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Der FC Bayern München steht kurz vor einer gemeinsamen Meisterfeier – sowohl die Männer als auch die Frauen haben in der Fußball-Bundesliga jeweils eine Hand an der Schale. In der 2. Liga könnte der Hamburger SV ebenfalls doppelten Grund zur Freude haben, sollte beiden Mannschaften der Aufstieg gelingen.
Aus Sicht von Almuth lässt sich daraus ein klarer Trend ableiten. „Da kommen diese ganzen Mannschaften, die eine Tradition im Männerbereich haben und da eine gute Infrastruktur bilden, nach“, sagt sie. Roman fragt sich, was für den Frauenfußball in Deutschland der richtige Weg sein könnte. Außerdem: 10.000 Fans wollen das Revierderby in der Westfalenliga der Frauen zwischen dem BVB und Schalke 04 sehen.
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In Bielefeld herrscht gerade große Euphorie. Unverhofft kegelten die Arminen von der Alm den Doublesieger Bayer Leverkusen aus dem DFB-Pokal und stehen nun im Finale von Berlin, wo es gegen den VfB Stuttgart geht. Außerdem reitet die Elf von Trainer Mitch Kniat in der Liga eine Erfolgswelle, die im (womöglich gar direkten) Aufstieg münden könnte. Doch der Vorfall rund um eine vorgetäuschte Verletzungsunterbrechung löste gerade heftige Kritik aus. Der DFB ermittelt gegen Kniat, der zugegeben hat, jene Grauzone bewusst genutzt zu haben. Was folgt daraus für ihn, welche Strafen könnten ihn vom DFB ereilen?
Almuth erwartet einen Präzedenzfall und kennt ähnliche Vorfälle, die auch schon in anderen Ligen zu beobachten gewesen waren. Die 66-malige DFB-Keeperin, die jüngst ihre aktive Karriere beendet hat, kritisiert derartige Aktionen, „weil es Ausmaße annimmt, die dann ja nicht mehr zu kontrollieren sind“. Roman sorgt sich grundsätzlich um das Fair Play im Profifußball.
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Das Topspiel der Fußball-Bundesliga ist in dieser Saison kein direktes Duell um die Meisterschaft. Wenn am Samstag (18.30 Uhr/Sky) der FC Bayern München auf Borussia Dortmund trifft, stehen sich aber zumindest die beiden verbliebenen deutschen Champions-League-Teilnehmer dieser Saison gegenüber. Beide gehen mit Niederlagen in die Partie: Bayern verlor trotz Müller-Tor mit 1:2 gegen Inter, der BVB kam beim FC Barcelona gar mit 0:4 unter die Räder. Was bedeuten die Ergebnisse und die unterschiedlichen Verfassungen für den deutschen Clásico, der dieses Mal eigentlich keiner ist? Darüber sprechen Almuth und Roman. „Irgendwie sind die Dortmunder für mich so unberechenbar, eine richtige Wundertüte“, sagt die Olympiasiegerin von 2016, „manchmal zaubern sie was raus“. Außerdem blickt Almuth auf ihren emotionalen Abschied in Wolfsburg.
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Almuth hat ihre aktive Karriere als Fußballerin beendet. Deshalb geht es in dieser Folge nicht um ein von ihr ausgewähltes Thema – sondern: um sie. Zu Wort kommen zunächst die Wegbegleiterinnen Alexandra Popp und Nia Künzer. Roman will dann wissen, welche Titel und Erfolge für sie am prägendsten waren, aber auch welche Niederlagen am meisten weh getan haben. Außerdem sprechen die beiden über die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland, an der Almuth während ihrer über 15 Jahre langen Laufbahn als Nationaltorhüterin und mit dem VfL Wolfsburg entscheidend beteiligt gewesen ist. Ein Thema liegt ihr dabei noch immer besonders am Herzen …
Weitere Hintergründe:
https://www.rnd.de/sport/almuth-schult-beendet-karriere-olympiasiegerin-hoert-auf-ACV3NONIOZA2FOOIYTQXYXY634.html
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Ein solches Spiel hat Almuth Schult auch bislang nicht erlebt. Die dominante erste Halbzeit, dann der Schlendrian im zweiten Durchgang der DFB-Elf beim 3:3 gegen Italien – das beschäftigt die ehemalige deutsche Fußball-Nationaltorhüterin immer noch. „Ich fand erschreckend, wie wenig Ausstrahlung die einzelnen Personen auf dem Platz haben. Das hat mir wenig gefallen in der zweiten Halbzeit“, sagt die 34-Jährige.
Almuth sah einen kleinen Rückfall in alte Zeiten. Oder anders: Man könnte, angelehnt an den RTL-Klassiker, die DFB-Soap „Gute Halbzeiten, schlechte Halbzeiten“ („GHZSHZ“) drehen nach den beiden Nations-League-Viertelfinals. Roman erkennt eine gewisse Parallele zum WM-Auftaktspiel 2022 gegen Japan – bei Auswechslungen von Spielern in der Mittelfeldzentrale und symbolischen Momenten von Antonio Rüdiger. Vorfreude auf das Final Four im Juni haben beide natürlich trotzdem.
Weitere Hintergründe zur DFB-Elf hier:
https://www.rnd.de/sport/dfb-elf-unter-der-elite-europas-mini-heim-em-mit-titeltraum-DUY56PH4MFCPLHVPHJQCUU6R3M.html
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Die Entscheidung von Julian Nagelsmann hatte für Verwunderung gesorgt. Nicht etwa, weil Oliver Baumann statt Alexander Nübel die Nummer eins der deutschen Fußball-Nationalelf für die Spiele gegen Italien ist. Sondern, dass Stefan Ortega als dritter Torwart im Aufgebot für die Duelle im Nations-League-Viertelfinale steht - und nicht der seit Monaten überragende Robin Zentner (30) von Mainz 05. Almuth wundert sich darüber. „Wenn man schon viele Spiele für Mainz gerettet hat in dieser Saison, in einer sehr hohen Konstanz“, dann wäre eine Nominierung verdient gewesen, sagt sie. Außerdem sprechen Almuth und Roman über zwei weitere starke und - anders als Zentner - auch für die DFB-Elf berufene Mainzer Profis.
