen Gesellschaft bedeuten kann und welche Rolle sie für den sozialen Frieden spielt.

    Für Barbara Helige haben Gerichte eine zentrale Funktion für den sozialen Frieden, da sie vermitteln, was Recht und Unrecht ist. Die Richterin und Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte zählt zu den führenden Stimmen in Fragen richterlicher Ethik und Unabhängigkeit und hat sich wie kaum eine andere mit den ethischen Grundlagen der Rechtsprechung sowie der Verantwortung der Justiz auseinandergesetzt. Mit ihr sprechen wir über die Rechtsnormen, unter denen sich eine Gesellschaft wohlfühlt und die Bedeutung der Akzeptanz von Recht und Rechtsprechung – auch im Spannungsfeld von Social Media. Außerdem diskutieren wir die Gefahren autoritärer Tendenzen und die Rolle der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie die Notwendigkeit, deren Grundlagen zu schützen.

     

    Barbara Helige studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien, wurde 1980 promoviert und ist seit 1985 als Richterin tätig – seit 2000 als Vorsteherin des Bezirksgerichts Döbling. Standesrechtlich engagierte sie sich in mehreren Führungspositionen, unter anderem als Präsidentin der Vereinigung der österreichischen Richterinnen und Richter (1998–2007) und übernahm 2009 die Präsidentschaft der Österreichischen Liga für Menschenrechte. 2011 leitete sie die „Kommission Wilhelminenberg“, die 2013 physischen, psychischen und sexuellen Missbrauch im ehemaligen Kinderheim Schloss Wilhelminenberg bestätigte und die Stadt Wien zur öffentlichen Entschuldigung aufforderte. 2012 wurde sie mit dem Demokratiepreis der Margaretha Lupac-Stiftung ausgezeichnet.

     

    31 min
  • #Stimmlagen: Graz hat gewählt | Falschinformation im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden

    Diese Ausgabe von #Stimmlagen, das Infomagazin der Freien Radios in Österreich, kommt aus der der VON UNTEN-Redaktion bei Radio Helsinki in Graz und widmet sich heute der Gemeinderatswahl in Graz und nicht richtiggestellten Falschaussagen von FPÖ Landeshauptmann Kunasek im ORF Steiermark.

    Graz hat gewählt

    Am 28. Juni hat Graz einen neuen Gemeinderat gewählt, und die KPÖ von Bürgermeisterin Elke Kahr hat ihren historischen Erfolg von 2021 noch einmal deutlich ausgebaut. In dieser Ausgabe schauen wir uns genau an, was hinter diesem Ergebnis steckt: wie sich die Stimmen stadtweit und in den einzelnen Bezirken verteilt haben, wo die FPÖ ihre Hochburgen hat, und was die Wählerstromanalyse darüber verrät, woher die KPÖ ihre Stimmen wirklich bekommen hat und wohin die SPÖ ihre verloren hat. Auch die Grünen, die spürbar Mandate eingebüßt haben, nehmen wir genauer unter die Lupe – und fragen, warum sie bei der parallel stattfindenden Bezirksratswahl deutlich besser abschneiden als bei der Gemeinderatswahl.
    Wir fragen auch, warum so viele Grazerinnen und Grazer Elke Kahr nach wie vor ihr Vertrauen schenken, wie es um die Koalitionsfrage und den Grazer Proporz-Stadtsenat steht, und werfen einen Blick auf eine Wahl, die oft übersehen wird: die des Migrant:innenbeirats, samt der Frage, welche Befugnisse dieses Gremium überhaupt hat.

    Falschaussagen im ORF: Wenn Falschaussagen nicht richtiggestellt werden

    FPÖ-Chef Mario Kunasek behauptete öffentlich, Sozialhilfen könnten als Einkommensnachweis für die Staatsbürgerschaft gelten. Das ist falsch – und gesetzlich bereits ausgeschlossen. Trotzdem steht die Aussage bis heute unkorrigiert in der ORF-Mediathek. Wir fragen, was es bedeutet, wenn rechtsextreme Falschinformationen unwidersprochen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbreitet werden – und warum eine Richtigstellung von Lukas Gahleitner-Gerz (Asylkoordination) im zugehörigen Artikel nur stark verkürzt und ganz am Ende auftaucht. Im Gespräch mit Alexander Pollak von SOS Mitmensch geht es um Österreichs im europäischen Vergleich besonders restriktives Staatsbürgerschaftsrecht, um die realen Folgen für Betroffene und Arbeitsmarkt – und um den Blick nach Spanien, wo Anfang 2026 rund 500.000 Menschen ohne gesicherten Status einen Bleibestatus erhielten.
    Außerdem: Welche Strategie steckt dahinter, wenn Politik gezielt Neid zwischen Menschen schürt, die ohnehin prekär leben? Und was erwartet Pollak sich von der eingebrachten Beschwerde beim ORF-Publikumsrat?

    30 min

About Aktuelle Betiräge | cba – cultural broadcasting archive

From the publisher's feed

Österreichs größter gemeinnütziger Podcastprovider