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In dieser Ausgabe geht es unter anderem um die Stichwahl in Görlitz und um Bill Kaulitz, der den Rechtsstreit gegen einen AfD-Politiker gewonnen hat. Außerdem behandeln wir den Staatsanwalt Mike U., der einen Vortrag vor Neonazis hielt und die Verbreitung von Antiziganismus von der österreichischen Polizei. Ein Thema ist auch der Protest gegen einen Neonazi-Aufmarsch in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern zum 8. Mai. Zu dem Gegenprotest hatte das Bündnis Widersetzen aufgerufen, mit dem Ziel eine Umdeutung und Instrumentalisierung des Tags der Befreiung vom Faschismus durch Neonazis entgegenzutreten. Wie jede Woche erinnern wieder den Opfern rechter Gewalt und zum Ende folgen ein paar Veranstaltungshinweise.
Echoes 009 delivers another immersive two-hour journey through the emotional and atmospheric world of Melodic House & Techno.
Deep grooves, warm melodies, hypnotic rhythms, and driving energy come together in a seamless flow designed to pull you into the moment and keep you moving from beginning to end.
Whether you’re listening during a late-night drive, a workout, or simply escaping into sound, this episode creates the perfect balance between emotion and intensity.
Mixed & hosted by Gerry Verano
#StMarxFürAlle #FFF #Tschornobyl #Iran #MAYDAY #FestDerFreude #Partisan*innen #ESC …
Willkommen bei der WiderstandsChronologie
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23. April 2026: Demo „St. Marx für immer“
Rund 400 Personen demonstrierten am 23. April 2026 in Wien, um ihre Trauer und Wut über die Räumung der Freifläche St. Marx am 9. April auf die Straße zu tragen. Solidarisch wandten sich die Demonstrant*innen auch gegen alle Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich.
Nach dem Bahnhof Wien Mitte waren es rund 420 bis 430 Demonstrant*innen.
[Redenausschnitt]
Aufnahme der Auftaktkundgebung in der Viehmarktgasse bei St. Marx, der Zwischenkundgebung vor dem Bahnhof Wien Mitte und der Reden auf der Schlusskundgebung am Heldenplatz:
Weitere Informationen über St. Marx:
⇒ https://www.igkulturwien.net/ig-kultur-wien/news/st-marx-geraeumt
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24. April 2026: Fridays for Future
Am 24.4.2026 um 10 Uhr versammelten sich in einer (kurzfristig auf den Heldenplatz verlegten) Standkundgebung von Fridays for Future viele hunderte Teilnehmende um gegen fossile Subventionen zu demonstrieren. Danke an Kevin für die Infos und an Jutta Matysek von den Sendereihen Trotz allem und Open up für die Aufnahme.
[Redenausschnitte]
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25. April 2026: Anti-AKW-Demo anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl
Rund 20 Personen demonstrierten anlässlich des 40. Jahrestags des Super-GAUs von Tschornobyl gegen Atomkraft und für die Abschaltung aller AKW. Sie forderten unter anderem die österreichische Regierung auf, gegen AKW-Ausbaupläne in Nachbarländern vorzugehen.
[Redenausschnitt]
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25. April 2026: Demo gegen Kürzungen der Mindestsicherung
180–200 Personen demonstrierten am 25. April 2026 in Wien mit SoWi_So vom Reumannplatz zum Hauptbahnhof gegen Kürzungen der Mindestsicherung.
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25. April 2026: Kundgebung für die Menschen im Iran
Rund 50 Personen demonstrierten am 25. April 2026 neben der Staatsoper in Wien Solidarität mit den Menschen im Iran, für die Abschaffung der Todesstrafe, für Freiheit für politische Gefangene, für Freiheit im Internet.
[Redenausschnitte]
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1. Mai 2026: MAYDAY
Nach dem traditionellen Mai-Aufmarsch der SPÖ (in den sich auch vereinzelt Transparente u. a. gegen die Lobauautobahn, für St. Marx für alle, für den Erhalt des Amerlinghauses oder gegen Sozialabbau mischten), der internationalistischen Demonstration und kleineren Mai-Kundgebungen linker Gruppen auf der Ringstraße und gleichzeitig mit dem KOMintern-Fest im Sigmund-Freud-Park und einem Gürtel-Bike-Ride gab es auch heuer wieder eine MAYDAY-Parade.
