
Sign up to save your podcasts
Or


Thema dieser Sendung sind die Proteste in Chile. Die aktuellen Studierendenproteste, sowie die Proteste gegen die 5 geplanten Wasserkraftwerke in der Region Ayen.
In der ersten Schwerpunktsendung zur Tagung “Fleisch essen. Das gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnis und die Bedeutung von Fleisch”, die am 1. Juli 2011 an der Universität Hamburg stattgefunden hat, zwei Interviews: Marcel S. erzählt über die neu gegründete Group for Society and Animal Studies, die Veranstalterin der Tagung, und die dort vorgestellten Forschungsarbeiten rund um das Thema “Fleisch”, v.a. in Bezug auf die verschiedenen Institutionen und Funktionen der Unsichtbarmachung von Gewalt gegen Tiere; Julia G. stellt ihre Arbeit zur Konstruktion hegemonialer Männlichkeit durch Fleischkonsum anhand einer einschlägigen Zeitschrift vor.
Aufnahme einer am 10. Juni 2011 in der Anarchistischen Bibliothek (Wien) stattgefundenen Veranstaltung.
Die spanische Revolution aus einer kritischen Perspektive:
“In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod” oder: Warum Kommune?
Sommerzeit ist linke Camp-Zeit und aus diesem Anlass beschäftigen wir uns mit dem Text der Gruppe DEFMA zum Thema “Utopie und Verantwortung oder Jedes Jahr dieselbe Scheiße: Die Herausforderung linker Camps im Umgang mit Sexismus und Grenzüberschreitungen”. Das feministische Konzept der Definitionsmacht wird vorgestellt, Parteilichkeit und die Idee von Zustimmung erklärt sowie antisexistische Basics für alle linken Camps eingefordert.
Weitere Infos
Der Schwerpunkt der Sendung besteht aus einem Studiogespräch mit 3 Leuten, die sich selbst auch im AZ Ottakring engagiert haben.
Außerdem gibt’s noch Infos zum Naziüberfall vom 16.7. in Wels und Terminankündigungen.
Infos im Web
Im ersten Teil der Sendung gibt’s ein Interview zur Lage in Griechenland (in englischer Sprache) zu hören.
Was ist die Kritik von postkolonialen Feminist_innen und Black Feminists an die (westlichen) feministischen Bewegung? Welche Relevanz haben diese Kritiken für die feministische Politik heute? In dieser Sendung wurden die Verflechtungen zwischen Rassismen, Sexismen und anderen Unterdrückungsformen sowie die problematische Tendenzen der ausschließlich antisexistischen und ausschließlich antirassistischen Kämpfen thematisiert. Diese Beitrag sollte zu der stärkeren Reflexion der feministischen sowie linkradikalen oder anarchistischen Politiken dienen.
Literatur:
Egalitäre Kommunen sind freiwillige Gemeinschaften von Menschen, die nach den Wertvorstellungen des Egalitarismus leben – also Gleichheit. Die egalitären Kommunen wollen die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern. Dazu tragen sie im gewissen Maße bereits durch ihre alternative Lebensweise bei.
Eine Lesung von Erich Hackl, gehalten in der Anarchistischen Bibliothek im Rahmen der Langen Nacht der Anarchie am 7.5.2011
Erich Hackl wurde 1954 in Steyr (Oberösterreich) geboren, studierte Germanistik und Hispanistik in Salzburg und Málaga. Ab 1977 Lektor und Lehrer in Madrid und Wien, seit 1983 freier Schriftsteller und Übersetzer sowie Herausgeber von Werken unbekannter oder an den Rand gedrängter Autoren. In seinem literarischen wie publizistischen Schaffen geht es Hackl darum, Fäden zu knüpfen zwischen denen, die sich mit heutigem Unrecht nicht abfinden, und jenen, die sich schon früher empört haben und damit nicht allein bleiben wollten.
Erich Hackl liest:
“Der Anarchist von Leonding” (aus dem Buch: Anprobieren eines Vaters, detebe 2007),
Dazu anarchistischer Hip-Hop aus Madrid von Folie a Trois und Mentenguerra (feat. Noglobal).
From the publisher's feed