Alle Podcasts und Audiofiles der Heinrich-Böll-Stiftung

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Alle Podcasts und Audiofiles der Heinrich-Böll-Stiftung episodes

  • Wirtschaftsfaktor Naturkapital
    Die Natur ist Grundlage des Lebens und Wirtschaftens, doch ihre Leistungen, sogenannte Ökosystemdienstleistungen, werden oft selbstverständlich genutzt und nicht wirtschaftlich berücksichtigt. Schäden durch wirtschaftliches Handeln bleiben in Unternehmensbilanzen unsichtbar, die Kosten trägt die Gesellschaft. Dabei ist der Erhalt und Wiederaufbau von Ökosystemen wirtschaftlich sinnvoller als die Bewältigung von Umweltschäden. Naturkapital messbar zu machen hilft, unternehmerische Auswirkungen auf die Natur zu erfassen. Aber es gibt auch Stimmen, die den Ansatz kritisieren. Dieser Böll.Fokus zeigt Pro und Contra auf.
    Ein Podcast mit:
    - Frauke Fischer, Biologin
    - Sonja Stuchtey, Unternehmerin und Gründerin von „The Landbanking Group“
    - Johannes Ehrnsperger, Inhaber und Geschäftsführer der Brauerei Neumarkter Lammsbräu
    - Jutta Kill, Biologin
    - Paolo Krischak, Deutsche Bundesbank
    - Roland Zieschank, Institut für Zukunftsforschung und Technologiebewertung IZT
    Links:
    TEEB - Die globale Studie zur Ökonomie von Ökosystemen und Biodiversität: https://www.ufz.de/index.php?de=36069
    Einführungsbericht zu Naturkapital in Deutschland: https://www.ufz.de/export/data/global/190499_TEEB_DE_Einfuehrungsbericht_dt.pdf
    Böll Thema: Grüne Ökonomie - Was uns die Natur Wert ist: https://www.boell.de/de/oekologie/publikationen-boell-thema-gruene-oekonomie-14749.html
    Paper von Naturkapital-Kritikerin Jutta Kill zur Ökonomisierung von Natur: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/sonst_publikationen/Oekonomische_Bewertung_von_Natur_2015.pdf
    Initiativen zur Sichtbarmachung von Naturkapital bzw. Ökosystemleistungen:
    - Science Based Targets for Nature
    - Taskforce for Nature-related Financial Disclosures
    19 min
  • Omas for Future-Aktivistin Katharina Dietze: Enkeltauglichkeit einfordern
    Die Hälfte aller Wähler*innen in Deutschland ist älter als 50 Jahre. Außerdem erzeugen die über 50-Jährigen die meisten CO2-Emissionen pro Kopf. Für erfolgreichen Klimaschutz ist es unerlässlich, diese Gruppe ins Boot zu holen. Und genau das ist das Anliegen von Omas for Future. Im Pod der guten Hoffnung erzählt die siebenfache Oma Katharina Dietze, wie sie mit über 70 zur Klimaaktivistin wurde.
    In den kommenden Jahren werden jedes Jahr eine Millionen Menschen aus der Babyboomer-Generation in Rente gehen. Katharina Diezte sieht darin eine große Chance. Sie sagt: »Wir stehen in der Schuld der jüngeren Generation. Es ist unsere Pflicht, etwas für die jüngere Generation zu tun.« Darum wirbt sie unermüdlich um neue Mitstreiter*innen und hofft, dass sich in Zukunft viele Babyboomer der Klimabewegung anschließen.
    Im Pod der guten Hoffnung erzählt Katharina Dietze, wie sie in der Klimakrise ihren Optimismus bewahrt, warum schlechte Nachrichten sie erst recht anspornen, aktiv zu werden, und erklärt, warum Hartnäckigkeit die Paradedisziplin des Aktivismus ist.
    Moderation: Anna Brehm (Referentin für Ökologie & Nachhaltigkeit, Heinrich-Böll-Stiftung)
    Katharina Dietze ist Coachin, Trainerin und Unternehmensberaterin. Seit 2019 engagiert sie sich in Berlin bei den Omas for Future, hält Vorträge in Schulen und Kitas, organisiert Veranstaltungen und beteiligt sich an Klimastreiks.
