Anarchistisches Radio

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Anarchistisches Radio episodes

  • 14/08/2011 - "Fleisch essen" - Teil 1

    In der ersten Schwerpunktsendung zur Tagung “Fleisch essen. Das gesellschaftliche Mensch-Tier-Verhältnis und die Bedeutung von Fleisch”, die am 1. Juli 2011 an der Universität Hamburg stattgefunden hat, zwei Interviews: Marcel S. erzählt über die neu gegründete Group for Society and Animal Studies, die Veranstalterin der Tagung, und die dort vorgestellten Forschungsarbeiten rund um das Thema “Fleisch”, v.a. in Bezug auf die verschiedenen Institutionen und Funktionen der Unsichtbarmachung von Gewalt gegen Tiere; Julia G. stellt ihre Arbeit zur Konstruktion hegemonialer Männlichkeit durch Fleischkonsum anhand einer einschlägigen Zeitschrift vor.

    56 min
  • 07/08/2011 – Der Spanische Bürgerkrieg jenseits der Glorifizierung

    Aufnahme einer am 10. Juni 2011 in der Anarchistischen Bibliothek (Wien) stattgefundenen Veranstaltung.

    Die spanische Revolution aus einer kritischen Perspektive:

    Der spanische Bürgerkrieg verlief, so die meisten Geschichtsbücher, vom Sommer 1936 bis zu April 1939. Nach Francos Sieg ging der bewaffnete Kampf gegen den Staat noch weitere 30 Jahre fort. Die soziale Revolution die am selben Tag wie der Bürgerkrieg anfing, dauerte wesentlich weniger lang. Nicht mal ein Jahr später und die Utopie nach einer befreiten Gesellschaft war nirgendwo mehr zu erkennen. War die soziale Revolution so anarchistisch wie immer gesagt wird? Waren die KommunistInnen wirklich für die Niederlage der Revolution verantwortlich? Oder standen dahinter niemand anders als die eigenen spanischen Anarchisten und Anarchistinnen? Der Schatten dieser Fragen, reicht bis in die Gegenwart. Haben AnarchistInnen ihre Rolle in der Geschichte verstanden oder werden sie wie 1936 in Spanien, anstatt den Staat abschaffen, diesen doch Verwalten?

    57 min
  • 31/07/2011 - Warum Kommune?

    “In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod” oder: Warum Kommune?

    Eine Sendung über egalitäre Gemeinschaften mit Texten aus der Kommune Niederkaufungen und dem Kommuja-Netzwerk in Deutschland.

    57 min
  • 24/07/2011 – Linke Camps – Umgang mit Sexismus

    Sommerzeit ist linke Camp-Zeit und aus diesem Anlass beschäftigen wir uns mit dem Text der Gruppe DEFMA zum Thema “Utopie und Verantwortung oder Jedes Jahr dieselbe Scheiße: Die Herausforderung linker Camps im Umgang mit Sexismus und Grenzüberschreitungen”. Das feministische Konzept der Definitionsmacht wird vorgestellt, Parteilichkeit und die Idee von Zustimmung erklärt sowie antisexistische Basics für alle linken Camps eingefordert.

    In diesem Sinne: Go for it!

    Weitere Infos

    Text “Linke Camps im Umgang mit Sexismus und Grenzüberschreitungen” auf der Homepage der Unterstützer_innengruppe DEFMA nachlesen

    57 min
  • 17/07/2011 – Studiogespräch: Lobmeyrhof / AZ Ottakring

    Der Schwerpunkt der Sendung besteht aus einem Studiogespräch mit 3 Leuten, die sich selbst auch im AZ Ottakring engagiert haben.

    Die Räumung des Anfang Juli besetzten Lobmeyrhofes im 16. Wiener Gemeindebezirk, das Vorgehen von Wiener Wohnen, und die anschließende Besetzung des “Grünen Hauses” (Zentrale der Grünen Partei) hat Diskussionen über Hausbesetzungen (vor allem in Wien) ausgelöst. Wird verhandelt, und wenn ja, mit wem, welche Erwartungen richtet mensch* an politische Entscheidungsträger_innen usw.

    Außerdem gibt’s noch Infos zum Naziüberfall vom 16.7. in Wels und Terminankündigungen.

    Infos im Web

    AZ Ottakring Online: autonomizethecity.blogsport.eu
    Zum Naziüberfall: wp.welsgegenrechts.at

    57 min
  • 03/07/2011 – Postkolonialer Feminismus, oder: Was ist Mehrfachunterdrückung?

    Was ist die Kritik von postkolonialen Feminist_innen und Black Feminists an die (westlichen) feministischen Bewegung? Welche Relevanz haben diese Kritiken für die feministische Politik heute? In dieser Sendung wurden die Verflechtungen zwischen Rassismen, Sexismen und anderen Unterdrückungsformen sowie die problematische Tendenzen der ausschließlich antisexistischen und ausschließlich antirassistischen Kämpfen thematisiert. Diese Beitrag sollte zu der stärkeren Reflexion der feministischen sowie linkradikalen oder anarchistischen Politiken dienen.

    Literatur:

    • Carla: La opresión múltiple.
    • bell hooks (2000): Feminism is for Everybody. Passionate Politics, Cambridge.
    • Trinh T. Minh-ha (1999): Woman, native, other. Writing Postcoloniality and Feminism, Bloomington.
    • Chandra Talpade Mohanty (1988): Under Western Eyes. Feminist Scholarship and Colonial Discourses. In: Feminist Review No. 30, 61-88.
    • 53 min
    • 26/06/2011 – Egalitäre Kommunen

      Egalitäre Kommunen sind freiwillige Gemeinschaften von Menschen, die nach den Wertvorstellungen des Egalitarismus leben – also Gleichheit. Die egalitären Kommunen wollen die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern. Dazu tragen sie im gewissen Maße bereits durch ihre alternative Lebensweise bei.

      In der Sendung werden verschiedene – gescheiterte und “erfolgreiche” – Beispiele von egalitären Kommunen aus dem 20. Jahrhundert vorgestellt.

      58 min
    • 19/06/2011 - Eine Lesung von Erich Hackl

      Eine Lesung von Erich Hackl, gehalten in der Anarchistischen Bibliothek im Rahmen der Langen Nacht der Anarchie am 7.5.2011

      Erich Hackl wurde 1954 in Steyr (Oberösterreich) geboren, studierte Germanistik und Hispanistik in Salzburg und Málaga. Ab 1977 Lektor und Lehrer in Madrid und Wien, seit 1983 freier Schriftsteller und Übersetzer sowie Herausgeber von Werken unbekannter oder an den Rand gedrängter Autoren. In seinem literarischen wie publizistischen Schaffen geht es Hackl darum, Fäden zu knüpfen zwischen denen, die sich mit heutigem Unrecht nicht abfinden, und jenen, die sich schon früher empört haben und damit nicht allein bleiben wollten.

      Erich Hackl liest:

      “Sommer in Madrid” (aus dem Buch: In fester Umarmung, detebe 2003),
      in welchem er an den anarchosyndikalistischen Journalisten Eduardo de Guzmán erinnert und

      “Der Anarchist von Leonding” (aus dem Buch: Anprobieren eines Vaters, detebe 2007),

      über seinen inzwischen verstorbenen Freund Franz (Francesco) Comellas.

      Dazu anarchistischer Hip-Hop aus Madrid von Folie a Trois und Mentenguerra (feat. Noglobal).

      57 min

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