1600–1900 Personen beteiligten sich am 1. Mai 2026 in Wien an der MAYDAY-Parade für ein gutes Leben für alle, heuer unter dem Motto „Die Zukunft erkämpfen“.
[Redenausschnitt]
Aufnahme der Reden auf der Auftaktkundgebung am Christian-Broda-Platz und der Schlusskundgebung im Linsepark:
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8. Mai 2026: Fest der Freude
Ein paar tausend Menschen – es dürften zwischen 2.500 und 5000 gewesen sein – feierten am 8. Mai 2026, dem 81. Jahrestag der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, am Wiener Heldenplatz mit dem Mauthausen-Komitee, dem Verein Gedenkdienst, dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, der Israelitischen Kultusgemeinde und den Wiener Symphoniker*innen wieder das „Fest der Freude“ über die Befreiung vom Nationalsozialismus.
[Redenausschnitt]
Aufnahme der Redebeiträge auf dieser Kundgebung (die Musikdarbietungen, die den Charakter des Festes der Freude prägen, fehlen aus urheberrechtlichen Gründen):
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9. Mai 2026: Befreiungsfeier beim Partisan*innendenkmal am Wiener Zentralfriedhof
Rund 250 Antifaschist*innen nahmen am 9. Mai 2026 an der jährlichen Befreiungsfeier beim Partisan*innendenkmal am Wiener Zentralfriedhof teil, um den Befreier*innen und Widerstandskämpfer*innen zu danken, den Tag der Befreiung zu feiern und den Kampf der Partisan*innen zu würdigen.
[Redenausschnitt]
Organisiert wurde die Feier von ⇒ KZ-Verband Wien, ⇒ Klub slowenischer Student*innen in Wien/Klub slovenskih študentk*študentov na Dunaju, ⇒ Verband Kärntner Partisan*innen/Zveza koroških partizanov
Aufruf: ⇒ https://kz-verband-wien.at/veranstaltung/9-mai-2026/
Die Feier zum Nachhören: ⇒ https://cba.media/776297
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9. Mai 2026: Kundgebung zum ME/CFS-Tag
Mit einer Kundgebung am Platz der Menschenrechte wurde am 9. Mai 2026 die katastrophale Situation von ME/CFS-Betroffenen in Österreich aufgezeigt. Dabei wurde auch auf eine Petition hingewiesen, mit der die Verankerung verbindlicher Maßnahmen im nationalen Aktionsplan zu postakuten Infektionssyndromen (PAIS) gefordert wird.
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15./16. Mai 2026: Antiisraelische Proteste gegen den ESC
Rund 1500 Personen kamen am 15. Mai 2026 zu einem „Song Protests“ gegen den Eurovision Song Contest bzw. gegen die Teilnahme israelischer Künstler*innen und gegen Israel überhaupt auf den Maria-Theresien-Platz. [Redenausschnitte]
Gleichzeitig fand auch am Karlsplatz eine Kundgebung gegen den ESC statt.
An einer Demonstration gegen den Eurovision Song Contest und gegen Israel am 16. Mai 2026 nahmen rund 2000–2200 Menschen teil. [Redenausschnitte]
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3. bis 16. Mai 2026: Solidarität mit Israel und gegen Antisemitismus
Vom 3. bis 16. Mai 2026 wurde das Restaurant Museumsquartier-Kantine zum Eurofan-Café für israelsolidarische ESC-Fans.
Nach unterschiedlichen Angaben rund 100 oder 200 Personen nahmen am 14. Mai an einem Flashmob für „Austrian-Israeli-Love“ im Geist der Eurovision mit „Toleranz, Inklusion, Vielfalt & Meinungsfreiheit“ am Maria-Theresien-Platz teil.
Am Nachmittag des ESC-Finaltags gab es ein Infozelt des Bündnisses gegen Antisemitismus und der Artists against Antisemitism am Urban-Loritz-Platz gegen Antisemitismus und gegen ESC-Boykottkampagnen.
Und am Abend des 16. Mai fand ein ESC-Public-Viewing der Jüdischen österreichischen Hochschüler*innen mit rund 100 Teilnehmer*innen im Uni-Campus statt. Dieses musste wegen Sicherheitsbedenken der Behörden als politische Versammlung unter Polizeischutz abgehalten werden.
