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In der heutigen Samstagausgabe:
Österreichs Fieslinge nutzen Macht und Geld, um Privatpersonen, aufgrund belangloser “Likes”, zu verklagen.
Links:
DerStandard: FPÖ klagt Klenk wegen kommentierten Reposts von Kickl-Video auf Instagram
Prekär: Die Stille Machtergreifung – mit Florian Klenk
Am 29. April war es soweit: Ein Führer durch die moderne Architektur in Salzburg wurde präsentiert, Matthias Weiss hat ihn herausgegeben. Er hat mit den Studierenden der Kunstgeschichte alles Wissenswerte über diejenigen Gebäude in Salzburg recherchiert, an denen so viele vorbeigehen ohne zu ahnen, welches moderne Juwel hier dem Barock der Sadt antwortet. Entstanden ist ein Nachschlagwerk, das informiert, ohne zu dozieren. Das die LeserInnen fesselt durch die tollen Fotos von Hubert Auer und die kurzen und kurzweiligen Infos zu jedem einzelnen Gebäude.
Matthias Weiss erzählt von diesem Projekt und geht auf zwei seiner Lieblingsgebäude näher ein: das Krematorium im Kommunalfriedhof und das ehemalige Zentral-Lichtspielhaus in der Linzergasse. Dazu gibt es passsende coole Musik…
Im Mittelpunkt des Romans steht eine Familie, die über mehrere Länder und Milieus verstreut ist: zwischen Berlin, Griechenland, Belgrad, der Provence und Hollywood, zwischen Boheme, Filmwelt und deutschem Großbürgertum. Vier erwachsene Geschwister haben ihre Mutter verloren. Der Vater nennt sie seine Diamanten. Doch die vertrauten Familienworte, das Essen, der Wein und der Sarkasmus können eine schmerzhafte Lücke nicht schließen.
Valerie Springer: „Tragikomisch, schillernd, zärtlich.“
Najprej se bomo ustavili v Škofji Loki v AKC Nama, kjer bodo garažni The Jackson Pollock razgreli oder z divjo mešanico kitar, ritmičnega kaosa in surove energije. V Ljubljani se obeta temačnejši, synth-pop obarvan večer. Na oder prihaja italijansko-ameriška zasedba Nuovo Testamento v klubu Gromka , ki s svojo retro-futuristično estetiko in nalezljivimi melodijami polni prizorišča po Evropi. Ostajamo v Ljubljani, kjer bo nastopila tudi skupina Congulus v Gali hali, njihov zvok prepleta anatolske korenine, sodobne aranžmaje in hipnotične ritme. Na obzorju pa je tudi eden najpomembnejših domačih festivalov. Druga godba 2026 ponovno prinaša glasbene svetove, ki jih drugje ne slišite – od afriških poliritmov do eksperimentalnih presežkov. Letos še bolj drzno, še bolj globalno. In za konec – velik jubilej. MKNŽ Ilirska Bistrica praznuje 30 let neodvisne kulture, uporniške energije in neštetih koncertov, ki so zaznamovali slovensko underground sceno. Obletnica bo, kot se spodobi, glasna, iskrena in brezkompromisna.
Zuerst machen wir Halt in Škofja Loka im AKC Nama, wo die Garage‑Band The Jackson Pollock die Bühne mit einer wilden Mischung aus Gitarren, rhythmischem Chaos und roher Energie zum Glühen bringen wird. In Ljubljana erwartet uns ein dunklerer, synth‑pop‑gefärbter Abend. Auf der Bühne des Klubs Gromka steht das italienisch‑amerikanische Trio Nuovo Testamento, das mit seiner retro‑futuristischen Ästhetik und eingängigen Melodien Bühnen in ganz Europa füllt. Wir bleiben in Ljubljana, wo in der Gala Hala auch die Gruppe Congulus auftreten wird. Ihr Sound verbindet anatolische Wurzeln, moderne Arrangements und hypnotische Rhythmen. Am Horizont erscheint zudem eines der wichtigsten heimischen Festivals: Druga godba 2026 bringt erneut Klangwelten, die man sonst nirgendwo hört – von afrikanischen Polyrhythmen bis zu experimentellen Grenzgängen. Dieses Jahr noch mutiger, noch globaler. Und zum Schluss – ein großes Jubiläum. MKNŽ Ilirska Bistrica feiert 30 Jahre unabhängiger Kultur, rebellischer Energie und unzähliger Konzerte, die die slowenische Underground‑Szene geprägt haben. Das Jubiläum wird – wie es sich gehört – laut, ehrlich und kompromisslos.
