Die Sportzone Andermatt ist das letzten Puzzlestück im Masterplan. Es ist ein Platz mit viel Raum für Begegnungen und Sport - und sie soll Andermatt Dorf und Andermatt Reuss räumlich und sozial verbinden.
Das Sportzentrum war bereits im Masterplan von 2008 vorgesehen. Aus der ursprünglichen Idee eines Hallenbads mit Fitness- und Spa-Bereich ist ein vielseitiger Ort für Sport, Freizeit, Familien und Schlechtwetterangebote entstanden. Projektleiter David Jiranek erklärt, weshalb die Sportzone als letztes fehlendes Puzzlestück in der Masterplanentwicklung gilt und welche Herausforderungen mit den unterschiedlichen Bedürfnissen verbunden sind. Geplant sind unter anderem eine Kletterhalle, Fitness- und Bewegungsräume, ein Freizeitzentrum mit Restaurant, Kids Club und Bowling, eine Wasserwelt mit Familienbad, Aussenbad und 25-Meter-Pool, Spa, Padelplätze, ein Multisportfeld sowie ein Aussen-Eisfeld und ein Eventplatz.
Auch die Bevölkerung wurde in die Weiterentwicklung einbezogen. Die Gemeinde Andermatt führte eine Online-Umfrage und einen öffentlichen Workshop durch. Gemeindepräsident Peter Baumann spricht darüber, weshalb die Sportzone auch für das Zusammenwachsen von Andermatt eine zentrale Rolle spielt.
Für Samih Sawiris ist das Projekt ein wesentliches Versprechen, das nun eingelöst wird. Er erklärt, weshalb es richtig war, keine Minimallösung umzusetzen, sondern das Sportzentrum grösser, vielseitiger und langfristiger zu denken.
Wenn alles planmässig verläuft, soll die Baueingabe in den nächsten Wochen erfolgen. Die Bauarbeiten sind für das kommende Jahr vorgesehen, die Eröffnung aus heutiger Sicht für 2032/33.