Alle Kinder, fertig, los!

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Alle Kinder, fertig, los! episodes

  • Arbeit mit Sinn und Bewegung - was Sportbiografien für Karriereentscheidungen bedeuten
    Viele junge Menschen stehen heute unter enormem Druck: Was soll ich studieren? Was passt wirklich zu mir? Und wie finde ich einen Beruf, der Sinn macht? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Sandra Herrmann, Karrierecoach für Jugendliche und Erwachsene, über die Verbindung von Karriere, Persönlichkeit und Bewegung. Sandra begleitet Menschen bei Berufs- und Lebensentscheidungen und zeigt, warum Selbstreflexion, innere Klarheit und Körpergefühl dabei eine große Rolle spielen. Besonders spannend: Menschen mit Sportbiografie bringen oft Fähigkeiten mit, die ihnen später im Berufsleben enorm helfen – von Frusttoleranz bis Selbstmanagement. Gleichzeitig sprechen Sophia und Sandra darüber, warum Bewegung eine wichtige Ressource bleibt – auch im Erwachsenenalter und gerade in einer zunehmend sitzenden Arbeitswelt.Mehr zu Sandra Herrmann: https://karriereundsinn.at
    Instagram: https://www.instagram.com/ks.karriereundsinn/
    Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
    Takeaways
    • Junge Menschen stehen heute vor rund 1800 möglichen Tätigkeiten und fühlen sich oft überfordert statt orientiert.
    • Viele wissen zwar, was sie gerne machen, können ihre Stärken aber keinem konkreten Beruf zuordnen.
    • Sandra arbeitet stark mit Selbstreflexion und Sinnfragen: Was kann ich? Was will ich wirklich? Und was will vielleicht jemand anderer für mich?
    • Sportlich geprägte Menschen treffen Entscheidungen oft stärker über Körpergefühl und innere Stimmigkeit.
    • Bewegung stärkt Frusttoleranz, Zielorientierung, Durchhaltevermögen und Selbstmanagement.
    • Menschen aus dem Sport können oft besser mit Feedback umgehen und Prozesse langfristig verfolgen.
    • Herausforderung im Berufsleben: Leistungssportler:innen denken manchmal sehr in „Gewinnen oder Verlieren“.
    • Bewegung hilft auch Erwachsenen dabei, Stress besser zu regulieren und die eigene Energie wahrzunehmen.
    • Kinder sollten früh erleben, dass Bewegung selbstverständlich zum Alltag gehört – nicht nur als Leistung, sondern als Ressource fürs Leben.
    • Bewegung ist Freiheit – körperlich und mental.
    Titles
    • Arbeit mit Sinn und Bewegung – was Sportbiografien für Karriereentscheidungen bedeuten
    • Karriere, Körpergefühl und Sinn: Warum Bewegung bei Entscheidungen hilft
    • Was junge Menschen heute wirklich brauchen – Sandra Herrmann über Karriere, Druck und Bewegung
    Soundbite
    „Bewegung ist für mich Freiheit.“
    Chapters
    00:00 Einstieg: Karriere, Sinn und Bewegung
    00:57 Sandra Herrmann stellt sich vor
    02:00 Junge Menschen unter Druck: Berufswahl heute
    02:36 1800 Tätigkeiten – warum Orientierung so schwer ist
    04:31 Sinnfrage & Selbstreflexion: Was will ich wirklich?
    05:00 Der Fragebogen: Stärken, Wünsche und innere Klarheit
    07:21 Wunschjobs & verborgene Möglichkeiten
    08:00 Sportmenschen ticken anders
    08:37 Körpergefühl, Energie und schnelle Entscheidungen
    10:42 Welche Fähigkeiten aus dem Sport später helfen
    11:04 Frusttoleranz, Zielorientierung und Selbstmanagement
    12:33 Feedback annehmen lernen
    13:13 Herausforderungen für sportlich geprägte Menschen im Berufsleben
    15:38 Welche Jobs gut zu Sportmenschen passen
    16:10 Körpergefühl als innerer Kompass
    18:34 Bewegungstipps für Menschen mit sitzenden Berufen
    21:57 Buchtipps rund um Sinn, Körper und Stressbewältigung
    23:44 Bewegungsblitz: 7 schnelle Fragen
    05:41 Niederlagen als Chance sehen
    06:16 Warum Kinder Zeit für Bewegung brauchen
    07:46 Bewegung als Ressource bis ins hohe Alter
    Bewegungstipps aus der Folge
    • Positionswechsel statt Dauersitzen
      Regelmäßig aufstehen, im Stehen arbeiten oder kurz ein paar Schritte gehen. Auch Boden statt Sessel kann neue Bewegung in den Alltag bringen.
    • Mini-Mobilisation zwischendurch
      Handgelenke, Schultern, Wirbelsäule und Füße kurz durchbewegen. Bereits 1–2 Minuten Mobilisation helfen gegen Verspannung und Müdigkeit.
    • Bewegung an Routinen koppeln
      Zum Beispiel beim Zähneputzen auf einem Bein stehen oder beim Lüften ein paar Kniebeugen machen. Kleine Bewegungen summieren sich im Alltag.
    Buchtipps aus der Folge
    • Simon Sinek: „Finde dein Warum“
      Ein inspirierendes Buch über Sinn, Motivation und die Frage, warum wir tun, was wir tun. Besonders spannend für Menschen in beruflichen Entscheidungsphasen.
    • Maja Storch & Wolfgang Tschacher: „Embodiment – Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen“
      Ein spannender Zugang dazu, wie Körper und Psyche zusammenwirken und warum unser Körper oft früher weiß, was für uns stimmig ist.
    • Tobias Esch: „Stressbewältigung“
      Ein praxisnahes Buch über Stressregulation, Selbstfürsorge und die Verbindung von Körper und Geist – inklusive Übungen und Workbook-Ansätzen.
    36 min
  • Bewegung und Sprachentwicklung - Interview mit Renate Zimmer
    Bewegung und Sprache – zwei Bereiche, die oft getrennt gedacht werden, dabei gehören sie untrennbar zusammen. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Prof. Dr. Renate Zimmer, einer der wichtigsten Stimmen im Bereich frühkindliche Entwicklung, darüber, wie Kinder Sprache durch Bewegung lernen. Es geht um Begriffsbildung durch Erfahrung, um Beziehung als Grundlage für Kommunikation und darum, wie Pädagog:innen und Eltern Bewegung gezielt als Sprachanlass nutzen können. Besonders spannend: Wie Kinder ohne Deutschkenntnisse über Bewegung Zugang zur Sprache finden – und warum genau darin eine große Chance liegt. 
    Mehr zu Renate Zimmer:
    https://www.renatezimmer.de
    https://www.institut-bewegtekindheit.deSophias Websites & Buch:
    https://allekinderfertiglos.at
    https://muttutgut.at
    https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