[Redenausschnitte]
Die Reden bei der JöH-Solidaritätskundgebung mit Public Viewing zum Nachhören:
⇒ https://cba.media/777434
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Das war die Mitte-Mai-Ausgabe der WiderstandsChronologie.
Wie immer fehlte auch diesmal wieder einiges. Mehr und vollständige Aufnahmen von Kundgebungen gibt es auf nochrichten.net oder widerstandschronologie.wien.
Auf ORANGE 94.0 gibt es die WiderstandsChronologie an jedem dritten Montag im Monat um 20:30 zu hören.
Im Rahmen einer Lehrveranstaltung am TFM – Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft in Wien unter der Leitung von Adam Czirak wurden Student:innen eingeladen, Veranstaltungen des diesjährigen imagetanz 2026 zu besuchen und Radiobeiträge über ausgewählte Performances zu gestalten. Diese Sendung versammelt drei Beiträge, die sich jeweils einer Performance widmen.
Der erste Beitrag ist der Performance BIOFUCK des LIFT Tanzkollektiv im brut nordwest gewidmet. Im Zentrum steht eine Arbeit zwischen Tanz, Performance und Installation, die lineare Lebensnarrative aufbricht und alternative, fragmentierte Biografien sichtbar macht. Der Beitrag wurde von Hannah Frühwirth und Denise Steger gestaltet.
Der zweite Beitrag widmet sich der Performance ruins of a shell von Cat Jimenez, gezeigt im studio brut. Im Zentrum steht ein Tanzsolo, das Trauer als bewegliches, sich ständig veränderndes Terrain untersucht. Der Beitrag wurde von Shirin Agha Djafar Sharbaf, Vincent Bornemann, Julia Frank und Lilia Geigenberger gestaltet.
Der dritte Beitrag widmet sich der Produktion BUZZ von tanz.sucht.theater, gezeigt im brut nordwest. Im Zentrum steht ein experimentelles Körperkonzert, in dem Tanz und Live-Musik ineinandergreifen. Stimmen, Atem, Bewegung sowie Klavier- und Elektronikklänge verbinden sich zu vielschichtigen Klang- und Bewegungslandschaften. Der Beitrag wurde von Vanessa Nosavich, Sarah Prager und Zsófia Takács-Sánta gestaltet.
„…ma nem tudjuk, hogy ki a gazdája az ifjúságügynek, pontosabban tudunk, államtitkárság-szintjén irányítják valamennyi részét, de költségvetésben nem értelmezhető és az elmúlt időben nagyon keveset lehetett hallani… – Bár annyival azért moderáljuk ezt a dolgot, hogy az első FIDESZ kormányban is ugye egy diplomaajándék volt ez a minisztérium, ugye finoman fogalmazva, de kétségkívül nagyobb költségvetéssel, mint a mai. Ugye az ifjúságügyre, tehát a szűken értelmezett ifjúságpolitikára, ami nem tartalmazza az oktatás, vagy a család, vagy a lakáshoz jutás költségeit, 2004-ig volt felfelé növekvő trend, és 2004-től csökkenő. Nagyon érdekes, hogy egyébként a Medgyesi utáni, tehát az első Gyurcsány kormánynál kezdett először csökkenni. Hogy van-e összefüggés aközött, hogy az ifjúsági miniszterből lett miniszterelnök vagy nincs, azt meghagynám a kedves hallgatóknak. …- De azért most mi a helyzet? Hogy ha így gondolkodunk, akkor gyakorlatilag van-e az ifjúságnak egyszerűen például igazgatása? Van-e az ifjúsággal kapcsolatosan politikai akarat, egyáltalán szándék? – Ez két külön kérdés. Hogy az ifjúságnak nincsen igazgatása, az nem olyan borzasztó nagy baj. Tehát itt ugye nem alapvetően hatósági feladatokról van szó. Nem szükséges igazgatás. Az hogy nincs olyan módszertani intézmény, nincs olyan közbeszéd, közpolitika csinálás, hogy csúnyán fejezzem ki magam, az már talán nagyobb gond. Ez már valóban nincsen. Tehát sikerült az elmúlt három évben megszüntetni azt az egyébként nagyon felelmásan működő módszertani háttér intézményt, ami valaha volt mobilitás néven futott. Bár abban sosem volt köszönet, amíg létezett. De talán a léte bizonyos szinergiákat azért ébresztett. Mára ez már egyáltalán nincs. Ez a költségvetés is – szép fogalmazás, hogy nem értelmezhető. Magyar költségvetési támogatás alig-alig van fiatalok, ifjúsági szervezetek, ifjúság és közéletiség kapcsán. Uniós pénzek vannak a rendszerben, illetve egy-egy ’rendszeren kívüli’ támogatás.”
