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Seit Jahren ist er einer der bekanntesten Dokumentar-Filmer des Landes, mit einer unüberschaubaren Liste von – auch jeder Menge – internationalen Produktionen, sodaß man ihn eigentlich gar nicht mehr vorstellen muß: Georg Riha.
Im Gespräch mit Sarah Fuchs erzählt er aus erster Hand wie sich wie seine Produktionen Form annehmen und wie sich die Arbeit und Möglichkeiten über die Jahre geändert haben, auch am Beispiel des aktuellsten Dok-Films, der gerade in den Kinos startet: Über Österreich
In der Volksschule Oberwart wurde das Burgenländische Lesegütesiegel 2026 an zwölf Schulen verliehen. Ausgezeichnet wurden engagierte Schulen, die Leseförderung aktiv und nachhaltig umsetzen. Die Initiative unterstreicht die große Bedeutung von Lesen und Sprache für Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
Die Veranstaltungsreihe „Literatur am Ring“ widmete sich anlässlich von 50 Jahren Volksgruppengesetz der Sichtbarkeit und Zukunft der Volksgruppen im Burgenland. Vertreter:innen der Roma und der burgenländischen Kroaten sprachen über Sprache, Literatur, Erinnerungskultur und die Herausforderungen kleiner Minderheitensprachen in einer digitalen Welt. Im heutigen Tagesthema der Romani ORA hören Sie mehr über den literarischen und journalistischen Einsatz gegen das Vergessen sowie über die Bedeutung von Burgenland-Romani und Burgenländisch-Kroatisch für kommende Generationen. Außerdem erhalten Sie die Volksgruppennachrichten in Deutsch und Burgenland-Romani.
In diesem Beitrag können Sie mehr über die Filme Hysteria, Was an Empfindsamkeit bleibt, Don’t worry, Sári und Straight Cirlce, welche am Crossing Europe Festival laufen, erfahren.
Hysteria
Im ersten Beitrag hören Sie eine Filmbesprechung von meinen Kolleginnen Anneta Trimis, Raissa Iradukunda und Aylin Yilmaz. Sie haben den Film Hysteria von Mehmed Akif Büyükatalay gesehen. In dem Film steht ein verbrannter Koran im Zentrum, behandelt aber weiters viel mehr Themen, wie Privilegien und Rassismus.
Was an Empfindsamkeit bleibt
Das dokumentarische Langfilmdebüt der Regisseurin Daniela Magnani Hüller feierte im Forum der Berlinale 2026 seine Premiere. Der Film setzt sich auf eindringliche und zugleich zurückhaltende Weise mit einem versuchten Femizid auseinander, die die Filmemacherin selbst als Jugendliche überlebt hat. Jahre später spricht sie mit Menschen aus dem damaligen Umfeld – eine Ermittlerin, eine Lehrerin, eine Mitschülerin, ein Notarzt, ihr Rechtsbeistand – und fragt nach Erinnerungen, Wahrnehmungen und dem, was geblieben ist.
Anna Jungwirth hat mit der Regisseurin Daniela Magnani Hüller über ihren Film gesprochen.
Don’t worry, Sári
Beim Crossing Europe Filmfestival in der Sektion Competition Documentary läuft heuer ein besonders persönlicher Film: „Don’t Worry, Sári“ (Sári spricht man als „Schahri“ aus). Einige Jahre nach dem Tod ihrer Mutter, die das Familienleben stets mit der Kamera festgehalten hat, beginnt Sári selbst zu filmen – und bringt damit ihren Vater und ihre beiden Brüder wieder ein Stück näher zusammen. Archivmaterial und neue Aufnahmen verschmelzen zu einer eindringlichen Geschichte über Familie, Verlust und psychische Herausforderungen.
STRAIGHT CIRCLE
Das Spielfilmdebüt von Regisseur Oscar Hudson feierte seine österreich Premiere beim crossing europe filmfestival 2026 in der Kategorie Competition Fiction. In einer stilisierten, präzise komponierten Inszenierung erzählt der Film von zwei gegnerischen Soldaten an einer abgelegenen Wüstengrenze, die durch einen fragilen Waffenstillstand gezwungen sind, sich eine Unterkunft zu teilen – nicht aber ihre Haltung zur Welt.