    TakeawaysBewegung ist ein natürlicher Sprachanlass – Kinder sprechen über das, was sie tunBegriffe wie „hoch“, „weit“ oder „schnell“ werden durch Bewegung wirklich verstandenSprache prägt sich besser ein, wenn sie mit Handlung verknüpft istBeziehung ist die Grundlage für Sprache – ohne Vertrauen kein SprechenBewegung gibt Sicherheit – besonders für Kinder mit wenig SprachkenntnissenHandlungsorientiertes Lernen erleichtert den Zugang zu Sprache enormMehrsprachige Kinder profitieren besonders von Bewegung als EinstiegRhythmus, Wiederholung und Handlung unterstützen Sprachentwicklung nachhaltig

    Soundbite„Kinder sprechen, wenn es etwas zu sagen gibt – und das entsteht in der Bewegung.“

    Chapters00:00 Einstieg: Bewegung und Sprache – was hat das miteinander zu tun?
    02:30 Warum Bewegung ein Sprachanlass ist
    03:48 Begriffsbildung durch Bewegung (hoch, weit, schnell)
    05:03 Warum sich Sprache durch Handlung besser einprägt
    05:57 Welche Bewegungssituationen Sprache fördern
    07:11 Alltagstipps für Eltern und Pädagog:innen
    07:54 Beziehung als Grundlage für Sprache
    09:35 Kinder ohne Deutschkenntnisse: Zugang über Bewegung
    11:13 Grammatik lernen durch Handlung
    12:28 Regeln vermitteln – Bilder, Vorzeigen oder Sprache?
    13:02 Bewegung als Chance für Integration
    14:18 Sprache im Rhythmus und in Bewegung
    16:02 Praxisbeispiel: Wenn Bewegung Sprachblockaden löst
    18:12 Bewegungstipps für Sprache im Alltag
    00:00 Bewegungsblitz
    05:26 Buchtipps von Renate Zimmer