Weitere Hintergründe zu den Torhütern der DFB-Elf findet ihr hier:
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In der Champions League sind weiter zwei deutsche Teams vertreten: Borussia Dortmund und der FC Bayern haben sich durchgesetzt. Erneut stand in den Rückspielen des Achtelfinals, ganz zur Freude von Almuth, wieder oft das Torwartspiel im Mittelpunkt. Was einen guten Keeper in entscheidenden Momenten ausmacht, erklärt die Olympiasiegerin von 2016 in dieser Folge. Außerdem geht es um das Comeback von Marc-André ter Stegen, der im April nach seinem Patellasehnenriss wieder Spiele bestreiten könnte. Roman und Almuth sind der Meinung, dass der Nationaltorwart zur WM 2026 wieder im Vollbesitz seiner Kräfte sein wird. Eine Erklärung dafür, dass in der Bundesliga zuletzt fast nur Auswärtsteams gewannen, finden hingegen beide nicht.
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Es war ein Abend wie gemalt für den FC Bayern München. Der deutsche Rekordmeister, der nach sechs Duellen erstmals das von Xabi Alonso trainierte Bayer Leverkusen besiegte, suchte sich für seine Machtspiele genau den richtigen Zeitpunkt aus: das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League. Das 3:0 am Mittwoch in der Allianz Arena war ein Statement der Elf von Trainer Vincent Kompany. Almuth lobt die Bayern für ihre Leistung: „Die hatten Zug, die hatten einen Plan, haben Einsatz auf dem Platz gezeigt.“ Die Werkself hingegen habe „gefühlt ohne Spannung, ohne Fokus, ohne Konsequenz, ohne Galligkeit“ gespielt, was den amtierenden Doublesieger sonst auszeichne. Im Fokus: Torhüter Matej Kovar, der schwerwiegend patzte, und auf der anderen Seite Manuel Neuer, der sich beim Jubeln danach verletzte und Jonas Urbig zum Debüt verhalf. Kovar, Neuer, Urbig – die Münchner Machtspiele wurden somit auch ein wenig zum Abend der Keeper. Einig sind sich Almuth und Roman zudem bei der Leistung der Schaltzentrale im Spiel der Bayern.
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Es war ein Vorfall, der im Sommer 2023 für große Aufregung sorgte: Luis Rubiales, damals Präsident des spanischen Fußballverbands, küsste Nationalspielerin Jennifer Hermoso nach dem Sieg im WM-Finale bei der Siegerehrung vor laufenden Kameras auf den Mund. Rubiales tat das „als Kuss unter feiernden Freunden“ ab – Hermoso sprach immer wieder davon, es sei gegen ihren Willen geschehen. Jüngst ist der einige Monate nach dem Kuss-Skandal zurückgetretene Rubiales vom Nationalen Gerichtshof in Spanien zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro verurteilt worden. Außerdem darf er sich Hermoso nur auf 200 Meter nähern und sie ein Jahr lang nicht kontaktieren. Von den Vorwürfen der Nötigung aber wurde der ehemalige hochrangige Funktionär freigesprochen. Beide Parteien wollen nun Berufung einlegen. Über den Vorfall und das Urteil des Gerichts sprechen Almuth und Roman in der neuen Folge ausführlich. Almuth begrüßt grundsätzlich, dass Rubiales verurteilt wurde, sieht das Strafmaß aber als „ein wenig lächerlich“ an. Sie erklärt, warum – und gibt einige Hintergründe. Roman meint, dass die Causa rund um Spaniens Ex-Verbandsboss im Gesamtkontext ein großes Problem offenbart.
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Torwart Manuel Neuer sammelt Ball, Handtuch und Co. hinter seinem Tor ein, als Spitzenreiter Bayern München im Topspiel der Bundesliga gerade erfolgreich das 0:0 beim direkten Verfolger und amtierenden Meister Bayer Leverkusen ermauert hat. Aus dem Fanblock der Werkself sind lautstark wüste Beleidigungen über das Megafon zu hören. Der 2014er-Weltmeister aber lächelt nur kurz, dreht sich um – und geht, ohne auf die Worte der Leverkusener Anhänger zu reagieren. Ein Video dieser Szene ist in den sozialen Medien viral gegangen.
Almuth ist etwas überrascht, sagt zu den Beleidigungen und der Situation aber auch: „Es ist in einem großen Stadion einfacher, sein Gehirn mit der Eintrittskarte abzugeben und sich danebenzubenehmen, weil die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass die umliegenden einen schräg angucken, mit dem Finger auf einen zeigen und einen vielleicht noch verraten.“ Gerade im Tor ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass solche verbalen Angriffe wahrgenommen werden. „Ich hab‘s eigentlich auch immer weggelächelt und ignoriert oder so getan, als ob man nichts gehört hat“, gibt die Welttorhüterin von 2014 zu. Roman meint: „Du gibst quasi mit deiner Eintrittskarte ins Stadion manchmal ein bisschen die Gepflogenheiten ab. Ich habe nur das Gefühl, dass so eine Art Verrohung in diesen Stadien nichts Neues ist."
Weiterhin geht es um die Frage, ob eine Torhüterin oder ein Torhüter eine geeignete Kapitänin oder geeigneter Kapitän sein kann.
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