angesprochen

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By Zürcher Kompetenzzentrum für LinguistikSocial Sciences
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angesprochen episodes

  • Mein und Dein vor 3000 Jahren: Der Ausdruck von Besitz im Vedischen
    Haben Sie schon einmal vom pfeilhändigen Indra gehört? Und was hat Possession mit Bäumen zu tun? Der Ausdruck von Besitz und ähnlichen Relationen ist wohl in allen Sprachen vorhanden, jedoch nicht in allen Sprachen gleich. Für eine historische Sicht auf dieses Thema hat uns Paul Widmer, Professor für Vergleichende Indogermanische Sprachwissenschaften, einiges über Possession im Vedischen erzählen. Im Vedischen, der Vorform des indischen Sanskrit, verwendete man zum Beispiel solche Possessivkonstruktionen für die Beschreibung von Zusammenhängen, für die wir Adjektive oder sogar Teilsätze bräuchten. Possessionen beschäftigen unseren Gast auch in seiner aktuellen Forschung, in der er der Frage nachgeht, ob solche Verschachtelungen im Vedischen oder in anderen Sprachen ebenfalls universellen Charakter haben.
    26 min
  • Schreibcoaching und Schreibprozessforschung
    Journalisten, Autoren oder Kommunikationsbeauftragte von Unternehmen - Schreibprofis wie sie haben spezielle Techniken und Strategien zum erfolgreichen Schreiben. Daniel Perrin vom Departement Angewandte Linguistik der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat ihre Schreibprozesse untersucht. Im „angesprochen“-Interview erklärt er, was das berufliche Schreiben von Profis kennzeichnet und was man von ihnen lernen kann.
    26 min
  • Rumänisch und Rumänien - das Spannungsfeld Sprache und Nation
    Sprache und Nation - im sonst pluralistischen Europa sind diese beiden in den meisten Köpfen eng verbunden. In dieser Folge betrachten wir am wenig bekannten Beispiel Rumänien, welche Verbindungen Sprachpolitik und Nationalismus eingehen können und wo Sprache und Nation nicht deckungsgleich sind. Hierzu reden wir mit Meda Gautschi, freier Rumänisch-Übersetzerin und -dolmetscherin in Zürich, unter anderem über die Rolle der Sprache im heutigen Rumänien und zur Zeit des Kommunismus, rumänische Migranten im Kanton Zürich und Schweizer Migranten in Rumänien sowie über alte sprachliche Minderheiten wie die Siebenbürger Sachsen.
    17 min
  • Maschinelle Übersetzung
    Jeder kennt sie – die typischen Fehler von automatischen Übersetzungen. In solchen Texten steht dann hangover, wo eigentlich der Hauskater gemeint ist, oder Dose der Freiheit, wo es darum geht, was die Freiheit bewirken kann, nämlich liberty can. Dennoch sind maschinelle Übersetzungen aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken: sie erleichtern den Kundenkontakt bei der Grossbank, ermöglichen die schnelle Übersetzung von Webseiten, sowie Film- und Fernsehuntertiteln und bilden die Grundlage für das Postediting durch menschliche Übersetzer. Welche Technologien der heutigen maschinellen Übersetzung zugrunde liegen, was sich in den letzten 20 Jahren geändert hat und welche Entwicklungen noch ausstehen, darüber sprachen wir mit Martin Volk vom Institut für Computerlinguistik von der Universität Zürich.
    21 min
  • Wozu ist Linguistik nützlich?
    Linguistik - eine typische science pour la science? Diesem Vorurteil wollen wir in dieser Folge entgegenwirken, indem wir mit Urs Willi vom Departement für Angewandte Linguistik der ZHAW über verschiedene Bereiche reden, in denen sich Linguisten nützlich machen: klassische wie Dolmetschen und Organisationskommunikation, die sich zum Teil gegenwärtig stark verändern, wie auch neu entstehende wie Übersetzungs-Postediting, Respeaking oder leichte Sprache.
    20 min
  • “Our company language is broken English”: Sprachwahl und Macht in Organisationen