    Bewegungstipps aus der Folge
    • Bewegung sprachlich begleiten
      Beim Klettern, Springen oder Balancieren beschreiben, was passiert: „Du steigst hoch“, „Du springst weit“. So verknüpfen Kinder Handlung und Sprache direkt.
    • Bewegungsspiele mit Sprache verbinden
      Tiere nachahmen, Bewegungen benennen oder kleine Spiele mit Verben und Begriffen einbauen. Danach gemeinsam reflektieren: „Wie ist der Elefant gegangen?“
    • Rhythmus und Sprache kombinieren
      Klatschen, Stampfen oder Gehen mit Reimen und Liedern verbinden. Bewegung und Sprachrhythmus unterstützen sich gegenseitig.
    Buchtipps aus der FolgeRenate Zimmer – „Handbuch der Bewegungserziehung“
    Ein umfassender Klassiker, der zeigt, wie Bewegung die gesamte kindliche Entwicklung unterstützt – inklusive Sprache.Renate Zimmer – „Handbuch Sprache und Bewegung“
    Fundiertes Praxisbuch mit vielen konkreten Ideen, wie Sprache über Bewegung gefördert werden kann.Renate Zimmer – „Die kleine Ballgrammatik“
    Ein kurzer, sehr praktischer Zugang zur Sprachförderung über Bewegung – ideal für Alltag, Kindergarten und Schule.Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“
    Alltagstaugliche Ideen, wie Bewegung Kinder in ihrer gesamten Entwicklung stärkt – körperlich, emotional und kognitiv.
    30 min
  • Wenn Kinder mehr wollen – Leistungssport als Familienweg
    Was bedeutet es, wenn gleich vier Kinder ihren Weg im Sport finden – teilweise im Leistungssport? In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Birgit Neumayer, Mutter von vier sportbegeisterten Kindern, über Talent, Förderung und Familienalltag zwischen Training, Turnieren und Schule. Es geht darum, wie Eltern erkennen, wann aus Freude Ernst wird, wie man Kinder begleitet ohne Druck aufzubauen und warum Pausen genauso wichtig sind wie Training. Birgit gibt sehr persönliche Einblicke in ihren Alltag, erzählt von Herausforderungen rund um Schule, Reisen und Loslassen – und davon, warum Sport weit mehr ist als Medaillen.
    Mehr zu Lukas Neumayer: https://www.lukas-neumayer.at
    Mehr zu Anna Neumayer: https://www.instagram.com/neumayer_anna/
    Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

    Takeaways
    Leistungssport sollte immer vom Kind ausgehen – nicht von den Eltern.
    Vielfalt ist wichtig: Eine zweite Sportart kann Ausgleich und Freude bringen.
    Pausen sind kein Rückschritt, sondern notwendig für Entwicklung und Motivation.
    Freundschaften im Sport sind ein entscheidender Faktor für langfristige Motivation.
    Schule und Leistungssport zu verbinden ist möglich, aber oft herausfordernd.
    Kinder brauchen Raum, um eigene Entscheidungen zu treffen – auch wenn sie Fehler machen.
    Niederlagen gehören dazu und sind wichtige Lernmomente für Selbstreflexion.
    Eltern sollten in emotionalen Momenten zuerst auffangen und erst später analysieren.
    Erfolg im Sport ist vergänglich – Werte wie Selbstständigkeit, Offenheit und Lebensfreude bleiben.

    Chapters
    00:00 Einstieg & Vorstellung Birgit Neumayer
    01:12 Familie, Beruf und Alltag
    02:58 Die sportlichen Wege der vier Kinder
    04:12 Wann wird aus Freude Leistungssport?
    06:41 Fördern ohne Druck – wie gelingt das?
    09:14 Organisation, Reisen und Schule im Leistungssport
    13:40 Loslassen als Elternteil
    16:39 Schule, Freunde und Sport im Alltag
    18:14 Bedeutung von Freundschaften im Sport
    18:59 Familienzeit zwischen Leistungsdruck
    20:04 Werte im Sport und fürs Leben
    22:03 Tipps für Eltern mit ehrgeizigen Kindern
    25:01 Blick in die Zukunft
    31:00 Bewegungsblitz
    34:18 Bewegungstipps für den Alltag
    36:50 Abschluss & Zusammenfassung