    Links:
    · Omas for Future. https://omasforfuture.de/
    · Alle Folgen von Pod der guten Hoffnung: https://www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung
    · Treibhauspost: Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos): https://www.treibhauspost.de
    · Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier: https://www.boell.de/de/podcasts
    Für Themenvorschläge oder Feedback zum Podcast »Pod der guten Hoffnung« erreicht ihr uns per E-Mail unter [email protected]
    Foto: Katharina Dietze, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
    29 min
  • Wir erinnern... an die SED-Diktatur. Mit Amélie zu Eulenburg und Andrea Wieloch.
    Unrecht, Verfolgung, Alltagserfahrungen: Was für eine Erinnerung an die DDR brauchen wir heute?
    Die Stiftung Aufarbeitung und das Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt stehen für die Vielfalt der Erinnerungen an die DDR-Vergangenheit – von den dramatischen Unterdrückungserfahrungen bis zu den alltäglichen Lebenswelten der DDR-Bürger*innen, die oft gegeneinander ausgespielt werden. Inwieweit die Erinnerung an die DDR tatsächlich gespalten ist und wie sich die unterschiedlichen Erzählungen zusammenführen lassen – darüber tauschen wir uns im Rahmen von »Wir erinnern« aus.
    Wir sprechen auch über die Bedeutung der DDR im deutschen kollektiven Gedächtnis, über neue migrantisch-geprägte Gruppen, die die Erinnerung an die DDR gestalten und über den Austausch mit Erinnerungsakteur*innen aus den anderen Staaten des ehemaligen Ostblocks.
    Unsere Gäst*innen:
    - Amélie zu Eulenburg, Historikerin, leitet seit 2021 den Arbeitsbereich Gedenkstätten und Erinnerungskultur in der Bundesstiftung Aufarbeitung der SED Diktatur.
    - Andrea Wieloch, Medienwissenschaftlerin und Kulturmanagerin, leitet seit März 2023 das Museums Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt.
    Die Hosts:
    - Clara Frysztacka, Historikerin und Referentin für Zeitgeschichte der Heinrich-Böll-Stiftung
    - Łukasz Tomaszewski, Journalist und Podcaster
    Die Reihe »Wir erinnern…«:
    Was beschäftigt die plurale Gesellschaft Deutschlands? Mit 20 Gäst*innen wollen wir in den Dialog treten, ihre Narrative, Formate und Praktiken der Erinnerung besprechen und in Beziehung setzen. Dafür besuchen uns in jeder Episode 2 Expert*innen zur Erinnerung an bspw. die SED-Diktatur, den Kolonialismus oder rechten Terror. Mit ihnen diskutieren wir die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Erinnerungskultur in Deutschland - und lassen sie auch persönlich werden.
    Alle Folgen von »Wir erinnern…«: https://www.boell.de/de/podcasts/wir-erinnern: https://www.boell.de/de/podcasts/wir-erinnern
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    Fragen oder Feedback zur Sendung gern an zeitgeschichte[at]boell.de.
    Kapitelmarker:
    (1:16) Persönlicher Zugang und Mitbringsel
    (8:08) Stiftung Aufarbeitung und Museum Utopie und Alltag
    (20:33) Gespaltene Erinnerung an SED-Diktatur / DDR-Alltag
    (30:44) Die SED-Diktatur im kollektiven Gedächtnis
    (39:08) Neue Themen und Dialogansätze
    (47:19) Visionen
    Links:
    Bundesstiftung Aufarbeitung: https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/start
    Museum Utopie und Alltag (Eisenhüttenstadt): https://www.utopieundalltag.de
    Referat Zeitgeschichte der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/referat/zeitgeschichte
    Schwerpunkt »Erinnern heute: Erinnerung im Wandel« der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/erinnerung-im-wandel
    Bildcredits: CC-BY-SA Isabel Peterhans
    51 min
  • »Hoffnung ist Handeln« - die Rolle der israelischen Zivilgesellschaft ein Jahr nach dem 7.10.2023
    Der 7. Oktober 2023 war und ist ein traumatisches Erlebnis für die gesamte israelische Gesellschaft. Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche Gruppen in Israel und wie hat sich ihre Arbeit im vergangenen Jahr verändert? Und wie wirken sie auf eine Gesellschaft ein, die von Trauma, Angst, Verwirrung und Polarisierung geprägt ist? Darüber haben israelische Aktivist*innen in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin diskutiert. Wir hören von Mut, Beharrlichkeit und davon, wie ein Mann, der beim Angriff der Hamas seine Mutter verlor, sein Leben verändert hat und zum Friedensaktivisten wurde.
