angesprochen

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By Zürcher Kompetenzzentrum für LinguistikSocial Sciences
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angesprochen episodes

  • Suchen und Finden im Internet
    Wir alle suchen ständig im Internet: „Normale Nutzer“ gebrauchen dafür Suchmaschinen, Wissenschaftler entwickeln komplexe Suchprogramme. Historisch betrachtet sind solche – stark sprachbezogenen – Suchpraktiken eine vollkommen neue Art, mit Informationen und Wissen umzugehen. „angesprochen“ spricht mit dem Korpuslinguisten Noah Bubenhofer über die Bedeutung des sprachlichen Suchens und Findens im Internet: über Funktionen und Effekte alltäglicher Google-Suchen, aber auch über die Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlichen Suchens im Internet, so etwa in der neuen Forschungsrichtung der Culturomics.
    23 min
  • Sage mir, wie du schreibst... Welche Bedeutung hat Typographie?
    Die Art, wie Menschen sprechen, sagt viel über sie aus - aber was ist eigentlich mit ihrer Art, gedruckte Texte zu produzieren? In einem zunehmend verschriftlichten Alltag, in dem wir ständig E-Mails und SMS verschicken, muss die Frage gestellt werden, ob die Typographie nicht eine ähnliche Bandbreite sozialer Bedeutungen ausdrückt wie z.B. die Intonation beim Sprechen. Jürgen Spitzmüller (UZH, Deutsches Seminar) hat das getan und spricht mit uns u.a. über Arial und Frutiger als Träger von Corporate Identity sowie Fraktur und Antiqua als die Schriften von Gut und Böse.
    23 min
  • Rhythmus - unser sprachliches Taktgefühl
    Rhythmus ist oft eines der ohrenscheinlichsten Merkmale, in denen sich Sprachen unterscheiden. Wer würde nicht zustimmen, dass z.B. das Deutsche einen anderen "Takt" hat als das Italienische? Im Gespräch mit Stephan Schmid vom Phonetischen Laboratorium der Universität Zürich stellen wir allerdings fest, dass Rhythmus sich empirisch nicht so leicht festmachen lässt. Möglich ist es dennoch, z.B. in der Zweitspracherwerbsforschung: Der Rhythmus von Lernern unterscheidet sich von dem von Muttersprachlern, wenn auch teils in unerwarteter Weise.
    12 min
  • Phonetische Akkommodation: Wird miini uussprach diini uussprach?
    Wenn wir miteinander reden, passt sich unsere Aussprache aneinander an, und zwar meist, ohne dass wir es merken: das heisst "phonetische Akkommodation". Betroffen sind leicht hörbare Aussprachemerkmale wie z.B. im Zürcher "chind" versus dem Bündner "kind" ebenso wie subtile, normalerweise unbewusste Merkmale wie Aspiration oder Stimmhöhe. Darüber, wie sich phonetische Akkommodation auswirkt, was sie für Ursachen hat und wie man sie untersuchen kann, reden wir mit Hanna Ruch vom UFSP Sprache und Raum der UZH.
    21 min
  • Kleine Weltsprachen - die weniger bekannten Varietäten des Englischen
    "I happy" - das ist kein Tippfehler der Redaktion von "angesprochen", sondern ein üblicher und akzeptabler Satz im Englischen, das auf der Insel St. Helena mitten im Atlantik gesprochen wird. In dieser achten Folge geht es um die weniger bekannten der verschiedenen "Englische" auf der Welt, zu denen auch das Englisch auf St. Helena gehört. Wie viele solcher Varietäten des Englischen gibt es? Wie sind sie entstanden? Worin unterscheiden sie sich? Antwort auf diese und viele weitere Fragen gibt Daniel Schreier vom Englischen Seminar der Universität Zürich.
    16 min