    Bewegungstipps aus der Folge
    • Bewegung einbauen statt organisieren
      Kurze Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Keine Planung notwendig, sondern Bewegung ganz selbstverständlich im Alltag integrieren.
    • Rituale statt Programme
      Ein fixer Spaziergang nach dem Abendessen oder kurze Bewegungseinheiten im Garten. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Dauer oder Intensität.
    • Freies Bewegen ohne Bewertung
      Klettern, balancieren, raufen oder einfach herumtoben lassen. Ohne Korrektur und Vergleich – Kinder brauchen bewegte Zeit ohne Leistungsdruck.
    Buchtipp aus der Folge
    • Remo H. Largo: „Kinderjahre“
      Ein Klassiker über die Entwicklung von Kindern. Zeigt eindrucksvoll, dass jedes Kind seinen eigenen Rhythmus hat – im Sport genauso wie im Leben. Stärkt Vertrauen in individuelle Wege statt Vergleich und Druck.
    37 min
  • Bewegung ist Medizin - für Körper, Kopf und Stimmung
    Bewegung ist weit mehr als Sport – sie ist ein zentrales Grundbedürfnis von Kindern. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Dr. Reinhold Kerbl, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde und einer der bekanntesten Kinderärzte Österreichs, über die enorme Bedeutung von Bewegung für Knochen, Muskulatur, Gehirn und psychische Gesundheit. Wir sprechen über motorische Defizite, die Zunahme von Übergewicht, die Auswirkungen von Smartphones auf die Entwicklung und warum Bewegung das „beste Antidepressivum“ sein kann. Außerdem geht es um gesellschaftliche Rahmenbedingungen, elterliche Verantwortung und die klare Forderung nach einer verbindlichen täglichen Bewegungseinheit in Schulen.
    • Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ): https://paediatrie.at
    • Easy Kids – Programme der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK): https://www.gesundheitskasse.at/cdscontent/?contentid=10007.904091&portal=oegkportal
    • Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

    Takeaways
    • Bewegung beginnt im Säuglingsalter und ist entscheidend für motorische, muskuläre und neurologische Entwicklung.
    • Knochendichte entsteht durch Belastung – Springen, Laufen und Kraft sind wichtige Reize.
    • Motorische Fähigkeiten haben in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Purzelbaum, Rückwärtsgehen oder Einbeinhüpfen sind keine Selbstverständlichkeit mehr.
    • Smartphones und soziale Medien rauben Bewegungszeit und beeinflussen Entwicklung und Schlaf.
    • Übergewicht ist fast immer eine Kombination aus Bewegungsmangel und falscher Ernährung – Genetik allein erklärt es selten.
    • Bewegung wirkt präventiv gegen Depression und fördert durch Serotonin und Dopamin die psychische Stabilität.
    • Schlank ist kein Ziel – Wohlfühlstatur und Fitness sind entscheidend.
    • Handyfreie Zeiten (Mahlzeiten, Schlafzimmer) sind eine wichtige Maßnahme im Familienalltag.
    • Die tägliche Bewegungseinheit in Schulen ist ein zentraler gesundheitspolitischer Hebel.
    Soundbite
    „Bewegung ist das beste Antidepressivum.“
    Chapters
    00:00 Vorstellung Dr. Reinhold Kerbl
    01:02 Warum Bewegung ein Grundbedürfnis ist
    02:05 Knochendichte, Muskeln und Schwerkraft
    03:59 Warum Kinder springen dürfen
    05:09 Motorische Defizite und Smartphone-Effekt