    Ein Podcast mit:
    - Yonatan Zeigen, Friedensaktivist
    - Lina Qasem-Hassan, Ärztin - Vorstandsvorsitzende Pysicians for Human Rights Israel
    - Shira Livne, Menschenrechtsaktivistin - Association for Civil Rights in Israel (ACRI)
    Links:
    Ärzte für Menschenrechte: https://www.phr.org.il/en/
    Engagement für Bürgerrechte in Israel: https://www.english.acri.org.il
    Yonatan Zeigen. »Mein Schmerz wird durch den Krieg nicht gelindert«: https://www.amnesty.de/informieren/amnesty-journal/israel-krieg-aktivistin-vivian-silver-interview-sohn-yonatan-zeigen-mein-schmerz-wird-nicht-durch-krieg-gelindert
    Bild:
    Urheber/in: IMAGO / ZUMA Press Wire. All rights reserved.
    Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
    23 min
  • Fair Fashion-Expertin Nina Lorenzen: Mode ist politisch!
    Die Modebranche erzeugt fast ein Zehntel aller CO2-Emissionen weltweit – ein Problem, das Nina Lorenzen, Autorin und Co-Founderin der Plattform Fashion Changers, nicht ignorieren konnte. In dieser Folge des „Pod der guten Hoffnung“ spricht sie über ihren Weg zur Speakerin zu den Themen Mode und Nachhaltigkeit und die emotionalen Höhen und Tiefen ihres Engagements.
    Ninas Interesse für Mode entzündete sich zunächst an der Frage, wie Mode und Emanzipationsbewegungen zusammenhängen, etwa im Kampf für das Frauenwahlrecht. Als Sie sich bei einem Projekt über baltische Mode in Estland mit den Massen von Textilmüll konfrontiert sah, aus dem durch Upcycling, wieder Mode werden kann, wurden ihr die massiven Umweltauswirkungen der Modebranche eindrücklich bewusst. Das war 2013. Seitdem kämpft Nina für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit in der Modebranche.
    Im Gespräch mit Anna Brehm erzählt Nina offen, wie sie es schafft, trotz Frust und Rückschlägen weiterzumachen. Und Sie spricht darüber, warum Empörung auch ein Antrieb sein kann. Wir erfahren, warum das Etikett klimaneutral oft in die Irre führt, Schuhe aus recycelten PET-Flaschen gar nicht so nachhaltig sind, wie wir denken und warum der Wandel zum Besseren aber schon längst begonnen hat.
    Moderation: Anna Brehm (Referentin für Ökologie & Nachhaltigkeit, Heinrich-Böll-Stiftung)
    Nina Lorenzen ist Literaturwissenschaftlerin, Branchenexpertin, Autorin und Speakerin zu den Themen Mode und Nachhaltigkeit. 2018 gründete sie mit Jana Braumüller und Vreni Jäckle die Aufklärungs- und Vernetzungsplattform Fashion Changers. Gemeinsam mit ihren Co-Gründer*innen schrieb sie das Buch Fashion Changers – Wie wir mit fairer Mode die Welt verändern können, das 2020 im Ullstein-Verlag erschienen ist.