Die KUPF OÖ wird 40 und wir feiern das mit einem kleinen Zeitreise-Special beim Kulturtransfer: In zwei Ausgaben im Mai und Juni 2026 werfen wir in fünf Blitzlichtern Schlaglichter auf fünf Jahrzehnte KUPF-Geschichte. Dabei beleuchten wir ausgewählte Themen, die in ihrer Zeit besonders prägend waren – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber mit viel Nähe zu den Menschen und Debatten, die Kulturpolitik in Oberösterreich mitgestaltet haben.
In Teil 1 hören wir Interviews mit Franz Prieler und Betty Wimmer (geführt von Marlies Auer) sowie ein Gespräch mit Herta Gurtner (geführt von Katja Frey). Wir wollten wissen: Was hat die KUPF in den einzelnen Jahrzehnten beschäftigt? Wo gab’s Rückenwind und wo Reibung? Welche Erfolge sind hängen geblieben – und welche Konflikte haben die Szene geprägt? Und natürlich die wichtigste Frage: Welche Erfahrungen aus vielen Jahren Praxis können für junge Kulturinitiativen heute hilfreich sein?
Im Teil 2 (Juni 2026) hören wir Interviews mit Anna Rieder (geführt von Katja Frey) und Richard Schachinger (geführt von Marlies Auer) – außerdem gibt’s den zweiten Teil des Gesprächs mit Betty Wimmer.
Ein herzliches Danke an Franz Prieler, Herta Gurtner, Betty Wimmer, Richard Schachinger und Anna Rieder für die spannenden Einblicke.
Das ist eine gekürzte Radioversion der Sendung, den Podcast in voller Länge könnt ihr hier nachhören.
Erstellt von Katja Frey.
Wir haben übrigens wunderbaren KUPF OÖ Merch gestaltet für das Jubliäum, das ihr in unserem Shop bestellen könnt. Wir haben Häferl, die in keinem Kulturarbeiter*innen Büro oder der Bar fehlen dürfen, und Kapperl, die euch vor Sonnenbrand und Scheinwerferlicht schützen, für euch produziert.
Während Ahlam Dorfer – gebürtige Libyerin und SPÖ-Gemeinderätin in Schardenberg im oberösterreichischen Schärding – erzählt, dass sie kaum rassistische Erfahrungen in ihrer Gemeinde gemacht hat, ist Rilwan Mogaji anderer Meinung. Der Unternehmer ist in Wien aufgewachsen – in einer rassistischen Gesellschaft, wie er sagt. Allerdings hat er Strategien entwickelt, wie er aus diesem Nachteil Vorteile ziehen kann. Simon Inou im Gespräch mit zwei Pragmatikerinnen, die in Österreich ihren Weg gehen.
Bis vor wenigen Jahren galt die Demokratie weltweit als ein unerschütterliches Erfolgskonzept und es war nur schwer vorstellbar, dass etablierte Demokratien in Bedrängnis geraten könnten. Inzwischen sind rechtspopulistische Parteien und Bewegungen rund um den Globus gewachsen und in Parlamente und teilweise auch in Regierungen eingezogen.
Rechtspopulismus stellt zentrale Werte unseres demokratischen Regierungs- und Lebensmodells infrage. Rund um den Europatag wollen wir uns daher mit rechtspopulistischen Strategien beschäftigen, die darauf abzielen, Grundlagen für demokratisches Zusammenleben auszuhöhlen. In dieser Konferenz soll es aber nicht bei einer Analyse des Rechtspopulismus bleiben, sondern auch gemeinsam nach Lösungen gesucht werden, wie unsere Demokratie wieder gestärkt werden kann.