    07:34 Vielfalt statt Einseitigkeit im Training
    11:15 Übergewicht: Bewegung und Ernährung als Balance
    13:39 Ganzheitlicher Lebensstil statt Einzelmaßnahme
    17:38 Bewegung und Depression – was die Forschung zeigt
    20:44 Fit und fröhlich statt nur schlank
    23:13 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen
    25:37 Smartphone-Nutzung und Verantwortung
    31:00 Bewegungsblitz
    34:26 Buchtipps & Abschluss
    41 min
  • Wie Musik und Bewegung Kinder mutig machen
    Lernen braucht mehr als Stillsitzen und Arbeitsblätter. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Katrin Reisinger über ihren Weg von der Bühne ins Klassenzimmer und darüber, warum Musik, Bewegung und Improvisation zentrale Elemente guten Unterrichts sind. Katrin erzählt aus ihrem Schulalltag, wie Kinder durch Bewegung leichter lernen, sich besser konzentrieren und mehr Freude entwickeln. Im Mittelpunkt stehen Haltung, Beziehung und die Frage, wie Schule ein Ort werden kann, an dem Kinder sich zeigen dürfen – mit Körper, Stimme und Gefühl. Bewegung wird dabei nicht als Zusatz verstanden, sondern als natürlicher Bestandteil von Lernen.
    Sophias Websites & Buch:
    https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
    Takeaways
    • Lernen gelingt besser, wenn Kinder sich sicher fühlen und sich ausdrücken dürfen.
    • Bewegung unterstützt Konzentration, Merkfähigkeit und emotionale Regulation.
    • Musik und Rhythmus geben Struktur und helfen beim Übergang zwischen Lernphasen.
    • Improvisation stärkt Selbstvertrauen und den Mut, Fehler zuzulassen.
    • Beziehung ist die Grundlage für jedes Lernen – Methoden kommen danach.
    • Der Körper ist ein wichtiger Lernpartner und kein Störfaktor.
    • Freude, Neugier und Spiel sind zentrale Motoren für nachhaltiges Lernen
    Soundbite„Kinder lernen dann gut, wenn sie sich zeigen dürfen – nicht nur mit dem Kopf, sondern mit dem ganzen Körper.“
    Chapters00:00 Einstieg: Von der Bühne ins Klassenzimmer
    01:10 Katrin Reisinger stellt sich vor
    03:00 Warum sie sich für die Volksschule entschieden hat
    05:20 Was Kinder heute im Lernen wirklich brauchen
    07:40 Bewegung als Schlüssel für Konzentration und Ausdruck
    10:15 Musik und Rhythmus im Unterricht
    13:00 Improvisation, Fehlerkultur und Selbstvertrauen
    16:30 Beziehung als Grundlage für Lernen
    19:00 Bewegungsimpulse für Schule und Alltag
    22:10 Buchtipps und Inspirationen
    24:00 Bewegungsblitz – 7 schnelle Fragen
    27:30 Abschluss und Ausblick
    40 min
  • Boxen - eine Schule fürs Leben
    Boxen ist mehr als nur Sport – es ist Haltung, Disziplin und Respekt - eine Schule fürs Leben. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit dem ehemaligen Profiboxer und Europameister Marcos Nader, der heute als Trainer und Mitgründer von Bounce (www.bounce.at) hunderte Kinder in Bewegung bringt – in seinem Verein und in Wiener Schulen.
    Er erzählt, wie Boxtraining das Selbstvertrauen stärkt, Werte wie Rücksicht und Verlässlichkeit vermittelt und warum Begrüßen und Auf-Wiedersehen-Sagen manchmal mehr zählt als jede Technik.
    Ein Gespräch über Integration durch Bewegung, zweite Chancen für Jugendliche und die Verantwortung, die Erwachsene übernehmen können – und sollten.