    Links:
    Infos zu den Fashion Changers findet Ihr hier. https://fashionchangers.de
    Alle Folgen von Pod der guten Hoffnung: https://www.boell.de/de/podcasts/pod-der-guten-hoffnung
    Treibhauspost: Konstruktiver Klima-Journalismus per Newsletter (alle zwei Wochen, kostenlos): https://www.treibhauspost.de
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    Foto: Copyright Livia Kappler, Bearbeitung: Heinrich-Böll-Stiftung
    41 min
  • Wir erinnern… an Orte der NS-Verbrechen. Mit Andrea Genest und Susann Lewerenz.
    Wie unterscheidet sich die Geschichte der KZ-Gedenkstätten in Ost- und Westdeutschland? Und wie sieht es mit ihrer Arbeit in der Gegenwart aus?
    Seit Jahren wird die NS-Gedenkstättenlandschaft immer breiter und vielfältiger in ihren Schwerpunkten. Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück in Brandenburg und die KZ-Gedenkstätte Neuengamme in der Nähe von Hamburg sind sehr gute Beispiele für diese Entwicklung.
    In dieser Folge beleuchten wir die unterschiedlichen Gründungsgeschichten dieser beiden Gedenkstätten: Ravensbrück entstand durch die Entscheidung des Zentralkomitees der SED, während Neuengamme durch den Druck von ehemaligen Häftlingen und der Zivilgesellschaft gegründet wurde.
    Darüber hinaus sprechen wir über die thematischen Schwerpunkte ihrer Arbeit: die Erinnerung an Frauen als spezifische Opfergruppe der NS-Verfolgungspolitik, die Verflechtungen zwischen NS- und Kolonialgeschichte sowie die Frage, wie die Erinnerung an Täterschaft gestaltet wird.
    Unsere Gäst*innen:
    - Andrea Genest, Historikerin und seit 2020 Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Frühere Stationen waren die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau, die Gedenkstätte Deutscher Widerstand und das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide.
    - Susann Lewerenz, Historikerin und seit 2023 Leiterin des Bildungs- und Studienzentrums der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit und Forschung liegt auf der NS-Geschichte in ihren Bezügen zur Geschichte des deutschen Kolonialismus und Rassismus.
    Die Hosts:
    - Clara Frysztacka, Historikerin und Referentin für Zeitgeschichte der Heinrich-Böll-Stiftung
    - Łukasz Tomaszewski, Journalist und Podcaster
    Die Reihe »Wir erinnern…«:
    Was beschäftigt die plurale Gesellschaft Deutschlands? Mit 20 Gäst*innen wollen wir in den Dialog treten, ihre Narrative, Formate und Praktiken der Erinnerung besprechen und in Beziehung setzen. Dafür besuchen uns in jeder Episode 2 Expert*innen zur Erinnerung an bspw. die SED-Diktatur, den Kolonialismus oder rechten Terror. Mit ihnen diskutieren wir die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Erinnerungskultur in Deutschland - und lassen sie auch persönlich werden.
    Alle Folgen von »Wir erinnern…«: https://www.boell.de/de/podcasts/wir-erinnern
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    Fragen oder Feedback zur Sendung gern an zeitgeschichte[at]boell.de.
    Kapitelmarker:
    (2:24) Persönlicher Zugang und Mitbringsel
    (16:02) Entstehungsgeschichte der zwei Gedenkstätten
    (23:58) Aktuelle Herausforderungen der Gedenkstättenarbeit
    (35:07) Schwerpunkte und Alleinstellungsmerkmale
    (49:00) Visionen
    Links:
    Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück: https://www.ravensbrueck-sbg.de/
    KZ-Gedenkstätte Neuengamme: https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de/service/kontakt/bildung-studienzentrum/
    Referat Zeitgeschichte der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/referat/zeitgeschichte
    Schwerpunkt »Erinnern heute: Erinnerung im Wandel« der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/erinnerung-im-wandel
    Bildcredits: CC-BY-SA Isabel Peterhans
    55 min
  • Aserbaidschan: Zwischen der Klimakonferenz in Baku (COP29), Geopolitik und Unterdrückung
    Aserbaidschan ist eines der repressivsten Regime der Welt. Kritiker*innen werden zu Hunderten durch Verfolgung und Inhaftierung eingeschüchtert und mundtot gemacht. Vor Beginn der Weltklimakonferenz am 11. November 2024 hat Machthaber Ilham Alijew noch einmal besonders viele Aktivist*innen verhaften lassen. Derweil baut Aserbaidschan seinen Einfluss in Europa durch Gaslieferungen aus. Denn seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine ist das Land ein wichtiger Energiepartner geworden. Was fordern Exil-Aserbaidschaner*innen und Aktivist*innen angesichts dieses Spannungsverhältnisses von Europa und Deutschland? In diesem Podcast kommen sie zu Wort.
