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Einde Sendung der ABC (Anarchist Black Cross) mit den folgenden Schwerpunkthemen: Repression in Italien, Gefangene in Frankreich, weitere Kurznachrichten.
Einen Bericht zur Nichträumung des Autonomen Zentrum in Köln! Eigentlich hätte das besetzte AZ in Köln Mitte der Woche geräumt werden sollen, dies konnte jedoch verhindert werden! Es konnten Nutzungsverträge bis Ende September erreicht werden!
Zusammenfassung der im November 2010 stattgefundenen Veranstaltung “Männer, Macker, Militanz oder: Ein rosa Sternchen macht noch keine Revolution!” der AG Mili tanzt! und AFA Wien.
Bruce “Utah” Duncan Phillips war Sänger, Erzähler, Poet und hat sich zeitlebens in Arbeitskämpfen engagiert. Er hat nicht nur in seinen Lieder die Kämpfe der Gewerkschaften und die Macht direkter Aktion thematisiert, sondern sich auch in seinem Selbstverständnis als Anarchist in seiner Musik, seinen Handlungen und seinen Worten für die Anliegen der Wobblies (IWW, Industrial Workers of the World) engagiert und eingesetzt.
In der Sendung werden sowohl in musikalischer als auch in aktivistischer Hinsicht verschiedene Aspekte im Tun von Phillips beleuchtet.
Links:
Utah Phillips and The Long Memory
Den zweiten Teil zum Thema Spaßparteien könnt ihr hier nachhören.
100 Jahre Frauen*kampftag und keine extra Sendung vom A-Radio? Peinlich ist das allemal, es gibt abseits der alltäglichen Verhältnisse genug, was zu dem Anlass 1, 2, viele Sendungen füllen kann, und immer wieder tut es das auch. Das Einzige, womit wir diesmal aufwarten können, sind Beteuerungen, dass wir uns – nonanet – nicht vom Feminismus verabschiedet haben.
Zum Thema der Sendung – Vorgeschichte und Inhalt:
In einer späteren Sendung – Termin ist noch nicht bekannt – wird’s nochmal aus kritischer Perspektiver um Gnarr gehen und um seine Rezeption in Wien, nämlich mit kommentierten Veranstaltungsmitschnitten und Interview.
Links:
Dokumentation und Termine zum §278-Prozess
Sendung der Basisgruppe Tierrechte: Diesmal besteht die Sendung aus drei Teilen, und zwar einem Vortragsmitschnitt, Updates zum §278-Prozess und den obligatorischen Terminen. (Aufgepasst: 100 Jahre Frauen*kampftag!)
Ein paar Worte zum ersten Teil der Sendung:
Das Buch will einen Beitrag dazu leisten, dem Mangel an Geschichtsbewusstsein und der damit einhergehenden Schieflage aktueller Diskussionen innerhalb der vegetarischen/veganen oder Tierrechtsbewegung abzuhelfen und zu einer Verständigung mit anderen sozialen Bewegungen zu kommen. Das Interesse daran steigt erkennbar und drückt sich in einer Reihe historisch orientierter Publikationen aus. Hier soll der Blick auf anarchistische, pazifistische, feministische und linkssozialistische Personen, Bewegungen und Gruppen konzentriert werden, eine besonders reichhaltige Tradition von Außenseiter-Gemeinschaften, -Gruppen und -Individuen ihrer Zeit. Möge die Erinnerung an ihr Denken und ihre Praxis dazu dienen, auch der heutigen, ja kaum minder brutalen Kultur des Schlachtens von Tieren und von Menschen überzeugender und grundsätzlicher entgegentreten zu können – und sie schließlich zu beenden!
Links:
Vor rund 10 Jahren entstand der “österreichische” Ableger von Indymedia, at.indymedia.org, ein Medienprojekt, in dem Websites, Printmedien und Radiosendungen “produziert” werden.
In der Sendung erzählen Menschen aus dem Indymedia-Projekt von der Entwicklung des Indymedia-Projekts, von alten und neuen Problemen und vom aktuellen Stand der Dinge im Reboot-Prozess.