    Bewegungstipps für den Alltag:
    • Schattenboxen mit Musik – Zwei Minuten leichte Boxbewegungen zur Musik. Arme und Beine bleiben in Bewegung, ohne Kontakt. Fördert Koordination, Ausdauer und Rhythmusgefühl. 
    • Reaktionsduell – Zwei Kinder stehen sich gegenüber. Eine Person gibt kleine Impulse mit den Händen – Antippen, Ausweichen, Stoppen. Ziel: schnell reagieren, fair stoppen, Blickkontakt halten. Perfekt für Konzentration und Körperspannung.
    • Fairness-Ritual – Vor und nach jeder Bewegungseinheit: Hände abklatschen, in die Augen schauen, „Danke fürs faire Spielen“ sagen. Trainiert Sozialverhalten und Respekt – genau wie im Ring.

    Buchtipp aus der Folge:
    Alle Kinder, fertig, los!
    Bolzano / Winkler, Falter Verlag
    ➡️ https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

    Mehr zu Marcos Nader & Bounce:
    ➡️ www.bounce.at

     Mehr Infos zum Podcast:
    ➡️ https://allekinderfertiglos.at 
    42 min
  • Bewegung als Entwicklungsförderung
    Was haben Bewegung, Sprache, Denken und Gefühle miteinander zu tun? Sehr viel!
    In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit dem erfahrenen Psychomotoriker Thomas Schätz darüber, warum Bewegung der Schlüssel für kindliche Entwicklung ist – und was das konkret im Alltag heißt.
    Es geht um sichere Beziehungen, um mutige Kinder, um Räume zum Ausprobieren und darum, wie Bewegung kognitive, emotionale und soziale Prozesse anstößt.
    Ein Gespräch, das Eltern, Pädagog:innen und alle, die mit Kindern leben oder arbeiten, zum Nachdenken bringt – und Mut macht, Bewegung als Entwicklungschance zu sehen.
    Bewegungstipps für den Alltag:
    • Baue mit Kissen, Seilen oder Klebeband einen Balancierweg – barfuß balancieren schult Gleichgewicht und Körpergefühl
    • Spielt gemeinsam mit einem Luftballon – aber lasst ihn nicht den Boden berühren!
    • Verwandelt euch in Tiere: hüpft wie Frösche, krabbelt wie Bären, schleicht wie Katzen
    • Spielt wieder öfter Verstecken – ein Bewegungsklassiker mit viel Spannung und Beziehung
    Buchtipps aus der Folge:
    • Handbuch Psychomotorik – Renate Zimmer
    • Ich tue, ich kann, ich bin – Psychomotorische Förderung in Theorie und Praxis
    • Handlung, Empfindung und Sprache – Motorische Sprachförderung in der inklusiven Pädagogik
    Mehr zu Thomas Schätz und Psychomotorik:
    • www.valeo.at
    • www.akmoe.at
    Mehr zum Podcast:
    https://allekinderfertiglos.at
    52 min
  • Was Kinder im und durch Leistungssport lernen können
    In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Marion Maruska – ehemalige Tennisprofi-Spielerin, Sportkoordinatorin beim Österreichischen Tennisverband und Kapitänin des Billie-Jean-King-Cup-Teams. Marion erzählt sehr offen über ihren Weg vom Kindheits-Tennisplatz bis zur Weltspitze, über frühe Wettkämpfe, über zwei schwere Verletzungen und darüber, warum Durchhaltevermögen oft wichtiger ist als Talent. Wir reden über Freude am Sport, über die Bedeutung vielseitiger Bewegung, über Eltern, die begleiten statt Druck machen, und über das, was Kinder im und durch Leistungssport fürs Leben lernen.
    Mehr zum ÖTV: https://www.oetv.at/billie-jean-king-cup

    Ansprechpersonen im Leistungssport: https://www.oetv.at/leistungssport/sport-ansprechpartner

    Sophias Websites & Buch:
    https://allekinderfertiglos.at
    https://muttutgut.at
    https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html