    Ein Podcast mit:
    - Zhala Bayramova, Menschenrechtsanwältin aus Aserbaidschan
    - Emin Aslanov, Menschenrechtsanwalt aus Aserbaidschan
    Links:
    Mitschnitt der Veranstaltung „Zwischen COP29, Geopolitik und Unterdrückung – Welche Rolle spielen Werte in unserer Aserbaidschan-Politik“?: https://www.youtube.com/watch?v=HrGCQ-XPnLU)
    Report von Human Rights Watch zur Lage von Kritiker*innen in Aserbaidschan: https://www.hrw.org/report/2024/10/08/we-try-stay-invisible/azerbaijans-escalating-crackdown-critics-and-civil-society
    Artikel über Menschenrechtsverletzungen im Kampf der Dorfbewohner gegen Umweltverschmutzung durch Goldmine: https://eurasianet.org/azerbaijan-temporarily-closes-gold-mine-run-by-uk-registered-company
    Bildcredits:
    Urheber/in: Farida Gurbanova: https://unsplash.com/de/fotos/silhouette-des-gebaudes-bei-sonnenuntergang-o2-B7kwtxkQ Public Domain.
    21 min
  • Trumps Durchmarsch: Auswirkungen auf Europa und die Welt
    Donald Trump ist zum zweiten Mal zum US-amerikanischen Präsidenten gewählt worden. Ob bei der Wirtschaft, Klimafrage oder Außenpolitik, als größte und reichste Volkswirtschaft hat die US-Politik großen globalen Einfluss. Trump hat bereits angekündigt, dass unter seiner Führung die USA aus dem Pariser Klimaabkommen und der UN Klimakonvention austreten wird.
    Mit dem bekannten Wirtschaftshistoriker Adam Tooze diskutieren wir in dieser Folge, was unter Trump 2.0 zu erwarten ist und welche Konsequenzen sich daraus für Deutschland und Europa ergeben. Wie kann der Kampf gegen die Klimakrise fortgeführt werden und welche Rolle spielt China als größter Emittent dabei?
    Mit dabei ist in dieser Folge Cameron Abadi, stellvertretender Chefredakteur des Magazins Foreign Policy und Host des FP-Podcasts „Ones and Tooze". Adam Tooze ist Wirtschaftshistoriker und Publizist. 2019 zeichnete ihn das Foreign Policy Magazine als einen der 10 bedeutendsten Wirtschaftsdenker des Jahrzehnts aus. Er ist Mitherausgeber des Wirtschaftsmagazins "Surplus". Sein Newsletter "Chartbook" informiert über wirtschaftliche und politische Entwicklungen weltweit.
