Heute habe ich in Anja Schneiders Backstage eine ganz außergewöhnliche Frau getroffen: Mixing- und Mastering-Ingenieurin sowie Produzentin Julia Borelli.
Sie ist tatsächlich der erste Gast in meinem Podcast, den ich vorher noch nicht persönlich kannte. Aufmerksam geworden bin ich auf sie durch die aktuelle Forbes 30 Under 30-Liste, auf der sie für ihre außergewöhnliche Arbeit ausgezeichnet wurde - eine Ehrung für 30 Menschen unter 30, die in ihrem Bereich Herausragendes leisten.
Julia Borelli ist eine beeindruckende Produzentin mit einer besonderen Geschichte: Aufgewachsen in Rio de Janeiro, begann sie schon als Kind, elektronische Geräte auseinander- und wieder zusammenzubauen. Ihr Weg führte sie über die Point Blank Music School in London schließlich an die SAE in Berlin - zunächst als Studentin, später selbst als Dozentin.
Heute arbeitet sie für Künstler wie Richie Hawtin, Anyma, RÜFÜS DU SOL - um nur einige zu nennen - und als wäre das nicht genug, ist sie außerdem Mitglied der Grammy-Jury.
Wir sprechen darüber, wie es ist, als Frau im Produzent*innenleben zu bestehen, wie oft sie im Studio zunächst für die Social-Media-Managerin gehalten wird - und wie sie sich durch konsequente Qualität, Präzision und Können einen Ruf erarbeitet hat, der seinesgleichen sucht.
Ein sehr persönliches Gespräch - diesmal auf Englisc h- mit einer außergewöhnlichen Frau, die sich selbst scherzhaft „the kick police“ nennt. Denn ganz normal Musik hören? Kaum möglich. Sie hört in jedem Track sofort, was man noch verbessern, anders mischen oder neu zusammensetzen könnte - sehr zum liebevollen Amüsement ihrer Freund*innen.
Eine starke, inspirierende Folge über Talent, Durchhaltevermögen und Empowerment.
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