    Takeaways
    • Freude und Spiel bilden die Basis jeder Sportkarriere.
    • Vielseitige Bewegung ist essenziell: Turnen, Ballspiele, Eislaufen – erst später Spezialisierung.
    • Kinder lernen im Sport: Emotionsregulation, Zielorientierung, Durchhaltevermögen, Flexibilität.
    • Druck entsteht oft im Umfeld – Eltern sollten unterstützen, nicht steuern.
    • Niederlagen gehören dazu: Fehler akzeptieren, Fokus neu setzen, kleine Ziele definieren.
    • Ein gutes Trainer:innenumfeld ist entscheidend für langfristige Motivation.
    • Bewegung zu Hause leicht möglich: erlaubte Bewegung, Möglichkeiten schaffen, ausprobieren.
    Soundbite
    • „Bewegung ist für mich lebensnotwendig.“
    • „Ohne intrinsische Motivation bleibt niemand im Sport.“
    • „Fehler gehören dazu – entscheidend ist, wie man danach weitermacht.“
    Chapters
    00:00 Vorstellung Marion Maruska
    01:30 Bewegungskindheit, erste Wettkämpfe
    03:40 Trainingsalltag früher vs. heute
    04:50 Warum vielseitige Bewegung die Basis fürs Tennis ist
    07:30 Freude behalten trotz frühem Leistungsdruck
    08:20 Rolle der Eltern – begleiten statt einmischen
    10:00 Umgang mit Fehlern und Niederlagen
    12:40 Ziele setzen – Rückkehr nach Verletzungen
    16:40 Was Kinder im Sport fürs Leben lernen
    19:40 Selbstbewusstsein, Körperbewusstsein, Trainingsgruppen
    21:30 Billie-Jean-King-Cup & Nachwuchsprojekte
    24:00 Tennisjugend international
    25:10 Bewegung im Familienalltag
    26:40 Talente fördern vs. Kinder, die sich schwer tun
    29:30 Bewegungstipps für Zuhause: Jonglieren, Mini-Tennis, Zielwurf
    31:50 Buchtipp: Andre Agassi – Open
    32:20 Bewegungsblitz – sieben schnelle Fragen
    34:15 Zusammenfassung & Ausblick
    40 min
  • Scheidung, aber richtig: Wie Trennung gelingt und warum Bewegung hilft
    Trennung und Scheidung sind für viele Familien ein massiver Einschnitt – vor allem dann, wenn Kinder betroffen sind. In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Daniela Davidovits, psychosoziale Beraterin und Autorin des Buches „Scheidung, aber richtig“, darüber, wie Trennungen gelingen können, ohne Kinder in Loyalitätskonflikte oder Rosenkriege hineinzuziehen. Im Fokus stehen Kommunikation mit Kindern, Stabilität im neuen Familienalltag und die Frage, was Kinder in dieser Umbruchphase wirklich brauchen. Ein zentrales Thema ist auch Bewegung als unterschätzte Ressource: als emotionaler Ausgleich, als stabilisierende Routine und als Möglichkeit, Beziehung neu zu gestalten und Gespräche leichter entstehen zu lassen.
    Mehr zu Daniela Davidovits: https://www.davidovits.at
    Sophias Websites & Buch: https://allekinderfertiglos.at | https://muttutgut.at | https://shop.falter.at/alle-kinder-fertig-los.html
    Takeaways
    Eine Trennung ist nicht automatisch belastender als ein dauerhaft konflikthaftes Familienklima.
    Kinder brauchen klare Botschaften: Beide Eltern bleiben da. Und sie tragen keine Schuld an der Trennung.
    Loyalitätskonflikte sind eine der größten Belastungen für Kinder. Abwertende Aussagen über den anderen Elternteil treffen immer auch das Kind.
    Stabilität entsteht durch Routinen, Verlässlichkeit und klare Absprachen – auch wenn es nun zwei Haushalte gibt.
    Bewegung wirkt doppelt: Sie hilft bei der emotionalen Regulation und schafft Situationen, in denen Gespräche leichter entstehen.
    Gemeinsame Aktivitäten können Beziehung nach einer Krise neu aufbauen oder vertiefen.
    Dankbarkeit für das, was war, kann helfen, respektvoll miteinander umzugehen – auch nach dem Ende der Paarbeziehung.
    Selbstfürsorge ist essenziell: Wer selbst wieder Kraft schöpft, kann Kinder besser begleiten.
    Titles
    Trennung & Scheidung: Wie Kinder stabil bleiben – im Gespräch mit Daniela Davidovits
    Scheidung ohne Rosenkrieg: Was Kinder jetzt wirklich brauchen
    Wenn Familien sich neu ordnen: Daniela Davidovits über Trennung, Kinder und Stabilität
    Soundbite
    „Wir sind weiterhin beide deine Eltern und du hast keine Schuld an unserer Trennung.“
    Chapters
    00:00 Einstieg: Trennung, Scheidung und Tabus
    01:00 Daniela Davidovits stellt sich vor
    02:01 Warum ein Buch über Scheidung, obwohl sie selbst glücklich verheiratet ist
    04:19 Welche Fragen Eltern bei Trennung am meisten beschäftigen
    06:08 Kommunikation mit Kindern: Worte, die tragen
    08:11 Elternschaft bleibt – auch wenn die Beziehung endet
    09:41 Wie sehr leiden Kinder unter Trennung wirklich?
    11:09 Trennung als mögliche Entlastung
    12:17 Bewegung als stabilisierende Ressource für Kinder
    13:36 Routinen, Sport und Verlässlichkeit
    15:10 In Bewegung kommen – Gespräche anders führen
    18:12 Bewegung als Beziehungsbrücke nach der Trennung
    20:45 Wenn Kinder sich zurückziehen – wie man sie wieder ins Tun bringt
    24:26 Kommunikationsfehler zwischen getrennten Eltern
    26:31 Dankbarkeit als Haltung nach der Trennung
    29:50 Drei Sätze, die Eltern sich merken sollten
    31:08 Bewegungsblitz – 7 schnelle Fragen
    34:26 Abschluss, Buchhinweis & Ausblick
    40 min
  • Von „Mut tut gut“ bis Tägliche Bewegungseinheit (TBE) – Ein Leben für Kinder und Bewegung
    In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Peter Rathammer, Volksschulpädagoge, Trainer, TBE-Bewegungscoach und langjähriger Experte für Kindersport. Peter arbeitet seit über 25 Jahren mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – im Turnsaal, im Verein und in der Ausbildung von Pädagog:innen an der PH Wien. Er erzählt, welche Veränderungen er bei Kindern beobachtet, warum die Schere zwischen bewegungserfahrenen und bewegungsarmen Kindern größer wird und weshalb die tägliche Bewegungseinheit (www.bewegungseinheit.gv.at
    ) aus seiner Sicht ein entscheidender Hebel ist. Außerdem erklärt er, welche Spiele immer funktionieren, wie er Bewegung im eigenen Familienalltag lebt und warum Bewegung eine Eintrittskarte für Beziehung und Lernen ist.
    Weitere Infos und Bewegungsangebote: www.fitsportaustria.at

