
Sign up to save your podcasts
Or


Diesmal gibt’s neben Musik und Ankündigungen auch zwei Kindergeschichten – eine zum Thema Krieg und Aufrüstung, die andere zum Thema Arbeit und Eigentum.
Auf at.indymedia.org ist die Open-Posting-Funktion nicht mehr aktiv, deswegen gibt’s diesmal ein Indymedia-Radio:
Einene längeren Beitrag gibt es zur aktuellen Repressionswelle in Griechenland und der Konstruktion einer angeblichen Gruppe der “Verschwörung der Feuerzellen”, die schließlich auf die Verhaftung einiger politisch aktiver Personen in Athen hinausgelaufen ist.
Diesmal: Zwei Einschätzungen zum laufenden § 278a-Prozess, erstens zu den bereits in der Verhandlung erstatteten Gutachten zum Vorwurf der “Tierquälerei” betreffend Freilassungen von Schweinen bzw. Nerzen; zweitens eine kurze Rekapitulation der Geschehnisse rund um den aufgedeckten Einsatz einer verdeckten Ermittlerin (VE) durch die SoKo.
Zu Gast bei der Sendung ist Sebatian Kalicha. In Interviewform wird dabei das Buch “Von Jakarta bis Johannisburg – Anarchismus weltweit” vorgestellt, das er gemeinsam mit Gabriel Kuhn herausgegeben hat.
Erich Mühsam, 1878 in Berlin geboren, war Anarchist und Kommunist, Autor und Kabarettist und Publizist. Als Revolutionär war Mühsam lange eher einem Lebenswandel der Bohème nahe; 1918/19 mischte er bei der Münchener Räterepublik mit und saß dafür fünf Jahre in Festungshaft. Später war er selbst für Gefangenenunterstützung in der Roten Hilfe aktiv.
Die Sendung ist die stark gekürzte und bearbeitete Version einer Ausgabe von dschungelfunk auf Radio Corax im Oktober 2010, teilweise wurde die originale Moderation übernommen.
Links:
Mehr Material zu Erich Mühsam im Internet:
PS. Die Sendung war nicht die erste im anarchistischen Radio Erich Mühsam. Leider haben wir allerdings keine Aufzeichnungen der Sendungen vom 6. April 2003 und am 11. Juli 2004. (Wer zufällig eine der Sendungen mitgeschnitten hat, bitte gerne melden! Kontaktinfos sind hier zu finden.)
Am 19. Juli 1936 begann die Hoffnung der Arbeiterklasse auf eine bessere Zukunft. 1939 wurde das einzigartige Experiment beerdigt. Die Totengräber waren der Stalinismus und der Faschismus. Die Demokratien haben die Schaufeln geliefert. Aber die Hoffnung konnten sie nicht begraben.
Schon aus biologischen Gründen gibt es kaum noch Zeitzeugen, die über die Spanische Revolution berichten können. Abel Paz war einer der Letzten. Seine vierbändige Autobiographie ist deshalb ein einzigartiges Dokument über diese Zeit.
Am 7.12.2010 fand einer Lesung aus Abel Paz’ vierbändiger Autobiographie in der Anarchistischen Bibliothek Wien statt. In diesem ersten Teil der Lesung wird aus den ersten zwei Bänder gelesen:
Feigenkakteen und Skorpione. Eine Biographie (1921-1936), Lich 2007, Verlag Edition AV, ISBN 978-3-939049-97-9
Ein Thema der Sendung sind die “Castor? Schottern!”-Proteste gegen den 12. Castor-Transport und es gibt einen Beitrag mit Kritik an diesen Protesten im Zusammenhang mit dem Elend deutscher Verhältnisse.
Außerdem gibt einen Text aus der malmoe zu den Entwicklungen um die Situation der Wagentruppe Treibstoff, der von der Stadt Wien immer noch keine akzeptable Lösung für ihre Wägen ermöglicht wird.
Im Dritten Teil gibt’s Updates und einen Text zum §278a-Prozess gegen die Tierrechtler_innen am Landesgericht Wiener Neustadt.
Links:
Live-Interview mit Mensch von den gleichzeitig stattfindenden Wagenplatz-Aktionstagen. Dazu viel Musika, von Ersatzkapelle, Scott Heron, Fiva MC u.a.
Der Schwerpunkt dieser Sendung war die Geschichte des “Pelzes” und die Räumung des Wagenplatzes Treibstoff in Wien. In einem Interview eines Wagenplatzbewohners berichtet er über die Räumung, bisherige Aktionen und den anstehenden Wagenplätze- Aktionstage vom 3-6.12.10.
From the publisher's feed