    Hosts: Jörg Haas und Sarah Ribbert, Referat Globalisierung und Transformation, Heinrich-Böll-Stiftung
    Wenn euch dieser Podcast gefällt, helft uns, unsere Reichweite zu erhöhen. Empfehlt uns gerne weiter oder unterstützt uns mit einer Bewertung oder einem Abo auf der Podcast-Plattform eurer Wahl. Ihr habt Themenvorschläge oder Feedback zu unserem Podcast? Schickt uns gerne eine Mail an [email protected]
    Weiterführende Links:
    - US Elections and European Cohesion: Scenarios for Green Transitions and Transatlantic Climate Action: https://www.boell.de/de/2024/10/30/us-elections-and-european-cohesion-scenarios-green-transitions-and-transatlantic-climate
    - US Elections and European Cohesion:Scenario implication for Ukraine and Transatlantic security: https://www.boell.de/de/2024/10/30/us-elections-and-european-cohesion-scenario-implications-ukraine-and-transatlantic
    - Ones and Tooze Podcast with Adam Tooze and Cameron Abadi: https://foreignpolicy.com/podcasts/ones-and-tooze/
    - MME Podcast: Chinas Klimapolitik: eine folgenreiche Entscheidung: https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/chinas-klimapolitik-eine-folgenreiche-entscheidung
    - MME Podcast: Chinas Dominanz in grüner Technologie: Segen oder Fluch?: https://www.boell.de/de/media/podcast-episode-podigee/chinas-dominanz-gruener-technologie-segen-oder-fluch
    - Alle Folgen & Shownotes von Märkte, Mächte, Emissionen: https://www.boell.de/de/podcasts/maerkte-maechte-emissionen-adam-tooze
    - Alle Podcasts der Heinrich-Böll-Stiftung findet ihr hier: https://www.boell.de/de/podcasts
    Graphik: Credits: 24K-Production/Adobe Stock, alle Rechte vorbehalten; World Economic Forum/flickr, CC BY-NC-SA 2.0; Montage: hbs.
    46 min
  • Wasyl Stus – ein Vermächtnis des Ungehorsams und der europäischen Solidarität
    In den Sechziger- bis Achtzigerjahren setzte Wasyl Stus seine Poesie ein: Im Kampf für Menschenrechte, die Freiheit und um die ukrainische Sprache und Identität zu bewahren.
    Das Pilecki-Institut in Berlin, das Stus-Zentrums Kyjiw und die Heinrich-Böll-Stiftung widmen dem ukrainischen Poeten die erste internationale Ausstellung. Zur Eröffnung Mitte Oktober fand in Berlin eine Podiumsdiskussion zwischen Wasyl Stus‘ Sohn Dmytro-Stus und René Böll statt. Dessen Vater, der Literatur-Nobelpreisträger Heinrich Böll hatte sich für die Freilassung von Wasyl Stus eingesetzt. Leider vergeblich. Stus starb 1985 im sowjetischen Gulag. Fast 40 Jahre nach dem Tod beider Schriftsteller, sprechen ihre Söhne über den Einfluss von Stus Dichtung auf den ukrainischen Widerstand und die Wirkmacht seines Kampfes für die Freiheit.
    Ein Podcast mit:
    - Jan Tombiński (Botschafter der Republik Polen)
    - Oleksii Makeiev (Botschafter der Ukraine).
    - Dmytro Stus (Sohn und Co-Leiter des Stus-Zentrums in Kyjiw)
    - René Böll (Bildender Künstler, Sohn von Heinrich Böll)
    - Margarita Yegorchenko (Researcherin der Stus-Ausstellung in Berlin und Co-Leiterin des Stus-Zentrums in Kyjiw)
    - Yuriy Gurzhy (Der ukrainische Musiker, DJ und Schriftsteller lebt und arbeitet in Berlin)
    Links:
    Referat Ost- und Südosteuropa der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/referat/ost-suedosteuropa
    Stus-Ausstellung im Pilecki-Institut Berlin: https://berlin.instytutpileckiego.pl/de
    FAZ über Stus-Ausstellung in Berlin: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/berliner-ausstellung-zum-ukrainischen-dichter-und-dissidenten-wassyl-stus-110091405.html
    Die Vernissage auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=vZFwxAYPTqk
    Stus-Biographie bei Dissidenten.eu: https://www.dissidenten.eu/laender/ukraine/biografien/wassyl-stus
    Hintergrundartikel zu Wasyl Stus in der Frankfurter Rundschau: https://www.fr.de/kultur/literatur/wassyl-stus-im-packeis-der-willkuer-92879469.html
    Bildcredits: Pilecki Institur Berlin. All rights reserved.