    Website Podcast: https://allekinderfertiglos.at und https://muttutgut.at

    Takeaways
    • Peter verbindet Schule, Verein und Ausbildung – sein Alltag reicht von Volksschulkindern bis zu Senior:innen.
    • Bewegungsangebote sind vorhanden, aber für viele Kinder fehlt der niederschwellige Zugang direkt vor der Haustür.
    • Im städtischen Bereich ist die Schere zwischen motorisch starken und motorisch schwachen Kindern deutlich größer geworden.
    • An den PH-Eingangsprüfungen zeigt sich: Viele Studierende schaffen grundlegende motorische Anforderungen nicht mehr.
    • Tägliche Bewegungseinheit (TBE) ist ein Schlüssel, um alle Kinder zu erreichen – unabhängig von Herkunft und Ressourcen.
    • Niederlagen auszuhalten und daraus zu lernen, ist für viele junge Menschen schwierig geworden.
    • Positive Entwicklungen gibt es dennoch: engagierte Lehrer:innen, bewegte Schulen, Programme wie „Mut tut gut“ und praxisnahe Initiativen in Wien und NÖ.
    • Spieleklassiker wie „Laufhase, Sitzhase“ funktionieren seit Jahrzehnten – mit kleinen methodischen Anpassungen.
    • Bewegung zuhause: Möglichkeiten schaffen, Bälle bereitstellen, Sprossenwand, Hoverboard, Türreck, Alltagsbewegung.
    • Vereinssport ist ein wichtiger Baustein – über www.fitsportaustria.at
      finden Eltern geprüfte Angebote.
    • Bewegung ist für Peter eine Möglichkeit, Kinder emotional zu erreichen und Beziehung aufzubauen.
    Soundbite
    • „Ich habe noch kein Kind gefunden, das nichts kann – es braucht nur das richtige Angebot.“
    • „Die TBE ist der Hebel, um alle Kinder zu erreichen.“
    • „Bewegung ist meine Eintrittskarte, um mit Kindern in Beziehung zu kommen.“
    Chapters
    00:00 Vorstellung Peter Rathammer
    01:30 Beruflicher Weg zwischen Schule, PH Wien und Verein
    03:40 Wie alles begonnen hat – vom Tennis zum Kindersport
    06:00 Veränderungen der letzten Jahrzehnte: Bewegungsfreude und motorische Fähigkeiten
    07:30 Stadt vs. Land – warum sich die Schere öffnet
    09:10 Sorgen: weniger Selbstvertrauen, weniger Körperspannung, wenig Niederlagentoleranz
    10:10 PH-Eingangsprüfung: Was Studierende motorisch (nicht mehr) können
    12:30 Positive Entwicklungen: engagierte Lehrer:innen, gute Initiativen, TBE
    14:50 Infrastruktur, Material, Turnsäle – wo es hapert
    16:30 Spiele, die immer funktionieren – allen voran „Laufhase, Sitzhase“
    18:30 Schönste Erlebnisse – Kinder begleiten, Beziehungen über Jahre
    21:00 Bewegung im Alltag mit der eigenen Tochter
    23:30 Was Eltern tun können, wenn ihr Kind „Bewegung nicht mag“
    25:00 Vereine, Angebote und www.fitsportaustria.at

    26:30 Wenn Peter Sportminister wäre – klare Prioritäten
    28:30 Was Gemeinden tun können: sichere Wege, Bewegungszonen, Material
    31:00 Was Eltern und Pädagog:innen wirklich brauchen: Mut, Beziehung, klare Regeln
    33:00 Bewegungstipps für Zuhause: Jonglieren, Balancierstrecke, Boards
    37:30 Buchtipp: „Alle Kinder fertig los“
    38:00 Bewegungsblitz – sieben schnelle Fragen
    42:00 Abschluss, Dank und Ausblick
    55 min

About Alle Kinder, fertig, los!

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Hier geht es um Bewegung in der Kindheit – und darum, wie wir Kinder in ihrer körperlichen, sozialen und mentalen Entwicklung begleiten können. Mit Herz, Klarheit und vielen praktischen Ideen zeigt…