  • Die chinesische Schrift als Zeichensystem, Kunst und Kulturgut
    In unserer siebten Folge unterhalten wir uns mit Wolfgang 畢鶚 vom Asien-Orient-Institut der UZH über die chinesische Schrift. Wieso ist es einfach, auf Chinesisch 'Berg' zu schreiben (山), während 'Begriff' (概念) sich eher schwierig gestaltet? Wie kann man Hühnchen (鸡) und Maschinen (机) auseinanderhalten, wenn beide [jī] ausgesprochen werden? Und warum bedeutet die Kombination der Zeichen für 'Körper' (尸) und 'Wasser' (水) zu 尿 nicht etwa 'Tränen', sondern 'Urin'? Neben diesen Fragen werfen wir auch einen Blick auf einige Klischees, z.B. die der Universalität von "Bildschriften" und der Wichtigkeit der Ästhetik für die chinesische Schrift.
    23 min
  • Entwicklungen im Schweizerdeutschen Wortschatz
    Ist megacool eigentlich ein schweizerdeutsches Wort? Dieser und ähnlichen Fragen gehen wir in Folge 6 nach, in der uns Hans-Peter Schifferle vom Schweizerischen Idiotikon Rede und Antwort steht. Dabei stellt sich heraus, dass viele gegenwärtige Wandeltendenzen im schweizerdeutschen Wortschatz schon sehr alt sind - die Aufnahme von Wörtern aus dem Englischen oder aus der deutschen Standardsprache etwa. Wie kommt es, dass der Dialekt trotz des Wandels seine identitätsstiftende Funktion nicht verliert?
    19 min
  • Der Obere Amazonas als sprachliche Übergangszone
    Auch angesprochen schweift im August in die Ferne, und zwar an den Oberen Amazonas. Dort hat Rik van Gijn vom Institut für Vergleichende Sprachwissenschaft der UZH geforscht, den das linguistische Profil dieser Region interessiert. Während sich im Osten und Westen mit dem Amazonasbecken und den Anden zwei riesige Gebiete befinden, deren Sprachen über die Jahrhunderte einander durch intensiven Kontakt immer ähnlicher geworden sind, scheint der Obere Amazonas - rätselhafterweise - zu keinem dieser beiden Sprachbünde zu gehören.
    20 min
  • Parlez-vous SMS? SMS-Kommunikation in der Schweiz
    In der Schweiz werden jeden Tag tausende SMS verschickt. Für Elisabeth Stark vom Romanischen Seminar der UZH, unsere Gesprächspartnerin in dieser Folge, handelt es sich hierbei um eine linguistische Schatzkammer, denn die Sprache von SMS weist viele Besonderheiten auf, vom spielerischen Umgang mit der Schrift bis zu schweizerischen Eigenheiten wie dem Gebrauch von Dialekt und dem Switchen zwischen Sprachen. Solche Besonderheiten deuten dabei nicht etwa auf sprachlichen Verfall hin, sondern bewahren einerseits die Grammatik der gesprochenen Sprache und sind andererseits ein Anzeichen linguistischer Emanzipation.
    18 min
  • Rätselhafte Rechnungen. Angewandte Linguistik für mehr Verständlichkeit in medizinischen Rechnungen
    Wer kennt nicht das Problem? Man war beim Arzt und muss sich mit dem lästigen Thema der Abrechnung auseinandersetzen, versteht aber oftmals nur wenig von dem, was auf der Rechnung aufgeführt ist. Wir reden mit Felix Steiner vom Departement für Angewandte Lingusitik der ZHAW über dieses Thema aus der wissenschaftlichen, aber auch aus der praktischen Perspektive: Was genau macht medizinische Rechnungen schwer zu lesen, und wie kann die Patientenfreundlichkeit verbessert werden?
    19 min

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In angesprochen befragen wir einmal im Monat Linguisten zu ihrer aktuellen Forschung und versuchen so, der Öffentlichkeit ein Bild von der Vielfalt der Linguistik an den Zürcher Hochschulen und…