    26 min
  • Wir erinnern… an die NS-Verbrechen. Mit Anita Awosusi und Mirjam Wenzel
    Shoah und Porajmos sind im deutschen kollektiven Gedächtnis fest verankert. Doch das war nicht immer so, und die Gegenwart wirft neue Fragen auf. Wie hat sich die Erinnerung an den Völkermord an den Juden*Jüdinnen, Sinti*zze und Rom*nja in Deutschland entwickelt und wo steht sie heute?
    In der ersten Folge der Podcastreihe »Wir erinnern« sprechen wir über das seit den 1980er Jahren wachsende historische Bewusstsein für die nationalsozialistische Vernichtungspolitik gegen die jüdische und Sinti und Roma-Bevölkerung Europas und beleuchten die zentrale Rolle der Jüdischen Museen in Frankfurt/Main und Berlin sowie des Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg.
    Die verschiedene öffentliche Wahrnehmung der beiden Völkermorde ist ebenso ein Thema wie die vielen gemeinsamen Herausforderungen der Gegenwart: vom Sterben der Zeitzeug*innen über die Digitalisierung der Aussagen bis hin zum schwindenden oder falschen Wissen über die Shoah, Rechtsruck und Antiziganismus. Außerdem erfahren wir von innovativen Erinnerungsformaten und Ansätzen einer inklusiven Erinnerungskultur.
    Unsere Gäst*innen:
    - Anita Awosusi, Schriftstellerin, Musikerin und Tochter von Überlebenden des Porajmos. Bis zu ihrem Ruhestand war sie Leiterin des Referats Dialog und Vorstandsmitglied des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg
    - Mirjam Wenzel, Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf Holocaustforschung und Kritische Theorie. Nach vielen Jahren als Leiterin der Medienabteilung am Jüdischen Museum Berlin ist sie seit 2016 die Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt.
    Die Hosts:
    - Clara Frysztacka, Historikerin und Referentin für Zeitgeschichte der Heinrich-Böll-Stiftung
    - Łukasz Tomaszewski, Journalist und Podcaster
    Die Reihe »Wir erinnern…«:
    Was beschäftigt die plurale Gesellschaft Deutschlands? Mit 20 Gäst*innen wollen wir in den Dialog treten, ihre Narrative, Formate und Praktiken der Erinnerung besprechen und in Beziehung setzen. Dafür besuchen uns in jeder Episode 2 Expert*innen zur Erinnerung an bspw. die SED-Diktatur, den Kolonialismus oder rechten Terror. Mit ihnen diskutieren wir die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Erinnerungskultur in Deutschland - und lassen sie auch persönlich werden.
    Alle Folgen von »Wir erinnern…« : https://www.boell.de/de/podcasts/wir-erinnern
    Wenn euch dieser Podcast gefällt, helft uns, unsere Reichweite zu erhöhen. Empfehlt uns gerne weiter oder unterstützt uns mit einer Bewertung oder einem Abo auf der Podcast-Plattform eurer Wahl.
    Fragen oder Feedback zur Sendung gern an podcast[at]boell.de.
    Kapitelmarker: (04:25) Persönlicher Zugang und Mitbringsel (12:37) Das jüdische Museum Frankfurt und Berlin (21:08) Akteure der Erinnerung am Porajmos (30:51) Herausforderungen der Gegenwart (50:11) Dialogansätze und Visionen
    Links:
    Jüdisches Museum Frankfurt: https://www.juedischesmuseum.de/
    Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg: https://dokuzentrum.sintiundroma.de/
    Referat Zeitgeschichte der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/referat/zeitgeschichte
    Schwerpunkt »Erinnern heute: Erinnerung im Wandel« der Heinrich-Böll-Stiftung: https://www.boell.de/de/erinnerung-im-wandel
    Transparenzhinweis: Mithilfe von KI wurde Hintergrundrauschen entfernt und die Sprachqualität verbessert. Es wurden dabei keinerlei inhaltliche Änderungen an Aussagen vorgenommen.
    Bildcredits: CC-BY-SA Isabel Peterhans
    1 hr 1 min

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