In diesem Sinne noch ein sachdienlicher Terminhinweis:
Ort: Tüwi/HdS (Haus der Studierenden) Erreichbar mit der Buslinie 40A, 37A und 10A bis zur Haltestelle Dänenstraße
Weitere Infos zum Reboot-Prozess:
Weitere Links und Termine:
Am 19. Juli 1936 begann die Hoffnung der Arbeiterklasse auf eine bessere Zukunft. 1939 wurde das einzigartige Experiment beerdigt. Die Totengräber waren der Stalinismus und der Faschismus. Die Demokratien haben die Schaufeln geliefert. Aber die Hoffnung konnten sie nicht begraben.
Im Sommer 2011 jährt sich die spanische Revolution zum fünfundsiebzigsten Mal. Wieder ein Jahrestag, zu dem viele Publikationen auf dem Buchmarkt erscheinen wird. Und obwohl der kurze Sommer der Anarchie bekanntlich mit einer fatalen Niederlage endete, hat der Juli 1936 seine Faszination nicht verloren. Kein anderer Sommer als der von 1936 hat uns gezeigt, dass eine andere Welt, eine libertäre Welt ohne Herrschaft, ohne Ausbeutung, ein Leben in freier Selbstbestimmung möglich ist.
Schon aus biologischen Gründen gibt es kaum noch Zeitzeugen, die über die Spanische Revolution berichten können. Abel Paz war einer der Letzten. Seine vierbändige Autobiographie ist deshalb ein einzigartiges Dokument über diese Zeit.
Am 7.12.2010 fand einer Lesung aus Abel Paz’ vierbändiger Autobiographie in der Anarchistischen Bibliothek Wien statt. In diesem zweiten Teil der Lesung wird aus den letzten zwei Bänder gelesen:
(der Erste Teil der Lesung wurde am 19/12/2010 gesendet: http://www.a-radio.net/2010/620)
Karl Pfeifer hat am Freitag, 11.02.2011 in der Wiener Wipplingerstraße 23 einen Vortrag gehalten zu den aktuellen politischen Vorgängen in Ungarn, der Politik der aktuellen Regierungspartei Fidesz und dem ideologischen Programm der nationalen Symbole jener politischen Akteur_innen, die irgendwo zwischen rechtskonservativ und neonazistisch dümpeln.
Errata: In der Hektik ist ein inhaltlicher Fehler unterlaufen: Nicht nur die Proteste gegen den “Tag der Ehre” (14.02.) fanden am Samstag 12.02. statt, sondern selbstverständlich auch die neonazistischen und faschistischen(!) Demonstrant_innen, die den “Tag der Ehre” abfeierten und durch Budapest marschierten. Mehr Infos dazu gibt’s im entsprechenden unten verlinkten Telefoninterview.
Karl Pfeifer hät seit einigen Jahren Vorträge über die politischen Verhältnisse in Ungarn. In der Regel beginnt er mit einem historischen Rückblick. Diesmal soll es jedoch besonders darum gehen, was sich in unserem Nachbarland geändert hat, seitdem es von der völkischen Fidesz regiert wird. Die Einrichtung einer neuen Medienbehörde im Sommer 2010 und das zum Jahresende beschlossene neue Mediengesetz alarmierten die Weltöffentlichkeit. Es wäre aber kurzsichtig, nicht alle anderen Maßnahmen dieser Regierung zu beachten, die darauf hinweisen, dass in der Mitte Europas ein neues autoritäres Regime entsteht.
Weiterführende Informationen sind online auf dem online-Portal der deutschsprachigen Freien Radios und auf den Homepages verschiedener Zeitungen, oder auf auf Diskussionsseiten zu finden; hier nur eine kleine Auswahl:
Und alle, die mehr Lesestoff suchen, werfen am Besten eine Internetsuchmaschine ihrer Wahl ein und suchen nach den Namen von Magdalena Marszovsky und Karl Pfeifer, die in den letzten Monaten eine Menge Artikel publiziert und Interviews gegeben haben.
Links:
PS. Vortrag und Diskussion, die weit über eine Stunde dauerten, wurden für die Sendung – aufgrund der begrenzten Sendezeit – kommentiert und gekürzt; vielleicht weckt’s ja bei der eine_n oder andere_n Interesse für die – nachbearbeitete – lange Version, die von megaupload.com runtergeladen werden.
Ein Stück Sozialgeschichte vom Rande Wiens:
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