Eine Sendereihe gestaltet von Studierenden der Uni Wien in Lehrveranstaltungen mit Katharina Gartner
Performing the Struggle
Welche Rolle spielte Musik im südafrikanischen Widerstand gegen die Apartheid? Der Beitrag möchte Widerstandsgeschichte mit vielfältigen Musikbeispielen hörbar machen. Denn expressive Kulturpraktiken wie Musik, Tanz, Theater und Lyrik boten über mehrere Zeiträume im repressiven Apartheidregime eine der wenigen Plattformen, auf denen Schwarzer Widerstand performt werden konnte.
Wir richten einen kulturhistorischen Blick auf die ersten drei Jahrzehnte der Apartheid: die 1950er, 1960er und 1970er Jahre. Zum einen wird offener Widerstand und das kreative urbane Zentrum Sophiatown in den 1950-er Jahren beleuchtet. Zum anderen zeigen wir auch die verstärkte Zensur und Repressionen in den 1960er-Jahren auf – einem Jahrzehnt der Verzweiflung und des Schweigens (Badat 2016: 99), wo organisierter Widerstand oder politische Opposition in Südafrika de facto nicht mehr möglich war. Nicht zuletzt beschäftigen wir uns ausführlich mit dem Aufkommen des Black Conscious Movements Ende der 1960er-Jahre und weiters mit der Renaissance von organisiertem Widerstand in den 1970er-Jahren. Dies bereitete den Weg für den folgenden intensivierten Widerstand in den 1980er Jahren, der die Apartheid letztlich besiegte (Schumann 2008: 31).
Credits:
Die Reihe Kulturforschung für die Ohren ist kulturwissenschaftlich-interdisziplinär orientiert und entstand zwischen 2024 und 2026 an verschiedenen Instituten der Universität Wien. Die Beiträge möchten die Möglichkeiten von auralen Formaten für die Kommunikation von Wissen „Science to Public“ erproben. Begleitend gibt es daher auch ein ausführliches Quellenverzeichnis.
Referenzen:
feige Lösung
South African History Online (2019 [2011]): Sophiatown. https://www.sahistory.org.za/place/sophiatown. [Letzter Zugriff: 28.01.2024]
Playlist / Zusatzinfo:
Dollar Brand – Abdullah Ibrahim (1974a): Kalahari. In: Underground in Africa. As-Shams/The Sun.
ORF ohne Einfluss der Politik
Taliban-Herrschaft in Afghanistan
Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien lautet „United by Music“. Doch wie geeint ist Österreich politisch tatsächlich? Zwischen Stadt und Land, Regierung und Opposition sowie neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zeigen sich deutliche Spannungen.
Während in der Stadtregierung eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, sitzt in der Landesregierung ein schwarz beziehungsweise türkis-blaues Bündnis. Historisch standen sich vor allem die bürgerliche ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ gegenüber.
Heute prägen zusätzlich Themen wie Migration, Klimawandel, Teuerung, Feminismus oder queere Lebensrealitäten die politische Debatte.
Doch Salzburg ist nicht neu gespalten, aufgrund von neuen Problemen verschieben sich lediglich die Konfliktlinien. Parteien, wie FPÖ, Neos, KPÖ+ und Grüne, decken diese neuen Themen und damit einhergehende Konflikte stärker ab, was sich auch im Wahlverhalten spiegelt.
Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Uni Salzburg über die politische Polarisierung in Stadt, Land und Bund.
Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „United by music – oder die altbekannte Spaltung“ von Lukas Oberauer lesen.
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Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch.
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Redaktion: Lukas Oberauer
Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer
Als inklusives Team drehen wir Parodien der diversen Sokoserien im TV. Zu sehen sind sie am Youtubekanal der Lebenshilfe Salzburg.
Fever, Beyonce, This land is my land, Woody Guthrie, Bob Dylan, Johnny Cash, Girl from the north country, Bob Dylan, Tangled up in Blue, O Sister, A hard rain’s a gonna fall, It’s alright Ma, Andre Heller, Wolfgang Ambros, Für immer jung
Am 28. Mai ist der Tag der Leichten Sprache. Diesen Tag gibt es seit 2020 und macht darauf aufmerksam, wie wichtig barrierefreie Kommunikation ist. Laut der LEO-Studie sollen Ca. 17 Millionen Erwachsene in Deutschland Schwierigkeiten haben, komplexe Texte zu verstehen. Deswegen bedarf es eines „sprachlichen Rollstuhls“. Der Lebenstraum e.V. in Halle hat sich dieser Aufgabe angenommen und besitzt ein Büro für Leichte Sprache, bei dem künftig auch kostenlose Sprechstunden angeboten werden sollen.
Radio Corax sprach mit Marc Dietzel vom Lebenstraum e.V. in Halle über die Rolle von Leichter Sprache.
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