Rechtspopulismus zeichnet sich durch einfache Lösungen für komplexe Probleme aus und setzt dabei stark auf nationale Identität, traditionelle Werte und Abgrenzungen. Rechtspopulistische Bewegungen oder Parteien betonen die Rolle eines vermeintlich „einheitlichen Volkswillens“ und stellen sich gegen „Eliten“ oder Institutionen wie Medien, Justiz und Parlamente, die als fernab der Bevölkerung dargestellt werden.
Rechtspopulismus stellt insgesamt eine ernsthafte Herausforderung für demokratische Gesellschaften dar. Durch Bildung, Stärkung demokratischer Institutionen, wirtschaftliche Reformen und inklusivere politische Ansätze können wir jedoch den negativen Auswirkungen von Rechtspopulismus entgegenwirken und unsere Demokratie schützen.
In einleitenden Vorträgen wird Ihnen die Problematik des Rechtspopulismus nahegebracht.
Sie hören in dieser Ausgabe einen Vortrag von Sieglinde Rosenberger „Der Kampf um Demokratie“, welcher bei der Konferenz „Wieviel Rechtspopulismus verträgt unsere Demokratie“ im Wissensturm VHS Linz stattgefunden hat.
Durch das Programm moderiert Ulrike Ringot-Salzbacher von mehr demokratie!
“Wissen macht Leute” reist mit dieser Folge ins Weinviertel der Vergangenheit, wo vor circa 7000 Jahren in Asparn/Schletz viele Bewohner*innen einer oder mehrerer jungsteinzeitlicher Siedlungen beim sogenannten “Massaker von Schletz” einem Gewaltereignis zum Opfer fielen. Das legen zumindest die Funde menschlicher Überreste in alten Befestigungsanlagen nahe. Doch warum liegen dort Tote aus verschiedenen Siedlungen? Könnte ein Zusammenschluss in Asparn/Schletz als potentielles soziales Zentrum die Reaktion auf eine Krise gewesen sein? Was war das für eine Krise und was genau ist damals wohl geschehen?
Was klingt, wie das Drehbuch eines True Crime-Podcasts ist eine neue Folge des Citizen Science-Podcasts von “Österreich forscht” mit dem Team des Forschungsprojekts “Durch die Krise vereint?” – “United by crisis?”, die mit der Unterstützung von Citizen Scientists diesen Fragen auf den Grund gehen wollen. Johanna Irrgeher von der Montanuniversität Leoben, Julia Längauer und Jakob Maurer von der Universität für Weiterbildung Krems berichten, was Archäologie und analytische Chemie für Aufschlüsse über dieses jahrtausendealte Ereignis geben können und wie viel Citizen Scientists auf mehreren Ebenen dazu beitragen konnten. Wir hören vom Frieren im Feld, hinichen Häferln und was der Zahnschmelz noch viele tausend Jahre später über die frühkindliche Ernährung verrät. Viel Freude mit dem Deep Dive ins Neolithikum!
Österreich forscht Tipp des Monats: Barbara Birli und Marie-Luise Wohlmuth vom Projekt StadtBaumBoden rufen Interessierte dazu auf, bei der Erforschung von Stadtbäumen in Wien und Innsbruck zu unterstützen.
Aktuelle Projekte, bei denen Sie mitforschen können, finden Sie auf der Website von „Österreich forscht“. „Österreich forscht“ ist die österreichische Citizen Science Plattform, die von der BOKU University koordiniert wird.
Wenn Sie Allgemeines zu Citizen Science erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unsere erste Sendung. Wir freuen uns auch über Fragen, Anregungen oder Feedback an [email protected].
Der 25. Historische Karneval Savaria in Szombathely/Steinamanger findet heuer vom 13. bis 16. August statt und wurde nun offiziell präsentiert. Zum Jubiläumsprogramm gehören ein großer Festumzug, Konzerte, historische Vorführungen, Ausstellungen sowie eine spektakuläre Lichtprojektion auf das Iseum. Flashmobs und Gemeinschaftsaktionen erinnern an 25 Jahre Karnevalsgeschichte. Die traditionsreiche Veranstaltung zählt zu den bekanntesten Festivals Westungarns und ist auch bei Besucherinnen und Besuchern aus Ostösterreich und dem Burgenland sehr beliebt.
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