    In einem mehrsprachigen Land wie der Schweiz sind wir im Arbeitsalltag häufig mit verschiedenen Sprachen konfrontiert und auch das Englische spielt eine immer wichtigere Rolle. Wie Unternehmen mit der Herausforderung der Sprachwahl umgehen, welchen Einfluss dies auf die Situation der einzelnen Mitarbeiter hat und wie es sogar das Machtgefüge innerhalb einer Firma beeinflussen kann, darüber sprachen wir mit Claudine Gaibrois vom Lehrstuhl für Organisationspsychologie der Universität St. Gallen.
    24 min
  • Dialektunterschiede und räumliche Entfernung
    Je weiter Regionen voneinander entfernt sind, desto stärker unterscheiden sich ihre Dialekte - oder? Péter Jeszenszky vom Geographischen Institut der Universität Zürich hat erforscht, ob das stimmt. Im „angesprochen“-Interview erklärt er, wie man überhaupt Dialekte wissenschaftlich voneinander unterscheiden kann und welche neuen Techniken heute dafür verwendet werden. Er selbst hat diese Techniken angewandt, um zu prüfen, wie sich geographische Faktoren auf die Verschiedenheit der Deutschschweizer Mundarten auswirken. Er erzählt, wie wichtig die Luftliniendistanz ist, welche anderen Faktoren eine Rolle spielen und worum es sich beim „Bahnhofbuffet-Olten-Dialekt“ handelt.
    11 min
  • Universalien: Was haben alle Sprachen gemeinsam?
    Im Alltag machen wir oft die Erfahrung, dass Sprachen sehr verschieden sind und dass es nicht immer leicht ist, zwischen ihnen zu übersetzen. Umso erstaunlicher scheint es, dass in der Typologie nicht nur für die wenigen Sprachen, die wir für gewöhnlich sprechen, sondern für all die verschiedenen Sprachen der Welt gemeinsame Tendenzen bekannt sind - eben "Universalien". Wir reden mit Balthasar Bickel (UZH, Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft) darüber, welche Universalien es gibt, wie sie entstehen und welche Rolle der menschliche Körper dabei spielt.
    21 min
  • „Trotzige Gesellen, stolze Pyramiden und hohe Berge“ – Die Beschreibung der Alpen im Wandel der Zeit
    Als physisches Faktum bleiben die alpinen Berge über Jahrhunderte hinweg weitgehend gleich, wie über sie gesprochen und geschrieben wird, wandelt sich hingegen stark. Anhand der Tourenberichte in den Jahrbüchern des Schweizer Alpenclubs deckt Patricia Scheurer vom Deutschen Seminar der Universität Zürich grössere Entwicklungslinien dieses Wandels auf. Im „angesprochen“-Interview erklärt sie z. B., in welcher Zeit martialisch-angriffslustige Beschreibungen beliebt waren, wie sich der Stellenwert von Personifikationen verändert hat und welchen Einfluss Techniken und Tourencharakter auf die Tourenberichte hatten. „Um die gigantische Felsengestalt ist ein blendender Firnmantel geschlagen, der in glänzenden Falten herabwallt. Ein samtgrünes Wiesenband umsäumt unten den Hermelin, und schwarzes Schiefergestein bildet den Sockel des mächtigen Thrones, auf dem diese Königin der Berge ruht.“ Welcher Berg wohl zu welcher Zeit so beschrieben wurde?
    16 min
  • Two countries divided by a common language? – Amerikanisches und Britisches Englisch
    Wenn Männer nach ihren Strumpfbändern suchen und harmlose Fluggäste mordlüstern werden, hat es wahrscheinlich ein Missverständnis zwischen Sprechern von amerikanischem und britischem Englisch gegeben. Darüber, wie und wie oft solche Missverständnisse zustande kommen, reden wir mit Marianne Hundt (UZH, Englisches Seminar). Wie sind die Unterschiede historisch entstanden? Entwickeln sich die Varietäten heute noch auseinander - oder gleichen sie sich aneinander an? Und in welchem Verhältnis stehen BE und AE zu anderen, weniger dominanten Varietäten?
    29 min

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In angesprochen befragen wir einmal im Monat Linguisten zu ihrer aktuellen Forschung und versuchen so, der Öffentlichkeit ein Bild von der Vielfalt der Linguistik an den Zürcher Hochschulen und…