Alberth

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Alberth episodes

  • 7x70 Fakten über die Zahl 70
    Wieso die Aare ganz schön nervtBE-Post-Kolumnist Martin Erdmann wagt es, schlecht über das Lieblingsgewässer der Stadt Bern zu schreiben.

    Liebe Bernerinnen und Berner
    Woran erkennt man Aareschwimmende? Ganz einfach: Sie erzählen es einem. Ungefragt. Bei jeder Gelegenheit. Sobald die Tage länger werden, scheint ein beachtlicher Teil der Stadtberner Bevölkerung in eine sommerliche Zwangsstörung zu verfallen. Er sieht sich gedrängt, mehrmals täglich seinem Umfeld seine unbändige Liebe zur Aare zu schwören. Dieses schlängelnde Gewässer scheint ihm nicht nur das Herz, sondern auch etwas den Verstand gestohlen zu haben.So sind normale Dialogverläufe auf Stadtboden zurzeit kaum vorstellbar. Immer wieder wird der Gesprächsfluss durch ausufernde Updates zu den aktuellen Wassertemperaturen unterbrochen. Gefolgt von mantraartigen Werbeblöcken für den Aareschwumm. Die erfrischende Kühle, das freiheitliche Gefühl, sich treiben zu lassen, das Geräusch in den Ohren, wenn man unter Wasser taucht. Das wird mit einem vor Euphorie ganz benommenen Blick heruntergerattert, dem jegliche Schärfe fehlt, um zu erkennen, dass sich das Gegenüber nur mässig dafür interessiert.In vielen von Ihnen, liebe Bernerinnen und Berner, wird während der Lektüre der bisherigen Zeilen pure Empörung aufgestiegen sein. Wahrscheinlich haben Sie im Geiste bereits ein gehässiges Protestschreiben an die Chefredaktion aufgesetzt, um meine sofortige Steinigung zu verlangen. Und genau das bestätigt mein Punkt: Die Aare macht Sie zu irrationalen Wasserratten. Den Konsequenzen davon sind Sie sich wahrscheinlich nicht einmal bewusst. Prominentestes Beispiel: Meinen Sie Stadtpräsident Alec von Graffenried wäre jemals ins Amt gewählt worden, hätte er sich im Wahlkampf nicht bei jeder Möglichkeit in der Aare ablichten lassen?
    Diese Entwicklung bereitet mir Sorge. Zu viele von Ihnen sehen im Aarewasser das Elixier des Lebens, und wer dieses nicht zu schätzen weiss, wird als Abtrünniger behandelt. Es sind Mechanismen, die man sonst nur aus Sekten kennt. Aber, liebe Bernerinnen und Berner, ich glaube an euch. Auch ihr könnt den Ausstieg schaffen. Anstatt all eure Leidenschaft in die Aare zu werfen, solltet ihr lernen, euch als Individuum zu lieben. Befreit euch aus der kollektiven Abhängigkeit dieses Flusses. Wer in die Aare steigt, schwimmt zwangsläufig mit dem Strom. Dabei bietet jeder rote Handlauf die Möglichkeit, euer altes Leben hinter euch zu lassen. Ergreift diese Chance!
    37 min
  • Rüdigurrrrrr
    Was haben wir nicht alles erlebt in den letzten Wochen. Und doch wird alles "überflügelt" von Rüdigers Tragödie, der sich kurz nach seiner Geburt in den Fängen von Bürokratie und strukturellem Rassismus wiederfand. Ach hört doch einfach selbst.
    43 min
  • Irland
    Diese Folge hätte eigentlich gar nie stattgefunden haben werden sollen (Futur 3), denn Jürg ist in den Ferien. Weil wir euch aber nie und nimmer hängen lassen würden, haben wir noch ganz kurz eine vorproduziert. Weder trägt sie einen fancy Titel noch ist sie besonders clever und aus irgendeinem Grund klingt Jürg, als hätte er einen Plastiksack über dem Kopf...Aber hey einem geschenkten Gaul und so...
    31 min
  • Sehnsucht nach Rambo
    Erinnert ihr euch noch an die Zeit, als alles noch einfacher war für den weissen Mann. Böse war Böse, Gut war Gut, Mann war Mann, Frau war Frau. Überfordert von Vielschichtigkeit und Komplexität, wünschen wir uns die Zeit unserer Jugendhelden zurück. Zurück zu Top Gun, Highlander, Brave Heart usw.
    33 min
  • 2 Weisswürste für Aserbaidschan
    Alte Männer tun, was alte weisse Männer halt so tun. Aber was sollen wir denn machen.. abgehängt von der modernen Welt, bleibt uns nichts anderes übrig, alles grummelnd gesellschaftliche Entwicklungen zu kommentieren und uns über Geräusche und Trends zu nerven.
    32 min
  • Halbnackter Pilztripp am Churer Waldfest
    Der tiefe Fall des  Hausboot-Besitzers, Hobby-Bastlers, Weltverbesserers, Gutmenschen Fynn Kliemann bewegt halb Mitteleuropa und auch uns. Wenn auch auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Und weil's grad im Trend ist, üben wir das Überleben in der Wildnis. 
    26 min
  • Dini Mueter
    Heute ist Muttertag. Darum solltet ihr eure Zeit damit verbringen, den wichtigsten Menschen in eurem Leben zu ehren und nicht damit, diese belanglose Folge zu hören. Schämt euch. 
    30 min
  • Fish Fight Club im verrauchten Kinderzimmer
    Der verstörende Titel basiert auf einer noch verstörenderen Geschäftsidee von Manu. Ansonsten zeigen wir einiges an Mitgefühl, beantworten endlich mal eine von Flo's (aka Alberth's) Fragen und sprechen über eine vermeintliche Zombie-Apokalypse im 25 Hours Hotel... 
    36 min
  • C'est la vie, My A**
    La Grande Nation vs. Great Britain. Warum? Manu war in Paris und Jürg hat irgendwelche Schlagzeilen gelesen. Fundiert recherchiert wie gäng. 
    31 min
  • Gelateria für Arschlöcher
    Bevor Alberth wieder meckert: Wir ziehen in dieser Folge einen roten Faden von der süditalienischen Gelateria für Arschlöcher über Mafiosi und Marignano bis zur Kinderüberraschung. Also eine ganze Folge im Zeichen von Bella Italia. Konsistent, kohärent und konstant. Nächste Woche suchen wir Ostereili... drum hören wir uns in 2 Wochen wieder
    35 min

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Eine gute halbe Stunde süsses Nichts, Irrelevanz, Belanglosigkeit und geistiger Müssiggang. Der Pause-Button zum Hören.