Geprägt von seiner Arbeit im Musikvideo- und Werbefilmbereich entwickelt Hudson eine eigene, rhythmisch klare Handschrift, die ebenso kontrolliert wie verstörend wirkt.
Anna Jungwirth hat mit Regisseur Oscar Hudson über seinen Film gesprochen. Das Interview wurde auf englisch geführt.
Thema der Aktuellen Stunde
„Die Klassenlotterie: Wohnen in Innsbruck“ (Themenauswahl durch KPÖ)
Wie fühlt es sich an, die eigene Komfortzone zu verlassen, plötzlich eine fremde Sprache im Alltag zu sprechen, Heimweh zu bewältigen, im Team Lösungen zu finden – und dabei ganz nebenbei selbstständiger zu werden?
Paul, der kürzlich in Kanada war erzählt von seinen persönlichen Erfahrungen. Sophia, bringt Erkenntnisse aus ihrer Masterarbeit ein, und Babsi von Akzente erklärt, welche organisatorischen, finanziellen und strukturellen Möglichkeiten es für Jugendliche gibt.
Dabei geht es um Fragen wie:
Eine kompakte Orientierung mit vielen Einblicken, praktischen Tipps und inspirierenden Geschichten – für alle, die überlegen, den Schritt ins Ausland zu wagen.
Peter Mayr hat zwei Berufe: Hauptberuflich fotografiert er Menschen und Autos – in seiner Freizeit engagiert er sich als Obmann des Musikvereins Schönering. Im Interview mit Oskar und Louisa erfahren wir viel über seinen Berufsalltag.
Als Fotograf hat er viel mit VIPs zu tun, also bekannten und wichtigen Persönlichkeiten. Er hat sowohl den vorherigen als auch den aktuell amtierenden Papst fotografiert, ebenso Musiker wie Bryan Adams. Tagtäglich begleitet er als Pressefotograf den Landeshauptmann von Oberösterreich bei seinen Terminen. Neben der Menschenfotografie hat er sich auf professionelle Automobilfotografie spezialisiert. Er kennt alle Automarken – und sein Lieblingsauto ist Porsche.
Eigentlich ist dieser Beruf aus einem Hobby entstanden. Seit 20 Jahren arbeitet er nun in diesem Bereich. Pro Jahr macht er unglaubliche 500.000 bis 600.000 Fotos. Das Bild, auf das er am stolzesten ist, kann er leider nicht zeigen, da der Kunde es nicht erlaubt und das Auto sehr wertvoll ist.
Peter Mayr sagt: „Kein Tag ist wie der andere.“ Sein Beruf ermöglicht ihm den Kontakt zu vielen Menschen. Er sieht viel von der Welt und hat mit VIPs aus Musik, Wirtschaft, Politik und Kunst zu tun – all das macht seinen Beruf so spannend und interessant für ihn.
Den Schülern gibt er mit: „Man muss mögen, was man macht und sich Ziele setzen“ – und: „Stehen bleiben ist das Schlechteste. Man sollte sich ständig weiterbilden und sein Wissen erneuern.“
„Spannende Berufe in Wilhering – Kinder fragen nach“ ist ein Radioprojekt der 4. Klasse der Volksschule Dörnbach. Begleitet wird es von Klassenlehrerin Petra Kühn-Laimer und der Radiomacherin Sabine Traxler.
Musik Jingle: Labogalak, Pop 3
Links:
https://www.drehwerk.at/
Unter dem Motto „Arbeiter aller Länder, vereinigt euch! Demo gegen Krieg, Sozialabbau und Lohnraub demonstriert am 1. Mai 2026 ein breites Bündnis aus sieben Organisationen in Bregenz.
Mit dabei sind: RKP, JG, SJ, AKS, Sara Kulturverein, ATIK und die Initiative Betroffene für Betroffene.
Inhaltlich richtet sich das Bündnis gegen den fortschreitenden Abbau sozialer Infrastruktur in Vorarlberg: reduzierte Therapieplätze für Jugendliche, die geplante Schließung der Geburtenstation Dornbirn, sowie das weitgehend Fehlen medizinischer Anlaufstellen für ME/CFS Erkrankte.
Ort: Bregenz, Beginn 13:30 am Bahnhof, Abschluss am Kornmarktplatz
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